Rückkehr der Bankenkrise: Italien braucht 40 Mrd. €



Das bedeutet, sie kann ihre Geschäftstätigkeit fortführen und sich darauf konzentrieren, neues Eigenkapital zur Absicherung gegen künftige Verluste aufzubauen. Jedoch bestimmen Eigenkapitalanforderungen, wie viel eigene Mittel Banken für die Finanzierung ihrer Investitionen einsetzen müssen. In unserem Geschäft mit der Siliziumhalbleiter -Industrie konnten wir im Bereich Speicherchips von der gestiegenen Nachfrage nach Flash-Speichern profitieren.

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Deutsche Bank slashes bonuses after lacklustre Financial Times. Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen Alle: Meistgelesene Deutsche Bank News. Die wichtigsten News von finanzen. Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Mehr zur Deutsche Bank-Aktie. Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten - USA sacken ab. Donna Messner zur neuen Geschäftsführerin. Die 5 beliebtesten Top-Rankings.

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EU geht gegen Banken wegen Verdacht auf Anleihenkartell vor. Deutsche Bank - Eine Pflichtaktie für Spekulanten. In der kurzfristigen Recovery. Sie können machen, was sie wollen — unter einer Voraussetzung allerdings: Sie riskieren das eigene Geld, nicht das des Steuerzahlers. Man kann das auch als goldenes Gesetz der Marktwirtschaft formulieren: Risiko und Haftung gehören zusammen.

Wer die Boni einstreicht, muss auch für die Verluste geradestehen. Die Banken heucheln Demut. Doch wahre Demut bestünde darin, für mehr Eigenkapital zu sorgen. Das aber scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser. Hartnäckig wehren sie sich gegen die Forderungen der Ökonomen nach höheren Sicherheitspuffern. Bei der Deutschen Bank betrug noch im Frühjahr das Eigenkapital gerade mal 2,1 Prozent der Bilanzsumme; das ist weniger, als Lehman vor der Pleite hatte. Inzwischen hat die Bank die Bilanzsumme geschrumpft und das Kapital erhöht, um nach eigenen Angaben auf eine Quote von drei Prozent zu kommen.

Und auch diese Zahlen ändern nichts daran, dass alle Banken der Welt einerlei, ob drei oder fünf Prozent insgesamt grottenschlecht kapitalisiert sind. Um das zu kaschieren, werfen die Banken Nebelkerzen in die Öffentlichkeit.

Eine davon sieht so aus: Eigenkapital koste sie mehr, weil die Aktionäre eine entsprechend hohe Verzinsung verlangten. Das dämpfe dann das Wachstum der Realwirtschaft. Geschickt wird aus der Verweigerung der Reform eine Drohung an die Gesellschaft: Wir schrumpfen euren Wohlstand, wenn ihr uns mit hohen Eigenkapitalvorschriften malträtiert.

Wer so argumentiert, der unterschlägt auf ziemlich unanständige Weise die Kosten, die er der Allgemeinheit aufgebürdet hatte in der Finanzkrise infolge der miesen Kapitalausstattung.

Zudem hat die Finanzwissenschaft diese Drohgebärde längst als hohl entlarvt. Denn zum einen wird auch Fremdkapital teurer, wenn wegen des höheren Risikos die Gläubiger der Banken nicht mehr darauf hoffen dürfen, vom Steuerzahler rausgepaukt zu werden. Aber wie viel Eigenkapital wäre angemessen? Die Industrie hat das übrigens, weil die Banken selbst es verlangen als Sicherheitspuffer für etwaige Kreditausfälle. Wie viel Eigenkapital hätte die Bank haben müssen, um einen Bail-out wie zu vermeiden?

Die Aktionäre hätten alle Verluste tragen müssen. Das wäre wahrhaftig der Systemwechsel. Unzumutbar, jaulen die Banken. Es ist Rhetorik, an der nur stimmt, dass man als Bank die Eigenkapitalquote auch erhöht, wenn man seine Bilanzsumme, sprich seine Ausleihungen, konjunkturschädigend herunterfährt.

Alternativ allerdings erhöht man das Eigenkapital durch die Ausgabe von neuen Aktien oder durch den Verzicht auf Gewinnausschüttungen. Jahrhundert waren Eigenkapitalquoten zwischen 25 und 40 Prozent! Und die Wirtschaft blühte. Die Alternative, die die Banken bevorzugen, ist das sogenannte risikogewichtete Eigenkapital.

Diese Messzahl hatte aber verheerende Folgen: Denn es unterstellt, man wisse im Voraus, wie riskant ein Bankgeschäft ist. Das kann man aber gerade nicht wissen. Nicht nur Spekulanten können gefährlich sein. Jeder Kredit ist ein Problem, wenn er faul wird.

Was also tun, wenn die Banken nicht freiwillig ihr Kapital erhöhen? Dann muss man sie zwingen. Kann eine liberale Zeitung das wirklich fordern?