ETF kaufen – die beliebtesten ETF Fonds


Gemanagte Fonds und ETF. Anleger müssen sich entscheiden, ob sie einem Fonds­manager vertrauen oder lieber gleich einen Indexfonds (ETF) kaufen möchten.

Ich ziele auf eher "mehr gleichgut" ; Das "langfristig und konsequent durchziehen" werde ich auf jeden Fall tun - da habe ich mich auch soweit unter Kontrolle. Ich könnte mir aber vorstellen, dass aktive Investoren diese Auffälligkeiten ausnutzen werden und schon sind ETF nicht mehr die einzigen Handelnden.

Welche Aktien jetzt kaufen? 5 Tipps und meine Meinung dazu

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Für welche Finanzdienstleister eignet sich die Einführung eines Robo Advisor? Ein reiner Robo Advisor bietet sich vor allem für Banken an, die keine starke Stellung im Anlagegeschäft haben und in Richtung Selbstbedienungs-Banking gehen. Das kann ein neues Geschäftsfeld eröffnen, den Ertrag diversifizieren und die Kosten niedrig halten.

Es bietet sich also für kleinere Institute an. Aber auch für einzelne Kantonalbanken kann ein Robo Advisor interessant sein. Hat sich daran etwas geändert? An unserer Fünfjahresprognose hat sich nichts geändert. Wir rechnen in der Schweiz mit fünf bis acht Robo Advisors bis Interessant ist, dass wir damals PostFinance ganz oben auf unserer Liste hatten, als ein Institut, das mit einem Robo Advisor auf den Markt kommen könnte.

Später haben sie dann tatsächlich eine Zusammenarbeit mit Swissquote in diesem Bereich angekündigt. Welcher Robo Advisor in der Schweiz gefällt Ihnen bisher am besten?

Bei Swissquote kann man sich sein Portfolio sehr individuell zusammenstellen. True Wealth ist einfach und benutzerfreundlich. Jedes Tool hat seine eigenen Stärken und Schwächen.

Einen Robo Advisor, der in allen Kriterien überzeugt, habe ich bisher allerdings nicht gesehen. Accessed April 25, Mit der Leodan setzt nun eine erste Privatbank auf dieses Geschäftsmodell.

Aufgrund des strategischen Richtungswechsels wurde Mitte August aber der Firmenname angepasst. Kundenvermögen, wobei CHF Mio. Spannend ist aber die Möglichkeit, dass man — ähnlich wie beim Investomat — noch in spezifische Themen investieren kann.

Hier stehen insgesamt sieben Themen zur Verfügung Schweiz 2. Als positiv bewerten wir auch, dass der Anleger über diese Möglichkeiten hinweg — als Differenzierungsmerkmal zu den meisten anderen Robo Advisor-Modellen — auch eigene Positionen aufbauen kann.

Diese werden aber nicht von Leodan überwacht und bei der vollautomatischen Überprüfung des Portfolios nicht berücksichtigt. Accessed September 14, Was machen eigentlich Robo Advisors?

In der traditionellen Vermögensverwaltung liegt die Schweiz weltweit an 3. Stelle, unmittelbar nach den USA und Grossbritannien. Im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft mit Privatkunden belegt die Schweiz sogar den 1.

Soweit, so gut — aber am Schweizer Vermögensverwaltungshimmel könnten zunehmend dunkle Wolken aufziehen! Robo Advisors heisst das digitale Zauberwort in der Vermögensverwaltung , welche mit ihrem disruptiven Businessmodell das neue Zeitalter der Online Vermögensverwaltung einläuten. Robo Advisors werden in den nächsten Jahren unweigerlich den Konsolidierungsprozess in der globalen Vermögensverwaltungsindustrie beschleunigen. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Die Kosten liegen mit insgesamt 0. Die globale Regulierungswelle spielt den Robo Advisors zusätzlich in die Hände, da beispielsweise die aufwendige Kundenprotokollpflicht praktisch entfällt.

So steckt die Online Bedienung inklusive Navigation und Handling noch in den Kinderschuhen und der Customer Experience sollte in Zukunft weit mehr Beachtung geschenkt werden. Auch ist das Thema Diversity praktisch inexistent. Anlage- und Funktionserklärungen mittels Videofilm, sowie die Macht der Bildsprache werden bei den aktuellen Versionen der Schweizer Robo Advisors nur mässig genutzt. Möchte die Schweizer Vermögensverwaltung ihren angestammten Podestplatz in der Vermögensverwaltung beibehalten, dann wäre sie gut beraten, wenn sie sich neue Ziele setzt und die Schweizer Robo Advisors zu einem Schweizer Qualitätsprodukt macht.

Leider halten sich die Schweizer Grossbanken wie UBS und CS zurzeit aber noch vornehm zurück, wohl um das bestehende, angestammte Businessmodel nicht zu kannibalisieren — aber die globale Konkurrenz schläft nicht!

Es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Quartalen neue, qualitativ hochwertige Schweizer Robo Advisors an den Start gehen, um dieses wachstumsträchtige Segment aus dem Fintech Sektor nicht der ausländischen Konkurrenz überlassen zu müssen.

Accessed April 20, Interview mit Andreas Dietrich Das klassische Profil ist männlich, zwischen 35 und 50 Jahren alt und digital affin. Oft sind es auch wohlhabende Kunden, die eine Investition in einen Robo-Advisor als Ergänzung zu ihrem klassischen Portfolio vornehmen.

Im Durchschnitt legen sie 50 Fr. Laut Anbietern sind auch viele Banker darunter. Wie wird sich dieser Markt entwickeln?

Swissquote hat in fünf Jahren mit ihrem ePrivateBanking aber erst 66 Mio. In der Schweiz ist man noch nirgends. Dabei ist Robo-Advice ein reines Skalengeschäft: Die Kosten für die Lösung bleiben immer gleich hoch, egal, wie viel Geld verwaltet wird. Das zeigt, wie schwierig es Robo-Berater hierzulande haben werden. Ich bin gespannt auf Postfinance, die zusammen mit Swissquote eine Lösung anbieten wird.

Das Institut hat einen sehr starken Vertrieb. Stand der Daten ist der Doch unsere Vergleiche zeigen: Auch wer sein Geld sauber anlegen will, findet passende Produkte. Das ist günstig und bequem. Dafür eignet sich ein defensiv ausgerichtetes Pantoffel-Portfolio.

Wir erklären, wie auch vorsichtige Anleger mit der Finanztest-Methode ihre Rendite aufbessern können. Die Neuerungen betreffen Besitzer deutscher und ausländischer Fonds und alle, die in Immobilienfonds investiert haben. Ich glaube am Ende der Broker, wobei wohl auch Dinge eine Rolle spielen wie an welcher Börse der Fonds verfügbar ist, was wiederum von der Fondsgesellschaft beeinflussbar ist.

Bei DeGiro müssten die doch eigentlich in Amsterdam handelbar sein, zumindest hatte ich das dort mal in einer Übersicht gesehen. Es sollen nicht mehr als ETF sein. Meine Haltedauer ist etwa 20 Jahre und etwas Risiko ist kein Thema, da ich gerne ein solides Wachstum i. Die Asset-Allokation ist eine sehr persönliche Angelegenheit, da musst du u. Eine Empfehlung kann ich dir allerdings geben: Wir leben zurzeit in einer Welt mit geringen Zinsen und hohen Bewertungen für viele Assets, wo soll denn diese hohe Rendite herkommen?

Also lieber weniger erwarten und sich positiv überraschen lassen als andersrum. Hallo Alex, Prozent p. Leider ist mit Anleihen kein fix income erzielbar. Kurz- und mittelfristige Anleihen haben einen negativen Nominalzins real sind sie sogar meilenweit im Minusbereich. Ich würde deshalb zu anderen Zinsprodukten greifen, die zumindest ansatzweise einen Inflationsausgleich gewährleisten können.

Dann sind USA und Europa annähernd gleich stark vertreten. Ich persönlich lasse höhere Beträge gerne langsam "einlaufen" 24 Monate zu gleichen Teilen. Okay, die Kurse können davonlaufen. Was meinst du denn mit 'etwas Risiko' genau? Von aktivem Investment mit Stockpicking und Markettiming ganz zu schweigen So ganz kann ich die Auswirkungen nicht abschätzen.

Ich liebäugle aktuell nämlich stark mit Folgendem:. Bin Einsteiger und möchte nach einer Einarbeitungsphase endlich loslegen. Dickes Lob an den Wesir und die Community. Habe das Gefühl, dass meine Lernkurve hier ordentlich nach oben geht. Ob es "dramatische Auswirkungen" hat, nun darauf zu verzichten zumindest solange, bis Südkorea eh nicht auch bei MSCI irgendwann mal automatisch in den Kreis der Developed World Länder aufgenommen wird, was bestimmt auch spätestens in ein paar Jahren genauso passieren wird , kann ich dir nicht sagen, aber nur soviel: Ansonsten löse das einfach so, dass du konsistent bleibst - also nur die Indizes desselben Anbieters verwendest.

Von daher, also eigentlich solltest du dich fragen "warum mische ich das überhaupt? Was hat dich grad zu dieser Kombi bewogen? Oft sind das dann ja so Gründe eher "sekundärer" Natur, wie zB "ja, die waren halt so grad bei meinem Broker kostenlos besparbar Eine Aufteilung einfach nur zu empfehlen nützt relativ wenig - man müsste viel eher überhaupt erstmal verstehen wie es zu dieser Empfehlung kam und ob sie Sinn für einen persönlich macht.

Von daher ist das Ziel hier auch nicht, den Leuten einfach nur Musterportfolios etc. Kennst ja vllt das Sprichwort, so von wegen Fisch geben versus fischen beibringen. Nimm dir also etwas Zeit solltest du auch, es geht ja um substanzielle Summen und lies dir in Ruhe so hilfreiche Übersichts-Artikellisten wie diese hier durch.

Ich bin mir sicher, nach der Lektüre wird dir einiges klarer und du kannst dir alle deine Fragen, zb welche Aufteilung zu dir passt und vor allem warum , auch schon selbst beantworten, und gerade da wollen wir ja hin: Deswegen ist Grundlagenbildung auch so wichtig, um eine realistische Erwartungshaltung zu entwickeln: Und weil nicht jeder willens oder fähig ist, das auch so voll mitzumachen ich wäre auch vorsichtig bei der Selbsteinschätzung, das "Risiko kein Thema" ist.

Stecke nur soviel von deinem Gesamtvermögen in Aktien, dass du auch eine zwischenzeitliche Halbierung davon noch aushalten kannst, und lege den Rest sicherer an.

Oder andersherum, was ist deine Verlust-Schmerzgrenze? Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote. Danke für den Hinweis. Der andere scheint mir mit Mio evtl. So wie ich das bisher sehe, gibt es für diese Vanguards keinen Sparplan. Dann wäre ich aber wieder beim Problem, dass Südkorea fehlt wenn es denn ein Problem ist, das ist mir immer noch nicht klar. Was für einen Ausschütter gut ist.

Denke darauf kommt es am ehesten an. Aber auch hier sind noch keine Mio. Alles in allem sind die Unterschiede aber trotzdem minimal. Da würde es sich am ehesten noch anbieten eine ETF-Leiter aufzubauen und alle paar Jahre einen anderen zu besparen. Das wurde hier auch mal in der Blogcommunity diskutiert. Dann kann man die Performance auch besser beobachten: Wenn ich das richtig sehe, ist Fidelity der erste wo ich sehe, dass Sparpläne möglich sind.

Die Depotführung ist scheinbar kostenlos, wenn man sich über Partnerprogramme registriert. Das ist doch spitze oder hab ich etwas übersehen?

Nein, es ist kein Problem einen "kleinen" Teil von der Welt wegzulassen. Übergewichtungen von einzelnen Regionen kannst du doch auch noch später dazu tun, erstmal anfangen! Übrigens in den USA gibt es einige Leute u. Erscheint mir sauberer als 2 unterschiedliche Indexanbieter zu kombinieren und dann Lücken oder Überschneidungen zu bekommen. Ich diskutiere über solche Details gerne, aber letztlich muss man sich dabei bewusst machen, dass die Wahl des konkreten Industrieländer-ETF insbesondere auf den selben Index die Rendite pro Jahr irgendwo im unteren Promille-Bereich beeinflusst, und das auch noch in schwer vorhersagbarer Weise.

Alle hier genannten sind völlig ok. Der langjährige durchschnittliche Tracking Error die Tracking Differenz ist aber bei diesem deutlich positiv, womit ich ihn nicht wählen würde. Beim Vanguard Dev World kann man diskutieren, dass er noch nicht so lange am Markt ist und daher zu wenig Erfahrungswerte vorliegen, bisher sieht er aber gut aus.

Das war aber letztlich Spekulation, denn es war eine Momentaufnahme aus einem Jahr. Das wäre auch meine Antwort auf die Frage von Alex Ob es auch einen geben kann, der umgedreht seinen Index wirklich systematisch outperformen kann? Ist das überhaupt dann noch das Ziel eines ETF, der doch eigentlich einen Index möglichst genau abbilden soll? Spannende Fragen, deren Antworten ich nicht kenne.

Das ist nach meiner Ansicht aus vielen Gründen unwahrscheinlich oder zumindest nicht optimal, sei es bessere Konkurrenzprodukte oder die nächste Steuerreform, die alle Pläne umwirft. Zum Jahreswechsel jetzt verkaufe ich auch weniger, weil ich mit dem db x-trackers IE00BK1PV so unzufrieden wäre, sondern eher um Gewinne zu realisieren um meinen Sparerpauschbetrag auszunutzen.

Danke für das Teilen der ausführlichen Überlegungen. Jetzt muss ich aber mal verständnishalber kurz nachhaken. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sind der Tracking Error und die Tracking Differenz zwei verschiedene Werte. Der Fonds ist auch noch nicht lange am Markt, oder? Muss das bei der Bewertung auch berücksichtigt werden? Danke für den Kommentar. Natürlich hast du, recht, dass ich anfangen sollte. Das werde ich auch sehr bald tun. Ich habe mir ein paar simple Kriterien ausgewählt:.

Hier kommen wir dann wieder zu Vanguard. Wie realistisch schätzt ihr es ein, dass es hier entsprechende Sparplan-Angebote geben wird. Fidelity scheint - was die anderen ETFs angeht - noch ein etwas dünnes Angebot zu haben der Vanguard World ist mir ja zu klein. Viel geschrieben, aber ganz kurz.

Ich denke, alles schick, denn der wesentliche Punkt ist, du bist dabei und machst dir selbst Gedanken! Da hast du Recht, ich habe den Begriff Tracking Error nicht ganz richtig verwendet. Ich denke beide Werte sollten korrelieren. Tracking Error ist ein Detail, das für den langjährigen Investor nicht ganz so entscheidend ist. Habe hierzu auch einen Artikel verfasst, so eine Art kleiner Wunschzettel für Weihnachten https: Aktuell bespare ich - vermutlich wie viele von euch - die Comstages im Zudem sollen sie nicht mehr synthetisch swappen, sondern physisch replizieren.

Einige andere ETFs von Comstage wurden bzw. Mich persönlich stört die Änderung auf ausschüttend nicht unbedingt, da ich meine Anteile ohnehin selbst reinvestieren oder erstmal auf dem Konto liegen lassen möchte. Dennoch danken wir mal einfach unseren hochkompetenten Gesetzesgebern dafür, dass sie die ETF-Anbieter durch das neue Steuerkonstrukt ab quasi in Richtung Ausschütter treiben und somit die thesaurierende Altersvorsorge sabotieren ;-.

Oder hab ich was übersehen? Hallo Teilzeitinvestor, ja, klick auf den Link zum Factsheet. Hallo Osmium und Teilzeitinvestor, gut gesehen! Zwei sehr ähnliche Indizes und ich habe das verwechselt. Damit das anderen nicht passiert, habe ich den Artikel um eine Tabelle erweitert und den Text entsprechend angepasst.

Ich bin ein junger Mensch kurz vor Abschluss der Ausbildung mit guten Berufsaussichten, aber ohne Erfahrung mit Aktien. Ich habe aber durch besondere Umstände jetzt die Verantwortung über eine schöne Summe Geld und ein altes Depot übernommen. Ich bin angestellt und brauche das Geld nicht kein Immobilienkauf. Damit habe ich ja 3 der 4 apokalyptischen Renditekiller schon im Ansatz erschlagen, bleiben noch die Emotionen: Kann ich kaum einschätzen.

Reicht es sich über die Dividenden zu freuen "Mal wieder Geld fürs nixtun bekommen" , auf das Tagesgeld zu gucken "Check, immer noch da. Ja, die Dividende geht voraussichtlich über den Freibetrag. Ich bin ein klein wenig verwirrt. Betrifft das nur die nicht-ETF Indexfonds? Und bin dann erstmal die nächsten 10 Jahre fertig? Ich würde daher nicht unbedingt sagen dass mit "einfach nen Welt-ETF kaufen und die Arbeit ist getan" schon alles abgehakt ist. Im Gegenteil - sowas Produktentscheidungen steht erst am Ende eines Prozesses, nicht an seinem Anfang.

Also was du brauchst ist vor allem erstmal Wissen, Bildung und Verständnis darüber, eine eigene, zu dir und deiner Situation passende Anlagepolitik zu entwickeln. Ja, auch wenn man am Ende davon auch "nur" in nen ETF investiert, geht es eben darum zu wissen warum man das überhaupt macht, und wie man damit, vor allem für den Einsteiger psychologisch, am besten umgeht.

Ich würde dir daher raten, dir die Zeit zu nehmen und das sollte man auch, bei substanziellen Geldentscheidungen , dir folgende Artikellisten durchzulesen ruhig in dem Tempo, das du brauchst um es wirklich verdaubar zu verstehen , denn alle nötigen Basics wurden hier ja schon mal einsteigerfreundlich erklärt und die Listenübersicht bringt einen "roten Faden"-Zusammenhang rein. Die Emotionen sind tatsächlich ein Knackpunkt.

Vieles in den Diskussionen dreht sich um recht "technische" Details welchen ETF kaufe ich bei welchem Broker, welche Aufteilung, wie optimiere ich Steuern, usw Dazu wurde hier auch so einiges hilfreiches geschrieben weils eben so ein grundlegendes und wichtiges Thema für alle ist , daher verweise ich nochmal auf die Artikellisten-Links. Klingt offensichtlich, aber viele überspringen diesen Schritt halt und wundern sich dann später. Mit dem Studium der Geschichte kannst du einen Referenzbezug aufbauen, also eine realistische Erwartungshaltung entwickeln, welche Schwankungen auf Tages, Wochen, Monats und Jahresebene so auftreten können.

Die zweite Sache ist eine Ableitung aus der ersten. Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote, der Rest des Geldes wird sicherer angelegt.

Ja, das ist wieder eine sehr individuelle Angelegenheit, da können unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zb spricht "für mehr Risiko" ist ja auch immer mehr langfristiges Renditepotential , dass du noch jung bist und auf das Geld noch nicht existentiell angewiesen, andererseits bist du noch Anfänger und musst dich erst dran gewöhnen - du siehst, das ist eine sehr persönliche Sache, die kann niemand anderes von aussen für dich entscheiden sondern dass musst du mit dir selber abklären - denn nur du musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben.

Es geht hier also um den "noch ruhig schlafen können"- Faktor, der bei jedem anders ist. Was die "Gewöhnung" angeht, haja, all das worüber wir bisher geredet haben sind eigentlich erstmal "nur theoretische Trockenübungen". Die wirkliche Psychologie spielt sich aber nicht im Lehrbuch, sondern im Leben ab. Oft zb ändert sich die Risikoeinschätzung wenn dann mal wirklich richtig viel eigenes Geld "im Spiel" ist und rumschwankt, das konkretisiert die vorher nur theoretischen Gedanken wo man gefühlslos Zahlen im Excel hin und her schieben konnte, jetzt auf eine ganz reale Ebene wenn man einen persönlichen Bezug zur Wertentwicklung "seines" Geldes bekommt.

Natürlich geht es hier vor allem um die Schwankungen nach unten, die nach oben sind ja weniger das Hauptproblem: Manch einer brauch weniger, mancher mehr, ist alles okay, soll jeder machen wie es passt. Es geht halt darum, sich an die Schwankungen zu gewöhnen, bzw sich ab zugewöhnen, die typischen Anfängerfehler machen zu wollen, und das schaffen die meisten eben in kontrollierten Schritten.

Ich sag mal so als jemand der schon jahrzehnte anlegt , mit der Zeit lässt die Aufregung und das Interesse von selbst natürlicherweise nach.

Am Anfang findet man das tägliche Auf und Ab der Kurse noch sehr spannend und schaut viel zu oft und viel zu nervös nach, aber irgendwann kommt da eine gewisse Ruhe rein nicht unbedingt in den Kursen selbst, sondern im persönlichen Umgang mit ihnen , man könnte das auch als "Langeweile" bezeichnen, aber das muss ja keine negative Qualität sein, gerade für die meisten Leute die sich lieber mit was anderem als die ganze Zeit nur mit Börse beschäftigen wollen würden.

Ins Depot kuck ich noch höchstens vielleicht einmal im Monat, auch nur zur Protokollierung für meine Buchführung, im Grunde könnte ich auch nur einmal im Jahr reinschauen. Irgendwann, wenn halt die Novelität verschwunden ist bzw man sich an die nötige Hornhaut im Kopf gewöhnt hat, verinnerlicht man dass man die Kurse duch eigenes Anschauen doch sowieso nicht beeinflussen kann, daher wird man sich auch nicht umgekehrt von den Kursen nicht mehr so die eigene Stimmung beeinflussen lassen, und man behandelt das ganze mit einer entspannteren Routine.

Klar, den "Börsenkurs einfach komplett zu ignorieren" klingt erstmal Wozu soll man denn überhaupt "den Börsenkurs beachten? Irgendwelche aktive Herumtraderei, also taktische rein-raus-Spielchen, sind bei unserer Art der Anlage ja aus guten Gründen nicht vorgesehen.

Gibt wichtigere Dinge im Leben: Die "Technik" ist relativ schnell geklärt, zB nen ETF über nen Broker zu ordern ist nicht wesentlich komplizierter als ein einfaches Online-Überweisungsformular auszufüllen. Die wirkliche Arbeit findet jedoch in der psychologischen Abteilung statt - nämlich das man den einmal gekauften ETF dann auch lange genug liegenlassen kann, und seine Schwankungen aushalt.

Das kann, je nach Typsache, ein langer Kampf sein, gerade deswegen weil das so wichtig für die Überwindungsphase bei Anfängern ist wird hier soviel dazu geschrieben.

Ansonsten sei nochmal zur Ehre der "Einfachheit" gesagt, haja warum "muss" das ganze denn auch "komplizierter" sein? Natürlich, es gibt da draussen noch viele andere weitere Anlagestrategien, die alle aufwändiger sind versprechen dafür natürlich höhere Erträge, aber was davon zu halten ist muss auch jeder persönlich abklären , bzw als aussenstehender Neueinsteiger scheint man bei dem Thema erstmal von Schein Komplexität erschlagen zu werden, aber mit etwas Erfahrung trennt sich dann auch relativ schnell die Spreu vom Weizen, also die wichtigen Dinge von den unwichtigen.

Die wichtigen hierzu passen alle auf einen Bierdeckel und sind so einfach, dass man kein Doktortitel der Finanzwissenschaften braucht, um sie zu verstehen: Breit streuen, Kosten kleinhalten, langfristig anlegen und die nötige Durchhaltefähigkeit dafür entwickeln. Das wars eigentlich schon, alles weitere sind oft nur Ableitungen und Untervarianten davon. Also wie gesagt, nochmal der Hinweis dich in Ruhe in die gegebenen Links einzulesen. Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst bis du das Gefühl hast, das Thema verstanden zu haben merkt man daran, dass man sich seine Fragen dann schon selbst beantworten kann , und lass dir keinen Druck bei so wichtigen Geldentscheidungen machen weder von dir selbst noch von anderen.

Wenn dann erst die Grundlagen warum investieren, in was investieren, wieviel investieren Und zu Vanguard, ja die "ungewöhnliche Unternehmensstruktur" betrifft eigentlich nur deren "originale" amerikanische Gesellschaft und deren Fonds. Wäre ja fast zu einfach Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Eventuell lässt sich das Verhältnis auch mit neuen Sparbeiträgen wiederherstellen. Ich kenne die Gebührenstruktur dort nicht. Ist aber nicht schlimm! Das Geld der Anleger muss jedoch klar als Sondervermögen abgetrennt sein.

Dies ist hier auch der Fall. World, Emerging Markets und Dev. Europe investieren und nach BIP gewichten. Ein Sparplan folgt später wenn ich dann fest im Berufsleben stehe, daher für mich nicht schlimm dass er aktuell nicht sparplanfähig ist. Oder Alternativ klassisch Spricht etwas dagegen, was ich nicht bedacht habe? Aber man will nichts falsch machen Sollte ich einen bestimmten Moment abpassen fürs Kaufen?

Vielen Dank für eure Hilfe - ein Finanz-Frischling und vor allem vielen Dank Finanzwesir für diesen informativen und unterhaltsamen Blog!! Wollte ich mal gesagt haben. Wenn du es wirklich selbst und auf die letzte Nachkommastelle exakt machen möchtest, hier mal ne Anleitung "BIP-Gewichtung zum Selbermachen". Achja und jedes Jahr, die Daten verändern sich ja auch fortlaufend immer ein bischen, die ganze Prozedur wiederholen.

So kannst du es machen wenn dich das ganze wirklich auf die letzte Nachkommastelle genau interessiert, wie denn die BIP-Verhältnisse deiner individuellen Index-Kombination das kann man also mit jeder weiteren möglichen auch so machen sind. Aber wie gesagt, soll sich auch keiner abhalten lassen, wenn er das eben genauso will: Falls noch nicht bekannt, empfehle ich nochmal die Lektüre der Übersichts-Artikellisten des Finanzwesirs, wo er alle wesentlichen Grundlagen also genau das, was dich in die Lage versetzt, dir deine Fragen selbst beantworten zu können schon einmal gut nachvollziehbar und laienverständlich aufbereitet dargelegt hat.

Nimm dir also ruhig die Zeit dauert vielleicht ein paar Stunden insgesamt, aber kann eben auch so eingeteilt werden wie es dir individuell passt.

Das sage ich nur weil ich ansonsten viele der bereits in den Artikeln gegebenen Inhalte und Ratschläge wiederholen würde, und da kannst du dich doch lieber gleich bei den Originalquellen bedienen: Nein es spricht im Prinzip nichts dagegen. Viel wichtiger wird erstmal die Psychologie sein, also die Gewöhnung an den Umgang mit schwankenden Anlagen, wie es Aktien nunmal unvermeidlich sind.

Ich vertraue darauf, dass du das selbst entscheiden kannst, wie du dich hineinbegeben willst. Nein setz dir einfach einen festen Plan, und halte dich konsequent daran. Kommt halt darauf an, was man mit "falsch machen" gemeint hat. Nein, rein "technisch" kann man da nicht viel falsch machen.

Die Vanguard-ETFs sind alle ziemlich in Ordnung andere ETFs aber auch , und ne Order durchführen ist im Prinzip auch nicht viel komplizierter als ein Online-Überweisungsformular auszufüllen spätestens beim dritten, vierten Mal wird das auch genauso langweilige Routine.

Der gewünschte Gewöhnungs-Effekt halt. Nein, die Haupt"fehler"quelle liegt nicht in den technischen Details, sondern in den Kopfsachen. Erinnern wir uns doch nochmal dran, was sind die Laien-"Bierdeckel-Grundregeln" beim einfachen passiven Investieren: Man muss die Anlage dann auch langfristig durchhalten können.

Im Grunde geht es also bei dem ganzen letzten Punkt nur um eine Sache - nicht den einen typischen Anfängerfehler zu machen, vor dem immer gewarnt wird: In einen Börsenabschwung zittrig zu werden und mit Verlust zu verkaufen. Das ist eigentlich der einzige, bzw der schlimmste Fehler, vor dem du dich schützen musst bzw den du vermeiden musst.

Nein - da rutscht man schnell rein in taktische timing Spielchen. Für langfristig passive Anleger sollte das Ziel eigentlich sein, sich solche Gedanken eher abzugewöhnen als anzugewöhnen. Weil ansonsten - andersherum gefragt - auf welchen "bestimmten Moment" willst du denn auch warten?

Was wenn er nicht kommt? Ansonsten bringt dir das der Markt mit der Zeit schon noch von selbst bei: Nein im Sinne von - ich oder irgendjemand andres sonst kann dir seriöserweise sagen, zb "am Das kann morgen, oder in zwei Wochen, oder in vier Monaten sein, das ist allein deine Sache. Hier mal ein Erklär-Artikel über Währungs"risiko" https: Ja, Währungen schwanken eben ein bischen rum, das beeinflusst halt nochmal zusätzlich deine eh schon von selbst schwankenden Wertpapierkurse.

Der Einfluss ist aber, besonders halt langfristig gedacht, nicht so sehr überzubewerten, dass man sich vor lauter Angst vor übertrieben ominösen Währungs"risiken" warum nicht auch Währungs"chance"? Bezüglich Fidelity kann ich Interessenten nur raten mal reinzuschauen.

Die werben nicht so aggressiv und die Internetseite ist auch kein Mekka an Informationen. So sind die nie in Sparplanvergleichen a la justetf und Co. Das mit dem Währungsrisiko ist Quatsch. Da sind Aktien drin und die sind immer das gleiche Wert, egal ob du das nun in Euro oder Dollar oder Yen ausdrückst. Wenn du anfängst Währungen zu sichern, dann betreibst du eine Währungsspekulation.

Wenn du bewusst in Währungen spekulieren willst okay, wenn nicht ist die Fondswährung egal. Währungsabsicherung kostet langfristig nur Rendite. Was du falsch machen kannst ist die Auswahl des Börsenplatzes. Nicht an allen Börsen wird dieser Fonds in ausreichender Stückzahl gehandelt.

Daher empfehle ich vor dem Kauf die RealtimePreise an den verschiedenen Börsen zu vergleichen und nur eine Limitorder aufzugeben.

Früher habe ich den A1JX52 oft in Amsterdam gekauft weil es trotz höherer Börsengebühren unter dem Strich günstiger war. Ich würde auf jeden Fall den Kurs vergleichen zu dem du die Aktien "kostenlos" bekommst. Ich bin in ähnlicher Situation wie Marie und habe meinen Steuerfreibetrag noch lange nicht ausgeschöpft. Mich interessiert, ob nach der Investmentsteuerreform überhaupt noch ein steuerlicher Vorteil von auschüttenden gegenüber thesaurierenden Fonds besteht, wenn der Freibetrag noch nicht ausgeschöpft wurde?

Ich stelle es mir nämlich so vor, dass nun die Depotbank auch eventuelle Gewinne eines thesaurierenden ETF jedes Jahr vom Freibetrag automatisch abzieht? Hallo Marie, zunächst Mal zu Deiner zentralen Frage: Das ist der entscheidende Punkt. Alles andere ist in meinen Augen ziemlich egal und spielt in der "Liga der Liebhabereien". Was ich allerdings in Deiner Situation "kurz vor Ende des Studiums", Börsenneuling nicht unerwähnt lassen möchte: Es gibt vielleicht noch andere Dinge, die Du zuvor beachten solltest:.

Ich hoffe, das gibt Dir ein paar Impulse für den Start an der Börse - Du wirst bestimmt noch ein paar weitere Hinweise bekommen. Leider kam die Bestätigung seitens OnVista noch nicht. Es sind schon 2 Wochen her seitdem keine Rückmeldung.. Der 1-ETF liest sich ja schon verlockend mit Natürlich will ich die ETFs lange halten bzw. Demnächst kommt der Berufseinstieg und die ein oder andere Investition weshalb ich nur circa.

Wobei ich es ja eigentlich gelesen habe, das meine Überlegungen zwar schön und gut sind, aber im Endeffekt nach einigen Jahren kaum eine Rolle spielen werden. Aber ein kurzes Feedback wäre trotzdem super. Das ist wohl etwas, was du am besten mit Onvista selbst anstatt mit uns bespricht, nur die sind ja da zuständig.

Einfach mal Nachfragen, in welchem Prozessschritt die Anmeldung grad festhängt bzw worans hapert. Ich nehme an du bist ansonsten ein Börsenanfänger? Da ist das ja ein ziemlich sportlicher Einstieg. Wenn die ganze Summe sofort investiert wird, bist du bereit die vollen Schwankungen ohne Gewöhnungszeit aushalten zu können? Wenn nicht, ist es auch keine Schande, wenn man zum Einstieg lieber etwas stückelt - aber wie gesagt, das muss jeder selbst wissen.

Zweitens, was ist der strategische Hintergrund also deine Überzeugungen und Theoriemodelle bei der Aufteilung in von passivem ETFs und aktivem Einzelaktien? Ich meine, jeder soll machen was er für richtig hält, nur man selbst allein muss ja mit seinen Entscheidungen leben. Es ist halt wichtig, solche Grundhaltungen vorher zu klären, daher ist interessant was die Überlegungen dahinter sind, so kann man schauen ob die zur Zielerreichung förderlich oder hinderlich passend sind.

Bei allen solchen Details immer die Originalseiten der Anbieter nachschauen, da kann man am ehesten davon ausgehen die korrekten Infos zu erhalten. Ich nehme an, du beziehst dich dabei auf die Bankeinlagen-Sicherung?

Erstmal prinzipiell wichtig zum Verständnis - Wertpapiere sind keine Bankeinlagen. Das hat also damit nicht wirklich was zu tun. Würde ich auf jeden Fall empfehlen.

Gerade bei solchen substanziellen Finanzentscheidungen ist es immer besser, lieber in Ruhe aber dafür mit Verständnis sich durch- und heranzuarbeiten, nicht vorschnell und unsicher. Du machst grad im Prinzip nix anderes als ne "Rückwärts-Optimierung". Nur wenn du zu beiden was schlüssiges sagen kannst, macht es Sinn sich damit weiter zu beschäftigen.

Denn vom Risikoverhalten Schwankungsbreite, Drawdowns unterscheiden die sich beide eigentlich auch nicht so wesentlich. Nach etwas Eingewöhnungszeit ist das eigentlich auch nicht schwieriger. Das wird für dich eh noch eine ganze zeitlang ziemlich irrelevant sein, bis nicht auch überhaupt mal genug Kapital in den ETFs angesammelt ist, dass sich Rebalancing überhaupt "lohnt", also mach dir darüber mal noch nicht soviele Gedanken.

Es gibt im Grunde nur wirklich eine Sache die man als Passiv-Anleger "falsch" machen kann. Und nein, dabei gehts nicht um so Details wie 1-ETF oder ne ausgeklügelte Verteilung, das sind langfristig nur Nebenkriegsschauplätze. Das einzige was man "falsch" machen kann ist, in ner Krise zu verkaufen. Solang du es schaffst, das zu verhindern bzw die Investition langfristig konsequent durchzuhalten, hast du schonmal das wesentliche geschafft.

Das liest man halt, weil es auch wirklich so ist sag ich mal als jemand, der auch schon lange genug dabei ist, um die wichtigen von den unwichtigen Dingen beim Anlegen unterscheiden zu können.

Und das merkst du auch selbst schon mit der Zeit. Wichtig ist vor allem, dass du überhaupt mal anfängst, und dann auch lange genug durchhälst. Einfach ein bischen weiter hier mitlesen, dann bekommst du das nötige Wissen: Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe.

Aber der Depotinhalt ist in keiner Weise über die Einlagensicherung abgesichert, weil es eben keine Einlage ist. Irgendwie habe ich jetzt Sorge, dass Du glaubst, bei erheblichen Kursverlusten wird Dir irgendjemand etwas ersetzen. In dem Fall bist Du seelisch noch nicht ganz aus dem Sparermodus heraus. Ich verstehe nicht, was das für Zahlen sind, wie Du zu dem Ergebnis kommst und warum Du dem Ergebnis eine Bedeutung beimisst?

Um was genau geht es hier? Die TER ist bereits im Kurs enthalten. Eine Sparrate von 2. Oder was machst Du dann? Geld für das Umschichten spart man tendenziell dann, wenn man weniger ETF hat. Da müsste also nichts umgeschichtet werden. Ja k sollen passiv angelegt werden und 20k in Nieschensektoren vielleicht sogar auch als ETF ,Einzelaktien war da eher der falsch gewählte Begriff von mir. Und ich schätze das Potenzial der Nischenprodukte so stark ein das ich da gerne was reinstecke.

Kann dabei auch Schwankungen aussitzen. Dachte ich mir, da ich gelesen habe das die ETFs eh nicht auf dem Depot sind sondern bei einer Unterfirma der Deutschen Bank liegen und nur der Verweis auf das Depot gehen. Man kann doch auch passiv mit Einzelaktien anlegen, das widerspricht sich doch nicht. Steuerlich können Einzelaktien auch von Vorteil sein.

Ich würde direkt das 3-ETF Modell wählen. Nur dann ist später ein Rebalancing möglich. Das muss nicht zwingend durch Verkauf passieren. Es reicht im Prinzip aus den schlechter gelaufenen ETF nachzukaufen. Das ist zwar nur einen Momentaufnahme, aber ich werde am Wochenende eine Excelliste mit den anteiligen BIPs erstellen. Dann sind es zwei ETFs. Somit habe ich bei IngDiba weniger kosten, aber muss dafür manuell nachkaufen; aber das probiere ich einfach aus. Ich lese einfach weiter munter weiter und höre mir noch paar Podcast an.

Du glaubst garnicht wie oft sich die Risikowahrnehmung und -Toleranzen mancher Leute schlagartig ändern können, sobald Börsenschwankungen nicht mehr nur theoretische Bewegungen sind die man sich bequem im unbeteiligten historischen Chart von Aussen anguckt, sondern live "echte" Minus- Zahlen die man viel drückender empfindet weil sie dann das "eigene Geld" belasten.

Deshalb wird auch so oft Einsteigern empfohlen, dass sie zum Anfang lieber in mehreren Schritten an die Sache herantasten sollen. Wenn die einmal stehen, schaffst du es damit auch besser, deine Entscheidungen egal welche langfristig konsequent durchzuziehen: Es ist immer gut, wenn man das auch mal öffentlich erklärend zu formulieren hat, so muss man seine Überzeugungen strukturieren.

Es ist ja, wie ich im ersten Text schon schrieb, auch in gewissen Dingen eine Grundfrage. Warum macht man nicht komplett nur passiv also warum ist man davon anscheinend doch nicht komplett überzeugt? Oder auf der anderen Seite, wenn die Nischendinge soviel Potential haben, warum macht man nicht nur die Nischensachen? Ich will nur mal herauskitzeln, welche Gedanken dir du dazu gemacht hast, bzw welche strategiebildenden theoretischen Hintergründe deine Überzeugungen unterfüttern.

Mhm ich versteh deine Formulierungen noch nciht ganz, aber ok ich sags mal so. Die Einlagensicherung betrifft, wie der Name schon sagt, nur Einlagen, und greift im Falle einer Bankpleite um dich mit deinen Forderungen gegenüber der Bank was Einlagen halt im Grunde sind zu entschädigen - soweit die Theorie jedenfalls ;-.

Wertpapiere sind jedoch keine Einlagen in diesem Sinne. Sie werden nur "verwahrt" und sind im Falle einer Bankpleite nicht "weg". Ich bekomm grad triggernde Flashbacks zu einer langen Diskussion, die man vor einiger Zeit über solche Formulierungen schon geführt hatte: Das ist doch genau der Punkt, auf den ich dich hinweisen wollte.

Um daraus ernsthaft eine langfristige Handlungsanweisung zB ob der "Überlegenheit" des einen ggü des anderen Ansatzes ableiten zu können, muss die Herangehensweise schon ein bischen tiefer sein als nur die letzte vergangene Einjahresrendite zu betrachten - denn deren Aussagekraft für die nächste zukünftige Jahresrendite oder, da wir ja Langfrist-Investoren sind, für die Jahre Zukunftsrendite ist doch, gelinde gesagt, sehr begrenzt.

Ich wiederhole die zwei entscheidenden Fragen, die man sich bei solchen Optimierungsspielchen stellen muss: Woher kam der Vorteil in der Vergangenheit eigentlich genau wirklich? In unserem konkreten Beispiel hier Abweichende Regionengewichtung versus Basis-Index kann man das ja leicht konkretisieren. Wenn eine abweichende Gewichtung den Basis-Index outperformt, kann das nur zwei Gründe haben, die beide miteinander verbunden sind.

Entweder, man war stärker als im Basisindex untergewichteten in Positionen engagiert, die eine überdurchschnittliche Einzelentwicklung hatten, oder man war dito weniger als der Basisindex in Positionen engagiert, die eine unterdurchschnittliche Einzelentwicklung hatten. Wenn man genauer nach den Ursachen der Performanceunterschiede schaut und sie in ihre Einzelbestandteile zerlegt, ergibt sich zum Beispiel, dass die EMs im letzten Jahr eine überdurchschnittliche Rendite hatten, und USA eine unterdurchschnittliche.

Davon profitierte der Mix, weil dort ja auch tendenziell EMs übergewichtet von derem Anstieg also mehr mitgenommen werden konnte sind und USA untergewichtet von derem Zurückhinken man also weniger betroffen war , ggü dem All-World. Jetzt, und das ist der Knackpunkt, um daraus ein "allgemeines Gesetz" ableiten zu können, also die Frage "ist das nur eine zufällige Momentaufnahme, oder kann man annehmen dass dies eine langfristig haltbare Tendenz ist?

Die Vanguard Fonds hören sich ja sehr nett an, aber wäre es als langfristiger Anleger nicht trotzdem sinnvoller auf thesaurierende Fonds zu setzen, wenn man den Freibetrag bereits voll ausnützt bzw. Anlagetage bei DKB Ist das eine seriöse Information? Gut, dass es Thesaurierer gibt. Man kann sich dazu doch leicht dutzende aktuelle Zeitungsartikel ergoogeln, anhand derer man die Seriösität beurteilen kann?

Nun, es steht in dem Sondierungspapier drin, allerdings nur in Bezug auf die Abgeltungsteuer auf "Zinserträge". Ob das nur ungenau ist und was alles unter Zinserträge fällt, wird man noch sehen müssen. Aber potenziell ist das schon wieder das nächste dicke Ei, entweder weil eine erhebliche steuerliche Schlechterstellung droht der Grenzsteuersatz der Einkommensteuer für einen kinderlosen Single übersteigt bspw.

Man darf gespannt sein. LU Empfiehlst du diese zu verkaufen und das Geld mit in die Etfs zu stecken? Niemand hier kann dir von aussen seriös ne Anlageberatung geben, und ich glaube, darum gehts hier auch garnicht, sondern die Leute durch Bildung in die Lage zu versetzen, sich ihre Fragen schon selbst beantworten zu können: Die Entscheidungen müssen also von dir kommen und zu dir passen, wir können dazu höchstens noch einige Hinweise geben von Dingen auf die man unserer Erfahrung nach dabei achten sollte.

Wenn ich zB vor einer "soll ich X verkaufen? Bestehen diese Gründe immer noch? Wenn ja - X weiter halten. Wenn nein - X verkaufen". Woran lag das, und muss ich evtl meine Überzeugungen ändern? Und auch wichtig, gibt es bessere Alternativen? Wenn du dir selbst gegenüber schon begründen kannst, was du für langfristig überzeugender hälst, und von was du langfristig mehr erwartest, ist das ja schon ein deutlicher Hinweis darauf was du ansonsten mit den alten Fonds machen solltest.

Auch strukturell, also auf der Ebene der Anlagenverteilung, lässt sich das schon relativ eindeutig auflösen, da die beiden Alternativen ETFs und Fonds ja ziemlich vergleichbar sind. Haben den gleichen "Zweck" langfristiges Kapitalwachstum durch Partizipation an den Börsenentwicklungen , und wir können mit den öffentlichen Finanzplatformen relativ leicht vergleichen, wer den Zweck besser erfüllt.

Wozu brauchst du Mischfonds? Hinter LU versteckt sich übrigens eigentlich der "UniGlobal II" -Aktienfonds, die "Profi Rente Select" ist dabei nur der Riestervertrag unter dem das ganze läuft und von solchen weiteren Kostenschichten sind wir hier im allgemeinen auch kein Freund von.

N'Abend, kennt noch jemand eine Antwort auf meine Frage vom 3. Justus du Faulpelz, wie waere es, wenn du den ganzen Blog lesen wuerdest, anstatt dir alles vorkauen zu lassen? Kommentare und dort verlinkten Unterseiten, und glaubst dann, wem du willst: Das wird sich innerhalb diesen Jahres alles noch einpendeln, da meine Frau nach Abschluss des Studiums auch anfängt zu arbeiten.

Ich bin Anfang 30, Kinder sind nicht geplant, Hausbau evtl. Hallo Max, Du machst nichts von alledem, sondern packst das ganze Geld aufs Tagesgeldkonto. Wer bauen will, braucht "Cash in de Täsch" wie man im Rheinland sagt. Offen gesagt solltet ihr beide mal das Thema. Ein Haus bauen, dass dann von einem kinderlosen Ehepaar bezogen wird Hm, aber nun gut.

Hausbau ist eine Lifestyle-Entscheidung. Vielleicht seid ihr beide ja leidenschaftliche Gärtner oder Du bist ein begeisterter Heimwerker, der gerne eine vollausgestattete Werkstatt sein eigen nennen möchte und gerne auch nach Oder Du hast eine Schlagzeugerin geheiratet