Steigende Zinsen – ist das realistisch?


Wir gehen davon aus, dass die Zinsen noch lange auf einem niedrigen Niveau bleiben werden. Zu groß scheinen die Probleme der Eurozone. Die ausufernden Staatsschulden, die nur mit niedrigen Zinsen finanzierbar sind. Die unterschiedlichen Volkswirtschaften, die vielleicht niemals im Gleichklang laufen. Unser Währungsraum bleibt fragil, auf Unterstützung der Notenbank angewiesen. „Whatever.

Das könnte Sie auch interessieren. Die Regierungen sollten die Konsolidierung ihrer Haushalte zügig vorantreiben. Das Niedrigzinsumfeld und die damit einhergehende reichliche Liquidität haben zwar die Vermögensmärkte beflügelt. Alles in allem ergeben sich aus der langanhaltenden Niedrigzinsphase mittelfristig erhebliche stabilitätspolitische Risiken für Deutschland, insbesondere für die öffentlichen Haushalte und die Finanzmarktstabilität. The Global Saving Glut and the U.

„Zinswende light“ für Sparer kein Ausweg

Bislang hat die EZB darauf mit einem Mix aus unbegrenzter Liquiditätsversorgung mit Vollzuteilung an die Banken, einer Lockerung der Kreditsicherheiten, langfristigen Refinanzierungsgeschäften, Käufen von Covered Bonds und Staatsanleihen sowie niedrigen Zinsen reagiert und so das gesamte Laufzeitspektrum der Zinsen beeinflusst.

Und etliche Lebensversicherer in Japan seien in den vergangenen Jahren pleitegegangen. In Deutschland sei die Lage heute zwar noch nicht mit der Japans vergleichbar, doch es gebe beträchtliche Risiken. So gehe auch hierzulande die Ersparnis zurück. Die Bausparkassen litten unter einem Einlagenüberhang. Wer profitiert und wer leidet? Erhebliche Folgen hat die anhaltende Niedrigzinsphase auf die Altersvorsorge.

Um im Ruhestand gut versorgt zu sein, müssten die Deutschen deutlich mehr private und betriebliche Vorsorge betreiben, als sie dies bisher tun. Die niedrigen Zinsen machen die Vorsorgeprodukte allerdings unattraktiver.

Die Experten bemängelten, dass aufgrund restriktiver Regulierungen Versicherer und Pensionsfonds gezwungen seien, in festverzinsliche Anlagen zu investieren, die derzeit extrem geringe bis gar keine Rendite brächten.

Homburg wies zudem darauf hin, dass auch viele hiesige Unternehmen in den vergangenen Jahren stattliche Gewinne ausgewiesen haben. In den südeuropäischen Krisenländern dagegen müssten die Unternehmen am Kapitalmarkt trotz der lockeren Geldpolitik der EZB nach wie vor recht hohe Zinsen zahlen.

Wirtschaftsredakteur Holger Zschäpitz schätzt die Lage ein. Einer solchen Geldpolitik wohnten Risiken inne, die sich, wenn sie ausläuft, in ungeordneten Marktentwicklungen niederschlagen könnten, warnte der Fonds.

Die hohe Volatilität an den Märkten in den vergangenen Wochen belege diese Gefahren. Zudem berge sie die Gefahr, dass nötige Reformen unterbleiben. Würde die Politik ihre ureigenen Instrumente — finanzpolitischer Art und Strukturreformen — besser nutzen, müsste sie sich weniger auf die stark expansive Geldpolitik zur Problemlösung verlassen, klagte der Fonds.

Draghi erklärte, die EZB werde an ihrer expansiven Geldpolitik so lange festhalten, wie dies nötig sei. Die US-Notenbank Fed hat zwar vor einiger Zeit signalisiert, dass ihre stimulierende Geldpolitik in absehbarer Zeit auslaufen könnte, jedoch hält sie den Zeitpunkt dafür für noch nicht gekommen. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen.

Der von Draghi ausgelöste Geldsee, der dank alternativloser Euro-Politik notwendig wurde ist schuld an der kalten Enteignung der Renter und Sparer. Alles, was ich noch auf unrentablen Konten liegen hatte, wurde abgehoben und ins Haus gesteckt, das steigert den Wert und das persönliche Wohlbefinden der Familie. Man nimmt dem Sparer ja nicht wirklich etwas weg und es wird auch niemand gezwungen, sein Geld zu den aktuellen Zinsen auf das Sparbuch zu legen.

Wir haben in der EU zahlreiche Volkswirtschaften, die am Boden liegen und um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen. Jetzt die Zinsen anzuheben, bedeutet letztendlich deren finaler Genickbruch den wir dann auch wieder bezahlen dürfen. Wer hier jetzt nur seine Sparzinsen sieht, sollte sich wirklich nicht wundern, wenn wir in Europa überall so schlecht angesehen sind.

Die Niedrigzinspolitik der EZB ist jedenfalls absolut notwendig und wird letztendlich auch uns zugute kommen. Das ist doch ganz nach ihrem Geschmack und entspricht ihren sozialistischen Träumerein. Sparer sind Leute, die eigenverantwortlich handeln, vorsorgen und sich nicht vom Staat bevormunden lassen wollen.

Kurz, sie wollen frei und unabhängig sein. Diese Menschen sind nun für den Sozilismus absolut ungeeignet. Ihr Einfluss muss daher permanent verringert werden Das gehört auch zu den politischen Aufgaben und Zielen der Linken. Es wird nie richtig funktionieren. Aber wer jammert, sollte sich selbst an der eigenen Nase fassen, Geld wird nicht nur durch herumsitzen verdient - höchstens man hat genug davon, aber das frisst nun die Inflation auf.

Daher muss nun auch Geld investiert werden, was auch Sinn der niedrigen Zinspolitik ist. Die Zeiten, dass man einfach Geld auf einem Sparbuch geparkt hat sind damit vorbei. Eine Rendite mit einem gesparten Kapital ist damit etwas anspruchsvoller geworden und funktioniert nicht mehr mit dem Sparbuch. Proportional zu den Abgaben, die immer weniger leisten müssen.

Wer will schon umsonst arbeiten oder sein Geld investieren, ohne dabei etwas zu verdienen. Von der Kauf- oder Bausumme müssen Sie mindestens 20 Prozent, besser noch 30 Prozent als Eigenkapital vorhalten können.

Vereinbaren Sie derzeit mindestens eine zehnjährige Zinsbindungsdauer, um sich möglichst lange den niedrigen Zins zu sichern. Viele Institute bieten sogar Laufzeiten von 15 oder 20 Jahren an, die mit einem geringen Zinsaufschlag belegt werden. Die Entscheidung, für welche Laufzeit Sie sich entscheiden, hängt vor allem von Ihren langfristigen finanziellen Möglichkeiten ab. Damit kann sich Ihr Zins auch erhöhen. Auch wenn die monatliche Belastung zunächst höher ausfällt, so spart der höhere Tilgungssatz auf lange Sicht Geld.

Wenn Sie sich keine höhere Monatsbelastung leisten können, sollten Sie auf jeden Fall kostenfreie optionale Sondertilgungen mit Ihrem Geldinstitut vereinbaren. Für das selbst genutzte Eigenheim bietet die KfW teilweise günstige Konditionen, je nach Förderprogramm maximal Ein Vergleich der Bauzinsen lohnt sich. Sie sparen Tausende Euro, wenn Sie den richtigen Anbieter wählen. Kosten 1 Sie zahlen die Zeit der tatsächlichen Beratung. Wir werden sodann das Beratungsentgelt von Ihrem Konto einziehen.

Die Verbraucherzentrale, die immer vehement gegen unseriöse Nummern zu Felde zieht, benutzt kostenpflichtige Rufnummern, um Auskünfte zu geben und Rat zu erteilen. Bei uns aber bekommen Sie über die Nummern qualifizierten, individuellen Rat zu Rechts- und Finanzfragen sowie zu Produkten — von gut ausgebildeten Mitarbeitern, überwiegend Juristen. Nicht zu viel für einen guten Rat — meinen wir. Die genannten Preise beziehen sich auf Gespräche aus dem deutschen Festnetz.

Die Ansagen vor der Verbindung sind kostenlos. Verbindungen über Mobilfunknetze sind teurer, und die Kosten werden Ihnen hierfür vorher angesagt.