Wechselkurse : Theorien und Evidenz


Sie bewegt sich vollkommen im Rahmen der KPP-Theorie und der monetären Theorie der Wechselkurse, der Krugman et al. eigentlich nicht folgen wollen. Ein einst glühender Verfechter von Dornbusch, Kenneth Rogoff, hat sie längst als elegant, aber unbrauchbar zur Erklärung der Realität abgelehnt (Rogoff ).

The name field is required. Nach dieser Theorie müsste allerdings eine Geldeinheit in allen Ländern die gleiche Kaufkraft aufweisen oder überall den gleichen Wert besitzen. Geht es um nominale oder reale Starrheiten? However, formatting rules can vary widely between applications and fields of interest or study. Zur theoretischen Begründung von Wechselkursschwankungen bestehen mehrere Theorien, die einen Zusammenhang herstellen zwischen dem Wechselkurs auf der einen sowie etwa dem Preisniveau , dem Einkommen oder dem Zinssatz im In- und Ausland auf der anderen Seite.

Aktuelle Wechselkurse EZB » Freitag 4.1.2019

Mit der Möglichkeit, dass Wechselkurse im Zeitablauf schwanken und der Schwankungsintensität, entstehen Wechselkursrisiken, die im Rahmen der unternehmerischen Kurssicherungspolitik (Kurssicherung) abgesichert werden können.

Please enter the message. Please verify that you are not a robot. Would you also like to submit a review for this item? You already recently rated this item. Your rating has been recorded. Write a review Rate this item: Preview this item Preview this item. Theorien und Evidenz Author: German View all editions and formats Rating: Allow this favorite library to be seen by others Keep this favorite library private.

Find a copy in the library Finding libraries that hold this item Hans Kyburz Find more information about: Reviews User-contributed reviews Add a review and share your thoughts with other readers. Add a review and share your thoughts with other readers. Linked Data More info about Linked Data. Für die lange Frist gibt es kontroverse Auffassungen.

Wechselkurse sind offenbar rätselhaft, scheinbar chaotisch. Die vorherrschenden Lehrmeinungen stecken, so die Überzeugung des Autors, in einer schweren Krise, die schon lange anhält Priewe Wie gehen die wichtigen Lehrbücher mit dem Thema um? Ich diskutiere im Folgenden die Wechselkurstheorien in drei Standardlehrbüchern der Volkswirtschaftslehre, die allesamt international führend auf dem Lehrbuchmarkt sind: Ich werde die zugrunde liegenden Theorien und Konzepte kritisch darstellen, vergleichen und prüfen, ob unterschiedliche Lehrmeinungen wiedergegeben werden, ob Realitätsbezug existiert und ob der Stand empirischer Forschung berücksichtigt wird.

Neue Lehrbücher sind nötig. Das Buch setzt Grundkenntnisse der Mikro- und Makroökonomie voraus. Wechselkurstheorien werden in vier Kapiteln behandelt. Mit kurzer Frist wird der Fokus auf ein partielles Gleichgewicht gemeint, und zwar am Devisen- und Geldmarkt, jedoch im Rahmen eines makroökonomischen Ungleichgewichts. Alles bezieht sich zunächst auf vollkommen flexible Wechselkurse. Damit ist impliziert, dass Ungleichgewichte nur kurzfristige, also vorübergehende Phänomene sind, die letztlich durch Marktkräfte geheilt werden und zu Gleichgewichten mutieren.

Wie in vielen US-amerikanischen Lehrbüchern findet man zahlreiche empirische Erläuterungen, aktuelle kurze Fallstudien, Beispiele und auch Auszüge aus Zeitungsartikeln. Was wie ein perfektes Lehrbuch aussieht, das allen modernen inhaltlichen und pädagogischen Anforderungen genügt, entpuppt sich jedoch bei genauerem Hinsehen als hoch problematisch.

Die theoretischen Grundlagen des im Lehrbuch verwendeten Ansatzes entstammen dem Neukeynesianismus, obwohl diese Provenienz explizit nicht genannt wird. In der langen Frist gelten demnach die neoklassische allgemeine Gleichgewichtstheorie und auch die Theorie rationaler Erwartungen. Da in der kurzen Frist Güter- und Arbeitsmärkte wenig flexibel seien, also Preise und Löhne starr sind, würden Gleichgewichtstendenzen behindert.

In der kurzen Frist sind keynesianische Politiken — vor allem antizyklische Geld- und Fiskalpolitik — angesagt. Für das langfristige Wachstum sind sie in diesem Theoriegebäude irrelevant. Zunächst wird — zu Recht — der Devisenmarkt als Vermögensmarkt angesehen.

Fremdwährungen sind Bestandteile von Geldvermögen. Die reale Rendite einer Kapitalanlage in Fremdwährung richte sich nach den aktuellen Zinsen, erwarteten Wechselkursänderungen und erwarteter Inflation. Bei gegebenen Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Wechselkurses bestimmt das Verhältnis der aktuellen Zinssätze zwischen In- und Ausland den Wechselkurs am Kassamarkt. Dann ist gleiche Kreditrisiken unterstellt eine Kapitalanlage im Inland — inflationsbereinigt — gleich rentabel wie im Ausland; es scheint, als würde diese Renditenparität durch Arbitrage hergestellt.

Die Autoren gehen auf die wichtige Unterscheidung von Arbitrage und Spekulation nicht ein. Der entscheidende Grund seien starre Güter- und Faktorpreise, abgesehen von Transaktionskosten, die Güterarbitrage behindern.

Demnach werten Währungen von Volkswirtschaften längerfristig auf, deren Güter im Verhältnis zum Güterangebot besonders stark nachgefragt werden. Dieser realwirtschaftliche Ansatz einer langfristigen Wechselkurstheorie soll die KPP-Theorie ergänzen beziehungsweise ihre Mängel ausgleichen. Folglich ist der langfristige gleichgewichtige reale Wechselkurs durch reale Zinsparität und modifizierte Kaufkraftparität gekennzeichnet.

Der schwer nachvollziehbare realwirtschaftliche Ansatz wird nicht einmal ansatzweise empirisch belegt; auch wird nicht auf Literatur verwiesen, die ihn näher erläutert. Zentralbanken setzen heute die kurzfristigen Zinsen, die Geldmengen ergeben sich endogen. Geht es um nominale oder reale Starrheiten? Wie kann es überhaupt zu einer Diskrepanz von kurz- und langfristigem Gleichgewicht kommen? Welche Rolle spielt Güterarbitrage bei einem Transaktionsvolumen von 1.

Ein einst glühender Verfechter von Dornbusch, Kenneth Rogoff, hat sie längst als elegant, aber unbrauchbar zur Erklärung der Realität abgelehnt Rogoff Lässt man in ihrem Ansatz der ZP-Theorie die Annahme gegebener Wechselkurserwartungen fallen, dann hängt der aktuelle Wechselkurs bei gegebenen Zinssätzen allein von den Wechselkurserwartungen ab. Damit erklären sich Kassakurse aus Terminkursen und damit aus Spekulation.

Bei der Darstellung der ZP-Theorie wurde mit keinem Wort erwähnt, dass unzählige empirische Untersuchungen 1 gezeigt haben, dass in der kurzen Frist, hier meist mit ein bis zwei Jahren, die ZP-Theorie in allen Varianten keine besseren Wechselkursvorhersagen erlaubt als Würfeln random walk. Dabei wurde die Theorie gerade für die kurze Frist entwickelt. Auch wird konzediert, dass die Annahme landesspezifischer Risikoprämien die ZP-Theorie nicht retten kann.

Es wird sogar die richtige Frage gestellt, ob die Devisenmärkte womöglich ein Eigenleben führen, das sich der Erklärung durch herkömmliche empirische Methoden und Modelle entzieht. Damit müsste eigentlich die gesamte zuvor lang ausgebreitete Wechselkurstheorie infrage gestellt werden, denn sie ist nicht einmal mit den stilisierten Fakten im Einklang. Beweist das die Richtigkeit der Theorie? Nun passt die Theorie schon besser, aber ihre praktische Prüfung zeigt sehr gemischte Resultate.

Die Kaufkraftparitätentheorie alleine kann die Wechselkursbewegungen nicht erklären. In Japan kam es am Donnerstag zu sehr starken kurzfristigen Bewegungen von Devisenkursen.

Wohnhochhäuser sind keine Notwendigkeit, sondern ein Lifestyle-Produkt. Vor zwanzig Jahren begann die Europäische Währungsunion. Der Rückblick auf das Jahr fällt bei der Frage der Arbeitslosigkeit positiv aus, denn sie ist so niedrig wie noch nie. Erklär mir die Welt Warum schwanken die Wechselkurse? Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert.

Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können. Immobilienmarkt Von Mittelstand zu Mittelstand. Suche Suche Login Logout. Gerald Braunberger Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

Artikel auf einer Seite lesen 1 2 Nächste Seite. Gibt es da ein Gegenrezept? Das venezolanische Parlament sieht sich als einzige legitime Gewalt des Landes. Es will dem Staatschef in der kommenden Woche die Vereidigung verweigern.

Christian Lindner wollte der neue Star der deutschen Politik sein.