Die Besteuerung von ETF Fonds ab 2018 (mit 6 Fallbeispielen)



Mich erinnert dieser Sektor zeitversetzt an die Telekommunikation im letzten Jahr. Und wie sieht das dann konkret aus? Daher sagt er in:

Online-Training


Über die gesamte Haltedauer gesehen sollen zwischenzeitliche Gewinne und Verluste laut BMF aber berücksichtigt werden:. Ist das wirklich so? Und dann noch für mein Verständnis: Es fällt ja mangels Gewinn keine Abgeltungssteuer an mit der man verrechnen könnte.

Theorie und Praxis … Dein Beispielfall würde tatsächlich dazu führen, dass in jedem zweiten Jahr die Vorabpauschale fällig wäre. Nur damit sich das gleiche Spiel in den beiden Jahren darauf wiederholt. Das Beispiel von Mina ist natürlich etwas überspitzt und weniger wahrscheinlich, aber pregnant. Darüber hinaus werden in meinem Verständnis nicht nur thesaurierende Swapper sondern alle ETFs betroffen.

Dies führt dazu, dass man viel mehr Aufwand Steuerabrechnungen aufheben haben wird als bisher. Momentan muss man zwar etwas Zeit investieren, um steuerhässliche ETF auszusortieren für mich ein wichtiges Kriterium , was nach etwas Lerneinsatz recht schnell und zuverlässig umzusetzen ist. Dafür habe ich keinen sonstigen steuerlichen Aufwand und kann alles prima nachvollziehen. Die Reform erscheint mir also gar nicht prickelnd.

Das passiert doch schon virtuell. Damit sind alle Gewinne die zwischen Nein, ein Verkauf und rückerwerb ist nicht notwendig. Als steuerlicher Sicht auf keinen Fall verkaufen! Alle Gewinne bis Deinen Beitrag müsste man sich eigentlich ausdrucken und zu seinen Unterlagen heften. Danke für deine Recherche und die ausführliche Erläuterung. Ich bin von der Steuerreform an sich nicht begeistert, da ich bisher die Steuerstundung ausnutzen wollte.

Die neue Besteuerung klingt sehr kreativ, nur um zu verschleiern, dass man mehr Steuern eintreiben will. Auch wenn das nach Resignation klingt: Hallo Holger, danke für diese tolle Zusammenfassung! Wirklich sehr informativ und man erkennt sofort das du sicher sehr viel Zeit in deine Artikel steckst.

Was ich mich immer noch frage ist z. Ist man ab , um einer Doppelbesteuerung zu entgehen, nun gezwungen ausschliesslich deutsche Produkte zu kaufen, da man die ausländische Quellensteuer nicht mehr mit der heimischen verrechnen kann? Dann würde ich auch gerne eine Günstigerprüfung beim Finanzamt beantragen um bis ca. Danke schonmal und viele Grüsse: Nein, denn es gibt nach meinem Verständnis keine Doppelbesteuerung, da die Besteuerung auf Fondsebene Quellensteuer durch die Teilfreistellung auf Anlegerebene berücksichtigt wird.

Die Günstigerprüfung bezieht sich auf deinen durchschnittlichen Steuersatz. Nur wenn dieser unter 25 Prozent liegt, macht der Antrag Sinn. Hallo, bei der günstigkeitsprüfung geht es, um genau zu sein, nicht um den Durchschnittssteuersatz, sondern um den Grenzsteuersatz. Im zweifel einfach die kapitalerträge in der Steuererklärung angeben, die günstigkeitsprüfung macht das Finanzamt idR korrekt und nicht zum Schaden des steuerpflichtigen.

Das ist aber weder der Durchschnitts- noch der Grenzsteuersatz! Vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen. Sicher, dass Vorabpauschale auf alle Fonds fällig wird, egal von welchem Domizil, ob ausschüttend oder thesaurierend?

Nein, denn ein Ziel der Reform ist ja gerade die Gleichbehandlung von inländischen und ausländischen Fonds. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird bei einem positiven Wertzuwachse z. Szenario 1 nur die eigentliche Ausschüttung bzw. Hierbei spielt es bei deinen Beispielen bzgl.

Wird der Wertzuwachs dann zum Ende der Haltedauer sprich beim Verkauf ermittelt und versteuert? Wenn ja, nach welchem Schema? Die Wertzuwächse spielen laut deiner Erläuterung unterjährig also nur hinsichtlich der Begrenzung der Vorabpauschale eine Rolle.

Ist das wirklich so oder habe ich etwas überlesen bzw. Des Weiteren gibt es ja auch ETFs, deren Erträge ob thesauriert oder ausgeschüttet nicht im Bundesanzeiger gelistet werden. Wie wird künftig bei diesen Fonds ich glaube man nennt sie steuerintransparent zwecks der Besteuerung verfahren werden?

Insgesamt wirft das ganze Thema leider immer noch einige Fragen auf. Und der Organisationsaufwand wird wohl auch nicht geringer. Man will den Deutschen nach wie vor nicht zur Unabhängikeit und Eigenverantwortlichkeit in Sachen Vermögensbildung führen. Da ist wohl die Bankberaterlobby einfach zu stark.

Bei Verkauf wird der Gewinn abzüglich bereits geleisteter Vorabpauschalen mit der Abgeltungssteuer sofern es diese in der Zukunft noch gibt belegt. Ich bin mir nicht sicher, ob man das so pauschal sagen kann.

Thesaurier und Ausschütter auf den selben Basiswert laufen nie im Gleichlauf. Auf Wikipedia fand ich historische Werte: Und dann sieht die Rechnung möglicherweise anders aus — wobei es sicherlich müssig ist hier alle zig Variationsmöglichkeiten durchzurechnen.

Denn selbst wenn der Ausschütter am Jahresende um den Ausschüttungsbetrag niedriger steht als ein vergleichbarer Thesaurierer, ändert sich ja an der Besteuerung der Ausschüttung nichts. Und im Szenario 1 gibt es gar keine Vorabsteuer, weil der fiktive Basisertrag ja kleiner ist als der Ausschüttungsbetrag.

Wird es einen Vorteil für Fonds mit ausländischem Domizil geben — oder habe ich irgendwo einen Denkfehler? Die Steuerpflicht beschränkt sich im Wesentlichen auf inländische Dividenden- und Immobilienerträge. Klingt fast so, als ob der deutsche Staat bei ausländischen Fonds hier leer ausgeht? Erstmal vielen Dank für die tolle Recherche in diesem Steuerwahnsinn.

Kommt jetzt in Deinem Klasseartikel aber so nicht rüber. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Denn laut Blogpost gelten die ja nur für Aktien-Investmenfonds und ich bin mir nicht sicher, ob synthetische ETFs da dann überhaupt zu zählen…? Sobald das klar ist, werde ich es im Artikel deutlich machen. Grundsätzlich ist es egal ob der Fonds die Indexperformance per Swap einkauft oder physisch abbildet.

Wichtig ist um z. Stimmt, die Frage ist nur: Müssen sich dafür tatsächlich Aktien im Trägerportfolio befinden oder reicht es, wenn es sich um einen Aktienindex handelt, den der synthetische ETF nachbildet?

Das einkaufen einer Aktienperformance ist nicht ausreichend. Das Verwaltungsreglement des Fonds müsste unter Art.

In der aktuellen Ausgestaltung können Anleger des Fonds nicht von einer Teilfreistellung profieren. Hierfür müssten aber ebenfalls die Anlagebedingungen geändert werden. Ist dies der Fall, werden aber leider nur max. Man würde meinen eine Aktienteilfreistellung sollte nun kein Problem sein. Damit ist die Aktienteilfreistellung für Dachfons faktisch nicht erreichbar. Diese Benachteiligung ist dem Gesetzgeber wohl mittlerweile auch bekannt.

Bis eine Korrektur erfolgt, vergeht aber wohl einige Zeit. Hättest du eine verlinkbare Quelle bezüglich der geforderten Aktienquote für die Teilfreistellung? Ich würde den Artikel dann gerne dahingehend ergänzen. Das ergibt sich unmittelbar aus dem InvStRefG selbst. Sehr lesenswert und lehrreich, und zeitsparend. Zwei Dinge sind mir noch nicht klar: Du hast in den Fällen die Quellensteuer vernachlässigt. Bei den Euro Ausschüttung im ersten Fall.

Wurde dort die Quellensteuer bereits abgezogen? Wie wird bei der Thesaurierung die Steuer bezahlt? Werden Fondsanteile verkauft, oder sollte immer etwas Geld auf meinem Verrechnungskonto liegen um die Steuer zu bezahlen? Ich verstehe, dass es unglaublich wichtig ist, Steuern zu vermeiden, aber erst geht es doch darum, mal ordentlich was zu verdienen. Es geht darum, richtig Geld zu verdienen, Und dann macht dann die Steuer auch etwas aus, ansonsten ist der Stundenlohn zur Betrachtung teurer.

Darauf wären dann Steuern zu bezahlen. Im besten Fall wären es ungefähr Bleiben wir beim Durchschnitt, bei Kapitalertragssteuer folgen dann weniger als Das wäre das Potenzial zur Optimierung. Das relativiert das ganze vielleicht ein wenig. Geld verdienen ist immer gut, keine Frage ;- Mir ging es mit diesem Artikel aber weniger um Steuern vermeiden, sondern mehr um Steuern verstehen …. Erklärtes Ziel der Reform ist ja, dass alle Fonds gleich behandelt werden. Dann investiere ich ab jetzt nur noch in Einzelaktien und verkaufe die Fonds.

Habe leider keine Zeit und Lust mich mit diesem komplizierten Steuerbürokratiewahnsinn zu beschäftigen. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Hatte bisher noch nichts gehört zu dem Thema. Hoffe du machst dich bald wieder an die Podcastarbeit: Na ja, beschäftigen musst du dich ja nicht damit, wenn du es nicht willst. Einfach die Zahlen aus der Jahressteuerbescheinigung in die Steuererklärung eintragen lassen und fertig ist die Sache.

Der Podcast pausiert bis zum Frühjahr. Bis dahin hat der Blog Vorfahrt ;- Der Podcast wird aber weitergeführt und bekommt dann exklusive Inhalte, die es nicht im Blog geben wird ….

Hallo Holger, ich sage erstmal: Bislang gab es wenige Stellen im Netz, an denen man das so übersichtlich nachlesen konnte. Deine Übersicht hilft ungemein. Ich muss mir das in Ruhe aber nochmal durchlesen und auf mich wirken lassen.

Vielleicht komme ich dann nochmal mit ein paar Fragen zurück. Darauf habe ich lange gewartet. Unser Staat schafft es immer wieder Dinge zu verkomplizieren. Als jemand der weder im öffentlichen Dienst beschäftigt oder verbeamtet ist, frage ich mich jedes mal wer sich so etwas ausdenkt.

Wie auch immer, ich bleibe meiner Strategie treu und es ändert sich für mich auch nichts wesentliches. Ich kann aber verstehen wenn solche Regelungen Neueinsteiger verwirren und diese der Börse fernbleiben. Sie ist wirklich sehr erklärend! Ich habe trotzdem noch ein paar Fragen:. Ich verstehe nicht ganz deine Antwort, da auf deutschen Fonds die Teilfreistellung auch berücksichtigt wird soweit ich es verstanden habe … dann wurde man doch mehr Steuer bei ausländischen Fonds als bei deutschen Fonds zahlen, oder?

Derselbe Ausschüttungsbetrag führt sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Fonds zu derselben Steuerlast. Genau das frage ich mich auch. Wenn die Teilfreistellung auch bei deutschen Fonds gilt, sind ausländische Fonds benachteiligt. Anna hat insofern Recht, weil du im Szenario 4 die auf den Wertzuwachs begrenzte Vorabpauschale nicht um die Teilfreistellung bereinigt hast:.

Ihr habt Recht und ich habe die Kalkulation im Artikel entsprechend korrigiert. Allerdings ist das Endresultat noch einmal ein leicht anderes, da die Teilfreistellung ja initial von der Vorabpauschale abgezogen werden muss. Ich werde es versuchen, meine 2. Frage mit dem Szenario 1 als Beispiel zu formulieren vielleicht ist dann klarer was ich meine…:.

Vor dem Hintergrund dieser Steuererhöhung macht es möglicherweise in Zukunft Sinn im Rahmen eines Versicherungsmantels anzusparen?

Du profitierst also vom Zinses-Zins-Effekt. Wenn du mindestens bis zum Klar fallen in der Sparzeit höhere Kosten an. Dazu kommen dann noch die laufenden Investment-Kosten. Ist eine Menge Holz, aber denke ich immer noch besser als jährlich Abgeltungssteuer zu zahlen. Vor allem, wenn doch wider Erwarten die ein oder andere Umschichtung während der Laufzeit erfolgt.

Die wäre nämlich im Versicherungsmantel abgeltungssteuerfrei. Das habe ich zwar nicht vor. Aktuell spare ich über ein ganz normales ETF-Depot bei flatex. Im Versicherungsmantel zu sparen macht eigentlich nie Sinn. Erstens hat bereits die Vergangenheit gezeigt, dass man auch hier nie vor Steueränderungen sicher ist. Aber noch viel entscheidender ist, dass die enormen Mehrkosten Versicherung verdient ja auch eine potentielle Steuerersparniss in der Regel deutlich übersteigen sollten.

Da soll noch einer durchsteigen. Ic sehe das ganze recht skeptisch, gerade bei den langfristigen Anlagezielen die man mit ETFs verfolgt. So muss ich meine Unterlagen ja über Jahrzehnte aufheben. Hinzu kommt, dass die Inflation hier natürlich gnadenlos zuschlagen kann. Sehe ich es richtig, dass sich oberhalb des Freibetrages Thesaurierer nun mehr lohnen? Ich glaube dass das einfacher geht als befürchtet. Wenn man sieht, für wie viele Werte schon heutzutage historische Kursdaten von vor 10 Jahren abgerufen werden können, gehe ich davon aus, dass das in Zukunft auch so sein wird und für depotführende Banken ohnehin beherrschte Technik ist.

Weiterhin sind ja nur jeweils Jahresanfangs- und -endkurse als steuerrelevante Information zu sichern. Auch hierfür lässt sich problemlos die Zeitreihe in Datenbanken festhalten.

Daraus lässt sich m. Das Berechnungsverfahren ist ja nicht gerade kompliziert. Nichts ist so stetig wie der Wandel — auch in der Steuergesetzgebung. Ich wage zu bezweifeln, dass diese Besteuerung 50 Jahre lang hält ;. Du schreibst bei den Vor- und Nachteilen: Nach meinem Verständnis ist die ausländische Quellensteuer nicht mehr von der Abgeltungsteuer abziehbar. Hier entsteht doch ein Nachteil bei Fondsdomizil im Ausland. Beide leiten diese Erstattung nicht an dich als Anleger weiter.

Wo ist der Nachteil für ausländische Fonds? Vermutlich werden die Fondsanbieter solche Rückzahlungen zur Kostensenkung oder Verbesserung des Trackingfehlers nutzen. Hallo, ich habe das alles noch nicht vollständig verstanden, daher stelle ich meine Fragen mal so ein, wie sich mir nach wie vor stellen: Für diesen muss ich ab in der Steuererklärung nichts angeben, da die Ausschüttungen von der Depotbank, sofern über Steuerfreibetrag, versteuert werden?!

Bundesanzeiger seit Beginn keine ausschüttungsgleichen Erträge d. Lies dir diesen Beitrag nochmal in Ruhe durch. Wenn der Swapper am Ende des Jahres Wertzuwachs aufweist, dann wird er genau so der Vorabpauschale unterworfen wie jeder replizierende Fonds auch.

Hallo Holger, ich finde nicht, dass es durch die neue Besteuerung einfacher oder gerechter wird. Allerdings werde ich im Moment an meiner Investitionsstrategie nichts anpassen — ich denke, dass das Steuerrecht eine zu kurze Halbwertszeit hat um immer den aktuellen Regelungen hinterherzulaufen. Mal sehen, was sich in der Praxis ergibt, und ob sich mit der Zeit Veränderungsbedarf ergibt.

Bei einer Neuausrichtung kann ich mir immer noch die dann aktuelle Steuersituation anschauen. Grundsätzlich fände ich es aus Sicht einer Langfristanlegerin gar nicht verkehrt, wenn auch Einnahmen aus Kapitalvermögen in Zukunft wieder mit dem persönlichen Steuersatz versteuert würden — wenn im Gegenzug die Spekulationsfrist wieder eingeführt würde.

Als Sprach-Connaisseurin oder Connaisseuse? Persönlich finde ich, dass die Reform einiges vereinfacht und am richtigen Ende ansetzt. Natürlich ärgerlich, dass der Bestandsschutz für ältere Anlage nicht mehr greift. Nichts ist für die Ewigkeit! Bislang bin ich das nicht und folglich gelten für mich andere Fristen. Oder wird die Besteuerung durch die Depotbank vorgenommen? Hallo Holger, Danke für Deine Mühe! Wir wissen ja und hören es ständig, dass alle derzeit im Bundestag vertretenen Parteien nach der nächsten Wahl ja genau dies tun wollen.

Hallo Holger, ich bin fassungslos: Will man ab tatsächlich die bisher nur bei ausländisch thesaurierenden Fonds bestehende Gefahr der Doppelbesteuerung mittels Vorabpauschale auf alle Fonds ausdehnen? Müssen jetzt alle Fondanleger über Jahrzehnte beweiskräftige Steuerunterlagen sammeln und an ihre Erben weitergeben? Und muss ich mich jährlich wegen kleiner Verkäufe im Rahmen des Rebalancings bei gleichzeitig teilweiser Gewinnentnahme zur Aufbesserung der Rente mit dem Finanzamt auseinandersetzen, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden?

Vielen Dank für deine Arbeit! So katastrophal hatte ich die kommende Steuerreform gar nicht gesehen. Das ist vor allem für Anleger von ausländischen thesaurierenden Fonds eine starke Vereinfachung. Ich habe daher eine einfache Frage, die ihr vielleicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten könnt:.

Diese sind bisher steuereinfach. Meine Depotbank führt die Steuer automatisch ab, ich muss bisher in der Steuererklärung keine Angaben machen. Bleibt es ab dabei, dass die Depotbank in diesem Szenario alles für mich erledigt? Deine Depotbank wird die Abgeltungssteuer weiterhin abführen.

Sowohl auf die Ausschüttungen als auch auf die etwaig anfallende Vorabpauschale wenn die Ausschüttung eines ETFs niedriger ausfällt als der Basisertrag. Dann mache ich einfach weiter wie bisher und überlasse alles, was kompliziert ist, den Profis. Ich habe eine Frage zu sparplänen… wie erfolgt hier die Besteuerung da man ja die Werte von Jahres Anfang nehmen muss? Oder wird in dem Fall der Kaufwert genommen?

Dann hat man jedes Jahr mindestens 12 Kaufwerte pro Jahr. Bei 3 etf 36… wird nach 10 Jahren sehr unübersichtlich oder? Hallo Philipp, die Höhe der Pauschale pro Fondsanteil berechnet sich nur!

Deine tatsächlichen, individuellen Kaufkurse sind irrelevant. Bei einem Sparplan müsste sich das so auswirken: Du hast am 1. Dann kaufst du jeden Monat jeweils zum Am Jahresende hast du also Fondsanteile. Die aus dem Rücknahmepreis vom 1. Dann beträgt die Vorabpauschale insgesamt:. Zum Thema Steuern nicht soviel jammern, sondenr stoisch so weiter machen wie gehabt. Was mir allerdings nicht aus dem Kopf gehen will ist, dass bei der neuen Besteuerung scheinbar eine bisher fuer mich unbekannte Dimension dazukommt.

Bisher habe ich es so verstanden, dass Aktien ein Sachwert sind. Und auch ueber Fonds war ich in der Lage an den Wertsteigerungen dieser Sachwerte zu profitieren. Ich stelle mir das noch ganz altmodisch vor. Ohne Online-Depot, sondern sicher zuhause im Safe verwahrt. Eben ein echter Sachwert, nicht viel anders als wuerde ich ein Stueck Gold bei mir zuhause aufbewahren.

Nun ist diese neue Form der Besteuerung aber nach meinem Eindruck so zu verstehen, als muesste ich fuer Sachwerte vielleicht auch in Zukunft das Stueck Gold, welches einfach nur zuhause vor sich hinliegt , einmal pro Jahr verkaufen und wieder neu kaufen.

Und damit Steuern auf Gewinne bezahlen, die bisher nur in der Theorie entstanden sind. Ich bezahle gerne Steuern und am liebsten moeglichst unkompliziert. Aber hier ist mir der Staat in der Art der Besteuerung nicht in der Hoehe doch etwas zu uebergriffig geworden.

Auch wenn damit leider die Vorteile der breiten Streuung total abhanden kommen wuerden. Ein Anleger, der direkt in Aktien investiert, muss seine Dividendenausschüttungen laufend versteuern per Abgeltungssteuer.

Das fällt nun weg, dafür gibt es die Vorabpauschale. Ich bin ja auch ein Freund davon, dass alles möglichst einfach ist. Aber Steuersysteme sind nun mal nicht trivial. Steuer-Reform hin oder her …. Die gezeigten Fallbeispiele sind sehr einfach gehalten. Mir scheint, dass weder die Bank, noch der Kunde noch die Sachbearbeiter beim Finanzamt oder auch die Steuerberater in der Lage sind, eine richtige und gerechte Besteuerung vorzunehmen.

Da der jährliche Wertzuwachs besteuert wird ein Verlust nicht berücksichtigt wird und der gesamte Wertzuwachs bei Verkauf der Anteile nochmals besteuert wird, findet doch wieder eine Mehrfachbesteuerung statt!!! Hallo Holger, vielen Dank für den super Artikel. Eine ganz praktische Frage: Muss ich etwas selbst berechnen?

An- und Verkaufsbelege sowie alte Steuererklärungen KAP-Anlagen sollte ich für etwaige Unklarheiten bei Verkauf aufheben, aber ich habe nicht mehr die konkrete Nachweispflicht für ausländisch thesaurierende ETFs hinsichtlich Doppelbesteuerung?

Selbst rechnen wirst du vermutlich nur müssen, wenn du die Angaben deiner Depotbank überprüfen willst. Ja, das stimmt und ja das ist vllt nicht besonders schön, aber das muss man halt so hinnehmen und ändert am grundlegenden Wirkprinzip der strategischen Risikoverteilung eigentlich überhaupt nichts. Die Risikoanlagen Aktien etc. Wir sind ja alles keine Anlageberater, aber ich kann dir viel eher mal eine Methode nahelegen, die ich benutzen würde um zu entscheiden welche Fondsprodukte besser oder schlechter sind.

Wenn du dort einen Mehrwert erkennst, kannst du die Produkte ja auch weiter halten, und wenn nicht dann passe eben dementsprechend an. Dritte können dir da nur bedingt von aussen sagen, welches Einzelprodukt davon für dich selbst besser oder schlechter ist, denn nur du kennst deine genauen persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse zB bzgl Risikotoleranzen, Rendite-Erwartungen etc.

Auch ist, mal grundlegend betrachtet, die Frage eigentlich falsch herum gestellt. Du solltest nicht denken "auf welches Produkt sollte ich am ehesten verzichten? Ein Portfolio sollte eine Struktur haben, eine Ausrichtung die schon vorher feststeht und dann erst hinterher nur mit exakt den Produkten befüllt werden, die eben diese Strategie benötigt - nicht mehr und nicht weniger. Etwas Licht ins Dickicht kann auch einfach eine "tabula rasa"-Betrachtung bringen.

Überleg dir einfach mal: Wenn das im wesentlichen die selben Produkte wären, dann lass es eben so, und wenn du aber heute zB. Achja und die Steuergedanken würde ich an dieser Stelle auch nicht überbewerten - ich selbst jedenfalls mache meine Investitionsentscheidungen nicht gerne von solchen Nebensachen abhängig, ich will für Jahrzehnte investieren was ja übrigens auch länger ist als die Halbwertszeit so mancher Steuergesetzgebungen und wenn ein Produkt an sich schon unpassend schlecht ist, wird es auch allein dadurch nicht besser, nur weil man da etwas mehr oder weniger Steuern bezahlt.

Hallo Börsengasse 1, lass uns mal von den Produkten Abstand nehmen und überlegen, warum wir das Ganze hier machen. Das Ganze ist kein Hobby. Wir wollen Geld verdienen. Unserere Euros sollen neue Euros rekrutieren und damit unser Vermögen mehren. Stellt sich die Frage: Mit welchen Investmentvehikel erreichen wir unser Ziel am besten?

Wenn man der Meinung ist, dass die Märkte hinreichend effizient sind, so dass niemand sich auf Dauer einen Vorsprung herausarbeiten kann.

Dafür sorgt duiie Regression zumm Mittelwert. Deshalb sind Kostenmimierung und Erzielen der Marktrendite sind die Ziele. Je weniger ich zahle umso mehr bleibt für mich. Jede andere Strategie ist aufwändiger und muss deshalb langfristig und dauerhaft besser performen, sonst ist es kein Geldverdienen sondern Hobby und Hobby hatten wir oben ja bereits als Motivation ausgeschlossen.

Wenn man der Meinung ist, man kann durch Recherche, Geschwindigkeit oder Insiderhandel die Aktien herausfinden, die besser als der Markt performen werden.

Man hat die Fähigkeiten den markt aktiv zu schlagen. Dann nutze Deine Fähigkeiten. Wenn man der Meinung ist, dass es möglich ist den Markt langfrisitig zu schlagen. Aber dafür braucht man Profis. Man selbst schafft das nicht. Was man aber schafft: Die Menschen Fonds-Manager zu identifizieren, die das können. Wobei ich mich frage: Wie willst Du das schaffen? Und das bewegt man sich auf bekanntem Terrain und man sieht die Bewerber und spricht mit Ihnen.

Beim Fonds-Manager ist man schon glücklich, wenn man ein Youtube-Video findet. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Blödsinn in alle drei Assetklassen zu investieren. Es ist strategisch sinnlos ETFs und aktive Fonds zu halten. Es gibt zwar genug Leute, die das machen aber das sind Spielkälber, die sich einfach gerne mit Aktien beschäftigen. Wenn die einen ehrlichen Stundenlohn ausrechnen würden und sich ihre Ergebnisse ungebiast ansehen würden, dann würden sie es als das sehen, was es ist: Mehr Möglichkeiten sehe ich für den normalen Privatanleger nicht.

Natürlich kann man auch mit Optionen hedgen und leer verkaufen, aber das ist nicht die Zielgruppe dieses Blogs. Das Leben meiner Leser dreht sich nicht nur um die Börse und um die Altersvorsorge. Deine Antwort auf die Frage von Börsengasse 1 ist excellent und hat mir beim lesen Gänsehaut verschafft, weil Du es schaffst kurz und eindeutig Antwort und Orientierung zu geben damit jeder Leser eigenständig seine Entscheidung treffen kann.

Grund ist nicht, dass ich eine Überrendite erwirtschafte. Stichworte Wertpapierleihe, Swap, wie sieht es wirklich aus, wenn in einer Krise mein Fondsanbieter insolvent wird Ich möchte als Investor Anteile von Unternehmen in meinem Depot, kein abstraktes Finanzprodukt was mir diese irgendwie nachbildet. Bildlich gesprochen, wenn ich abends in eine Bar gehe und ein Bier bestelle möchte ich auch meine Biermarke trinken, und nicht ein Getränk was verspricht mich genauso betrunken zu machen wie eine Mischung der beliebtesten Biere weltweit, was durch eine Mischung aus Bier, Wein und anderen Alkoholen erreicht wird.

Werde ich damit den Markt übertreffen? Werde ich deutlich schlechter abschneiden? Bei einem Depot aus 25 internationalen Bluechips, gestreut über verschiedene Länder und Branchen, recht wahrscheinlich auch nicht. Was gibt es transparenteres als einen ETF? Um zu wissen, in was Du bei Einzelwerten investierst, müsstest Du Dir die einzelnen Geschäftsberichte und Financial Statements anschauen, die Zusammensetzung der Kernpositionen im Unternehmen etc.

Mir ist gerade folgendes aufgefallen: Die allgemeine Überzeugung ist, ja dass die Finanzmärkte hinreichend effizient sind, daher sind ETF empfehlenswert. Aber offenbar ist der Markt für Fonds nicht effizient wegen der Bankverkäufer, etc. In einem effizienten Markt dürfte es die nicht geben.

Union Investment baut Volksbank Invest-Produktion ab http: Ich für mich, habe den Rat von ChrisS befolgt und habe meine aktiven Fonds bei morrningstar recherchiert http: Bei der Top-Liste der teuren habe ich gleich mehrfach zugeschlagen: Aber jetzt habe ich mich endlich aufgerafft, einige zu verkaufen - eine schwere Überwindung. Hallo Börsengasse1, wenn Du Finanzmarkt als Werpapierhandel definierst, dann ist der Finanzmarkt hinreichend effizient.

Der Verkauf an Privatleute ist mitnichten rational und effizient. Das ist in den allermeisten Fällen emotionsgetriebener Verkauf keine Branche arbeitet so mit Ängsten wie die Finanzbranche an - sagen wir mal - suboptional auf dieses Verkaufsgespräch vorbereitete Menschen. Nach und nach nehmen immer mehr Menschen die rote Finanzpille, informieren sich unabhängig und nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand.

Die Finanzblogger und ihre Leser sind immer noch eine Insidergemeinschaft. Letztendlich wird mit den Fonds das passieren, was wir auch bei der Musik- und der Filmindustrie und bei der Telekommunikation gesehen haben: Die meisten aktiven Fonds werden einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein.

Was auch zu berücksichtigen ist: Leider hat der Fonds-Manager alles versenkt. Die Investoren bekommen kein Geld, sondern einen schönen Verlustvortrag für die Steuer. Nachfolgend zu dem was schon Albert gut erklärt hat wie der "Lebenszyklus" vieler Fonds aussieht, würde ich nochmal bei deinem ersten Absatz einsteigen:.

Wenn für die Börse der doch recht akademische Begriff "effizienter Markt" benutzt wird, ist damit meist eher folgendes gemeint: In zahlreichen Untersuchungen zu dem Thema in der Praxis zB. Und selbst die höheren Kosten der Fonds können das nur zum Teil erklären selbst wenn man sie rausrechnen würde, tun immer noch die Mehrheit der Fonds auf lange Sicht unterperformen.

Dass der Verkauf von Fonds nicht "effizient" ist, nun, tja das hat am Ende wohl auch viel damit zu tun dass eben die Masse der Kunden auch nicht wirklich "effizient" sind, also im Rahmen der Wirtschaftstheorie ein vollkommen rationaler homo oeconomicus, der alle Informationen kennt und daraus abgewogen die beste Entscheidung zur Gewinnmaximierung trifft - das beschreibt ja nicht wirklich die Mehrheit der Menschen, zumal ja auch immer ein nicht unwesentlicher Zielkonflikt mit der Gegenseite in diesem Fall die Finanzindustrie besteht, die natürlich auch noch ganz andere Eigeninteressen als die Kunden haben.

Warum es denn noch so viele teure aktive Fonds gibt wird eigentlich schnell klar wenn man sich mal überlegt, dass ein Teil ihrer höheren Kosten ja auch gerade daher kommt, um wieder die vielen Produktverkäufer in den Banken und Finanzdienstleistern zu bezahlen, damit sie die Dinger auch schön bewerben und vertreiben. Du wirst als Kunde in der Bankfiliale leider immer noch für viel zu viele Bürger der erste und einzige Anlaufpunkt wenn es um Anlage geht ja auch nicht von selbst darauf aufmerksam gemacht, dass es mittlerweile günstige ETFs gibt, denn da verdient man nicht soviel wie an den Fonds oder noch schlimmer verschachtelte Zwitterprodukte wie Fondsversicherungen etc.

Aber ja, langsam aber stetig scheinen sich die "effizienteren Produkte" auch irgendwann mal durchzusetzen - einige Zahlen zur Entwicklung des Anlagevolumens in ETFs vs Fonds kann man ja leicht ergoogeln, und das kann auch einen erfreulichen Kostendruck auf die Branche ausüben.

Man kann davon ausgehen dass gerade die Informationsmöglichkeiten im Internet ihren Teil dazu beitragen, die bisher asymetrischen Vertriebsstrukturen der Branche etwas aufzubrechen, aber das ist noch ein langer work in progress. Jetzt bin ich aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung am Überlegen, ob ggf.

Laut Backtest von 5 Jahren wäre hier ein Renditesprung von ca. Die Aussagekraft der Kursentwicklung der letzten 5 Jahre ist leider sehr begrenzt, daraus irgendwas für die nächsten 5 Jahre oder nächsten 25 Jahre, oder auch einfach nur die nächste Woche abzuleiten. Wenn es so wäre, dass "Performance-Chasing" was dies ja im Kern wäre funktionierte, bräuchten wir uns ja alle nur die bestgelaufenen Werte aus einer Liste rausfiltern und sie kaufen, im naiven Glauben daran dass sie ihre Outperformance auch einfach so in Zukunft zuverlässig fortsetzen werden.

Klappt leider in der Realität nicht wirklich so ;-. Soviel erstmal zum Nutzen historischer Kurse. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren, weil eh jeder seine eigenen Schwerpunkte und Ansichten hat ich habe zum Beispiel keine besondere Meinung, ob der Nasdaq und der MDax auch die nächsten 5 Jahre outperformen wird, kann sein oder auch nicht, ist mir ehrlichgesagt auch eigentlich recht egal - seriöserweise kann das auch niemand wirklich wissen - je nachdem wie intensiv man die verfolgen will rutscht man dann eh ins Feld der Einzelwerte-Analysierer, -Picker und -Optimierer rein.

Eher das Gegenteil der hier vertretenen Philosophie, einfach mit einem allgemeinen passiven Weltportfolio erst überhaupt keine eigenen Meinungen zu einzelnen Branchen oder Regionen haben zu müssen.

Aber wenn man halt doch noch ins Asset-Detail gehen will: Wenn du die Chancen besonders im Technologiesektor siehst, wäre es ja noch eine Überlegung wert ob der Nasdaq dafür das geeignetste Vehikel ist. Sicher, er behinhaltet viel Technologie, aber eben nicht nur.

Ein dezidierter weltweiter Technologie-Index würde vielleicht dem eigentlichen Grundgedanken eher entsprechen, aber klar, in der konkreten Umsetzung muss man sich ja auch nur danach richten welche Produkte wirklich verfügbar sind - der Nasdaq, obwohl vielleicht nicht die optimale Lösung zur Abdeckung von "Technologie", hat halt immer noch das meiste ETF-Angebot. Was den MDax angeht, auch hier könnte man sagen, warum überhaupt nur Deutschland?

Wenn du dir nicht gerade nur ausgerechnet von diesem Land und seinen Nebenwerten das besondere Potential erwartest, wäre es ja eine Überlegung wert, auch einfach gleich allgemein auf einen möglichst globalen oder zumindest über-regionalen Nebenwerte-Index zu setzen.

Aber wie gesagt, dass sind alles Details, über die man eigentlich nicht noch zu diskutieren braucht, oder überhaupt kann - denn nur du selbst musst ja von dem, was du so machst, auch wirklich überzeugt sein denn nur du selbst musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen dann am Ende leben.

Wenn du dich mit dieser Aufteilung wohler fühlst als mit dem einfachen Normal-Portfolio, dann mach es so und investiere darin langfristig - denn DAS ist eigentlich das entscheidende, nicht so unbedingt in was genau und in welcher Aufteilung man jetzt speziell investiert ist, sondern dass man es lange genug durchhält und dranbleibt, um auch wirklich die Früchte daran erleben zu können.

Oder anders herum, selbst die optimalst ausgeklügeltste Zusammenstellung nützt ja nichts, wenn man sie beim nächsten Börsenknick in kurzer Zeit schon wieder aufgibt. Dazu wählt man einfach den gewünschten Zeitraum und irgendwann war das Portfolio Tipptopp ganz vorne mit dabei.

Das habe ich mir in den ersten Jahren meines investieren auch bewiesen. Ich hatte DEN einen Fonds gefunden, der einfach nur super war. Zumindest wenn man die passenden Kriterien in dem tollen Onlinetool eingestellt hat.

Die Zukunft hat sich herzlich wenig für die Vergangenheit interessiert und mein Superfonds war maximal durchschnittlich. Warum schreib ich dir das? Als Begründung nennst du "aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung". Oder weil du glaubst, dass sich die Überrendite der Vergangenheit wiederholen wird?

Ich finde leider gerade nicht den passenden Link, aber wenn du dir anschaust, welche Anlagen, Regionen, Länder in der Vergangenheit wie gut waren, wirst du feststellen, dass das munter hin und her wechselt. In einem Jahr sind Finanzwerte top und Energieversorger schwach und in einem anderen Jahr genau andersherum. Falls deine Entscheidung tatsächlich über ein Portfoliooptimierungstool und nicht über eigene Berechnungen zustande gekommen ist, würde ich dir die Kommentare zu diesem Thema von ChrisS und meiner Wenigkeit zu dem Thema ans Herz legen https: Ich kenne die Zukunft nicht.

Dafür gibts ne ganze Menge verschiedener Grafiken, einfach Stichworte wie "historical asset class return table" oder so ergoogeln. Wir erkennen den erwähnten Umstand, dass jede Assetklasse mal ganz oben mit dabei war, aber eben auch wann anders mal ganz unten, genau wie mit den Sektoren. Was die "Annahmen" und "Einschätzungen" angeht, die man fähig! Je mehr es darüber hinaus aber noch weiter ins Detail geht zB.

Klar, es erscheint auf den ersten Blick auch erstmal als ein "no-brainer", dass sich zB der Technologie-Sektor langfristig wohl stärker entwickeln wird als sagen wir mal der Utilities-Sektor, und man deswegen dies übergewichtet haben will - aber in gewisser Weise machen das ja schon die "normalen" Indizes ganz automatisch für uns!

Auch hier wieder spiegelt die "Marktmeinung" ganz automatisch die Zukunftsaussichten mit. IT ist schon ziemlich stark gewichtet, das relativiert also etwas die Notwendigkeit, sich jetzt noch einen extra-Technologiefonds mit dazuzunehmen, ein "Sinn" würde eher bestehen wenn du zB bei aktuell ungeliebten Sektoren wie Utilities eine vom Markt abweichende Meinung über deren Zukunftspotential hast und deshalb aufstocken willst.

Nachdem ich mich nun monatelang mit der Materie beschäftigt habe und zwischenzeitlich erschlagen war von den Dingen, die man beachten sollte, habe ich es nun einfach gehalten: Depot bei einer Bank mit Tagesgeldkonto - gedanklich als "Altersvorsorge" benannt. Der Anlagebetrag wird monatlich transferiert und 2 ETF bespart: Und der risikofreie Anteil verbleibt auf dem Tagesgeldkonto. Sollten die Zinsen jemals wieder steigen, wird das sicher Thema werden.

Wenn ich in einigen Jahren meine, das Depot ergänzen zu müssen, kann das ja immer noch geschehen. Zu der Umsetzung dieser Strategie hat es aber gedauert - ausschlaggebend war dann u. Dein Artikel hier und die neu gewonnene Erkenntnis "anfangen" ist wichtiger als das "optimieren von Beginn an". Damit vertrödelt man Zeit und ist ohnehin nie wirklich zufrieden.

Wenn ich nun noch weitere 7 suchen müsste - Mix 9 - ich würde nie fertig und somit nie anfangen. Und das bin ich mittlerweile. Wir sprechen uns in 20 Jahren. Hallo Sandra, sehr gut, so muss es laufen. Mach das ein paar Jahre, schau dann und justiere nach. Ich bin mir zielmich sicher: Du wirst im Nachhinhein sagen: Lehrgeld muss man immer zahlen. Aufmerksam geworden auf diese Homepage bin ich durch die Stuttgart Invest Ich habe seit gut 2 Jahren ein eigenes Depot u. Summa summarum läuft es wahrscheinlich wie hier auch "empfohlen" auf folgende Produkte hinaus: Ich bin bei der Consors Bank, deshalb erscheinen mir beide o.

ETFs am sinnvollsten wegen der geringsten zusätzlichen Gebühren. Anbei aber noch eine Frage an den Finanzwesir: Man kann auch ohne sonst Kunde zu sein alle X-trackers ETFs ohne jegliche Gebühr pro Einzahlungsrate erwerben, so oft pausieren wie man Lust hat und auch so viel auf einmal kostenfrei neu reinlegen wie man will Frei nach dem Motto: Ich bin zwar nicht der Finanzwesir, aber meine Meinung dazu ist: ETFs werden einmal am Tag auf ihren inneren Wert geeicht. Man vergleicht somit die Fähigkeit der Gesamtheit der Akteure am Markt diesen zu bewerten mit der Fähigkeit einiger weniger Akteure die Fähigkeit eines Mannes und seiner Anhängerschaft den Markt zu bewerten.

Somit wäre es auch tendenziell eine Wette für den alten Herrn und seine Vorliebe gegen die Vernunft und Einschätzung der restlichen Welt.

In der Vergangenheit hatte der gute Mann ein sehr gutes Händchen mit seinem Value Investing, ob seine Nachfolger das zukünftig ebenfalls so performant abliefern werden liegt in den Sternen. Ich glaube nicht daran, hatte aber tatsächlich auch mal Gedankengut daran verschwendet ob es eine Alternative wäre.

Man könnte einen Teil auf das Pferdchen setzen, aber alles würde ich nicht dort investieren, da der Mehrwert nur in der One-Man-Show liegt und die in absehbarer Zukunft die biege machen wird.

Immerhin ist der gute Mann schon 87 Jahre alt. Sicher das ist zum Anfang erstmal noch der wichtigste Teil, aber eben auch nicht alles. So unwichtig sind die EMs auch nicht mehr, dass man sie, gerade langfristig für die Zukunft betrachtet, ignorieren könnte, aber klar - in welcher Höhe man sie nun anteilig hinzumischt, dafüber kann jeder wieder individuell diskutieren.

Falls noch nicht bekannt, hier ein Artikel dazu https: Strategisches Argument dafür, einen Anteil Emerging Markets langfristig zu halten, ist einfach die absehbare Entwicklung der Weltgeschichte: Umgekehrt gesagt - es braucht ja nicht nur eine Begründung, die Schwellenländer hinzuzunehmen, sondern genauso auch eine Begründung dafür, sie nicht hinzuzunehmen, dass ist ja genauso auch eine "aktive Entscheidung" Abweichung vom Weltmarktportfolio.

Für die meisten Leute sind die Argumente dafür eben sinnvoller als die Argumente dagegen. Wenn dich das Pro und Contra dazu interessiert, einfach googeln. Dann kannst du dich mit den gegebenen Argumenten auseinandersetzen und entweder dafür oder dagegen sein. Kernfrage ist halt immer, wie soll man sie denn nun überhaupt gewichten?

Gerade Anfänger suchen halt gern simple Regeln zur Orientierung, und das BIP-Modell, mit seinen Stärken und Schwächen, ist halt wenigstens eine, anstatt lari fari frei Schnauze irgendwelche Werte willkürlich aus der Luft zu greifen. Wichtig ist halt nur, egal was man nun genau davon macht, das man versteht was man tut, warum man das tut, und das lange durchhalten kann also mit seinen Entscheidungen zufrieden ist.

Abseits aller Zahlen geht es ja auch im Grunde eh nur darum, ob denn das Modell dahinter wie man auf die Zahlen gekommen ist, und warum man das so benutzt für einen persönlich Sinn macht oder nicht, und da wird es halt immer unterschiedliche Ansichten geben, und das ist ja auch legitim. Das könnte man so sehen. Wenn man die Schwellenländer mit dazu nimmt, hat man natürlich eine deutlich breitere Streuung seiner Anlagen erreicht, denn im MSCI World sind ja nur die Industrienationen enthalten.

Das Wort "World" ist hier leider irreführend. Der mögliche Vorteil einer breiteren Streuung ist hoffentlich klar: Muss man nicht unbedingt genau so mit den von Dir genannten ETFs machen, gilt aber als die komplettere Lösung. Man bildet zwar immer noch nicht den ganzen Markt ab Frontier markets fehlen noch, sind aber im Vergleich nur noch eine homöopathische Zugabe und Small Caps fehlen im Prinzip auch noch , kommt damit dem passiven Mantra, möglichst breit zu streuen, näher.

Viel zu kompliziert für mich: Gut für den Start, aber wenn daraus eine solide Altersvorsorge werden soll, muss sich der Betrag verdrei. Damit bist Du diversifiziert genug und hälst die operativen Kosten niedrig. Rein rechnerisch kommt da womöglich raus: Kauf ein Drittel eines Anteils. Du betreibst dann Rebalancing im Cent-Bereich und nimmst dafür Transaktionskosten in Eurohöhe in kauf. Das ist vollkommen unwirtschaftlich. Bei Dir geht es jetzt ums Anfangen. Du machst jetzt Erfahrungen und zahlst Lehrgeld.

Mach es Dir nicht schwerer als nötig. Ich glaube, man sollte da erstmal ein grundlegendes Missverständnis auflösen. Aber ist das denn unbedingt ein Problem? Musst du das überhaupt kompliziert machen wollen?

Ich mag das eigentlich nicht - es kommen ja immer wieder Leute, die schreiben hier einfach nur ihre Assetallokation hin und wollen das "wir mal was irgendwas dazu sagen So funktioniert das nicht.

Wir kennen dich nicht, weder deinen individuellen Typ noch deine Verhältnisse, wie könnten wir da von aussen jemals seriös irgendwelche passenden Erklärungen abgeben die dem Alter, Risikotoleranz, Börsenerfahrung, Aufwandsbereitschaft usw gerecht wird , und so einfach in den blauen Nebel hinein gestochert zu diskutieren geht meistens am Ziel vorbei.

Also eigentlich muss das immer genau andersrum laufen DU musst uns zuerst ein bischen was erklären, erstmal zu dir selbst, und dann was du dir bei jeder einzelnen Depotposition dabei gedacht hast. Die Frage muss eigentlich sein, Sinn für was, Sinn für wen? Dann kann man das ernsthafter beantworten und eher ja oder nein sagen. Wenns "einfach nur" um die RK1-Sicherheitskomponente ging Ein einfaches Tagesgeld bei einer soliden Bank erfüllt den gleichen Zweck schon billiger.

Ich würde eher mal so sagen, bei den Summen von den wir hier reden, ist es eigentlich relativ sch egal ob du nun ausschüttende oder thesaurierende ETFs nimmt. Das wird nicht unbedingt die entscheidene Hauptfrage langfristig sein. Mach einfach was dir mehr gefällt, nimm was das beste Angebot ist. Es gibt eigentlich nur einen "groben Fehler" für uns Passivanleger, den wir unbedingt vermeiden müssen. Nicht in der Krise mit Verlust zu verkaufen, sondern einfach stur durchhalten können.

Das wird dann auch deine Hauptaufgabe sein, also sich an die Schwankungen zu gewöhnen und ein souveränes Verhältnis im Umgang mit deiner Anlage zu entwickeln. Alles nötige dazu erfährst du zB hier in vielen guten Artikeln, also einfach noch ein bischen mitlesen da bekommst du zB auch die Infos die du brauchst um dir deine "technischen" Fragen selbst beantworten zu können, und viel wichtiger, wirst für die richtige psychologische Haltung sensibilisert , dann lernst du auch die wirklich wichtigen Aspekte von den eher unwichtigen unterscheiden zu können und zerbrichst dir um letztere nicht mehr so den Kopf sondern kannst dich ganz auf ersteres konzentrieren.

Ich habe das gemacht und eine komplett unsinnige Abrechnung erhalten. Die haben einen Gewinn berechnet, der vierzehnfach! Es nervt, dass man alles immer kontrollieren muss. Vielen Dank für die Ausführungen. Dass der Betrag sich verdrei- oder vervierfacht ist ausgeschlossen.

Zur Altersvorsorge im eigentlichen Sinne möchte ich das Geld gar nicht anlegen. Ich renne wie viele andere gerade aus in die Altersarmut, damit habe ich mich aber abfinden müssen. Um das verhindern zu können müsste ich erheblich mehr verdienen. Sollte man das Tagesgeldkonto jedes Jahr wechseln um die besten Konditionen mitzunehmen?

Denn die 0,01 die die Consorsbank beispielsweise nach Ablauf der Garantie gibt, bringt mein Girokonto auch. Und da meine Sparrate so niedrig ist, sollte ich dann einen thesaurierenden ETF auswählen? Ich habe dort gerade nochmal angerufen, da der versprochene Rückruf ausblieb. Daher sieht sich die Comdirect gezwungen, nicht den Gewinn zu versteuern, sondern den Verkaufserlös! Weiterhin sagte sie mir, dass es mehrere Wochen!

Nach einer Mail von mir und 24 h Samstags war das Geld vollständig da und am Montag kamen dann die korrekte Abrechnung und eine erklärende Mail. Da scheinen wohl einige Probleme zu haben. Ich hab mal eine Frage an die Kostenfüchse hier Gerade interessiere ich mich für den iShares StoxxEurope Wolf, die Antwort von findest Du hier: Solche Fragen kann nur der Anbieter beantworten. Die können das amtlich beantworten. Alles was Du hier hörst kann stimmen, muss es aber nicht.

Tobias Das Tagelsgeldhopping ist aus meiner Sicht sone Sache. Kann man schon machen, lohnt sich wegen den paar Prozentpunkten aber eher nicht und macht vor allem Arbeit. Insbesondere wenn deine Sparrate relativ niedrig ist. Hast du denn schon eine ausreichende Notreserve auf einem Tagesgeldkonto, falls mal unerwartete Ausgaben ins Haus flattern? Bevor du die nicht hast, würde ich dir gar nicht empfehlen in ETFs zu investieren.

Die Verwaltungsgebühr ist die von der Fondsgesellschaft angegebene Management Fee, also die Gebühr, die im Sondervermögen täglich abgegrenzt wird. Die Total Expense Ratio wird zum Geschäftsjahresende vom Wirtschaftsprüfer des Fonds berechnet sie umfasst dabei alle auf Fondsebene angefallenen Kosten, meist jedoch ex Transaktionskosten und wird dann bis zum nächsten Geschäftsjahresende ausgewiesen.

Warum die TER im genannten Fall höher ist als die Verwaltungsgebührt und welche weiteren Kosten neben der Management Fee hier eingeflossen sind, kann Dir nur die Fondsgesellschaft beantworten. Aber das reicht mir dann eigentlich auch. Zunächst hatte ich dieses dicke Buch zur Markttechnik von Michael Voigt gelesen, hab es aber nur bis zur Hälfte geschafft, weil mich das irgendwie nicht so recht überzeugte.

Nachdem ich dann das Buch vom Kommer durch hatte, wusste ich auch, warum. Hierbei denke ich an eine Verteilung von Das wäre meine erste Frage. Ist das für die Altersvorsorge sinnvoll? Wenn das für dich die optimale Zusammenstellung ist, okay! Du wirst kaum mehr Gewinne haben, hast aber viel mehr Komplexität im Depot. Vielen Dank für eure Antworten! Also ist Tagesgeld sinnvoll. Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht und ich habe weiterrecherchiert: Es wird wohl am Besten sein, wenn ich erstmal ganz simpel anfange mit dem.

Ich habe mich für die Ausschuttüngsvariante entschieden, denn wenn ich dann in 20 Jahren von den Dividenden leben kann, muss ich nicht erst meine Thesaurierer verkaufen, um mir dann Ausschütter zu kaufen ; Aber es ist gar nicht so einfach, einen günstigen sparplanfähigen MSCI EM Dist zu finden.

Bei der DKB könnte ich mixen: Vielen Dank für die super Artikel! Ich hoffe ich bin hier richtig für einen Ratschlag: Ich belese mich nun schon seit einiger Zeit und meine auch schon viel verstanden zu haben. Trotzdem hab ich das Wichtigste noch nicht geschafft: Daher würde mich interessieren wie man als "Einsteiger" seinen Sparplan aufteilen sollte.

Mir ist bewusst, dass dieser Artikel zeigt, dass andere Parameter wichtiger sind, als die genaue Aufteilung, z. Ich würde also erst nach ein paar Jahren das Depot rebalancen, um bspw. Weltportfolios a la Kommer zu gelangen. Macht das bei der Sparrate soll gesteigert werden und bei einem vermutlich über ein paar Jahre kleinen Depot bereits Sinn ETFs zu besparen oder empfehlt ihr bei "keep it simple" zu bleiben und 2 ETFs zu besparen?

Ich bin für jede Meinung dankbar. Alles andere macht nur operativen Aufwand ohne Wirkung zu zeigen. Bleib dran, das wird was. Aber ich muss Dir leider auch sehr unbarmherzig vors Schienbein treten: Mit diesem Kleckerleskram kannst Du nicht sinnvoll in so viele Fonds investieren.

Bringt Dir nichts als Aufwand und Kosten. Wenn Sparpläne verfügbar sind und diese z. Kostenreduzierung sind, warum nicht. Das Argument mit den 5 Jahren ist m. Dann dürfte man überhaupt nicht in Fonds investieren, weil irgendwas ist immer. Vielen Dank für deine schnelle, ehrliche aber auch mutmachende Antwort, Finanzwesir!

Da kommt man tatsächlich dazu, den guten Plan endlich umzusetzen und nicht immer nur vom perfekten Plan zu träumen. Das sollte dann natürlich nicht jeden Monat für Euro sein aufgrund der - im Vergleich zu den Gebühren beim Sparplan - hohen Ordergebühren, oder?

Dann sollte man z. Hab ich das richtig verstanden? Wenn ein bestimmter ETF bei deinem bestimmten Broker nicht als sparplanfähig angeboten wird, bleibt nur wenn du ihn denn unbedingt willst die "normale" Order von Hand. Sparplanfähige ETFs bei Brokern sind immer nur eine mehr oder weniger verkleinert eingeschränkte Unterauswahl des gesamten ETF-Angebotes über tausend ETFs gibts am deutschen Markt, aber sparplanfähig sind davon nur, je nach Broker unterschiedlich, ein paar dutzend bis ein paar hundert.

Wenn du ansonsten lieber zB wegen Unabhängigkeit die Orders normal von Hand ausführst, ja da sollte man dann auch auf ein genügendes Transaktionsvolumen achten.

Klar, das braucht dann aber wieder auch etwas mehr Disziplin als der bequemere Autopilot-Sparplan, da man sich jedesmal neu daran halten muss, die Raten dann auch immer zu investieren, und nicht auszusetzen oder anderweitig verkonsumieren. Da muss man halt sture Routine aufbauen: Auch weil ich glaube dass uns China und co langfristig ziemlich überrennen könnten, aber das ist natürlich nur eine subjektive Meinung ;D Also habe ich das richtig verstanden, dass im Prinzip das Hauptargument gegen zu viele ETFs operative Kosten und Aufwand beim Kauf sind?

Daher macht es für mich ja auch keinen Unterschied, ob ich mehr vom All-World nachkaufe oder stattdessen den EM kaufe, kostet ja die gleichen Ordergebüren. Ich könnte höchtens bei zu vielen ETFs später ein Problem beim Rebalancing bekommen, nämlich dass ich nicht genügend Reserven habe um entsprechend nachzukaufen, um das festgelegte Verhältnis wieder herzustellen, oder? Vielen Dank auch dir für deine mutmachende Antwort! Ich vergleiche gerade noch die Kosten, aber vermutlich macht es tatsächlich mehr Sinn erst einmal "einfach" zu starten und dann im Laufe der Zeit ggf, das Depot weiter aufzuteilen.

Hauptsache du ziehst das dann auch tatsächlich wie einen Sparplan durch. Ansonsten ist das eher besser formuliert, dass du eben "mehr" EMs dazu haben willst, bzw dir das noch zuwenig Gewichtung ist.

Das kommt halt immer auf die Ausgangslage, also die Situation jedes Einzelnen an. Das geht nämlich im Prinzip immer, ist aber halt mit Steuern verbunden weswegen ansonsten zuerst das Nachkauf-Rebalancing empfohlen wird, soweit es eben möglich ist.

Wie der User "Micro-Investor" am April erwähnt hat, passt der Text mit dem Diagramm nicht überein. Über eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar. In dem Textabschnitt ist der Fehler, dass statt ETF-Mix 7 und 8 gelb und grün tatsächlich eigentlich die Mixe 5 und 6 schwarz und rot, und der schwarze Mix 5 vesteckt sich tatsächlich hinter der roten Linie - wie man auch an den fast identischen Renditezahlen in der Tabelle sieht verwechselt gemeit waren.

Kann man ja nochmal editieren. Das Kernfazit des Artikels bleibt unabhängig von solchen Details ja trotzdem noch bestehen, also wie gesagt zB die relative Irrelevanz von so Optimierungsspielchen wie plus minus fünf Prozent mehr in den einen oder anderen ETF zu stecken. Ich hatte bei comdirect dasselbe Problem. Bei mir traten die Probleme aber mit Fonds der eigenen Fondsfamilie comstage auf.

Nach einigem Hin und Her ist die Abrechnung bei mir mittlerweile korrigiert. Möglicherweise hat auch der Hinweis geholfen, dass die Consorsbank bei der ich tatsächlich auch etwas von comstage verkauft hatte die Sache auf Anhieb ohne Fehler hinbekommen hat Eine Frage habe ich auch noch. Nach meinen Berechnungen, die höchstwahrscheinlich nicht stimmen, lande ich bei ungefähr Zweite Frage zur TER: Für andere Mischungsverhältnisse setze einfach deine gewählten Gewichtungen ein.

Wenn das schon Nicht-Akademiker wie ich hinkriegen, wird das kein Problem sein: Unsere gewichtete Gesamtportfolio-TER ist dann:. So darfst du halt nur rechnen, wenn du von beiden ETFs gleich viel im Depot hast. Hast du zusätzlich noch 2. Wie kommt man auf die Prozentwerte - indem man den Anteil durch das Ganze teilt, also 3. Das Problem bei den Kosten ist vom Prinzip her das gleiche:. Versprich mir, dass du die Zahlen mit einem Taschenrechner überprüfst und dir das Grundprinzip merkst - Juristen müssen auch rechnen können.

Zumindest wenn es um die eigenen Finanzen geht. Und alle Welt schimpft darüber, dass in der Schule kein Fach "Finanzen" unterrichtet wird was per se so ja nicht stimmt , wenn selbst die Bildungselite noch nicht mal die Prozentrechnung beherrscht In Ordnung der Fonds verfolgt eine aktive Anlagestrategie, jedoch bleibt die Kostenstruktur hierfür günstig.

Ich versuche es nochmals. Wegen der erhöhten Kosten verlieren aktive Strategien in der Regel gegenüber passivem Investieren. Er ist etwas USA lastig. Hier macht eine aktive kosteneffiziente Analyse meiner Meinung nach Sinn, auch wenn Puristen es vermutlich ausschliessen weil es Ihrem passivem Ansatz widerspricht. Ich bin noch neu und kenne mich noch nicht so sehr aus hier, falls mein Eintrag anderswo besser reinpasst, bitte ich ihn zu verschieben.

Hallo zusammen, ich stelle meine Frage einmal hier, da es thematisch am ehsten zu diesem Beitrag passt. Ich hatte hier beim Finanzwesir vielleicht auch über eine Verlinkung der Wochenrückblicke mal eine Übersichtstabelle mit der vergangenen Jahresperformance letzten 10 Jahre verschiedener Indices gesehen. Dabei war jeder Tabellenzelle eine Farbe zugewiesen.

Durch die jährlich unterschiedliche Performance entstand ein komplett durchgewürfeltes Bild wie ein durchmischter Regenbogen. Leider kann ich mich nicht erinnern in welchem Beitrag ist die Tabelle gesehen habe. Auch über die Suchfunktion oder Google lässt sich nichts finden.

Womöglich suche ich mit den falschen Parametern. Wisst ihr wo ich diese Tabelle finde? Ansonsten allgemein, vom Finanzwesir weg, sind solche Übersichtstabellen eigentlich relativ verbreitet und leicht zu finden.

Gerade amerikanische Quellen finden sich über passendes Stichwort "historical asset class returns" ziemlich viele. Und jeder der ein bischen Excel beherrscht, kann sich auch seine eigene Übersicht zB genau die Indizes vergleichen, die einen auch wirklich interessieren machen.

Mir persönlich ist es relativ egal ob du nun noch nen Value-ETF und welcher davon hinzumischen willst, bzw sagen wir es mal so: In der "Reihenfolge der Prioritäten" beim Investieren rangiert sowas konkrete Produktauswahl auf den hinteren Plätzen, am wichtigsten ist dass man überhaupt mal mit dem Investieren anfängt und dann auch lange genug durchhält.

Wenn du für dich die Überzeugung hast, dass der Value-ETF einen Mehrwert-Nutzen bringt also dir selbst gegenüber begründen kannst welche Vorteile du dir davon erwartest und welche Ursache-Wirkweise seine Funktion hat , dann kannst du das ja gerne machen - wichtig ist halt nur dass man davon so überzeugt ist, dass man das auch lange genug durchhält zB durch Phasen der Unterperformance, die jede Strategie mal hat.

Oder was hattest du dir durch die Nachfrage noch an "Gegen-Argumenten" sonst erwartet? Dass dir jemand sagt warum zB ein Value-Fokus stattdessen eher schlecht ist? Hier im Blog hat sich der Wesir schon in einigen Artikeln kritisch mit "Faktor" und "Smart Beta" Strategien auseinandergesetzt - einfach danach suchen, dann muss man nicht mehr die ganze Grundsatzdiskussion neu aufrollen. Am Ende bildet man halt aus den ganzen Informationen und Positionen, welche man für überzeugender hält, seine eigene Ansicht dazu.

Aber die Renditen ermittelst Du besser ohnehin nicht auf irgendwelchen Seiten auch nicht wenn es der Finanzwesir ist , sondern beim Indexanbieter:. Du meinst vermutlich etwas ähnliches wie diese Flickenteppiche: Periodic Table of Investments. Naklar ergibt es intuitiv Sinn die Fundamentaldaten zu analysieren und dementsprechend Aktien auszuwählen, die Verlierer vermeiden und nur die Gewinner im Depot haben, wäre doch toll. Es ergibt auch intuitiv Sinn Market Timing zu betreiben, Verluste vermeiden und nur die Gewinne mitnehmen, das müsste doch die Gewinnerstrategie sein Leider funktioniert das nicht so einfach: Mit anderen Worten, man kann zwar recht damit haben, dass eine Aktie völlig unterbewertet ist, doch solange der Markt das nicht auch so sieht, gibt es dafür keine Belohnung.

Bestimmte Aktien sind aus einem guten Grund billig und das stellt ein zusätzliches Risiko dar, wofür es evtl. Hanseat meinten Sie dieses Farbgewusel hier aus https: Hallo Hanseat, meinst du das "Renditedreieck"? Dieses gibt es im www z. Ich danke Euch für die Beantwortung der Frage. Deine Frage ist berechtigt und typisch für Anfänger und verdient auch eine Antwort. Mir fällt es aber immer schwerer solche Fragen zu beantworten, weil ich dieses ganze Gemurkse: Es gibt keine Abkürzung.

Nur weil ich Dir das sage sollst und wirst Du das nicht glauben. Mach Deine eigenen Erfahrungen. Wirf Excel an, versuch Zahlen zu bekommen und beurteile dann ob es sich gelohnt hat. Wenn Du mit Deinem Geld wirklich stabil durch die nächsten Jahrzehnte kommen willst, wird Dir nichts anders übrig bleiben, als Dich selbst mit der Materie zu beschäftigen.

Was die konkrete Aufgabenstellung angeht: Hol Dir Zahlen und vergleiche. Das wirst Du selbst herausfinden müssen. Wenn Du jetzt sagst: Es war das "Periodensystem der Rendite" aus dem Artikel Rebalancing , das ich gesucht hatte. Danke auch für den Direktlink zur Callan-Seite mit der aktuellen Darstellung. Deinen Hinweis werde ich mir zu Herzen nehmen. Man kann ja nur daraus lernen und schlauer werden. Hallo ich danke auch allen die auf meinen Post eingegangen sind.

Ich informiere mich weiter, bis ich mich auf eine Strategie festlege. Habe in den letzten Monaten bereits viel hinzugelernt.

Ich habe heute nachdem ich weiss nicht wievielen Mails Geld aus einem Fonds zurückerhalten. Der Wert wurde 3x neu ermittelt, eigentlich soll der Wert nur 2x im Monat neu ermittelt werden.

Sonderbar fand ich auch, dass ich als ich mich entschlossen hatte zu verkaufen, mir kein Wert vorher genannt werden konnte. Meine Kontaktperson nahm kein Telefon mehr entgegen, von anderen Leuten bekam ich gegensätzliche Aussagen, und auf E-mails kam auch keine Antwort. Es handelte sich hierbei nicht um einen deutschen Fonds. Nun es ist eine Erfahrung wie eine andere, ich dachte auch immer man müsste sich von den Bankiers beraten lassen.

Das Buch von Gerd Kommer hat mir die Augen geöffnet. Das TER von meinem Fonds konnte mir auch nur für genannt werden. Honni soit qui mal y pense ein Schelm wer sich Böses dabei denkt. Dann habe ich Immobilien ausgegrenzt, weil ich bereits mehrere Immobilien besitze, um somit Klumpenrisiko zu vermeiden. Ich füge persönlich die Assetklasse Rohstoffe ohne Agricultur hinzu. Mein Anlagezeitraum sind Jahre, dann gehe ich in Rente und möchte eine Immobilie in Südafrika erwerben.

Nunja falls alle Stricke reissen, muss ich halt länger aussitzen. Ich gebe mir noch ein halbes Jahr Zeit um weiter Infos zu sammeln. Die gewählte Strategie möchte ich dann durchziehen.

Klingt ja alles eher unseriös zwielichtig mit deinem Fonds. Ich glaube, wie du selbst schon sagst, wirst du erstmal am besten damit beschäftigt sein, dich selbst weiterzubilden um dann Überzeugungen über eine eigene, selbstbestimmte Anlagepolitik zu festigen - auch und nicht zuletzt, um nicht wieder so windigen teuren Dritten ausgeliefert zu sein. Lass dir damit auch ruhig soviel Zeit, wie du eben brauchst um das Wissen in verdaubaren Schritten aufzubauen, bis du dir wirklich sicher bist, was du tust und dir deine Entscheidungen auch selbst gegenüber begründen kannst, um sie lange durchhalten zu können.

Die nötige Bildung dazu bekommt man auf so seriösen Blogs wie hier beim Finanzwesir oder zendepot in praxistauglicher und laienverständlicher Form dargelegt. Dazu gibt es schon soviele gute Artikel, dass eigentlich nach einem gewissenhaften durcharbeiten davon alle wesentlichen Fragen geklärt sind und die eigene Strategie stehen sollte. Daher will ich erstmal noch auf die empfehlenswerten Übersichtslisten verweisen, anstatt einen langen Wiederholungstext zu schreiben. Wenn du das ganze lieber als kompakte Zusammenfassung in die Hand nehmen möchtest, sei auch das Buch vom Finanzwesir empfohlen.

Mit der Reflektion über die hier gegebenen Informationen wird es dir alsweil auch gelingen, eine für dich passende Strategie aufzubauen, die deinen Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht, und das nötige Verhalten um sie auch lange genug erfolgreich durchziehen zu können: Das Produkt war ein Fonds der aktiv von einer luxemburgischen Bank verwaltet wurde nicht über die Börse.

Je nach Risiko was man vorher festgelegt hatte, haben die in verschiedene Assetklassen investiert. In einem Quartal sind sie aus einem USA-ETF raus weil sie dachten es würde zu heiss, um dann im nächsten Quartal trotzdem wieder hinein zu investieren. Verschiedene andere Umschicht-Transaktionen in der gleichen Region habe ich auch nicht richtig nachvollziehen können.

Die verdienen gutes Geld damit. Zu mir haben Sie gesagt als ich vor meiner Anlage nach ETF's gefragt habe, das wäre Hochrisikobereich, da würden sie die Finger davon lassen. Für den risikoarmen Teil haben sie in einzelne Rentenpapiere angelegt.

Hallo ich bin dabei verschiedene Berechnungen durchzuführen und wollte hierzu deine Berechnungen nachvollziehen. Ich danke dir für deine schnelle Antwort. Ich bekomme den ETF Mix-9 leider nicht nachvollzogen. Ich habe die gleiche Quelle benutzt, irgendwo liegen unsere Daten auseinander. Falls du deine Daten abgespeichert hast, und es dir nicht zu viel Umstände bereitet, können wir einmal unsere Daten vergleichen, andernfalls ist auch gut.

Ich nehme an dass ich entweder irgend einen anderen Index benutzt habe, oder ich mache einen Berechnungsfehler weil Small Caps erst ab Es bringt natürlich eine zusätzliche Diversifikation, und bei einer BIP - Gewichtung, oder falls man sich nicht zu USA lastig aufstellen möchte, kommt man da nicht drum rum. In einem geringen Umfang sind einige Schwellenländer sogar dabei, wie China oder Taiwan.

Japan kriegt eine kleine Übergewichtung. Oder ist das nur eine Marketingaktion von iShares um ahnungslose Anleger in die Falle zu locken? Ziel ist es von den Ausschüttungen des Vanguard im Alter leben zu können.

Entsparen würde ich ihn nicht unbedingt wollen. Oder meint ihr der Nachteil der Schwellenländer wird sich über die nächsten 39 Jahre wieder ausmitteln? AktienParvenu Branchenfonds sind aktive Spekulationen, die aktiv gemanagt werden sollten, wenn man einen nicht-zufälligen Ertragsbeitrag daraus erwartet und nicht nur damit spielen will.

Wenn du die genau 39 Jahre liegenlassen willst, ist das reines Glücksspiel, was dabei rauskommt. Redet von der heute noch jemand? Wie kommst du also darauf, dass diese speziellen Branchen genau 39 Jahre laufen und nicht schon früher dasselbe Schicksal wie die Railroad-Branche erleben? Oder willst du nur damit spielen?

Was hältst Du denn selbst davon, und was versprichst Du Dir davon? Für mich werden Deine Beweggründe aus Deinem Beitrag nicht deutlich. Generell ist zu bemerkten, dass die Megadinger keine marktbreite Investition sind, sondern eine Wette auf eben diese Branchen. Dass iShares ahnungslose Anleger in die Falle locken möchte, würde ich nicht gerade behaupten wollen. Vielmehr hat man wohl erkannt, dass es in diesen Bereichen eine Nachfrage gibt, und das will man ausnutzen.

Tendenziell wäre ich aber vorsichtig mit Dingen, auf denen "Mega" draufsteht. Was hat das Klima mit Deiner Entscheidung gegen die Schwellenländer zu tun? Auch sonst werde ich nicht schlau aus Deinem Beitrag. Sind die Megatrends in 39 Jahren beendet? Warum nicht nur die Megatrend-ETFs. Und nach 39 Jahren wechselst Du dann komplett in den Vanguard? Für lange Zeithorizonte und passives Investieren benötigt man ja nur Indizes.

Wenn man Alpha möchte, muss man schon aktiv werden. Naja, bis zur Programmierung der Matrix oder bis zur vollendeten Robotisierung glaube ich dauert es noch einige Jahrzehnte. Auch die Gen- und Menschoptimierung über Gesundheits- und Pharmabranche werden doch garantiert über die nächsten Jahre stark anziehen. Hellsehen kann ich nicht aber die Wahrscheinlichkeit ist doch echt gut, wenn man sich die aktuelle Situation in den Branchen anschaut.

Spielen wollte ich nicht damit sondern ernsthaft Geld rein investieren. Wie gesagt eben ein mehr an Rendite wenn die Branchen boomen. Was ich davon halten soll, naja ich dacte eben hierzu befrage ich die Profis hier auf diesem Blog. Dieser Artikel sagt aus, das die Industrieländer insbesondere Europa mit Skandiavien die besten Chancen hat. Die Entwicklungsländer, wenn man von China und Russland einmal absieht werden es schwerer haben.

Zudem ist es nur eine Frage der Zeit bis China zu den Industrieländern aufsteigt. Dann fällt die Haupttreibkraft der Emerging Markets nämlich weg. Daher suche ich nach Alternativen. Die Megatrends sind alle 4 Thesaurierer, d. Zum Renteneinstieg mit 70 reicht es dann die bespart zu haben und ich stecke das Geld und das hoffentlich erwirtschaftete Mehr an Rendite in den Vanguard um eben die Höhe der Ausschüttungen zu steigern und davon unter anderem meinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder zumindest um meine Rente aufzuwerten.

Du bist nicht der einzige, der sieht, dass bestimmte Branchen boomen. Deshalb sind entsprechende Aktien auch bereits hoch gelaufen.

Es kann also sein, dass dort bereits traumhafte Erwartungen eingespreist sind. Sollten diese Träume nicht ganz erfüllt werden, sinken die Kurse. Das interessiert den Boom aber nicht. Der boomt möglicherweise weiter. Nein, das ist keine Frage der Zeit. Diese Voraussetzungen müssen halt erfüllt werden. Eventuell geschieht das auch nie. Das verstehe ich vorn und hinten nicht. Wenn ich tolle Fonds habe, von denen ich überzeugt bin, dass sie eine Outperformance generieren, dann behalte ich die doch.

Und natürlich hat man auch von einem Thesaurier etwas. Das ist im Ergebnis nichts anderes als die Vereinnahmung von Ausschüttungen. Insgesamt gehst Du m.

Wenn Du nahtlos alles glaubst, was in irgendeiner Reportage über die zukünftige Überschwemmung der halben Welt gesagt wird, hast Du an der Börse nichts zu suchen. Ich sag mal so Was du nun wiederum mit ihren Repliken anfängst, ist deine Sache - wenn dir beim Lesen einige Punkte aufgefallen sind, denen du zustimmst oder die dich neu zum umdenken gebracht haben, dann passe eben an. Und wenn dir bei den Antworten doch noch keine überzeugenden Kontra-Argumente dabei waren oder sich dein Plan bei dir schon so festgesetzt hast dass es eigentlich garnicht mehr um eine ergebnisoffene Abwägung mehr ging sondern du vor allem eigentlich nur noch Bestätigung für deine bereits getroffene Entscheidung einholen wolltest , dann zieh das halt so durch und bleib dabei.

Weder können noch wollen wir dich zu was "zwingen" was du eigentlich garnicht willst, oder etwas "verbieten" was du eigentlich tun willst. Am Ende ist uns, ehrlichgesagt, auch relativ sch-egal in was du nun genau investierst oder sagen wir mal so, es ist uns zumindest nicht so wichtig genug, darüber jetzt noch langwierige Grabenkämpfe führen zu wollen - die Hauptsache hier ist, die Leute dazu zu bringen, dass sie überhaupt mal mit dem Investieren anfangen.

Und wenn du dazu eben aus selbstgefundenen Gründen meinst, unbedingt noch die 4 "Megatrends" dazu dabeihaben zu wollen, dann mach das eben so. Denn was kann damit konkret nach 40 Jahren überhaupt passieren? Was ich dir damit sagen will, ist eigentlich einfach nur - egal wie rum, es ist jedenfalls keine megakrasswichtige Leben-oder-Tod Entscheidung zwischen absolutem Reichtum und totalem Ruin, sondern eher nur Verschiebespielchen zur persönlichen Geschmacksabrundung an der Nachkommastelle.

Von daher bin ich da auch nicht besonders dogmatisch in die eine oder andere Richtung - ich persönlich würds zwar selbst nicht machen weil ich einfach keinen Bedarf in meiner Anlagearchitektur für irgendwelche spezifische Themenfonds habe , aber wenn du das machen willst, ist es mir auch nicht wichtig genug dich da jetzt unbedingt davon abhalten zu wollen.

Achja, das alles ist natürlich nur unter der Annahme, dass die Themenfonds auch überhaupt mehrere Jahrzehnte so lange durchhalten und bestehen bleiben.

Das ist ja, gerade je weiter es in die Nische geht, immer ne relativ schwierige Voraussage. Vielen Dank für deine Ausführungen! Nur irgendwoher muss man doch Informationen beziehen ansonsten kann man ja wirklich nur mit dem Dartpfeil werfen. Wie würdest du denn da ran gehen?

Meinst du die EMs haben eine Zukunft? Naja und nach eigene Angaben hat der seine Millionen auf dem Konto, also scheint der Ahnung von sowas zu haben. Das ist halt mein Hauptgrund die Schwellenländer zunächst rauszunehmen.

Welche Annahme vertrittst du hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen? Welche Depotzusammenstellung hast du gewählt? Der wäre mein Finale gewesen, weil nochmal belese ich mich dann nicht mehr. Dieses ganze Thema hat mich so schon ein dreiviertel Jahr Arbeit gekostet, es reicht. Mehr Zeit bin ich auch ehrlich gesagt nicht mehr bereit in dieses Thema zum aktuellen Zeitpunkt zu investieren.

Solange wie ich auch keinen habe mit dem ich darüber klar und ohne Einschränkung sprechen oder schreiben kann werde ich für mich auch nicht weiterkommen, was ich mit meinen Kommentaren in diesem Blog auch versuche zu verhindern. Also ich meine das Nichtweiterkommen zu verhindern: Der Druck der Armut ist es was Leute bewegt sich mit solchen Finanzthemen auseinanderzusetzen, jedenfalls aus meiner Erfahrung heraus.

Mein Bruder arbeitet bei einem Versorger als Mechatroniker und feuert sein Geld Monat für Monat komplett raus, der hat gar keine Rücklagen und absolut null Ambition sich mit so etwas wie hier auseinanderzusetzen. Der versteht auch nicht warum ich all mein Geld spare, selbst dann nicht wenn ich es ihm erkläre. Ich wiederum bin autodidaktischer Künstler und muss jeden Cent umdrehen. Mein Bruder kann es sich einfach leisten so zu leben und ja neidisch bin ich schon auf ihn, zumindest in der Hinsicht.

Ich habe es mit einer technischen Lehre versucht, ich habe dafür null Talent es geht einfach nicht in meinen Kopf rein: Wenn es in deinem Blog hier darum geht Menschen überhaupt zum Anfangen zu bewegen wie ChrisS es geschrieben hat, es ebenso auch Menschen gibt, die schon lange dabei sind, die Anlage- wie Assetallokation und die Philosophie dahinter immer individuell sind und die Psychologie nachgewiesen hat das Menschen in Ihrer Persönlichkeit Ähnlichkeiten aufweisen, wäre es dann nicht sinnvoll deinen Blog dahingehend auszubauen das Menschen mit gleicher Gesinnung und ähnlichen Lebensbedingungen zueinander finden und der Erfahrenere seine Finanzphilosophie mit dem Lehrling teilt?

Kann man da informationstechnisch nicht was machen? Standardisierte psychologische Tests gibt es ja zu Hauf wie bspw. Das wäre dann ein financebook als facebook-Äquivalent oder doch eher ein facefinance oder financeface? Erstmal Danke für diese rege Community!

Ich bin noch ziemlich neu Nun kommt bei mir der verdrängte menschliche? Optimierungswahn durch und liebäugele mit den anderen hübschen Töchtern der Mutter Vanguard. Was mich schwach macht ist die quartalsauszahlungen im Vergleich zu 2 p. Bei UBS und beide wären Sparplan-fähig Aber der letzte Grund was mich stutzig macht: Würde gerne nur einmal Umschichten und dann 28 Jahre bis zur Rente besparen: Wenn du nur ungefähr vorhersagen kannst, was in 39 Jahren überdurchschnittlich performen wird, dann kannst du bestimmt ein wahrscheinliches Szenario für die Zeit nach der "Technologischen Singularität", das sehr wahrscheinlich vor Ablauf deiner 39 Jahre stattfinden wird, skizzieren.

Wie sieht denn dein Szenario dafür aus? Das würde mich echt sehr interessieren. Bitte lest euch den - in meinen Augen - sehr, sehr wichtigen Blogbeitrag von Albert durch, sonst werdet ihr immer Lehrlinge bleiben und niemals Meister werden. Tatsächlich ist die Dartpfeil-Methode gar nicht so schlecht, such einfach mal im Internet nach "Dartpfeil Affe Aktien", ist schon lustig.

Ansonsten sind öffentlich leicht zugängliche Informationen nicht besonders hilfreich beim Investieren, da man davon ausgehen muss, dass diese Informationen schon längst in der Bepreisung berücksichtigt wurden, dadurch wird es zur reinen Glücksache ob deine Interpretation dieser Informationen einen Vorteil oder Nachteil bringen werden.

Du musst systematisch die besseren Entscheidungen als der Markt treffen, damit du dir einen dauerhaften Vorteil eine Überrendite gegenüber dem Marktdurchschnitt ermöglichst. Nein, um eine marktbreite Aktienanlage zu tätigen, musst Du keine Informationen beziehen.

Du investierst einfach marktbreit und legst Dich wieder hin. Dieser gesamte Blog handelt davon, mit hunderten oder gar tausenden Beiträgen. Weil er einen Tipp gibt? Gerald Hörhan hat den Crash für das Jahr vorhergesagt. Hat er also Ahnung? Du wirst auf dieser Welt niemanden finden, der Ahnung von der Zukunft hat.