Bodengutachten von der Gemeinde



Dennoch gibt es an der Basis Widerstand. Ihm waren auch Bilder wichtig wo ich von der Bodenplatte gemacht habe.

Algerien: Die Sprache des Brotes


Einstimmig plädierteder Vorstand fürdie Ablehnung. GallerKantonsrätin Silvia Kündig als Vorstandsmitglied portiert. In einerErklärung gab Kündig bekannt, dass sie vom anwesenden Präsidenten desVereins Rives Publiques, Victor von Wartburg, darauf aufmerksam gemachtworden sei, dass Hug zur Verfügung stehe.

Sie selber sei erst vor vieroder fünf Tagen dem ZSL beigetreten. Zu einer Abstimmung über die WahlHugs in den Vorstand kam es indessen nicht, da Kündig nach zahlreichenWortmeldungen den Vorschlag zurückzog. Hug selber will die weitereEntwicklung abwarten. Er zeigte Verständnis für die Kritik bezüglichdes kurzfristig eingereichten Antrags. Islerbezeichnete diese Begründung als schwierig, da der Vorstand dieKandidaten jeweils im persönlichen Gespräch an Vorstandssitzungenkennenzulernen pflege.

Auch Hug selber ergriff das Wort: Islerreplizierte, dass genau diese persönliche Ausgangslage diskutiertwerden müsse und keine Instrumentalisierung hinnehmbar sei. Einige Votanten waren unsicher, ob dem Vorstand geschlossen zufolgen sei.

Dass der Vorschlag erst am 9. Juni, drei Tage nach Ablaufder Frist, eingereicht worden ist, wurde grundsätzlich bemängelt. Er kenne aber die vielen Facetten von Hug und bezeichnetedessen verlegerische Ausrichtung am Obersee in Replik auf Kündig alsboulevardesk. Eine Konstanz sei in dieser Hinsicht nicht zu erwarten,er begreife die diesbezügliche Reserviertheitdes Vorstands.

Mai ein weiteres neuesMitglied, das für Diskussionen sorgt: Er beantragte, der ZSLsolle sich dringend dafür einsetzen, dass Konzessionsland nicht mehrzur Verbauung veräussert, sondern nach Konzessionsablauf an dieBevölkerung zurückgegeben werde. Die Versammlung folgte dem Vorstandmit 17 zu 8 Stimmen und lehnte den Antrag ab. Als Gesprächspartner von Kantonen,Gemeinden und privaten Gremien sei auch diese Instrumentalisierungnicht hinnehmbar.

Gute Kontakte könnten zerstört werden. Acht Stimmenseien ein guter Anfang, und die Zusammenarbeit werde weiter gesucht. Der Beitrag lief im Regionaljournal Zentralschweiz, amDonnerstagmorgen, 4. Der Verein ärgert sich über den Kanton, der Privaten Uferland überlässt. Diesewill den Meilemer Teil ihres Fabrikareals an einen Investor verkaufen,der eine Überbauung plant. Es seieines von fünf ins Visier genommenen Überbauungsprojekten amZürichseeufer.

Der Verein hält diese alle für gesetzeswidrig. Rund 95 Prozent des Zürichseeufers bestünden aus aufgeschüttetemKonzessionsland. Gemäss Gesetz und Rechtsprechung sei das Landöffentlicher Besitz. Da die meisten Konzessionen ohnehin ausgelaufensein dürften, müsse das Land unverzüglich der Öffentlichkeit zurVerfügung gestellt werden. Esgebe kein privates Eigentum an Konzessionsland.

Somit könne die CUUetikon dieses auch nicht an einen Investor verkaufen. Dieses übergeordnete Grundrechtkönne kaum klarer ausdrücken, dass Gewässerflächen auf ewig, also auchnach einer konzessionierten Aufschüttung, zum öffentlichen Gut gehörtenund bleiben müssten. Der Wert des zum grössten Teil privat genutzten Uferlands um denZürichsee betrage rund 10 Milliarden. Und diese würden es teilweise weiter verkaufen.

Sowerde Volksvermögen von Volksvertretern an Private verschenkt. Konzessionsland müsse aber im Staatseigentum bleiben.

Die Behördenkönnten nur eine befristete Nutzung bewilligen. Eshandelte sich dabei um das Rotholz-Grundstück auf Meilemer Boden. Gleichzeitig habe die Baudirektion Bedingungen für die Seebauten von vermerkt.

Auch der wichtigePunkt 8: Galler Konzession für den Turbinenbetrieb durch einenBach. Die Konzession sei nach Jahren unter Gewährungeiner angemessenen Übergangsfrist aufzulösen. Dieser hat aber möglicherweise kein eigentlichesRekursrecht und ist auf Unterstützung durch Berechtigte angewiesen.

DieHeimatschützer haben schon zur geplanten Umnutzung des ErlenbacherRestaurants Schönau am See Rekurs eingereicht, das teilweise ebenfallsvon Konzessionsrechten profitiert. Das Unternehmen willeinen Teil seines Areals an der Gemeindegrenze zu Meilen an einenInvestor verkaufen, der dort zwei Villen erstellen soll. Als nächstes wird der Gemeinderat über den —allenfalls von der CU im Sinne der Einwendungen angepassten —Gestaltungsplan entscheiden müssen. März kritisch zu den Plänen der CU geäussert.

Aufgeschüttetes Land amSee, das von Konzessionsnehmern für einen bestimmten Zweck genutztwird, bleibeimmer im Eigentum des Kantons und damit der Öffentlichkeit. VonSeiten der Meilemer Bauabteilung wird betont, dass zum jetzigenZeitpunkt im planungsrechtlichen Verfahren noch keine Einsprache- oderRekursmöglichkeiten bestünden. April Grundstücke am Seeufer: Bürger wollen Parks, nichtWohnungen.

Das Stadtzürcher Seebecken soll allen Leutenzugänglich sein. So wollen es Stadt und Kanton TA vom 7. Das ist nicht überall so: Die Nutzung von Parzellen am Seeufer istvielerortsumstritten. Der TA stellt fünf Beispiele vor. Stimmbürger erzwingen Park Bietenholz-Areal, Pfäffikon: Einst stand hier eineSchreinerei.

Die Besitzerfamilie hätte das Areal gern mit Wohnungenüberbaut. Der Gemeinderat unterstützte das Ansinnen: Er hoffte auf guteSteuerzahler. Die Stimmbürger aber durchkreuzten diese Pläne. Inmehreren Abstimmungen zwangen sie die Gemeinde dazu, das Areal für 3,8Millionen Franken zu kaufen und einen Teil in einen Park zu verwandeln- obwohl der Gemeinderat stets betonte, das könne sich Pfäffikon nichtleisten. Seit Oktober steht der Park nun der Bevölkerung offen.

Mittlerweile ist auch der Gemeinderat von den Vorzügen überzeugt. Zumalder Park wesentlich günstiger kam als budgetiert, weil das übrige Landzu einem vielbesseren Preis als erwartet verkauft werden konnte. Glückliches Ende nach25 Jahren Streit. Jahrhundert noch See war,da steht heute auf aufgeschüttetem Land die chemische Fabrik.

Sie wäredurch eine Wohnsiedlung ersetzt worden, wäre es nach der Besitzerin CUund der Gemeinde gegangen. Die Stimmbürger erteilten demGestaltungsplan aber eine Abfuhr; sie wünschen sich einen Park. Dochdie CU plant nun Gewerbe- und Industriebauten. Dafür braucht es keineAbstimmung, denn das Land ist entsprechend eingezont. Damit die Fabrik damals gebaut werden durfte, brauchtees eine Konzession. Laut dieser gehört das aufgeschüttete Land demKanton und muss zurückgegeben werden, wenn es nicht mehrbestimmungsgemäss genutzt wird.

Der Kanton ist allerdingsder Ansicht, dass diese Klausel nicht mehr gilt. Hier sollen neue Industriebautenentstehen. Seit fünf Jahren ist nur noch der Hafen in Betrieb. Wasmit dem Areal nun passieren soll, darüber scheiden sich die Geister. JMS wollte darauf Wohnungen und Einfamilienhäuser erstellen, scheitertemit einem Gestaltungsplan aber am 8.

März an den Stimmbürgern. Seitherist die Situation blockiert. Die Gruppierung Zukunft Schmerikon willdas Gelände für einen Park nutzen und pocht auf die Einhaltung einerKlausel aus einem abgeschlossenen Vertrag. Darin sicherte sich derKanton St. Die Kantonsregierung ist allerdings nicht bereit, das Areal zu kaufen. Diese Gebäude bleibenvorerst stehen. Obwohl die beiden Buchten nachpurer Natur aussehen, sind sie vom Menschen gemacht. Zwischen und baggerten die Firmen Kibag und Steinfabrikdas Uferland aus, um dort Kies zu waschen, das sie in der Näheabbauten.

Jetzt will die Kibag das einstige Land wieder aufschütten undeine riesige Wohnsiedlung errichten. Derzeit liegt der Gestaltungsplan beim Kanton Schwyz.

Ob erbewilligt werden darf, ist unklar, denn Seeaufschüttungen sind in derSchweiz verboten. Die Frage ist aber, ob das, was erst seit 66 JahrenSee ist, rechtlich noch als Land gilt. Sicher ist, dass es Einsprachengäbe, wenn der Gestaltungsplan bewilligt würde. Sie sollen aufgeschüttet undüberbaut werden. November erteilten dieStimmbürger dem Freienbacher Gemeinderat und der Korporation Pfäffikoneine schallende Ohrfeige.

Sie hiessen eine Volksinitiative gut, dieverlangt, dass das 51 Quadratmeter grosse Steinfabrik-Areal imOrtsteil Pfäffikon als Park genutzt werden muss. Der Gemeinderataber ziert sich: Er hat eine Vorlage ausgearbeitet, die nur einenkleinen Teil des Areals als Park vorsieht.

Der Rest würde überbaut. Dagegen ist eine Beschwerde hängig. Bis die Vorlage vors Volk kommt,dürftees noch Monate dauern. Auf der Giessen-Halbinsel soll es vorwärtsgehen: Der Kanton Zürich behandelt das Baugesuch aufgrund neuer Gutachtenweiter. Und hier befinden sich schutzwürdige Gebäude. Man hole zusätzliche Gutachten ein, hiess es. Für Huber war dieSituation unverständlich, zumal für das Areal seit einGestaltungsplan existiert, der von der Bevölkerung an der Urneabgesegnet und vom Zürcher Regierungsrat genehmigt worden war.

DasBaugesuch stehe im Einklang mit demGestaltungsplan, sagte Huber. Das wäre weder in ihrem Sinne noch im Sinne derBauherrin. Der Kanton stehe mit dem Unternehmen in engem Kontakt. Das Problem sei, dass derGestaltungsplan genehmigt worden sei, das Giessen-Areal aber erst ins Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunalerBedeutung aufgenommenworden sei.

Absehbar sei, dass es für den Maillart- und den Kölla-Bau - diebeiden wichtigsten Einzelbauten - aus denkmalpflegerischer Sicht neueLösungen brauche, die vom Gestaltungsplan so nicht umrissen würden. AusSicht von Christian Huber, lässt sich ein gültiger Gestaltungsplannicht ohne weiteres ändern. DerGestaltungsplan sieht hingegen vor, dass der Seeweg nur im oberen Teilder Halbinsel direkt am See entlangführt, im unteren Teil hingegenhinter dem Baufeld A durchführt.

Die kantonale Baudirektion sagt dazu: Mit der jetzigen Lösungwürden die Interessen der Öffentlichkeit und der privaten Grundbesitzerausgewogen berücksichtigt. Das Land soll der Bevölkerung zurückgegeben werden. Bei der Überbauung handelt es sich um die Umnutzungvon bestehenden Industriebauten sowie deren Ergänzung mit Neubauten fürprivate Gewerbeflächen und bis Quadratmeter grosse Wohnungenzum Verkauf. Ein Teil dieser Umnutzung von bestehenden Industriebautenund Neubauten und der gesamte private Umschwung sind auf demdurchschnittlich zirka 25 Meter breiten Konzessionsland-Gürtel geplant,der die Halbinsel beinahe komplett umgibt.

Dieses Land gehört jedochder Bevölkerung. Wir sind klar gegen jede Bautätigkeit aufKonzessionsland. Das gilt auch für Gebäude, die direkt hinter derKonzessionslinie geplant sind.

Denn es ist gesetzlich festgehalten,dass der Kanton verlangen kann, dass das Konzessionsland entfernt wird. Dann würde das Wasser bis zur Hausfassade reichen. Das auf dem BaufeldB geplante Bauprojekt überschreitet die Konzessionslinie, und seineSeefront würde somit nach einer Überflutung im Wasser stehen. Zudembeinhaltet das Bauprojekt einen privaten Park auf dem Konzessionsland,das aber eigentlich der Bevölkerung gehört.

In Anbetracht, dass alle Bewilligungen für Konzessionslandbefristet sein müssen, sogar nachträglich auf Verlangen mussKonzessionsland jederzeit zurückgebaut und erneut überflutet werdenkönnen verlangen wir generell, dass Baulinien im Uferbereich dieseBestimmungen berücksichtigen. Wir verlangen von den Behörden, dass dasgesamte Konzessionsland sofort an die Öffentlichkeit zurückgegeben wirdund dass das geplante Bauprojekt abgeblasen wird.

Wie hat er dies geschafft? Wir haben uns beim Grundbuchamt Konzessionsinformationen überdie Halbinsel Giessen besorgt und bei der Gemeinde und der BaudirektionInformationen über das Areal eingeholt. Darauf haben wir noch keineAntwort. Dann haben wir beim Bundesamt für Raumentwicklung appelliert,einen Baustopp auf der Giessen-Halbinsel zu bewirken.

Was diesenletztendlich verursachte, wissen wir noch nicht. Für uns steht vorerstim Vordergrund, dass das Projekt gestoppt wurde. Als man den Gestaltungsplan ausgearbeitet hat, war der Vereinnoch nicht gegründet. Und alsdie Medien über das Bauprojekt auf der Giessen-Halbinsel informiertwurden, waren wir nicht eingeladen, weil wir eben keine Medienvertretersind.

Wäre es sinnvoll, einen neuen Gestaltungsplan für die Halbinsel zu erstellen? Ohne die Privatisierung von Konzessionsland wird sich kaum einInvestor für die Halbinsel interessieren. Dann hätte die Bevölkerungeinen schönen Seeuferpark. Es gibt keinen Kompromiss. Die Gesetze sind ganz klar undeindeutig formuliert, so dass diese keine Interpretationsmöglichkeitenzulassen. Wir arbeiten an einer eidgenössischen Volksinitiative. Damit wollenwir unser Ziel, dass das gesamte Schweizer Konzessionsland an dieBevölkerung zurückgegeben wird und die Uferbereiche wieder öffentlichzugänglich werden, erreichen.

Gemäss Umfrage können wir damit rechnen,dass uns 75 Prozent der Bevölkerung darin unterstützen werden. Nun sind wir auf die Antwortdes Justizdepartements gespannt. Wir zählen auf die Unterstützung derPolitik und der Medien. Falls der Baustopp trotzdem aufgehoben wird,werden wir einen eingeschriebenen Brief an die Behörde schicken und siedarin für das Geschehen auf dem Giessen-Areal und alle Konsequenzenverantwortlich machen. Das geplante Projekt auf dem Baufeld B überschreitet dieKonzessionslinie.

Daran stört sich der Verein. Eine Reihe von bereits gefällten Entscheiden ist in Leitbild undStrategie zur Entwicklung des Seebeckens eingeflossen. Themen wie derStandort des neuen Kongresshauses werden aber nicht behandelt.

DerBegehrlichkeiten rund um das Zürcher Seebecken sind viele, und siebeflügeln die Fantasien von Städteplanern, Architekten oderGewerbetreibenden — verstärkt noch seit der Euro 08 und dem Volksneinzu den Kongresshausplänen der Stadtregierung. Schwimmende Restaurantswerden seither verlangt und entworfen, Land wird gedanklichaufgeschüttet und Baukünstler zeichnen serienweise Kongressbauten, dieirgendwo zwischen General-Guisan-Quai und Roter Fabrik zu stehen kommensollen.

So ist im RaumTiefenbrunnen ein Wassersportzentrum mit Hafenanlage geplant, bei derdie vielen Bootsplätze, die heute das Seebecken verstellen,konzentriert werden.

Das Projekt wird im Sommer vorgestellt. Einbereits eingeleiteter Schritt zur Entflechtung der Angebote ist dieReduktion der Bootsvermietungen von sechs auf vier. Zudem soll der RaumBürkli-terrasse-Quaibrücke aufgewertet werden.

Die bestehenden Anlagenund Bauten sowie der Anschluss an die Bahnhofstrasse seien zuverbessern. Offen lässt das Leitbild Fragen rund um ein Kongresszentrum,Landaufschüttungen oder ein schwimmendes Restaurant. Bis Ende Jahr sollen die definitiven Pläne undStrategien vorliegen. Als Rahmenbedingungen fürdie zukünftige Entwicklung formulieren Stadt und Kanton deshalb achtzentrale Funktionen, die es zu respektieren gilt.

Die Vernehmlassungdauertbis zum Sommer. Da es eigentlich nur um das zur Stadtgehörende Zürcher Seebecken ging, muss man sich fragen, warum derKanton eingeladen hat, der sich in Bezugauf die Zürichseeufer absolut gegenteilig verhält. Da hiess es beispielsweise:. Als Rahmenbedingungen formulieren Stadt und Kanton?

Das Seebecken Bemerkung Rives Publiques: Wer darf über Konzessionsland verfügen? Diese Frageist am Zürichsee oft ein Streitpunkt. Auch auf der Halbinsel Giessen. Rives Publiques wehrt sich gegen diedortige Seewegführung. Baulinie des im Gestaltungsplan projektierten Seeuferweges. Der See sei Allgemeingut, also soll es auch das Konzessionslandsein.

Anderer Meinung ist in dieser Frage der Kanton. Der Staat könnekein Recht mehr geltend machen an diesem Land.

Dashätte von Wartburg schon seit seiner Jugendzeit gerne. Unverständliches Engagement Für die Stadt scheint es unverständlich, dass sich von Wartburg geradeauf der Giessenhalbinsel derart stark engagiert.

Wo eine Befristung fehle, müsse diesenachträglich erlassen werden, dies auf maximal 80 Jahre. Das sollteseiner Meinung nach jetzt auch im Fall der Halbinsel Giessen geschehen,bevor gebaut werde. Victor von Wartburg will aber kein Verhinderersein. DasProjekt entspreche voll und ganz den Grundsätzen desRaumplanungsgesetzes. Das regle daskantonale Recht und liege im Kompetenzbereich der entsprechendenBehörde. Die Uferlinie des Zürichsees haben nicht die Gletscher alleinegeformt, der Mensch hat tüchtig mitgeholfen: Per Aufschüttung habenunsere Vorfahren dem See zu seinem heutigen Aussehen verholfen - undsich selber zu wertvollem Land.

So haben es auch die Gründer derChemischen Fabrik in Uetikon im Weil der Seeaber ein öffentliches Gewässer ist und deshalb der Hoheit des Staatesuntersteht, ist bis heute nicht mit letzter Sicherheit geklärt, wem dasihm abgerungene Land eigentlich gehört.

Kein Wunder, ist das immerwieder Anlass für Streit. DasUnternehmen will einen Teil davon an einen privaten Bauherrn verkaufen,der Rest soll öffentlich zugängliche Uferzone werden TA vom Ein entsprechender Gestaltungsplan liegt noch bis am Der Segen der Meilemer Gemeindebehörden scheint der Chemischensicher, anderswo aber hat der Plan die Warnlichter blinken lassen: Blick auf das Rotholz: Hier sollen nach demWillen der Chemie Uetikon dereinst luxuriöse Villen und eineöffentliche Uferzone entstehen.

Die Fabrik habeseinerzeit vom Staat zwar eine Bewilligung zur Aufschüttung und Nutzungder Seefläche erhalten - eine so genannte Konzession -, ihr Eigentumsei es deshalb aber noch lange nicht. Und was einem nicht gehört, kannman nicht verkaufen. Von Wartburg geht aber noch weiter: Bei der Geschäftsführung der Chemie Uetikon stösst er damit wenigüberraschend auf taube Ohren.

Das Unternehmen ist überzeugt,rechtmässige Eigentümerin des Areals zu sein. Dort ist der Verein allerdings an der falschenAdresse. Sollten die Absichtender Chemischen Fabrik tatsächlich gegen kantonales Konzessionsrechtverstossen, wäre es an den kantonalen Behörden, einzugreifen. Genau an diese mag sich von Wartburg aber nicht mehr wenden.

Aufgeben willvon Wartburg deshalb aber nicht - im Gegenteil. Weil er überzeugt ist,dass die Zürcher Behörden gegen kantonales Recht verstossen, will ernun beim eidgenössischen Justizdepartement vorstellig werden, von demer sich eine Intervention erhofft. EinenBundesgerichtsentscheid strebt er aber nicht direkt an, denn er istüberzeugt, dass die Rechtslage durch die bestehenden Urteile derLausanner Richter bereits heute hinreichend geklärt ist.

Auch eineRolle dürfte spielen, dass der Ausgang eines neuen Gerichtsprozessesunsicher wäre. Der Zürichsee ist ein öffentliches Gut, deshalb kann derKanton darüber verfügen. Seit Mitte des Jahrhunderts vergab erKonzessionen an Private, welche es diesen erlaubten, dem Seeabgetrotztes Land für ihre Zwecke zu nutzen.

Wo eine Befristung fehle, müssediese nachträglich erlassen werden, und zwar dürfe sie maximal 80 Jahrebetragen. Das hätte etwa für die Chemische in Uetikon zur Folge, dassder Kanton sofort neu beurteilen könnte, ob er ihr das Land weiterüberlassen oder anderweitig verwenden will.

Gallenentschieden, dass solche Nutzungskonzessionen nicht unbefristet seindürfen. Der Staat darf seine öffentliche Gewalt gemässBundesverfassung nicht veräussern. Er darf also Gegenstände, über dieer die Hoheit hat - etwa einen Bach oder einen See - nicht an andereabtreten. Bei der Zürcher Baudirektion teilt man zwar seither dieAuffassung, dass Konzessionen befristet sein müssen.

Wenn das Bundesgericht nun darauf poche, dass der Staat seineHoheit über öffentliches Eigentum nicht abtreten dürfe und deshalbKonzessionen befristen müssen, tangiere das die alten Aufschüttungennicht.

Denn hier existiere der See längst nicht mehr - und mithin auchkeine staatliche Hoheit, die eine Konzession rechtfertigen würde. Deshalb gäbe es hier auch nichts, was sich zeitlich befristen liesse. Von dieser Argumentation hält Victor von Wartburg gar nichts. Er istder Ansicht, dass die Behörden auf diese Weise lediglich handfestefinanzielle Interessen verschleiern. Wo es ihnen zupass gekommen sei,hätten sie nämlich das zitierte Bundesgerichtsurteil auch schon ganzanders interpretiert.

Deshalb will er auf rechtlichem Weg ein Umlenkendes Kantons erwirken. Bei der Baudirektion dagegen befürchtet man, dass einrechtliches Tauziehen um die alten Aufschüttungen kontraproduktiv seinkönnte.

Laut Christoph Noll, dem Sektionsleiter Gewässernutzung bei derBaudirektion, hat der Kanton dank Nebenbestimmungen zu weitzurückliegenden Konzessionsvergaben in vielen Fällen noch immer dieMöglichkeit, etwa bei Bauprojekten Vorbehalte anzumelden.

SolcheRechte, befürchtet Noll, könnten verloren gehen, wenn der Kanton dieBefristung einer alten Konzession vor Gericht verfechten müsste undgegen den Landeigner unterliegen würde. See oder nicht mehr See? Ob sich das Bundesgericht dereinst damit befassen muss, ist derzeitnoch nicht absehbar siehe Hauptartikel. Auf der Giessenhalbinsel schien alles perfekt: Nun stoppt der Kanton. Die neue Eigentümerin verkündete, im Herbst würde mitden ersten Bauarbeiten für Luxuswohnungen der TA berichtete begonnen.

Nun kommt die Wende. Der Kanton verzögert mit der Einholungzusätzlicher Gutachten zum Gestaltungsplan von vorläufig denRealisierungsfahrplan der Umnutzung des Giessenareals.

Die kantonalenKommissionen für Natur- und Heimatschutz sowie für die Denkmalpflegesind eingeschaltet worden. Was sie genau prüfen, ist unklar, wann alleErgebnisse vorliegen, ebenfalls. Damit hat in Wädenswil keinergerechnet. Ein Dialog der kantonalenFachkommission findet nicht statt. Die beiden hätten es bevorzugt, wenndiese Gutachten früher in Auftrag gegeben worden wären. Christian Huber und Fredy Fischli sindzwar etwas konsterniert, haben aber trotz allem den Glauben an dasProjekt und den Humor nicht verloren.

Baubewilligung muss warten Die Gutachten verzögern die Realisierung. Das Baugesuch für die erste Etappe aufdem Baufeld B ist gestoppt, obwohl keine inventarisierten und damitschützenswerten Gebäude involviert seien. Den Grund für dieneuerliche Prüfung des Kantons kann Huber nur erahnen: Wie der Regierungsratdie Gutachten gewichten wird, wissen die beiden nicht. Gestaltungsplan bewahren Dass zwischen der Absegnung des Gestaltungsplanes und der Realisierungzwölf Jahre liegen, habe möglicherweise auch zur Wende beigetragen.

Der Stadt ist es ein Anliegen, die öffentlichen Interessen, wie sie imvom Volk abgesegneten Gestaltungsplan festgesetzt sind, zu bewahren undzu realisieren.

Zum Beispiel, dass Wädenswil einen Seeuferweg erhältund ein Teil des bisher privaten Areals öffentlich wird. Unddie Peach Property Group will nur eins: Da doppelt Huber nach: Er will die von Landschaft, Natur undIndustriearchitektur interessante HalbinselGiessen erhalten und nachhaltig umnutzen. Sonst werde das Areal zurBrache. Das nachhaltige Sanieren der alten Gebäude nach denneusten Vorschriften, die Umsetzung der Auflage, mindestens die Hälfteder Parkplätze unter den Boden zu verbannen, sprich an dieser Lage eineTiefgarage zu bauen, sowie alle anderen Vorlagen umzusetzen, sindkostspielig.

Deshalb sei auch völlig klar, dass Wohnungen im oberstenPreissegment entstünden. Offene Kommunikation, gute Kooperation. Und deshalb ist eine Angst latentvorhanden: Für die Peach Property Group ist davon keine Rede. Rives Publiques Samstag, Anstatt Güterwagen könnten im Meilemer Rotholzkünftig zwei Villen stehen. Ausserdem soll hier eine öffentlicheErholungszone am Seeuferentstehen. Demnach will das Unternehmen rund Quadratmeter seines Areals an der Gemeindegrenze zu Meilen einemprivaten Investor verkaufen, der dort zwei Villen erstellen kann vgl.

Dabei sei dieserVerkauf gar nicht rechtens, weil die CU nur Konzessionsnehmerin, nichtaber Eigentümerin des ursprünglich aufgeschütteten Seegebiets sei. Dieses gehöre weiterhin dem Kanton und somit der Öffentlichkeit - wasunzählige Gesetze beweisen würden. Landverkauf und Altlastensanierung hätten nichts miteinander zu tun. Victor von Wartburgmacht mit Bezug auf einen Bundesgerichtsentscheid geltend, dass alleKonzessionen - also Nutzungsverfügungen - für aufgeschüttetes Seegebietbefristet respektive für veränderte Nutzungen neu erteilt werdenmüssten.

Die neue Besitzerin will das Seerestaurant bekanntlichals Wohnhaus umnutzen, wofür die Baudirektion die bisherige Konzessionverlängert hat. Dagegen hat der Zürcher Heimatschutz Rekurs erhoben. Moritz Braun hältdieser Argumentation entgegen, dass eine Befristung nur für neuerteilte Konzessionen vorgeschrieben sei.

Psychologischen Druck aufbauen Bis zum Einwohnerinnen und Einwohner könnensich dazu äussern und dem Gemeinderat einen Änderungsantrag stellen. Lehnt die Behörde einen solchen ab, muss sie dies begründen. DerAntragsteller hat dann wiederum die Möglichkeit, Rekurs zu erheben. Für die Bevölkerung schauen dabei ein Naturschutzgebiet und vielöffentlicher Seezugang heraus. Seit sich dasUnternehmen entschieden hat, ihr Land am Uetiker Seeufer weiterhingewerblich zu nutzen, möchte es das Rotholz verkaufen.

Es ist derjenigeZipfel des Firmengeländes, der über die Gemeindegrenze lappt, sich inder Meilemer Wohn- und Freihaltezone befindet und somit keineindustrielle Nutzung zulässt. Auf dem Gebiet befindet sich unter anderemeine ehemalige Deponie, welche das Unternehmen für einen hoheneinstelligen Millionenbetrag sanieren muss.

Finanzieren soll dies nunzu einem grossen Teil der Verkauf des bebaubaren Landes in derWohnzone, man rechnet mit rund 7 Millionen Franken.

Mai öffentlich aufliegt und vom Meilemer Gemeinderat und demZürcher Regierungsrat genehmigt werden muss. Dazu kommen m2 öffentlich zugängliche Flächen in Form eines Seeuferweges undeines Platzes auf der Quaimauer. Gegen Uetikon hin, zwischenErholungsfläche und Seestrasse, sollen zwei villenähnliche Gebäudegebaut werden dürfen, mit zusammen 38 m3 Gebäudevolumen.

Für derenUmschwung verzichtet die CU auf m2 der eigentlich vorgesehenenWohnzone und ordnetdiese im Gestaltungsplan stattdessen der Natur- und Erholungszone zu. Zudem sei das Gebiet im kantonalen Richtplan alsErholungsgebiet gekennzeichnet. Gemäss eidgenössischemRaumplanungsgesetz ist für öffentlichen Seeuferzugang zu sorgen, undgleichzeitig soll gemäss regionalem Richtplan der Zürichseewegmöglichst in Seenähe durch das Naturschutz- und Erholungsgebiet führen. Zudem gibt es für das Konzessionsland Bestimmungen für Bebauungsdichteund Uferabstände.

Beim gesamten Gelände handelt es sich umaufgeschüttetes ehemaliges Seegebiet. Keine vierte Badi für Meile n Trotz der komplexen Vorgaben hofft Braun, die Bewilligung noch indiesem Sommer zu erhalten, damit im Winter bei tiefem Seepegel dieAltlasten saniert werden können. Was die Gemeinde aber nicht wolle, sei eine vierte Badi. Er hat inzwischen vom Kanton Einsicht in die Konzessionsbestimmungenfür die aufgeschütteten Parzellen am Zürichsee erhalten, in denenfestgehalten ist, dass das Land im Besitz des Kantons bleiben muss.

Ein solches Interesse sei offensichtlich. Er fordert deshalb den Kanton auf, seinen Anspruch geltend zu machenund das gesamte Konzessionsland der Meilemer und Uetiker Bevölkerungals Erholungszone zur Verfügung zu stellen.

Man wollte sich Klarheit verschaffen, was denUetiker Seeuferweg angeht. Es ist heute nurauf 60 Prozent der Uetiker Parzellen verbrieft. Gesternpräsentierte sie den Gestaltungsplan Rotholz II — für eine Fläche, diemit Quadratmetern nur gut ein Sechstel so gross ist wie beimletzten Projekt.

Auf dieser sollen zwei grosszügige Einfamilienhäusergebaut werden. Der neueGestaltungsplan Rotholz II präsentiert sich dementsprechendzurückhaltend.

Das restliche Gelände soll teils zur Naturschutzfläche, teilszu einer der Öffentlichkeit zugänglichen Erholungsfläche umgestaltetwerden. Heute besteht das Areal zu etwas mehr als der Hälfte aus einerWohn- und zum restlichen Teil aus einer Freihaltezone. Da die Flächezonenkonform genutzt wird, bedarf der Gestaltungsplan nur derEinwilligung des Gemeinde- und des Regierungsrates.

Bevor das Arealverkauft werden kann, soll jedoch an einigen Stellen eineAltlastensanierung vorgenommen werden.

Auf knapp Quadratmetern istdie CPH zu einer Sanierung verpflichtet, während der Rest des Geländesnur überwachungspflichtig ist, was bedeutet, dass regelmässigeMessungen durchgeführt werden müssen. Wird der Gestaltungsplan, der bisam Mai aufliegt, angenommen, kann im kommenden Winter mit derSanierung begonnen werden.

Neben dem sanierungspflichtigen Teil sollendann auch jene Flächen von Altlasten befreit werden, auf denen dieWohnüberbauung entsteht. Moritz Braun rechnet mit Kosten im hoheneinstelligen Millionenbereich. Trotzdem ist die Liste der Ansprüche von Behörden sowie derplanungsrechtlichen Vorgaben und Vorschriften lang.

Gemässeidgenössischem Raumplanungsgesetz ist ausserdem der Seeuferzugang zugewährleisten; der regionale Richtplan schreibt vor, dass derZürichseeweg in Seenähe sein muss, und gemäss kantonalem Richtplanhandelt es sich beim Rotholz um ein Erholungsgebiet.

Dazu kommen dieVorschriften der kommunalen Bau- und Zonenordnung sowie die kantonalenKonzessionsrichtlinien. Letztere betreffen vor allem den Abstand undden Durchblick zum See.

Die zonengemässeAusnutzung liegt laut Braun aber nachwie vor bei Kubikmetern. Dieser sah eine Überbauung mitGewerberäumen und Wohnungen auf knapp 34 Quadratmetern vor, da dasUnternehmen seine Düngemittelproduktion auslagern wollte.

Auf dem Arealhätten Wohnungen für rund Menschen und neue Arbeitsplätzeentstehen sollen, dazu waren rund Quadratmeter öffentlicherFreiraum sowie Quadratmeter Naturschutzfläche geplant. Als Grund für die ablehnende Haltung wurdeunter anderem die umstrittene Frage nach dem Eigentumsrecht angeführt,da es sich beim betreffenden Grundstück um aufgeschüttetes Seeufer,also Konzessionsland, handelt, welches das Unternehmen ursprünglich vomKanton erhalten hatte.

Moniert hatten die Uetiker aber auch dieDimensionen des Projekts und dessen mangelndeTransparenz. März wirdder Plan öffentlich aufgelegt. Nun will die CU im Rotholz bauen. NächsteWoche werden die Unternehmensführung und der Meilemer Bauvorstandgenauer über die Pläne informieren.

Nicht nur die Anwohner der Halbinsel Giessen sind von der geplantenLuxus-Überbauung auf dem ehemaligen Industriegelände wenig begeistert. Sie will das Bauprojekt der Peach Property Group verhindern,wie sie in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Rund Wohnungen inzwei verbundenen Mehrfamilienhäusern will das Immobilienunternehmen aufder geschichtsträchtigen Halbinsel Giessen bauen.

Der Verein setzt sich dafür ein, dass sämtlichesKonzessionsland an Schweizer Gewässern nach Ablauf der bewilligtenNutzung sofort an den Kanton zur Nutzung für die Öffentlichkeitzurückgeht. Auf der Halbinsel sollen zwei neue Baukörper mit rund Wohnungen entstehen. Der Verein kritisiert, dass die Um- und Neubautenteilweise oder ganz auf Konzessionsland zu liegen kommen.

Zonenplanänderung Ziegelhof abgelehnt Am heutigen Sonntag, 8. März, entschieden dieSchmerkner Stimmbürgerinnen und -bürger an der Urne über die Zukunftdes Ziegelhofareals. Die Zonenplanänderung wurde klar abgeleht, womitdas Areal eine Gewerbe-Industriezonebleibt und die geplante Wohnnutzung nicht verwirklicht werden kann. Die Schmerkner Stimmbevölkerung sprach sich heutegegen eine Umzonungdes Ziegelhofareals aus. DasUmzonungsprojekt nahm Bezug auf den Teilzonenlan Ziegelhof, der von der Gemeinde erlassen wurde.

Vorgesehen war, einen Teil des Arealsin ein Wohnquartier mit einem Büroanteil umzuwandeln. Seitens des Gemeinderates begrüsste man dieses Vorhaben, sah manhierin doch eine Aufwertung, die nicht zuletzt Steuergelder in dieGemeindekassen spülen sollte.

Im Vorfeldzur Abstimmung wurde allerdings eine Abstimmungsbeschwerde mit demVorwurf von Verfahrensmängeln im Zusammenhang mit demAbstimmungsinformationen erhoben. Die Beschwerde ist beim Departementdes Innern hängig.

Seitens des Gemeinderates hat man die Umzonung als Chance gesehen,etwas Sinnvolles mit dem Areal anfangen zu können, weshalb Brunschwilerdie Ablehnung bedauert. Sie muss daskaufsberechtigte Seeland zurück erwerbenund Landverträge offenlegen. Der Abbruch bestehender Anlagen ist zufordern. Jetzt ist die St. Und dies gleich mehrfach: Das beweist auch die Projekteingabe, inder der Osthafen vollständig umgenutzt wurde.

Somit wird die St. Kauft der Kanton den Hafen Ost, würde er mehr als die Hälfte desSeeanstosses im Ziegelhof erwerben und kann den Abbruch der daraufstehenden Anlagen verlangen.

Die Verträge regeln dies klar: Falls die Betreiberin JMS nun auf einmalwieder auf dem Hafen Ost beharren sollte, hat der Kanton in diesemFalle ein Recht darauf, den Hafen West zu kaufen, denn dann wird diesernicht mehr für den ursprünglichen Zweck benötigt. Termingereicht wurde der erste Bagger — immerhin ein Tonnen-Ungestüm — nach Andermatt transportiert.

Seither steht er jedochungenutzt auf dem Areal des künftigen Hotels Chedi. Der Aushub soll Ende Woche dann doch noch beginnen…. Heute ist offizieller Start auf der Sawiris-Baustelle. Just zu diesem für das offizielle Andermatt langersehnehnten Tag hats nochmals nen Schübel Neuschnee hingeschmissen. Gut 20 cm fiel von Sonntagabend bis Montagmorgen. Dafür auch kein Lärm und kein Staub. Bald wird massiv Material durch die enge Schöllenenschlucht hinauf auf die Sawiris-Baustelle transportiert.

Ein nicht ganz einfach zu knackendes Logistikproblem. Offensichtlich soll eine Tröpfchensystem dafür sorgen, dass der übrige Verkehr nicht allzu stark behindert wird. Und für die Baustellenzufahrt soll eine Unterführung unter der Gotthardstrasse realisiert werden.

Anfang Woche noch las man nur positive Meldungen von Samih Sawiris. Einige Wohnungen schon verkauft. Orascom Development braucht Geld. Um zu diesem Geld zu kommen, war eine Kapitalerhöhung geplant. An sich nichts weltbewegendes. Dumm nur, dass die News über die geplante Kapitalerhöhung vor der offiziellen Bekanntmachung an die Öffentlichkeit durchsickerte. Die Orascom-Aktie verlor am Dienstag zehn Prozent.

Wo war das Leck? Warum fiel die Aktie aufgrund des Lecks? Wollten da ein paar Insider auf die Schnelle viel Geld verdienen? Die Fakten erfahren Sie in 20 Minuten online. Der offizielle Immo-Verkaufsstart am Doch bereits im Vorfeld sind die ersten Wohneinheiten vergeben worden. Das sind doch all wir Andermatter, oder?

Wir liegen ihm doch am Herzen, wie er immer predigt. Haben wir jetzt alle ne Wohnung gekriegt und wissens noch nicht? Bestätigt wurde bisher laut cash nur ein Käufer: Falls jemand also den Kopf auf dem Bild mal in Natura sichtet. Der Mann hat Geld und Wohnung in Andermatt. Die einen hocken am Freitagabend zwei Stunden in der Mehrzweckhalle. Andere bringen das Gefasel auf den Punkt.

So gehts also kurz und mutz weiter: Das Fünf-Sterne-Haus wird im alten Dorfteil realisiert. Es wird, wie alle anderen Bauten, im Minergie-Standard gebaut.

Im Sommer werden deshalb Löcher für Erdwärmesonden gebohrt. Weiter werden im laufenden Jahr im Gebiet des Waffenplatzes Altlastensanierungen durchgeführt. Dort wird das Podium, der Infrastrukturbau der Anlage, erstellt.

Zudem soll am Golfplatz gebaut werden. Und seine Strategie nimmt einmal mehr viel Wind aus den Segeln von Kritikern. Unser Samih Sawiris lässt — notabene just vor der morgigen Infoveranstaltung für die Bevölkerung von Andermatt — über die Schweizerische Depeschnagentur SDA verlauten, dass er bereits Wohungen oder gar sündhaft teure Villen?

Wieviel Wohneinheiten bereits verhökert wurden, lässt er jedoch — einmal mehr — offen. Ziel sei jedenfalls, Einheiten bis Ende Jahr zu verkaufen. Käufer der bereits verkauften Wohnungen seien ausschliesslich Schweizer, so Sawirs. Er konzentriert also seine Verkaufsaktivitäten erst einmal auf die Schweiz. Mit dieser Taktik will er all jenen den Wind aus den Segeln nehmen, die seine Befreiung von der Lex Koller kritisieren.

Eines muss man dem cleveren Sawiris lassen. Er steht sogar zu seiner Taktik. Grössere Nachfrage als erwartet Die bis anhin erreichte Aufmerksamkeit ist gemäss Sawiris grösser als erwartet. Er sei sich jedoch im Klaren darüber, dass am Ende nur die Unterschrift und die Überweisung zählen Zone für Ganzjahresresidenten In der geplanten Siedlung ist eine Zone für Menschen reserviert, die das ganze Jahr in Andermatt leben und damit nicht zuletzt für die Belebung des Feriendorfs sorgen.

Schnäppchen für die Einheimischen? Das wird sicher manch einheimische Familie dazu bewegen, ein neues Heim drüben am windigen Bäz zu beziehen. Aber halt, wovon schreiben wir denn hier. Ist ja noch gar nichts gebaut. Kein Bagger, kein nix. Alles erst auf Papier und in Form schöner Modelle.

Let it rock Samih, do you? Ende April gibts am Zürcher Steinmühleplatz Immobilienschnäppchen. Dann öffnet nämlich der Showroom von Andermatt Swiss Alps. Wem das Herz nach einer Luxusvilla schägt, der muss schon einen zweistelligen Millionenbetrag hinblättern.

Auch das ein Klacks für eine Residenz in einem Luxusresort wie Andermatt. Appartment im Hotel Chedi gefällig? Übrigens, wer schon bald eine Residenz in Andermatt sein Eigen nennen will, kauft sich am besten etwas im Hotel Chedi. Es handelt sich um 64 2,5-Zimmer-Wohnungen und sechs Maisonette-Penthouses bzw. Sofern alles wie geplant läuft natürlich. Laut einer Studie des Konjunkturforschungsinstituts Bak Basel wächst die Zentralschweiz von allen Regionen des Landes am stärksten.

Na, ist doch schon was, auch wenn die Baumaschinen noch schweigen. Das Resortprojekt ist aus dem Winterschlaf erwacht. So fanden sich gleich zwei Schreiben in unseren Briefkästen in den letzten Tagen. Also, liebe Sawiris-Afficionados, folgende Daten gleich im Kalender eintragen: Mai zu lancieren gedenkt. Staubig und lärmig soll es werden, glaubt man der Einladung.

Wenn denn nicht ein neuerlicher Wintereinbruch die Bagger hier und da ein wenig verzögert Die Urschner erhalten Gelegenheit, mit dem Forscherteam über die Ergebnisse aus den Interviews zu diskutieren, gemeinsam nachzudenken, welcher Handlungsbedarf sich aus denselben Interviews ergibt und gemeinsam Ideen zu suchen, was getan werden kann.

Noch nix vor am April und am Nur Schrott am TV? Dann habt Ihr jetzt eine sinnvolle Beschäftigung. Die Berichterstattung über die wachsende Ungedult auf der noch nicht wirklich eröffneten Resortbaustelle hat viele Kommentare bei den Online-Medien generiert.

Hier ein paar Kommentare aus der BAZ. In Andermatt wächst die Ungeduld. Das ortet zumindest der Zürcher Tages Anzeiger. Das sorge für Nervosität. Liebe Leute, nicht vergessen: In Andermatt herrscht noch Winter! Das geplante Ferienressort stosse auf viel Echo bei möglichen Käufern. Zudem seien die ersten Wohnungen und Villen bereits verkauft. Wer sich bereits ein Eigenheim gekauft hat, verschweigt er aber. Unverfänglich gibt er sich auch bei den Preisen. Zumindest dieses Geheimnis soll jedoch bald gelüftet werden.

Die breite Öffentlichkeit wird voraussichtlich ab dem April mehr über die Preise erfahren. An diesem Datum öffnet der neue Showroom in Zürich seine Tore. Orascom wächst auch in Krise. Der Gewinn vor Minderheitsbeteiligungen stieg überproportional um einen Fünftel auf Mio.

Hoteleinkünfte stabil trotz sinkender Belegungsrate Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich um 9 Prozent auf Mio. Franken, wie die Holding am Dienstag mitteilte.

Die Hoteleinkünfte, die zweitwichtigste Einnahmequelle, blieben praktisch stabil mit Mio. Dies gelang, obwohl die Belegungsrate gesunken sei, betonte das Unternehmen in der Mitteilung. Machen wir uns zusammen mit dem Deutschlandfunk auf einen Sonntagsspaziergang durch das heutige Andermatt, das sich noch im Dornröschenschlaf befindet. Gute Nachricht für Andermatts Fischer. Auch wenn das Resort von Sawiris steht, dürfen sie weiter nach Forellen jagen in der Reuss.

So informierte Samih Sawiris am vergangenen Freitag. Ab diesem Herbst wird die Reuss bei Andermatt für den Hochwasserschutz aufgeweitet. Diese Bauarbeiten erstrecken sich über zwei Jahre. Vom danach renaturierten Flussbett sollen danach sowohl die Fische als auch die Fischer profitieren. Beim künftigen Golfplatz wurde bereits der Tendlengraben auf einem kurzen Abschnitt umgelegt.

Sawiris versicherte den Fischern, dass sie auch künftig in Andermatt angeln dürfen. Sie müssten dazu auch keinen Helm tragen, meinte er gewohnt charmant. Dort wo Gefahr wegen der fliegenden Golfbälle drohe, werde abgesperrt sein. Und was sagt Sawiris: Wie stehts eigentlich mit Andermatts Fortschritt? Na ja, wenn Luzerns Fortschritt gleich Andermatts Fortschritt sein soll. Dann könnte man doch davon ausgehen, dass der Support vor der eigenen Tür schon auf Hochtouren läuft, oder?

Stimmt wohl nicht ganz. Denn eine Anfrage eines lokalen Clubs, um einenen Betrag in Höhe von Fränkli für die Förderung örtlicher Nachwuchssportler zu kriegen, wurde blankweg abgeschmettert. Man habe noch kein Sponsoringkonzept, so die Antwort der Orascom. Grüsse aus dem Bazar! Oder wie Franz Beckenbauer in solchen Fällen zu sagen pflegt: Die Kugel ist rund und fliegt nicht immer dorthin, wo sie hinsoll. Jetzt stellen sich endlich die wirklich wichtigen Fragen.

Wie erwartet hat er es geschafft: Roger Nager wird erster vollamtlicher Gemeindepräsident von Andermatt. Er tritt die Nachfolge von Karl Poletti an. Dann machs gut, lieber Roger. Dieser Blog wünscht dir Verhandlungsgeschick im positiven Sinn für die Gemeinde und die Bevölkerung Andermatts, einen dicken Pelz und Durchschlagskraft, aber auch Weitsicht, wenn es am grünen Tisch mit den topversierten Profis von Orascom um die Würste geht.

Oktober auch aus Andermatt. Eingestellt von gabtherad um 5: Nur noch zwei statt drei weitere Windräder auf dem Gütsch. Die dritte Windanlage wäre in der Schusslinie einer Artillerie-Kanone zu stehen gekommen. Das ergaben Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. Wenn das stimmt, kann man wohl davon ausgehen, dass das VBS noch nicht gemerkt hat, dass der Kalte Krieg seit längerem Geschichte ist. Aber vielleicht sollen ja mit der Kanone dereinst Terroristen gejagt werden..

Die Schweiz ist ein Volk von Kleinkarierten. Das zeigt sich häufig und vor allem im Tourismus. Über diesen Schatten wollten nun auch die Akteure rund um den Gotthard nicht springen. Zwei Jahre lang wurde an einem gemeinsamen Destination Management gefeilt - vom Goms bis in die Surselva und von Uri bis in die Leventina.

Die Realisierung der DMO erfolge nur schrittweise. Aufgabe sei es nun, die Wirtschaftsakteure und touristischen Leistungsträger zu motivieren. Das zeigt einmal mehr: Die Angst, dass jemand mehr profitieren könnte als ein anderere hat hierzulande wieder einmal obsiegt. Statt gemeinsam und voller Kraft am selben Strick zu ziehen, dreht sich jeder für sich einen Knoten.

Hoffentlich erstickt niemand dran. Start mit Urschner Gemeinden Einen kleinen Zusammenschluss gibt es dennoch. Die Urschner Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp schliessen sich in ihren touristischen Anstrengungen zusammen und bündeln ihre Kräfte. Ein Tropfen auf einen heissen Granitblock. Auch die Oberwalliser Unternehmer wollen am Andermatt-Resort verdienen.

Um sich über Verdienstmöglichkeiten zu informieren, reisten sie nach Fiesch. Und das haben sie erfahren: Allerdings weniger beim Bau, als vielmehr bei Unterhalt und Pflege des Resorts. So berichtet am Touristische Megaprojekte als regionale Hoffnungsträger oder vermeintlichen Goldesel von Grossinvestoren? Unser Ägypter beweist mit seinen Antworten einmal mehr seine Wortgewandtheit.

Werden die künftigen Gäste der Andermatter Luxusresorts dereinst mit der Bahn anreisen — oder doch eher mit Privatjet und chauffierter Luxuskarosse? Natürlich sei sich die angepeilte Klientel einen hochwertigen Reisekomfort gewöhnt, so Jenni. Aber in seinen Augen hat die Bahn dennoch gute Chancen.

Vorausgesetzt, das Angebot stimme, schiebt er nach. Ein stimmiges Angebot heisst für ihn: Sollte das Wasser auf einer geneigten wasserundurchlässigen Schicht fliessen, werden eben entsprechend unterschiedliche Wasserstände für die Baufläche definiert, wenn der Unterschied denn so eklatant ist, dass er relevant wird.

Das will der neue SV von mir haben. Das Baugrundgutachten zeigt den Wasserstand am Tag der Bohrung. Unter Bemessungswasserstand versteht man den langjährigen Grundwasserhöchststand, nicht den Wasserstand an einem Tag.

Vom Wasserstand nur an einem Zeitpunkt kann jedoch — in Kenntnis der lokalen Geologie — auf den Bemessungswasserstand geschlossen werden. In der Regel braucht man den Bemessungswasserstand zur Festlegung der Lage einer Sicherheitsdrainage auf Höhe oder über diesem Wasserstand.

Drainagen unterhalb des Bemessungswasserstandes zur Abführung von Grundwasser sind nicht wasserrechtlich erlaubnisfähig. Gebäude können bautechnisch wasserdicht ausgeführt werden. Wenn vor dem ersten Spatenstich das Wasserwirtschaftsamt hier den Bemessungswasserstand ermittelt hat, Sie den Höchsten Wasserstand auf bis ,9 ermittelt haben,das Gebäude aber schon auf ,8 gesetzt wurde,haben wir schon mal ein Problem mit den Vorgaben.

Und wenn ich es als Laie richtig verstanden habe,höchster ermittelter Wasserstand plus 30 cm abstand zur Bodenplatte. Josef - mit deinem einwurf kann der sachverständige nichts anfangen, wenn er danach fragt. Was brinft mir das wenn hang abwärts alles trocken ist,und oben an der Terasse die Badehosen gebraucht werden. Wie gesagt bin ich Laie. Aber aus meiner sicht muss unter der Bodenplatte die 30 cm eingehalten werden.

Also wenn der Bemessungswasserstand an der Terasse höher ist als meine Bodenplatte,darf sich der SV mit irgendwelche Behörden rumschlagen wenn er hier Drainagen plant. Der SV hat sich nur zwei wichtige Punkte rausgepickt. Ich bin nur laufbote um ihn dabei zu unterstützen. Das wasserwirtschaftsamt ist bei uns dem umweltamt übergestellt. Das umweltamt direkt ist nicht entscheidungsbefugt und bezieht seine Informationen vom wwa Seine Planung hat der Architekt auf Bohruntersuchungen, aus denen sich keine Anhaltspunkte für eine Grundwasserbelastung ergaben, ausgerichtet und mithin keine Abdichtung gegen drückendes Wasser vorgesehen.

Der Bauherr stellt Jahre nach Einzug mittels einer Anfrage beim staatlichen Umweltamt fest, dass der höchste gemessene Grundwasserstand über der ausgeführten Kellersohle lag. Der Bauherr bekommt Recht. Nach Ansicht des Gerichtes komme es nicht darauf an, dass die Messwerte der Grundwassermessstellen nicht grundstücksbezogen seien. Die Planung muss grundsätzlich den höchsten bekannten Grundwasserstand berücksichtigen, gleichgültig ob dieser seit Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde.

Anderenfalls ist die Planung mangelhaft. Zu berücksichtigen ist grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung der höchste Grundwasserstand. Ob ein Schaden eingetreten ist, ist unerheblich. Die Erkenntnisse der amtlichen Messergebnisse zu widerlegen wird ungleich teurer sein, als von Anfang an eine Planung auf drückendes Wasser auszurichten. Will dies der Bauherr nicht, dann ist Vorsicht geboten.

Die Berufshaftpflichtversicherung tritt nicht für bewusste Pflichtwidrigkeit ein. Mit dem zusätzlichen Sachverständigen bei dem Termin ist es problematisch, weil das Beweisverfahren kein öffentliches Verfahren ist und daher die Anwesenheit zusätzlicher Personen von allen Beteiligten genehmigt werden muss. Diese Zustimmung werden Sie zumindest vom Sachverständigen des Gerichtes nicht erhalten. Auch der Anwalt der Gegenseite wird damit nicht einverstanden sein.

Das Gericht wird ein zusätzliches Gutachten auch nicht berücksichtigen. Man kann nur dann. Der SV meint hierzu,das ihm das neu ist,das er nicht teilnehmen darf. In der Skizze in den Statischen Berechnung ergibt der untere Abstand zur bewehrung 1,5 cm. Das nicht den Regelwerk entspricht. Der jetzige wo den Vorteil hat weil danach gefragt hat hat noch Bilder von mir gesehen mit der Schalung und Bewährung.