Geschichte Kanadas



Der Tschad untergliedert sich in drei bioklimatische und fünf biogeographische Zonen. Die dortigen Kulturen reichen mindestens bis v.

► ► Die meistgelesenen Beiträge der letzten 24 Stunden ◄ ◄


Jahrhunderts waren Skandinavier aus Island bzw. Norwegen die ersten Europäer, die nachweislich den amerikanischen Kontinent erreichten.

Der nächste namentlich bekannte Europäer, der nachweislich im heutigen Kanada landete, war am Cabot nahm Gefangene und erklärte das Land zum englischen Besitz. Sie landeten in Labrador oder auf Neufundland, und nahmen mehrere Ureinwohner gefangen. Corte-Real kehrte nie zurück, doch erhob der portugiesische König eine Abgabe auf Fisch, der aus den Gewässern von Neufundland stammte.

Erste Siedlung in Neufrankreich war das gegründete Tadoussac. Die Siedlung musste zwar aufgegeben werden, blieb aber als Handelsposten bestehen. Wohl schon im Englische, baskische und französische Fischer gründeten kleinere Siedlungen an der Küste, in denen Stockfisch getrocknet und dadurch transportbereit gemacht wurde. Jahrhundert sollen Basken um die Neufundlandbank tätig gewesen sein.

Um gründeten sie eine Walfangstation in der Red Bay , die rund 70 Jahre bestand und zeitweise über Einwohner hatte. Jacques Cartier 37 , der in der Chaleur-Bucht ankerte, wurde bereits von zahlreichen Mi'kmaq-Kanus umringt, deren Besatzung mit Biberpelzen winkte. Die Stämme der Ostküste führten bald wegen der Handelskontakte Krieg untereinander, zumal ein Teil ihrer Führungsschicht inzwischen vom Erfolg im Pelzhandel und von den auf diese Art erworbenen Waren abhing.

Ein Fluss- und Wegenetz, auf dem Indianer Handel betrieben, existierte schon sehr lange. Susquehannock und Montagnais forderten Samuel de Champlain 39 bei der Landung bei Tadoussac zur Unterstützung gegen die Irokesen auf. Diese Entscheidung, die trotz mehrerer Gelegenheiten nie revidiert wurde, brachte die Irokesen dauerhaft gegen die Franzosen auf, und führte sie auf die britische Seite.

Sie waren jedoch zu Champlains Zeit verschwunden. Einer der wichtigsten Verbündeten der Franzosen blieben die Huronen, die Irokesen verbanden sich bald mit den Engländern, die ihrerseits die Niederländer verdrängten. Sie wurde ein Jahr später nach Port Royal verlegt. Bald folgten weitere befestigte Anlagen.

Der Tarrantinerkrieg war Ausdruck ihrer Rivalität im Pelzhandel. Dies hatte eine schwere Epidemie zur Folge, die vielleicht zwei Drittel der Indianer das Leben kostete. Champlain zog den Ottawa aufwärts, um Verbündete zu gewinnen. So gründete man die Gesellschaft der Assoziierten , auch Compagnie de la Nouvelle-France genannt, um Auswanderer zu ermutigen. Doch die Zahl der Siedler blieb gering.

Dabei wurde das feudalistische System Frankreichs auf die Kolonie übertragen, das Land in Grundherrschaften aufgeteilt. Auch die jesuitische Mission wurde so mit Lebensmitteln und Baumaterial versorgt. Zudem durften nur Katholiken in Neufrankreich leben.

Die einheimischen Beothuk wurden in den Krieg hineingezogen und dabei ausgerottet. Die Huronen zählten rund Sie nahmen zwar nicht an den Kriegen zwischen Huronen und Irokesen teil, doch bekriegten sie die von ihnen vertriebenen Algonkin, die zu dieser Zeit als Feuer-Nationen bezeichnet wurden. Bis vernichteten die Irokesen die Huronen. Eine der stärksten treibenden Kräfte war keineswegs die politische Dominanz oder die wirtschaftliche Ausbeutung des neuen Kontinents, sondern die Suche nach der Nordwestpassage , die den atlantischen mit dem pazifischen Ozean verbindet; das galt auch schon für Cartier.

Dadurch hoffte man, einen kurzen Weg nach Süd- und Ostasien zu finden und den Weltmächten Portugal und Spanien dort Konkurrenz machen zu können. Baffin und James kamen zu dem Schluss, dass keine Passage existierte.

Nach der Freigabe des individuellen Handels mit den Indianern ab zogen zahlreiche junge Männer als Waldläufer 53 aus, die unter den Indianern lebten, während neue Forts entstanden. An geeigneten Stellen beanspruchten Stämme wie die Kichesipirini bereits um ein Zwischenhandelsmonopol, andere verlegten ihre Wohnorte entsprechend.

Auf diesen Rechten basierte die Machtstellung und das Ansehen ihrer Führungsgruppen. Bereits ab hatten die Tionontati und Huronen die Biberbestände soweit dezimiert, dass sie sich nach anderen Jagdgebieten umsehen mussten.

Deren Westexpansion wurde wiederum durch den beginnenden Krieg mit den Irokesen beendet. Sie waren von Holländern mit Gewehren ausgestattet worden und neutralisierten sie die Franzosen durch einen Friedensschluss. Die Montagnais und einige Algonkingruppen zwangen sie, nach Osten auszuweichen, so dass die Huronen weitgehend isoliert waren.

Jesuiten hatten eine erste Missionsstation im Hauptort errichtet, binnen weniger Jahre waren Stationen in allen anderen Dörfern gefolgt. Als die Irokesen die Huronen vernichteten, flohen viele von ihnen zu den Tionontati, die die Irokesen gleichfalls angriffen. Die Irokesen nahmen die Überlebenden in ihre stark angewachsene Konföderation auf. Rund tausend Tionontati gelang jedoch die Flucht. Eine andere Gruppe floh wohl zur Illinois-Konföderation.

Die Seneca , der westlichste Irokesenstamm, verlangten ihre Auslieferung, was die Illinois jedoch ablehnten. Daraufhin attackierten die Seneca sie und zwangen sie zur Flucht in Gebiete westlich des Mississippi.

Frontenac 57 versuchte diesen Handel für Frankreich zu monopolisieren und Abgaben einzuziehen. Diese nutzten ihrerseits die Gelegenheit, Kontakte zu den Cree und den weiter nördlich lebenden Gruppen aufzunehmen. September besiegt hatten Fort York.

Sie mussten es jedoch im Frieden von Utrecht zurückgeben. Zwar scheiterte die Suche nach der Westgrenze des Kontinents, doch wurden Kontakte zu Indianern bis an den oberen Mississippi , kurzzeitig sogar bis nach Santa Fe im spanischen Gebiet, aufgenommen. Zusammen mit seinen vier Söhnen und einem Neffen errichtete er eine Reihe von Forts und erreichte den Missouri. Doch er starb, bevor er zu einer erneuten Suche nach dem Weg zum Pazifik aufbrechen konnte.

Der Interessengegensatz zwischen England und Frankreich wurde nicht nur durch konfessionelle Gegensätze, sondern vor allem durch die unterschiedlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle verstärkt, die nach Amerika übertragen und dort weiterentwickelt wurden. England hatte infolge der Glorreichen Revolution von das feudale Regiment entscheidend geschwächt und in den Neuengland -Kolonien wurde der Feudalismus formell abgeschafft.

Damit wurde Eigentum individualisiert, Freizügigkeit galt für alle, die keine Sklaven waren, Abgaben und Dienste verschwanden und Arbeit wurde zunehmend zur Ware. In den französischen Gebieten hingegen wurde der Feudalismus erst aufgehoben.

Bis dahin herrschte unfreie Arbeit auf dem Land vor, dazu eine langsamere ökonomische Entwicklung, eine feudale Hierarchie mit starker Abhängigkeit von wenigen Familien, die ihren Mittelpunkt in Frankreich sahen. Darüber hinaus stand die merkantilistische Wirtschaftspolitik einer selbstständigen Entwicklung Neufrankreichs ablehnend gegenüber.

So unterstützte Richelieu ab zwar die Einrichtung einer Handelsgesellschaft, die die Kolonisierung und den Handel mit Pelzen vorantreiben sollte, aber nur, weil es diese in Frankreich nicht gab. Dabei blieb die Zahl der französischen Siedler mangels Förderung gering, während England zwar ein wenig später, aber dann umso energischer auf Kolonisierung setzte. Nur während einer kurzen Phase unter dem Intendant Jean Talon bestand von bis eine starke staatliche Förderung.

Nun kamen jährlich rund Neuankömmlinge, dazu zwischen und bis unverheiratete Frauen aus Frankreich. So stieg die Bevölkerung durch zahlreiche in der Kolonie geborene Kinder zwischen und von Den überwiegenden Teil der Felle brachten die Indianer in den Handel.

Die Irokesen überjagten allerdings die Biber im Hudson-Tal und drängten daher zur Jagd weiter nordwärts. Im folgenden Jahr gelang diesen ein Sieg über die Huronen, bei denen nicht nur zahlreiche Gegner, sondern auch eine Gruppe von Jesuiten umgebracht wurde. Auch die Petun entgingen den Kriegszügen nicht und wurden vernichtet, die Neutralen Das Vakuum im Handel mit den Franzosen füllten bald die Ottawa. Wenige Jahre nach der Vernichtung der Huronen und anderer Stämme begannen die Irokesen unter Führung der Mohawk und einer Stammeskoalition um die Mahican und Mohegan , die Franzosen direkt anzugreifen.

Montreal war nicht mehr sicher. Im Westen waren die Seneca führend. Die Neuankömmlinge lösten dort wiederum neue Konflikte aus. Zudem veränderten sie sowohl die Techniken der Kriegführung als auch die der Jagd, und verwandelten zahlreiche Stämme etwa ab für mehr als ein Jahrhundert in Reiternomaden.

Bis unterstanden die französischen Gebiete der Handelsgesellschaft Compagnie de la Nouvelle-France Gesellschaft von Neufrankreich. Diese war jedoch nicht in der Lage, für Schutz gegen die Irokesen zu sorgen. Eines der wichtigsten Tauschgüter, der Biberpelz, war die Ursache für die folgenden Auseinandersetzungen.

Diese Pelze standen nur unter starken Schwankungen zur Verfügung. Frankreich versuchte, Montreal zum einzigen Handelszentrum für Pelze zu machen. Dies war jedoch für die Irokesen nicht tragbar, deren Führer inzwischen selbst vom Tauschhandel abhingen, denn sie gewannen Prestige durch das Verschenken begehrter Waren, die sie überwiegend gegen Pelze erhielten.

So griffen sie Montreal an, kam es zum Massaker von Lachine, bei dem 97 Franzosen getötet wurden. Insgesamt kam bei dem Krieg etwa jeder zehnte Franzose ums Leben, also rund bis Dadurch, dass die Engländer den Niederländern Neu-Amsterdam hatten abnehmen können, waren die Engländer in deren Rolle geschlüpft und versorgten seither die Irokesen mit Waffen.

Als der König-William-Krieg ausbrach bis , wurde damit eine Kette von Stellvertreterkriegen ausgelöst, die England und Frankreich mit Hilfe ihrer indianischen Verbündeten austrugen.

Damit endete der letzte der so genannten Biberkriege , die seit anhielten. Die Männer kamen überwiegend aus Savoyen , Piemont und Ligurien. Im Herbst gelang es ihnen, fünf verlassene Dörfer niederzubrennen, doch waren es die Pocken, die die Irokesen zwangen, um Frieden zu ersuchen. Frankreich setzte ein oberstes Verwaltungsgremium ein, das dem französischen Seefahrtsminister unterstand.

Er versuchte möglichst viele der Soldaten im Lande anzusiedeln und unterstützte die Besiedlung. Bis wuchs die Bevölkerung um rund 9.

Ehen zwischen französischen Kolonisten und Indianerinnen wurden ebenfalls gefördert. Sie bilden seit eine staatlich anerkannte ethnische Gruppe. Dennoch kehrten zahlreiche Franzosen nach Frankreich zurück. Zwischen und rechnet man mit Gegen den englischen Einfluss errichteten die Franzosen zahlreiche Forts, unter ihnen Fort Frontenac. Alle Männer zwischen 16 und 65 mussten Militärdienst leisten. Zwar beruhigte sich die Lage für einige Zeit, doch begann abermals ein Krieg, den die Franzosen allerdings nun nach Art der Guerilla führten, die sie von den Irokesen kannten.

Sie schufen damit eine Grundlage für ein Kolonialreich, das sich bis an den Golf von Mexiko erstreckte. Dieses Geld wurde im Sommer zusammen mit Handelswaren aus Frankreich geschickt. Doch um war das Vertrauen in diese Art der Geldpolitik endgültig erschöpft.

Der Handel reduzierte sich auf Tauschhandel. Dazu kam, dass die Bevölkerung begann, die wenigen Münzen zu horten und zu verstecken. Der Queen Anne's War von bis war, ähnlich wie schon früher, ein Stellvertreterkrieg, diesmal des Spanischen Erbfolgekrieges. Zwischen und gelang es Neufrankreich, seinen Handel trotz des Monopolverlustes und seiner prekären Infrastruktur - die Sankt-Lorenz-Mündung war nur so lange offen, wie Louisbourg , eine Festungsstadt mit mehreren tausend Einwohnern, standhielt - auszubauen.

Im Gegenangriff vertrieben die Franzosen die Briten bis u. Zwar musste die Festung im Frieden von Aachen zurückgegeben werden, doch schon wurde die Ohio Company gegründet, die britische Kolonisten ins von Frankreich beanspruchte Ohio -Tal brachte. Mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges standen rund Im folgenden Krieg gelangen den Franzosen zunächst einige Erfolge z. Zögerliche Versuche, der bedrängten Kolonie aus Frankreich Hilfe zu schicken, wurden durch die britische Flotte unterbunden.

Im Pariser Frieden vom Zwischen und wurden rund Er beendete die Austeilung von Geschenken an die Häuptlinge, wodurch er ihre durch Weiterverschenken gesicherte Position untergrub. Den Kolonialmächten feindlich gesinnte Gruppen fürchteten, dass Amherst den Verkauf von Waffen beschränkte, um sie langfristig zu entwaffnen. Amherst sah sich bald dem Pontiac-Aufstand gegenüber, und er scheute sich nicht, über Pocken als Waffen zumindest zu korrespondieren. Die britische Regierung grenzte mit der Königlichen Proklamation von indianische und britische Landansprüche gegeneinander ab.

Der überwiegende Teil der französischen Führungsschicht ging nach Frankreich, viele Akadier wurden deportiert. Die Güter wurden zumeist eingezogen, der Kontakt zu Frankreich abgeschnitten. Infolge des Indianeraufstands unter Pontiac änderte die Regierung ihre Politik gegenüber den Franzosen. Die französisch-katholische Mehrheit rund Das Land für die Loyalisten war jedoch keineswegs unbewohnt. Bis kamen nochmals fast 3. Das Verfassungsgesetz von 73 richtete in Reaktion auf die konfessionelle und sprachliche Zweiteilung zwei Provinzen ein, das englisch geprägte Oberkanada und das französische Niederkanada mit jeweils selbstständigen Verwaltungen.

Der Ottawa bildete die Grenze zwischen beiden. Dabei war der Westen weniger stark von feudalstaatlichen Relikten geprägt. Dort keine clergy reserve vorgesehen, Land, das seit dem Unterhalt des anglikanischen Klerus' gedient hatte. Es wurde damit frei für industrielle Nutzung und bäuerliche Siedlung.

Die seigneurie royale , die eingeführte Ordnung, bei der ein Lehnsherr vom König Land erhielt und dies gegen Dienste und Abgaben weiterverlieh, bestand jedoch fort. Die Mehrheit der irokesischen Stämme der Mohawk und Cayuga , die auf der Seite der Briten gekämpft hatten, verblieb in Kanada oder zog dorthin. Ihre Gebiete bildeten einen weiteren Siedlungskern, doch machte die Zuwanderung aus Europa sie schnell zu einer kleinen Minderheit.

Die Krankheiten, allen voran Pocken , die den Indianern im Osten so schwer zu schaffen machten, eilten den Europäern voraus westwärts und trafen Stämme, die noch gar nicht mit Europäern in Berührung gekommen waren. Mit Handels- und Entdeckungsfahrten kamen ab den er-Jahren erste Spanier und Briten an die Pazifikküste, wo eine verheerende Pockenepidemie ausbrach, der bis weitere folgten. Im Zusammenwirken mit Krankheiten wie Masern , Grippe und Tuberkulose richteten sie umfassende Schäden an 74 , von denen sich viele Stämme nie wieder erholten.

Die nachfolgenden Europäer zog eher der gewinnträchtige Handel mit Pelzen, vor allem Fischotter , in das Gebiet zwischen Washington und Alaska , bei dem sich Handelsmonopole dreier Stämme der Nuu-chah-nulth unter Führung von Maquinna , Wikaninnish und Tatoochatticus Tatoosh 75 entwickelten. Russen, die von Alaska her kamen, Amerikaner, Spanier und Briten konkurrierten um Einfluss, führten Kriege gegen die lokalen Machthaben, einigten sich aber darauf, keine Handelsniederlassungen mehr zu gründen.

Innerhalb von drei Jahrzehnten erschöpften die zahlreichen Händler und die für sie überwiegend jagenden Indianer wichtige Pelztierbestände. Sie übernahm nach der Verschmelzung mit der North West Company die kolonialstaatlichen Aufgaben und gründete erste dauerhafte Handelsstützpunkte. Sie schloss auch die ersten Verträge mit den Indianern, die sogenannten Douglas-Verträge. Diese hatte Gouverneur James Douglas mit verschiedenen Gruppen geschlossen. Breitengrad als Grenze geeinigt hatten, nordwärts zurückziehen.

Dabei brannten sie auch das Parlamentsgebäude nieder. Die Amerikaner konnten keines ihrer Kriegsziele erreichen, Washington , der Sitz der Regierung, wurde am August sogar niedergebrannt, die Library of Congress verbrannte dabei. Erst der Friede von Gent stellte den Status quo wieder her. Die vor den Amerikanern geflohenen, etwa 2. Eine zweite Gruppe hatte sich in Tyendinaga, benannt nach dem Mohawknamen Brants, angesiedelt, unweit von Kingston.

Jahrhundert wurde Holz zu einem wichtigen Exportgut. Das reichlich vorhandene Eichenholz war schwerer als Wasser und musste deshalb mit leichterem Kiefernholz zusammengebunden werden.

Auf dem Rückweg beförderten die Frachtschiffe bis zu Einwanderer preiswert nach Kanada, weil weder Salz noch Ziegel den Stauraum der westwärts fahrenden Schiffe ausfüllen konnten. Aristokratische Familien dominierten das von der Kolonialverwaltung eingesetzte Parlament, ebenso die Wirtschaft. Mackenzie und Papineau organisierten die Rebellionen von in Ober- und Niederkanada, die jedoch rasch niedergeschlagen wurden.

Dezember die Republik Kanada aus. Sie mussten jedoch am Januar in die USA fliehen. Generalgouverneur Lord Durham verfasste den Bericht über die Lage in Nordamerika , worin er eine verstärkte Selbstverwaltung und eine parlamentarische Regierungsform empfahl. Diese Vorschläge wurden mit dem Act of Union umgesetzt. So wurden die Getreidegesetze Corn Laws liberalisiert. April in Flammen aufging Montreal Riots. Königin Victoria entschied , dass Ottawa, an der Grenze zwischen französischem und englischem Sprachgebiet gelegen, Hauptstadt des entstehenden Dominions Kanada werden sollte.

Die Verlagerung der Hauptstadt war jedoch nicht nur ein Zugeständnis an die loyalen Kräfte in Kanada, oder ein Kompromissangebot an die beiden Sprachnationen des Landes, sondern sie hatte auch demographische Gründe. Damit hatte der englischsprachige Westen den französischsprachigen Osten überflügelt. Sie kamen seit langem nach Kanada, denn dort war die Sklaverei abgeschafft worden.

Die meisten lebten in Montreal. Zwar brachten die Loyalisten rund 2. Ab begann man die Sklaverei in Oberkanada Schritt für Schritt abzuschaffen.

Noch kamen jamaikanische Maroons nach Kanada, die Spaniern und Briten entflohen waren, bis wurden 2. Zeitweise kamen pro Jahr tausend Sklaven. Beide wurden vereinigt. Dieser Austausch von Gütern und Kapital, dazu die entsprechenden Interessengruppen, wurde bis zur Weltwirtschaftskrise zum wichtigsten Integrationsfaktor für Kanada.

Juli in Kraft trat. Es schuf das Dominion of Canada als Bundesstaat. Das Parlament erklärte den 1. Ihnen schlossen sich einige Cree unter Häuptling Big Bear an. Die Aufständischen unter Louis Riel bildeten eine Übergangsregierung, deren Forderungen die Bundesregierung jedoch ablehnte.

In den dünn besiedelten Gebieten der Nordwest-Territorien schloss die Regierung einen Vertrag mit sieben Indianerstämmen, den ersten der elf so genannten Numbered Treaties.

Darin wurden den ethnischen Gruppen Reservate reserves zugewiesen, um Land für die geplante Besiedlung mit Europäern, vor allem Briten, zu räumen. Dabei ging man von dem Konstrukt aus, dass die britische Königin ihre Untertanen um die Einverständniserklärung bitte, das Land für Siedlung und Einwanderung zu öffnen.

Innerhalb von sechs Jahren folgten weitere sechs Verträge, zu denen sich über Stämme bereitfanden, vor allem weil ihre Lebensgrundlage, die Büffel, praktisch ausgerottet war. Der zuständige Indianerkommissar Edgar Dewdney setzte das Druckmittel des Hungers ein, um die Stämme, die Widerstand leisteten, zum Einlenken zu zwingen. Der Abschluss der übrigen Verträge zog sich bis hin; sämtliche Verträge sind bis heute gültig.

Dort war es wegen Grenzunklarheiten zum Schweinekonflikt gekommen. Unter teils konservativen, teils liberalen Politikern erlebte Kanada einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. Die private, aber staatlich geförderte Canadian Pacific Railway vollendete die transkontinentale Eisenbahnverbindung und stieg zum wichtigsten Unternehmen des Landes auf.

Entlang ihrer Trassen belebte sie Schifffahrt, Industrien und Siedlungen, förderte aber auch Insiderhandel und Korruption im Zusammenhang mit Grundstückskäufen. Auf dieser Basis entwickelten sich Interessen- und Zielkonflikte, die auf Jahrzehnte für die Boomregionen typisch waren. Die freie Vergabe von Land bedrohte zudem ihre Siedlungs- und Lebensweise. So fühlten sie sich übervorteilt und setzten sich zur Wehr. Das Unternehmen kam Anfang auf eine Marktkapitalisierung von ca. Durch die Akquise einer etablierten niederländischen Getreidevertriebsgesellschaft im Jahr stieg Glencore in die Agrarwirtschaft ein.

Durch weitere Akquisitionen in den Bereichen Bergbau , Verhüttung, Raffinerie und Verarbeitung expandierte das Unternehmen in den er und er Jahren weiter. Die zwölf Personen des obersten Managements sind zugleich die grössten Aktionäre von Glencore.

Mai , ab dem Mai werden die Papiere auch in Hongkong gehandelt. Schweizer Banken wurden die Kernaktionäre des Unternehmens. Im Zuge des Börsenganges wurde eine Holding auf Jersey gegründet. Die Dachgesellschaft soll den juristischen Sitz von Glencore darstellen, während der operative Hauptsitz in Baar verbleibt. Heute zählt Glencore zu den weltweit führenden Rohstoffkonzernen. Reis , Ölsaaten , verzehrbare Pflanzenöle , Zucker , Biodiesel , u.

Februar wurde die beabsichtigte Fusion mit der in Zug ansässigen Xstrata bekannt gegeben. November in Brüssel mit, dass die angestrebte Fusion der beiden Konzerne zur Glencore Xstrata International plc genehmigt wurde. Der Firma wird vorgeworfen, in kolumbianischen Kohlebergwerken skrupellos gegen Gewerkschaftsmitglieder vorzugehen.

Sie stammen von Versicherungen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden. Zunächst hatte die Gruppe damit gedroht, 10 GB an Daten freizugeben, es sei denn, die gehackten Firmen würden ein Bitcoin-Lösegeld in nicht spezifizierter Höhe bezahlen. Bereits einen Tag später gab die Hackergruppe bekannt, dass sie mehr als Die Hacker verlangen zwei…….

Er brachte die Ansicht zum Ausdruck, dass das, was in der Ukraine geschieht, ihn an die Tet-Offensive während des Vietnamkrieges erinnere. Es scheint, dass es einen Staat gibt, aber bisher haben die Panzer von Saigon die amerikanische Botschaft nicht erreicht.

Tatsache ist jedoch, dass diejenigen, die damals an der Macht waren, längst verschwunden sind, sagte der Experte. Sie wollen das derzeitige ukrainische Regime weder in Brüssel noch in Washington nicht dauerhaft finanzieren. Veröffentlichtes Bildmaterial zeigt die verheerende Sprengwirkung. Nun zieht auch China in Sachen riesiger konventioneller nichtnuklearer Bomben nach. Berichten zufolge ist sie Meter lang und sorgt dafür, dass die chinesische H-6K, eine Langstreckenrakete zum Transport von Atomsprengköpfen, lediglich eine einzige davon transportieren kann.

Insgesamt ist sie mit der rund 11 Tonnen schweren GBU der Vereinigten Staaten vergleichbar, wiegt jedoch weniger und hat wohl auch nicht dieselbe Sprengkraft. Nach diesem Bericht gab es wohl eine Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und Deutscher Bank, wonach diese mit einer Strafzahlung von vier Millionen für ihre Beteiligung an den Cum-Ex-Geschäften davonkam.

So, jetzt möge man sich an die Verfahren erinnern, in denen Rentner wegen Diebstahls von Pfandflaschen verurteilt wurden, oder wegen anderer lächerlicher Kleinstdelikte; in denen die Strafen stets ein Vielfaches des tatsächlichen Schadens betrugen. Nun, die Deutsche Bank hat mit ihrer Beteiligung an dieser Betrugsnummer einen Schaden von einigen Milliarden verursacht.

Wir reden hier von organisierter Kriminalität. Sie ging so weit, ausgewählten Kunden Kredite zu gewähren, damit diese an der Cum-Ex-Nummer teilhaben konnten. Würde die Ahndung dieses Vergehens eine ähnliche Dimension haben wie all jene Ahndungen gegen Arme nicht zu vergessen, ein Drittel der Insassen unserer Strafanstalten sitzt wegen Schwarzfahrens — die Strafe müsste im Bereich Dutzender Milliarden liegen. Würden die Staatsanwaltschaften dieses Landes das bestehende, geltende Recht beim Wort nehmen, müssten sie ein Verfahren zum Entzug der Banklizenz betreiben.

Die Beteiligung an Cum-Ex hat aber immer noch nicht zu diesem Schritt geführt. Ansonsten müssten sämtliche beteiligten Bankmanager eigentlich wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht gestellt werden. Damals gab es einen Untersuchungsausschuss des US-Senats, dem interne Mails vorlagen, die belegen, dass die Beteiligten in der DB sehr genau wussten, dass sie ihre Kunden mit diesen Papieren betrogen. Allerdings hat der Mengenrabatt eine unselige Tradition in der bundesdeutschen Justiz.

Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben: Oder in anderen Worten: Quartal fortsetzen wird, ist die gezielte Demontage der US- Wirtschaft.

Jerome Powell erfüllt genau jene Rolle, für die er vorgesehen ist. Jerome Powells Aufgabe ist es diese Blase zum Platzen zu bringen.

SAA schickt neue Truppen in die Region. Wer greift wen zuerst an? Eine Chance alle auf einmal zu vernichten? Der Wahlprozess, der vorspiegelt, als ob es sich im Fall von Regierungen um dem Volk gegenüber verantwortliche Institutionen handele, ändert zumeist überhaupt nichts, da die gewählten Offiziellen durch die Macht organisierter Interessengruppen in Schach gehalten und dominiert werden.

US-Präsident Trump ist nur eines der jüngsten Beispiele.