Mitarbeiter / Aufgaben / Organigramm


Behindertenverband Steiermark. Behindertenberatung von A bis Z in der Bezirkshauptmannschaft Voitsberg Info: / 47 04 oder / 47

Zu Beginn standen nach Abteilungen bzw. Etwas schwieriger ist es das Ergebnis anhand der Gesamtqualität der Besetzung zu messen. Zum Beispiel sollte der Prozess zur Aufnahme eines Albums im Tonstudio nicht derart starr sein, dass zuerst immer das Schlagzeug und danach erst der Bass eingespielt wird. Zunächst wird ein Pauschaler Auftrag erstellt.

Pensionsversicherungsanstalt

Auf grundlegenden Erkenntnissen der Betriebswirtschaftlehre aufbauend, wird durch die Wahl von drei Studienschwerpunkten in der Fakultät Betriebswirtschaft eine maßvolle Vertiefung und Spezialisierung erzielt. Außerdem werden bei den rund Studierenden methodische Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen gefördert, die zur.

Bereits angesprochen wurde, dass sequentiell abzuarbeitende Aktivitäten oftmals einen ersten Ansatzpunkt zur Optimierung existierender Prozesse bieten. Dadurch stellt sich dann natürlich die Frage, welche anderen Organisationsform von Aktivitäten existieren. Hier ist zunächst die Parallelisierung zu nennen. Mit der Parallelisierung wird ein Punkt im Prozesse beschrieben, an dem der Kontrollfluss auf verschiedene Pfade aufgeteilt wird, die parallel abgearbeitet werden können.

Dies lässt sich am Besten anhand eines Beispiels verdeutlichen, welches in Abbildung 2 dargestellt ist. Diese Gleichzeitigkeit ist möglich, weil zur Durchführung der Aktivitäten unterschiedliche Ressourcen benötigt werden.

In diesem speziellen Fall lässt sich weiterhin festhalten, dass die Aktivitäten von unterschiedlichen Personen durchgeführt werden, d. Im gezeigten Beispiel werden nur zwei Aktivitäten parallel durchgeführt. Die Parallelisierung selber ist allerdings nicht beschränkt auf eine bestimmte Anzahl gleichzeitiger Aktivitäten. Theoretisch kann eine beliebige Anzahl an Aktivitäten parallelisiert werden. Am Ende der Parallelisierung, d.

Dies ist ein Punkt im Kontrollfluss, an dem verschiedene parallele Kontrollflüsse zu einem einzigen vereinigt werden. Anhand der Aktivitäten in Beispiel lässt sich daneben nachvollziehen, dass auch sequentielle Aktivitäten nicht sofort aufeinander folgen müssen. Es kann durchaus einige Zeit vergehen, bis im Prozessmodell voran geschritten wird d. Bei der Synchronisation ist eine Besonderheit zu beachten, die unter anderem im Rahmen der Optimierung von Prozessen relevant ist.

Dies kann mitunter dazu führen, dass auf die Fortführung des gesamten Prozesses länger gewartet werden muss, da eine der vorhergehenden Aktivitäten lange dauert. Wird das Abstraktionsniveau eines Prozesses erhöht, lassen sich die verschiedenen Aktivitäten einer Parallelisierung auch zusammenfassen.

Dadurch entsteht eine Sequenz, anhand der die zeitliche Dimension wieder sichtbar wird siehe Abbildung 3. Neben der Parallelisierung, bei der nach Aufteilung des Kontrollflusses alle Pfade durchlaufen werden, gibt es weiterhin die Fortführung des Prozesses anhand einer Auswahl.

Die Auswahl ist ein Punkt im Prozess, an dem basierend auf einer bestimmten Entscheidung einer oder mehrere der nachfolgenden Pfade ausgewählt wird. Dabei wird zunächst das Treffen arrangiert, d.

Termine gesucht, Einladungen verschickt etc. Haben die Beteiligten viel Zeit, findet ein Gespräch über die Filmproduktionsplanung statt. Ist die zeitliche Verfügbarkeit eingeschränkt, wird das Cold Reading durchgeführt. Nachdem eine der Varianten gewählt wurde und das Treffen stattgefunden hat, wird das Treffen ausgewertet.

Hier handelt es sich also um eine exklusive Auswahl, da nur genau einer der nachfolgenden Kontrollflüsse gewählt wird. Im Gegensatz dazu sind auch Entscheidungen möglich, bei denen mehrere der nachfolgenden Pfade gewählt werden können. Diese würden dann wie auch bei der Parallelisierung dann gleichzeitig stattfinden. Das Zusammenführen von durch Entscheidungen aufgeteilten Kontrollflüssen wird Verschmelzung oder auch Merging genannt.

Dabei findet in der Regel keine Synchronisation zwischen den Kontrollflüssen statt. Handelt es sich um eine exklusive Entscheidung ist das nicht weiter von Bedeutung, da nur genau ein Kontrollfluss aktiv ist.

Werden mehrere nachfolgende Kontrollflüsse ausgewählt, kann dies allerdings zu Ungenauigkeiten bzw. Schwierigkeiten beim Verständnis führen, da nicht immer klar ist, ob auf die Durchführung aller Aktivitäten aller gewählten Kontrollflüsse gewartet wird oder ob Aktivitäten abgebrochen werden.

Auf diese Problematik wird in Abschnitt 5. Die letzte Form der hier vorgestellten Kontrollflüsse bildet die Schleife. Eine Schleife ist definiert als Punkt im Prozess, an dem eine oder mehrere Aktivitäten wiederholt ausgeführt werden können. In diesem Fall muss ein erneutes Treffen arrangiert werden.

Dies kann beliebig oft wiederholt werden, solange bis eine passende Kombination gefunden wurde. Diese Konstellation ist in Abbildung 5 dargestellt.

Obwohl Schleifen ein oftmals genutztes Instrument darstellen, um Aktivitäten zu wiederholen, sollte bei der Modellierung darauf geachtet werden, dass keine Zyklen entstehen, die nicht durchbrochen werden können. Im obigen Beispiel wurde der Besetzungsprozess in der Form modelliert, dass er beliebig oft wiederholt werden kann. Im Regelfall gibt es allerdings noch verschiedene andere Parameter, die Einfluss darauf haben, wie oft Aktivitäten ausgeführt werden können.

Neben den Aktivitäten als aktive Bestandteile von Geschäftsprozessen, also als Bestandteilen, die durch bestimmte Ressourcen ausgeführt werden, gibt es auch passive Bestandteile, die sogenannten Ereignisse. Ereignisse lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Das Eintreten eines Ereignisses wird als Signal verstanden, dass z.

Ereignisse können daher direkten Einfluss auf einen Prozess haben. Im Castingprozess lässt sich eine ganze Reihe verschiedener Ereignisse identifizieren. Ein zeitliches Ereignis ist z.

Wenn trotz des Erreichens der Deadline das Casting noch nicht abgeschlossen ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Dies ist abhängig davon, wie der Prozess im Vorhinein modelliert wurde.

Ein mögliches Mitteilungsereignis ist das Überschreiten einer Budgetgrenze. Diese Nachricht geht in der Regel von der Finanzabteilung an die Filmproduktion, die dann darauf reagieren muss. Vorhin wurde bereits kurz angerissen, dass Aktivitäten Ressourcen verbrauchen und erzeugen.

An dieser Stelle soll dies noch etwas genauer verdeutlicht werden. Grob eingeteilt lassen sich zwei verschiedene Typen von Ressourcen unterschieden. Die Interaktion mit Aktivitäten besteht im Wesentlichen darin, dass Ressourcen verbraucht, erzeugt und genutzt werden.

Daneben lassen sich Ressourcen aber auch miteinander kombinieren und bilden damit neue Ressourcen. In der Praxis tauchen eine Reihe verschiedener Varianten auf, wie Ressourcen und Aktivitäten zusammengebracht werden können [ 11 ].

Im einfachsten Fall erfolgt dies per direkter, namentlicher Zuweisung. Im Castingprozess lautet so eine Vorgabe z. Damit wird eine konkrete Person benannt, die verantwortlich für die Durchführung einer Aufgabe ist. Probleme ergeben sich bei dieser Form der Zuweisung allerdings immer dann, wenn die konkrete Ressource nicht verfügbar ist.

Wenn also der Mitarbeiter Frank nicht verfügbar ist, ist in diesem Fall unklar, wer für die Organisation des Gesprächs verantwortlich ist. Diese Problematik kann mit einer rollenbasierten Zuweisung umgangen werden. Dadurch lässt sich z. Es wird also keine konkrete Ressource mehr benannt sondern ein Ressourcentyp. Einen anderen Betrachtungswinkel auf die Verwendung von Ressourcen bietet die Autorisierung.

Diese ermöglicht es zu definieren, dass bestimmte Aktivitäten nur von bestimmten Ressourcen ausgeführt werden dürfen. Im Castingprozess kann es notwendig sein, aus Gründen des Datenschutzes festzulegen, dass die Aktivität Gespräch aufzeichnen von der Regieassistenz ausgeführt werden darf, nicht aber von Ressourcen mit der Rolle Sekretariat.

Mittels der Zuweisung von Ressourcen lässt sich darüber hinaus auch Aufgabentrennung definieren. Bevor in den nächsten Abschnitten gezeigt wird, welche konkreten Möglichkeiten es zur Modellierung von Geschäftsprozessen gibt, folgt an dieser Stelle ein kleiner Exkurs in weitere Prozessbestandteile.

Diese sind in der Praxis des öfteren von Relevanz, werden hier aber nur kurz angerissen. Daten können als eine spezifische Art von Ressourcen interpretiert werden, die in Form von Informationen vorliegen.

Im Gegensatz zu materiellen Ressourcen sind hierbei allerdings einige Besonderheiten zu beachten. Materielle Ressourcen sind in der Regel nur in einer bestimmten Anzahl verfügbar und können, wenn sie gerade in Benutzung sind, nicht durch andere Prozessbeteiligte genutzt werden. Dies ist bei Informationen nicht der Fall; diese können beliebig vervielfältigt und bereitgestellt werden.

Um allerdings einer Überladung mit Informationen entgegenzuwirken muss geklärt werden, welche Beteiligten welche Informationen benötigen, um den Prozess zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dies lässt sich im Rahmen von Geschäftsprozessen durch die Sichtbarkeit von Informationen definieren. Hierbei gilt es, verschiedene Fragen zu beantworten. Unter anderem ist von Relevanz, ob nur bestimmte Beteiligte eine Information benötigen oder ob die Information allen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden muss.

Abstrahiert von konkreten Personen lässt sich dies auch auf Rollen übertragen. Andererseits ist bei vertraulichen Informationen aber auch darauf zu achten, dass diese nicht in die falschen Hände geraten und sicher sind, z. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbreitung von Informationen.

Dies kann direkt in Prozessmodellen festgelegt werden, u. Ausnahmen sind besondere Ereignisse, die dazu dienen, mit Fehlern in der Prozessausführung umzugehen. Im Normalfall ist es nicht möglich, alle möglichen Konstellationen und Fehler, die während einer Prozessausführung auftreten können, im Vorhinein zu modellieren. Einerseits können nicht alle Situationen bekannt sein, andererseits würde dies auch die Prozessbeschreibung unnötig verkomplizieren.

Daher lassen sich mit Ausnahmen verschiedene Klassen von Fehlern beschreiben [ 12 ]. Das sind zunächst Fehler, die bei der Ausführung einer Aktivität auftreten können. Im Castingprozess ist es beispielsweise möglich, dass es zu einer Verspätung kommt, wodurch angesetzte Gesprächstermine verschoben werden müssen. Eine weitere Klasse von Fehlern bildet das Überschreiten von Deadlines.

Dieser Fehler und verschiedene Reaktionsmöglichkeiten darauf wurden bereits in Abschnitt 4. Beispielsweise kann das Drehbuch auf dem Versandweg verloren gehen und daher nicht bei der Castingagentur ankommen. In diesem Fall kann es dann natürlich nicht gelesen werden und muss neu geschickt werden.

In den vorherigen Abschnitten wurde gezeigt, was Prozessmodelle im Allgemeinen sind und aus welchen Bestandteilen sie bestehen. Dies ist auf einer abstrakten Ebene geschehen, um die grundlegenden Definitionen kennenzulernen. An dieser Stelle soll dieses Wissen nun angewendet werden und anhand der Beschreibung des Castingprozesses ein konkretes Prozessmodell entwickelt werden.

In der Regel werden Prozessmodelle mit Hilfe einer graphischen Modellierungssprache erstellt auch genannt Notation.

Eine Notation besteht aus einer festen Menge von Symbolen mit jeweils definierter Bedeutung. Einer der wesentlichen Vorteile einer graphischen gegenüber einer Beschreibung in Textform ist ihre Kompaktheit.

Oftmals lassen sich selbst relativ einfache Prozesse nur mit vielen Worten beschreiben, insbesondere wenn die Behandlung von Ausnahmen mit integriert wird. Im Gegensatz dazu können graphische Notationen komplexe Sachverhalte anschaulich und einfach verdeutlichen.

Notwendig dazu ist allerdings, dass gewisse Konventionen eingehalten werden und die Sprache auch durch die Beteiligten gelesen werden kann, d. Zur Modellierung von Prozessen existieren eine Reihe verschiedener Notationen, die oftmals für ein bestimmtes Anwendungsgebiet optimiert sind. Jede dieser Notationen hat allerdings die grundlegenden identischen Bestandteile, die in den vorherigen Abschnitten vorgestellt wurden, u. Aktivitäten, Kontrollflüsse und Ereignisse. Auch wenn die Bestandteile je nach Notation unterschiedlich benannt sind z.

Funktion statt Aktivität ist ihre Bedeutung doch identisch bzw. Eine Analogie zu den verschiedenen Notationen lässt sich in der natürlichen Sprache finden. Auch dort existieren in den meisten Sprachen grundlegende Bestandteile mit gleicher Funktion, wie z. Subjekt, Prädikat und Objekt. Diese haben eine bestimmte Funktion zur Strukturierung von Sätzen, d. Dennoch unterscheiden sie sich in ihrem Aussehen je nach untersuchter Sprache. Wie auch natürliche Sprachen lassen sich Sprachen zur Beschreibung von Prozessen ineinander übersetzen.

Dies wird auch als Transformation bezeichnet. Demnach muss eine Sinn erhaltende Übersetzung gefunden werden; das ist in einigen Fällen auch bei der Transformation von Prozessmodellen notwendig. Wie bereits beschrieben, werden Prozessmodelle mit Hilfe spezieller Notationen beschrieben. Damit bei der Verwendung einer Notation keine Unklarheiten auftreten und um die modellierten Prozesse eindeutig zu beschreiben, sind die Notationen formalisiert.

Diese Formalisierung besteht aus zwei Ebenen. Zunächst gibt es die formale Syntax, die beschreibt, in welcher Form Prozessbestandteile dargestellt werden. Neben der Syntax existiert weiterhin die formale Semantik. Diese beschreibt die Bedeutung der einzelnen Prozessbestandteile. Erst dadurch wird definiert, was z. Anhand der Definition von oben ist die Semantik des Kontrollflusses, dass zunächst die erste Aktivität vollständig ausgeführt werden muss und danach die Ausführung der zweiten Aktivität beginnt.

Die formale Semantik ist insbesondere dann wichtig, wenn Prozesse automatisiert werden sollen. Denn während Menschen noch einen gewissen Interpretationsspielraum besitzen und verschiedene graphische Elemente auch verstehen können, ohne sich in die formale Semantik einzulesen, ist dies bei Maschinen nicht der Fall.

An dieser Stelle sollen nur zwei Notationen vorgestellt werden, die in der Praxis recht weit verbreitet sind. EPKs wurden Anfang der 90er Jahre des Dadurch existiert ein gewisser Interpretationsspielraum bei der Auswertung von Prozessmodellen, auf die im nächsten Abschnitt etwas genauer eingegangen wird. EPKs sind nicht standardisiert, d. Dies hat einerseits gewisse Vorteile, da die Definition einer formalen Semantik recht strikte Anforderungen an die Modellierung von Prozessen nach sich ziehen kann.

Dadurch kann es passieren, dass sich auch einfache Modelle nur recht komplex beschreiben lassen und dadurch kompliziert zu lesen sind. Dies liegt darin begründet, dass nicht für alle Konstruktionen definiert ist, wie diese interpretiert werden müssen. Anhand eines Beispiels lässt sich der Nachteil semiformaler Beschreibungen verdeutlichen.

Das Teilmodell sagt aus, dass eine oder mehrere der Aktivitäten Lebenslauf lesen , Referenzen pr üfen und Ver öffentlichungen lesen ausgeführt werden kann. Der Kontrollfluss kann hierbei auf einen, zwei oder alle drei der nachfolgenden Kontrollflüsse aufgeteilt werden.

Es ist unklar, ob auf die Beendigung aller vorhergehenden Aktivitäten gewartet werden muss oder ob noch laufende Aktivitäten abgebrochen werden. Dieses Problem ergibt sich dadurch, dass während der Prozessausführung keine Möglichkeit existiert, die Anzahl der ausgeführten Kontrollflusspfade zu überprüfen.

Aus diesem Grund schränken einige Systeme die Möglichkeiten der Modellierung ein, so dass keine solchen Entscheidungen erlaubt sind [ 5 ]. Beide Modelle zeigen einen recht einfachen Prozess, der aus vier Aktivitäten besteht. Zunächst wird ein Pauschaler Auftrag erstellt. Nach der Beschaffung und Aktivierung wird eine Aktualisierung vorgenommen und der Prozess endet.

Die grün dargestellten Rechtecke sind Aktivitäten. Diese werden in der EPK Funktionen genannt. Die orangefarbenen Sechsecke sind Ereignisse. EPKs sind dadurch gekennzeichnet, dass Funktionen und Ereignisse sich immer abwechseln. Eine weitere Anforderung an valide EPKs ist, dass diese stets mit einem oder mehreren Ereignissen beginnen und enden müssen, niemals aber mit einer Funktion.

Zwischen Funktionen und Ereignissen sind die Kontrollflüsse als gerichtete Pfeile dargestellt. Ein Kontrollfluss von einem Ereignis zu einer Funktion bedeutet, dass das entsprechende Ereignis die jeweilige Funktion auslöst.

Andererseits bedeutet ein Kontrollfluss von einer Funktion zu einem Ereignis, dass nach der Ausführung der Funktion das Ereignis eintritt. Ist diese Funktion vollständig ausgeführt, resultiert daraus das Ereignis Pauschaler Auftrag ist angelegt. Zur Definition der verschiedenen Möglichkeiten der Aufteilung von Kontrollflüssen Parallelisierung und entscheidungsbasierte Aufteilung verwenden beide Notationen explizit gekennzeichnete Symbole siehe Abbildung 8. Beide Notationen unterscheiden zwischen drei verschiedenen Arten von Entscheidungspunkten.

Werden die Kontrollflüsse wieder zusammengeführt, erfolgt dies mit den Mitteln der Synchronisation. Bei diesem wird basierend auf einer bestimmten Entscheidung genau einer der nachfolgenden Kontrollflüsse ausgeführt. Das Zusammenführen der beiden Oder-Konnektoren erfolgt dann mittels Verschmelzung ohne Synchronisation. In den vorherigen Abschnitten wurden die allgemeinen Bestandteile von Prozessmodellen bereits etwas konkreter anhand der BPMN erläutert.

Zunächst werden die Prozessbeteiligten anhand eines Ausschnitts der Prozessbeschreibung identifiziert. Daraufhin werden deren Aktivitäten extrahiert und graphisch modelliert. Der zu modellierende Teilprozess bezieht sich auf folgenden Ausschnitt der Prozessbeschreibung. Zunächst ist es zur Strukturierung des Prozesses notwendig, die Beteiligten zu identifizieren. Damit wird die Frage beantwortet, welche Personen bzw. Maschinen während des Prozesses aktiv Aktivitäten durchführen. Im Falle der kleinen Prozessbeschreibung ist das nicht weiter kompliziert, da die Beteiligten klar benannt werden.

Mit der Identifizierung dieser drei Beteiligten ist auch klar, welche Aktivitäten relevant sind und im Zuge der Modellierung dargestellt werden müssen.

Die Identifikation der Aktivitäten auf Basis der vorliegenden Prozessbeschreibung ist aufgrund ihrer Detaillierung auch recht einfach zu erledigen. Neben den eigentlichen Aktivitäten muss weiterhin klar definiert sein, wer für die Durchführung bestimmter Aktivitäten verantwortlich zeichnet.

Zunächst muss der Auftrag zum Lesen des Drehbuches erteilt werden. Eine Aktivität, die in der Prozessbeschreibung nicht explizit genannt wird ist der Empfang des Auftrags auf Seiten der Castingagentur. Dies ist allerdings notwendig, damit die Castingagentur den Prozess initialisiert. Während der Entscheidung wartet die Filmproduktion auf Rückmeldung der Agentur. An dieser Stelle ist die Prozessbeschreibung etwas ungenau, da nicht direkt ersichtlich ist, wie lange maximal gewartet wird und ob es eventuell nach einer bestimmten Zeitdauer eine Rückfrage gibt.

Hat die Castingagentur prinzipielles Interesse daran bekundet, den Auftrag anzunehmen, wird das Gespräch zwischen den Beteiligten vorbereitet. Mit der beginnenden Planung für das Gespräch endet der Prozess. Eine Übersicht über durchzuführende Aktivitäten und Verantwortlichkeiten findet sich in Tabelle 1. Anhand der genaueren Definition des Casting- und Besetzungsvorganges lässt sich bereits relativ schnell erkennen, dass für eine Prozessbeschreibung viele Einflussfaktoren und Eventualitäten berücksichtigt werden müssen.

In der graphischen Darstellung des Prozesses sollten genug Details vorhanden sein, damit auch nicht an der Modellierung beteiligte Personen die jeweiligen Aktivitäten nachvollziehen können. Oftmals werden auch erst durch die graphische Darstellung Lücken in der Prozessbeschreibung sichtbar, die vorher nicht aufgefallen sind. Dies ist oftmals ein Zeichen dafür, dass über unvorhergesehene Ereignisse bisher nicht in ausreichender Form nachgedacht wurde.

Im vorliegenden Fall sind die Castingagentur und die Filmproduktion zwei gleichberechtigte Partner, die keine Weisungsbefugnis gegeneinander haben.

Unabhängige Prozessbeteiligte, die nicht direkt miteinander interagieren, also keine Weisungsbefugnis gegeneinander haben, sondern autonom agieren, lassen sich in der BPMN als Pools darstellen. Pools können nicht nur autonom voneinander arbeitende Organisationen wie die Castingagentur oder die Filmproduktion sein. Es ist auch möglich, Computersysteme als Pools aufzufassen oder auch Einzelpersonen, die am Prozess beteiligt sind z. Ein Pool hat immer einen Namen und enthält dann diejenigen Aktivitäten, die durch die repräsentierten Organisationen, Einzelpersonen, Computersysteme etc.

Der Pool für die Castingagentur ist in Abbildung 9 dargestellt. Ein Pool lässt sich noch weiter unterteilen, wodurch die einzelnen Prozessbeteiligten näher beschrieben werden können. Eine Unterteilung eines Pools wird Lane genannt. Die Einheiten einer Lane können im Gegensatz zu den Einheiten in Pools direkt miteinander interagieren und damit auch direkte Entscheidungsbefugnis gegeneinander haben.

Die Prozessbeteiligten Castingagentur und Filmproduktion lassen sich als eigenständige Einheiten betrachten und werden daher im Folgenden zunächst getrennt voneinander modelliert. Erst im Anschluss, nachdem die Aktivitäten beider Beteiligten modelliert wurden, werden ihre Interaktionen definiert. Dies erleichtert die klare Trennung zwischen den Prozessbeteiligten und ermöglicht die Aktivitäten aller Beteiligten in genügender Detaillierung darzustellen.

Der Prozess der Castingagentur beginnt damit, dass sie den Auftrag zur Besetzung des Drehbuches erhält. Diese lassen sich anhand zweier Kriterien gruppieren. Zunächst können die Ereignisse nach ihrer Position im Geschäftsprozess beschrieben werden. Hier existieren zunächst Start- und Endereignisse. Neben der Position im Geschäftsprozess lassen sich Ereignisse weiterhin anhand ihres Typs unterscheiden. Einige oftmals genutzte Typen sind in Abbildung 11 skizziert.

Ihre Beschreibungen finden sich in Tabelle 2. Diese sind an die Darstellung in [ 8 ] angelehnt. Dieser kann als Nachrichtenereignis modelliert werden und bildet somit den Startpunkt des Prozesses.

Danach folgen die Aktivitäten Drehbuch lesen , Entscheidung treffen und Entscheidung mitteilen in einer einfachen Sequenz. Abgeschlossen wird der Prozess damit, dass die Entscheidung wieder mitgeteilt wird; also eine Nachricht an die Filmproduktion geht. Diese Abarbeitung ist in Abbildung 12 dargestellt. Anhand von Abbildung 12 lässt sich ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Nachrichtenereignisse nachvollziehen. Der Prozess beginnt mit einer eingehenden und endet mit einer ausgehenden Nachricht.

Eingehende Nachrichten sind als Relief eines Briefumschlags dargestellt, bei ausgehenden Nachrichten ist der Briefumschlag ausgemalt. Diese Unterscheidung ist insbesondere für Zwischenereignisse wichtig, um die Richtung der Nachrichten nachzuvollziehen. Im Vergleich zur Castingagentur muss die Filmproduktion einige Aktivitäten mehr durchführen.

Weiterhin sind auf Seiten der Filmproduktion einige Ereignisse abzuarbeiten, die den Verlauf des Prozesses steuern. Deshalb ist das dabei zu entwickelnde Prozessmodell etwas komplexer. Der Beginn des Prozesses ist für die Filmproduktion im vorliegenden Fall von keinem externen Ereignis abhängig. Nach der Erteilung des Besetzungsauftrages muss auf die Rückmeldung durch die Castingagentur gewartet werden. In der Prozessbeschreibung ist nicht eindeutig geregelt, ob es Eskalationsstufen gibt oder ob beliebig lang gewartet wird.

In der ersten Stufe der Prozessbeschreibung wird daher dazu auch keine Aussage getroffen. Damit enden die Verantwortlichkeiten der Regie. Dieses Szenario ist in Abbildung 13 dargestellt. Bisher wurde der Prozess in der Form modelliert, dass unendlich lange auf die Rückmeldung gewartet wird. Der Prozess in Abbildung 13 stellt nicht dar, ob es ein Abbruchkriterium gibt, an dem der Prozess endet, wenn noch keine Rückmeldung eingetroffen ist oder ob nach einer bestimmten Zeitspanne nachgefragt wird.

Dies lässt sich mit Hilfe eines Timer-Ereignisses modellieren. Dazu wird im Prozess eine zusätzliche Aktivität R ückmeldung erwarten eingefügt. Dieses Gateway ist ähnlich zu einem exklusiven Gateway, allerdings wird die Entscheidung hierbei nicht aktiv getroffen sondern durch das Eintreten eines bestimmten Ereignisses definiert.

In Abbildung 14 erfolgt die Modellierung in der Form, dass nach zwei Wochen ohne Rückmeldung eine Rückfrage durchgeführt wird. Danach wird wiederum auf Rückmeldung gewartet. An dieser Stelle sind weitere Möglichkeiten vorstellbar, wie mit dem Ereignis der fehlenden Rückmeldung umgegangen werden soll, z.

Im Falle einer negativen Rückmeldung endet der Prozess ohne das Gespräch. Dies lässt sich durch ein exklusives Gateway modellieren. Mit den Prozessmodellen aus Abbildung 12 und 15 können jetzt bereits die Aktivitäten der verschiedenen Prozessbeteiligten nachvollzogen werden. Interessant ist nun, wie die beiden Beteiligten in der BPMN-Modellierung als Pool dargestellt Filmproduktion und Castingagentur miteinander kommunizieren und an welchen Punkten im Prozess Schnittstellen zwischen den Beteiligten existieren.

Daher ist es nicht möglich, direkte Kontrollflüsse zwischen den einzelnen Pools zu erstellen. Stattdessen erfolgt die Kommunikation zwischen Pools durch den Austausch von Nachrichten. Damit lässt sich auch erklären, warum der Prozessbeginn in der Castingagentur vom Eintreffen einer Nachricht abhängig ist. Das Verschicken der Nachrichten beschreibt eine zeitlich begrenzte Interaktion zwischen Prozessbeteiligten.

Zu Prozessbeginn wird durch die Filmproduktion eine Nachricht an die Castingagentur geschickt, welche den Besetzungsauftrag enthält. Diese Nachricht wird von der Agentur empfangen und damit deren Prozess gestartet. Wurde eine Entscheidung getroffen, wird diese zurück an die Filmproduktion geschickt.

Der Austausch von Nachrichten im Castingprozess ist in Abbildung 16 dargestellt. Bei der Kommunikation mittels Nachrichten gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Nach dem Abschicken des Besetzungsauftrages wird normal im Prozess weiter verfahren.

Gleichzeitig schreitet der Prozess der Filmproduktion voran und geht in die Aktivität R ückmeldung erwarten über. Dementsprechend laufen die Prozesse der beiden Beteiligten an dieser Stelle parallel ab. Dies ist möglich, da sie unabhängig voneinander sind.

Erst am ereignisbasierten Gateway erfolgt wieder eine Synchronisation, wenn die Rückmeldung der Castingagentur die Filmproduktion erreicht. Theoretisch wäre es auch möglich, verschiedene andere Aktivitäten, die zur Durchführung des Besetzungsprozesses auf Seiten der Filmproduktion notwendig sind, zwischen dem Abschicken des Besetzungsauftrages und dem Eintreffen der Antwort auszuführen.

Beim Empfang von Nachrichten muss weiterhin darauf geachtet werden, dass dies nur mittels Nachrichtenereignissen modelliert werden darf. Dies hat den Grund, dass die Aktivität ansonsten doppelt ausgeführt werden würde. Einmal, wenn der Kontrollfluss an der Aktivität ankommt, d.

Das zweite mal, wenn die Nachricht eintrifft; wenn also der Prozess der Castingagentur abgeschlossen wurde. Durch Verwendung des Nachrichtenaustausches lassen sich die beiden unabhängigen Prozesse der Castingagentur und der Filmproduktion voneinander trennen.

Dies ist notwendig und sinnvoll, da es für die Castingagentur in der Regel nicht von Interesse ist, wie der Besetzungsauftrag zustande gekommen ist und welche Aktivitäten auf Seiten der Filmproduktion ausgeführt werden. Für die Agentur ist nur von Relevanz, dass der Auftrag ankommt und dass am Ende eine Entscheidung steht, die der Filmproduktion mitgeteilt wird. Abbildung 17 zeigt den Prozess aus Sicht der Castingagentur. Diese hat nur Zugriff auf ihre eigenen Aktivitäten und sieht die Aktivitäten der Filmproduktion nicht.

Aus diesem Grund ist dieser Pool eingeklappt. In der BPMN lassen sich damit zwei grundsätzlich voneinander getrennte Kommunikationsebenen unterschieden. Dies ist einerseits die Kommunikation innerhalb eines Pools, andererseits die Kommunikation über Poolgrenzen hinweg.

Die erste Variante wird auch Orchestrierung genannt. Daher ist auch der Name Orchestrierung angelehnt an die zentrale Leitung eines Orchesters.

Dies sind also die Nachrichtenaustausche zwischen den einzelnen Pools. Auch hier lässt sich die Bedeutung anhand des Wortes erkennen. Bei einer Choreographie müssen die verschiedenen Beteiligten miteinander integriert werden und sich teilweise auch im Vorhinein darüber verständigen, was das Ziel eines Prozesses ist. Abbildung 18 zeigt einen Prozessausschnitt, in dem Orchestrierung und Choreographie hervorgehoben sind. Dies ist notwendig, um geeignete Prozessbeschreibungen zu entwickeln, die dann als Grundlage der Modellierung verwendet werden können.

Im Gegensatz zum bisherigen Vorgehen soll also keine existierende Prozessbeschreibung graphisch umgesetzt werden sondern es sollen einige Richtlinien vorgestellt werden, wie existierendes Vorgehen als Prozessbeschreibung dargestellt werden kann. Zur Entwicklung der Verwaltungssoftware sind mehrere Teilschritte notwendig. Einer dieser Teilschritte ist die Definition von Zielprozessen.

Im Gegensatz zur reinen Prozessaufnahme, die dazu dient, die Frage zu beantworten, wie Prozesse im Moment ausgeführt werden, soll bei den Zielprozessen auch ermittelt werden, wie die aktuellen Prozesse verbessert werden können. Zu Beginn standen nach Abteilungen bzw.

Neben der allgemeinen Einteilung in interne und organisationsübergreifende Prozesse hatte jeder Workshop weiterhin ein bestimmtes Themengebiet, das abgearbeitet werden sollte.

Dies waren zum Beispiel die Verbuchung von Noten oder die Zeugnisverwaltung. Die Eingrenzung auf ein Themengebiet ist notwendig, damit die Workshops zielgerichtet durchgeführt werden können, ohne sich im komplexen universitären Alltag zu verlieren. Im Fokus der Workshops stand also die Aufnahme der Abläufe. Durch die Moderation war es möglich, die Workshops so zu lenken, damit relevante Aktivitäten identifiziert werden konnten.

Neben der organisatorischen Betrachtung der Prozessabläufe wurde auch eine technische Analyse vorgenommen, d. Dabei wurde ein sehr heterogenes Bild gezeichnet, da verschiedene Anwendungen im Einsatz sind, die sich auch teilweise nicht ganz einfach miteinander kombinieren lassen. Die Analyse des Ist-Stands ist in der Regel herausfordernd, da verschiedene Vorstellungen davon existieren, wie detailliert bestimmte Arbeitsabläufe definiert werden müssen.

Trotzdem ist sie ein notwendiger erster Schritt und offenbart insbesondere bei der erstmaligen Anwendung oftmals interessante Einblicke. Dies ist neben der Erkenntnis darüber auch ein probates Mittel für die weitere Personalplanung. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass nur wenig Interesse daran besteht, existierende Arbeitsabläufe, die mehr oder weniger eingespielt sind, zu ändern.

Trotzdem ist dieser Schritt insbesondere bei der Einführung eines universitätsübergreifenden bzw. Ein weiterer Vorteil, der sich gerade bei komplexen Prozessen wie der Universitätsverwaltung manifestiert, wurde bereits bei den allgemeinen Vorteilen der Prozessmodellierung angesprochen.

Dies ist insbesondere im Hinblick auf kommende Ruhestände von Relevanz, da einige Prüfungsämter neu besetzt werden müssen und die Existenz von Prozessen die Übergabe deutlich vereinfachen kann. Sie sollten sich insbesondere mit Prozessmodellierung auskennen und wissen, welche Fragen gestellt werden müssen, um auch nicht allzu offensichtliche Aktivitäten zu identifizieren. An dieser Stelle wurde auch ein erster Kommunikationsfehler sichtbar, da nicht deutlich genug gemacht wurde, dass es sich um eine Aufnahme der Ist-Prozesse handelt und daher die Arbeitslast durch AlmaWeb nicht per se steigt sondern schon vor der Einführung zu hoch ist.

Einige Fragen, die bei der Identifikation von Aktivitäten hilfreich sein können, sind in [ 2 ] aufgezeigt. Es ist auch möglich, anhand dieser Fragen das eigene Vorgehen zu reflektieren und damit zu modellieren.

Bevor es an die konkrete Fragestellung geht, muss allerdings zunächst festgelegt werden, welche Prozesse überhaupt durchgeführt werden; im Beispiel AlmaWeb sind dies u. Ist bekannt, welcher Prozess beschrieben werden soll, existieren drei Grundfragen, mit denen sich der Prozess charakterisieren lässt.

Nach der Klärung der drei Grundfragen geht es im Folgenden darum, den eigentlichen Inhalt der Prozessausführung zu klären. Bisher wurde das Vorgehen im Normalfall der Prozessausführung geklärt.

Bei der Beschreibung von Aktivitäten siehe Abschnitt 4. Bei der Modellierung von Prozessen ist darauf zu achten, dass die unterschiedlichen Abstraktionsstufen auf eine einzige zusammengefasst werden, eventuell ist es auch notwendig, mehrere Prozessmodelle zu erstellen, die bestimmte Aktivitäten genauer beschreiben. Im Brainstorming-Prozess sollten z. Die Frage ist nun, auf welcher Abstraktionsstufe ein Prozess im Idealfall beschrieben werden sollte. Hierzu gibt es allerdings keine eindeutige Antwort und auch kein standardisiertes Vorgehen.

Stattdessen muss geprüft werden, ob das jeweilige Abstraktionsniveau zum geplanten Anwendungsgebiet passt. Soll ein Prozess beispielsweise automatisiert werden, müssen die einzelnen Aktivitäten recht detailliert und konkret beschrieben werden. Im Gegensatz dazu reicht eine etwas grobgranularere Beschreibung aus, wenn es zunächst darum gehen soll, einen ersten Überblick darüber zu erhalten, was während eines Prozesses gemacht wird.

Ist eine Prozessbeschreibung sehr abstrakt und damit ungenau, kann dies in zu hoher Flexibilität resultieren. Dies kann teilweise vorteilhaft sein, ist aber insbesondere bei Aktivitäten, die sich an gesetzliche Rahmenbedingungen zu halten haben, nicht erwünscht. Im Gegensatz dazu behindern zu detaillierte Prozessbeschreibungen die Flexibilität. Nachdem ein Prozess beschrieben wurde und evtl. Dies ist oftmals nicht einfach, da einer effizienten Prozesskontrolle verschiedene Hindernisse im Weg stehen können.

Um den Aufwand der Prozessmodellierung zu rechtfertigen ist es allerdings notwendig, dass sich das reale Vorgehen an den erstellten Modellen zumindest orientiert.

Stattdessen sollte vielmehr propagiert werden, dass mit Hilfe der modellierten Prozesse bisherige Abläufe weitaus strukturierter durchgeführt werden können. Dadurch ergibt sich ein klareres Gesamtbild der tatsächlichen Auslastung von Prozessbeteiligten und — wie in Abschnitt 6. Dabei sollten pragmatische Gesichtspunkte im Vordergrund stehen. Dies ist zumeist dann in Ordnung, wenn das Prozessergebnis stimmt und es keine Abweichung von wichtigen Punkten im Prozess gibt, z.

Es sollte darauf hingearbeitet werden, Routinearbeiten, die standardisiert ablaufen, soweit wie möglich zu formalisieren. Demgegenüber sollten in Prozessen, die ein gewisses Denkvermögen erfordern, auch kleinere Abweichungen erlaubt sein. Zum Beispiel sollte der Prozess zur Aufnahme eines Albums im Tonstudio nicht derart starr sein, dass zuerst immer das Schlagzeug und danach erst der Bass eingespielt wird. In diesem letzten Abschnitt soll gezeigt werden, wie Prozesse mit Hilfe einer Software modelliert werden können.

Dies ist notwendig, da es in den meisten Fällen nicht praktikabel ist, Prozesse per Hand zu erstellen. Um einen Prozess graphisch aufzubereiten, gibt es eine Reihe verschiedener Hilfsmittel, die genutzt werden können.

Recht nahe liegend und daher sehr weit verbreitet ist die Modellierung mit Hilfe eines Zettels und eines Stifts. Alternativ zum Zettel lassen sich Prozesse auch an Whiteboards, Tafeln oder ähnlichem modellieren. In der Praxis hat es sich bewährt, erste Modellierungen in dieser Form durchzuführen, insbesondere wenn darüber nachgedacht wird, wie existierende Prozesse angepasst oder neue erstellt werden könnten.

Den Vorteilen stehen allerdings einige Nachteile gegenüber, die die Nutzung von Zettel und Stift über den konzeptuellen Einsatz hinaus erschweren. Zunächst führt die Modellierung vieler Prozesse mit Hilfe von Zetteln zu der berühmten Zettelwirtschaft. Diese entsteht fast immer, egal wie gut die Organisationsstruktur im Vorhinein angelegt wurde.

Andererseits gibt es auch ein Problem mit der Dauerhaftigkeit. Bei jeder Anlieferung wird das verbleibende Gewicht automatisch gespeichert.

Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, wurde ein neues Schranken- und Ampelsystem installiert. Einige wichtige Dinge sind zu beachten: Ablauf für die Sperrmüllanlieferung: Ohne Bürgerservicecard ist eine Barzahlung vorausgesetzt.

Die Weitergabe der Bürgerservicecard ist nicht gestattet. Bitte gehen Sie sorgsam mit Ihrer Bürgerservicecard um. Sollten Unklarheiten oder Fragen auftauchen, bieten bestens geschulte Mitarbeiter gerne Hilfestellung.

Mülltrennung verringert die Wartezeiten und schont die Umwelt. Andere Abfälle wie z.