Internationale Beziehungen I



Höherer Bedarf im Alter Privatversicherte gut auf demografischen Wandel vorbereitet Durch die Altersrückstellungen sind die Privatversicherten nach Einschätzung des Verbands gut auf den demografischen Wandel vorbereitet. Ein Zeitungsfoto hat sie dazu angeregt. Die Amerikaner haben eine immens hohe Meinung von sich selbst, und es fehlt nicht viel, dass sie glauben, eine Art Species jenseits der menschlichen Rasse zu sein. Der Künstler setzt sich mit den Traditionen seinesLandes auseinander, das sich im wirtschaftlichen und industriellen Aufbruch befindet, in dem das materielle Denken überhand nimmt.

l’usage du mot / notes for soloists / zaroum · Gedichte


Das Buch, das Franz Mäder mit dem Künstler gemacht hat ist sehr schön geworden. Eine leise Kritik vielleicht, dass doch etwelche starke Bilder die sich in Privatbesitz befinden, fehlen.

Hotelszenerien, Vororte, Karretten und Pflanzen geben einen schönen Einblick in die Arbeit des Künstlers, der uns immer wieder die kleinen Dinge vor Augen führt. Sie hat sehr schöne und gekonnte chinesische Papierrollen gemalt. Auf dunklem uni-Grund schwebt die Rolle im undefinierten Raum, ebenso eine ihrer Bolen. Einer anderen gibt sie in den Hintergrund Strukturen, die eine Art Bezugsort markieren. Einblick in den suprematischen Weltentwurf, jenseits der sichtbaren Dinge.

Im Kubismus und Futurismus analysierte er die Volumen- und Bewegungsverhältnisse. Zum Suprematismus gehören das Schweben und Fliegen. Das berühmte schwarze Quadrat von Malewitsch ist gedacht als bewegliche Masse, die sich auch zu langen, schmalen Rechtecken zusammenziehen bezw, ausdehnen kann. Je weniger die eigenen Schöpfungen mit der Natur zu tun haben, um so kreativer kann ein Künstler sein.

Seine Maskenbilder wirken oft recht grob und erschreckend. Das Bürgertum und kleine Volk? Sehr subtile Zeichnungen sind da: Ganz überraschend sein gekonntes Frühwerk etwa die überraschten Masken, die er mit 17 gemalt hat.

Ich freue mich sehr. Das wird ein ganz toller und lange erwarteter Band. Vernissage und Buchvernissage zeitgleich mit Peter Bräuninger am 3. Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern. Da sammelt jemand "alles", was er findet, das sollte die Schweiz nicht verlassen, sammelt wenig Bekanntes, das sogar die Geschichte umschreiben lässt kunsthist. Die Ausstellung in Themen gegliedert untertützt das Schauen des Besuchers. Einzig wo bleibt die Moderne, wo unsere Zeit.

Gibt es das in der riesigen Sammlung? Spannend zu wissen, was der Sammler auswählt oder ausgewählt hätte. Sehr gute Stimmung und berührende Im Kornhaus die Ausstellung der angehenden Architekten. Eine reiche, spannende Schau, die mehr Zeit erfordert hätte. Das Thema der Zersiedlung auch, Holzbau. Eigenbau mit vorgegebenen Elementen. ZPK hatte so lange Meschnschlangen dass ich die Performance aufgab und weiterzog. Olga Picabia, die ja unzählige Nächte hier im Sonnried beim Rommespiel verbracht hat, ein Rubiger Bahnvorstandsmädchen, das als Kindermädchen in die Künstlerwelt findet und darin aufgeht.

Aus allen Sparten sind die Besucher da - mehr als zweihundert. Spannend die Positionen vom Basler Kulturverantwortlichen. Gespräche, Gespräche, kommunizieren mit allen Kulturproduzierenden und immer wieder: Mir schwebt immer noch ein unterfangen vor, bei dem eine ganze Stadt oder Region ein Thema erarbeitet quer durch alle Sparten und wenn's gefällt sogar bis in einzelne Geschäfte.

Das könnte sehr reich an Aspekten werden. Im leeren Industriegebäude wird gearbeitet: Das Endprodukt kann so nicht eindeutig zugeordnet werden. Da ist der Raum mit der Lichtinstallation, streng ausgelegte Neonlichhüllen.

Ideen, Wünsche Träume Absichten und Einsichten aufschreiben. Heute Abend viele Performances. Was leider fehlte, war eine klar andere Meinung, die herausgefordert hätte. Glauser warmherzig und gerade, Ulli der sich in seiner Sucht verloren hat und Regula, die nicht Aussenseiterin werden kann, spielen hervorragend.

Was mich an diesem Film am meisten erstaunt, dass dieses uralte Thema ehrlicher Freundschaft und nützlicher Freundschaft, die zum Aussenseiter oder Gesellschaftstauglichen führt, heute so stark erlebt wird, unsere heutige Gesellschaft so bewegt. Wo wäre ich gestanden? Wunderbar all die Notizbüchlein.

Ein ausgeprägtes "Dransein" begegnet uns in dieser Werkschau. Bilder die Fragen aufwerfen, billig erscheinen und doch nicht loslassen. Ein Denker - aber vielleicht löst er seine Fragen primär im Kopf? Eine Liebesgeschichte auch, mit traurigem End, oder findet sie ihre Erfüllung im eigenen Tod?

Stark die in den Film einbezogenen Kinder, die Verständnis für ihren Vater haben, der ohne Barbara nicht mehr leben konnte.

Es wurde gelacht und applaudiert. Von ganz jung bis ganz alt war auf Bühne und im Parterre alles da. Es wurde viel gelacht. Einmal Körperräume von aussen und einmal von innen. Gigga Hug lässt uns die Körper in ihren Zeichnungen suchen. Viel Interessierte gehen von Galerie zu Galerie. Unglaublich, was die tanzenden Körper ausdrücken können. Schmerz und wenig Freude, aber treffend bis Faber erleben muss, dass eine Welt voller Emotionen auch ihn vereinnahmen kann.

Aquarelle von Samuel Hieronymus Grimm. Ein vergessener Schweizer, der in England im Jahrhundert furore gemacht hat. Interessiert und animiert schiebt sich die Menschenmenge seitwärts nahe an den Bildern vorbei, um möglichst die Details lesen zu können. Das Wort phantastisch drängt sich auf. So auch der junge, der Turmwart im Münster werden wollte und als Knabe die Treppe dort hinauf regelmässig putzte,pro Stufe 1 Rappen, macht Rappen.

Mit 53 Jahren dann wurde er für fünfzeh Jahre Turmwart. Als junge Aktivistin floh Sarvestani nach der Revolution aus dem Iran. Suchte Jahre später wieder den Kontakt zu ihren mitstreiterinnen und hört ihre unglaubliches Leiden in der Verhaftung, den Gefängnissen. Sie hat Erstaunliches geleistet in kurzer Zeit. Mit bleibt die ins Surreale kippende Verbindung von Mensch und Tier eher fremd.

Marina Abramovic steht im Zentrum. Das eigene Bewusstsein und Körpergefühl werden von ihr erkundet. Härte und Konsequenz gegenüber sich selbst bringt sie immer wieder an Grenzen der Verletzbarkeit. Adela Jusic filmt ihre Grossmutter, während sie ihr die Haare kämmt und färbt und zugleich flüsternd die Geschichte der Grossmutter erzählt.

Kriege, Hunger, Abwertung der Mark Sie erzählt die desaströse Geschichte des Landes Jugoslawien. Sehe mir die Ausstellung später an. Die Bilder werden abgeholt. Hilda Staub kommt schon früh, so dass wir noch Zeit zum Erfahrungen austauschen haben.

Nach dem schwierigen Sommer ist die Künstlerin wieder voll am Stein an der Arbeit. Das Schiff in Schieflage soll noch präziser werden. Sie weiss viel zu erzählen von ihren jüngsten Erfahrungen, vom Ausgeliefertsein und dem Willen zum Leben.

Ich freue mich auf ihre Ausstellung im März im Kunstkeller. Werner Jans hat beeindruckend seine Idee einer Prozession im Holz umgesetzt.

Unglaublich was da alles an Leben mitgeht. Er hat dem Ganzen viel intensive Farbe gegeben. Sie machen es ausgezeichnet und ernten viel Lob. Lebendige Szenerien - viele Kinder. Das ist immer spannend auch für Entdeckungen von noch nicht Bekanntem.

Oft als rassistisch bezeichnet, setzt Bernhard Giger in der Einführung dieser Einschätzung auch eine Komponente der Heimatsuche entgegen. Sie zeigt sich in der Konsequenz, mit der Ethan Wayne immer unterwegs - die von Indianern entführte Tochter seines Bruders sucht und findet. Heimat, die er in der nicht möglichen Beziehung zur Frau seines Bruders - dessen Familie bei einem Indianerüberfall gesamthaft getötet wurde - nicht finden kann und darf.

Da fehlt sofort etwas, aber anregend für das eigene nachfragen ist die Aausstellung sicher. Beeindruckend und hoch aktuell die Auseinandersetzung in den verschiedenen sozialen Schichten. Vorher die Ausstellungswoche - spannend aber auch fordernd. Erstaunlich wie er spielerisch Kontakt zum Publikum aufnimmt, wie er gelassen über die Bühne geht, als überlegte er die Fortsetzung, die in einen nächsten Höhepunkt führt.

Gute Zusammenarbeit und spannende Positionsmöglichkeiten. Ich freue mich in der Ausstellung präsent zu sein und die Arbeiten intensiver zu betrachten. Viele Facetten werden gezeigt, muss nochmals hingehen, um ein klareres Bild zu erhalten. Hatte an Vernissage erstaunlich viel Publikum. Zurück von einem reichen Berlinaufenthalt mit zwei Ateliers: Der auch am Tag mögliche Wechsel hin und her hat sie totel stimuliert.

Viele neue Arbeiten sind entstanden, Farbe ist dazu gekommen und bereichert ihr Werk. Am letzte Wochenende, an dem sie auf dem Pilgerweg dem Inn entlang bis Insbrnuck soielte und sang sie drei neue Kompositionen und übte mit dem Vokalorchester von München ein Stück.

Eine erstaunliche Künstlerin, die mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft ihren Weg geht. Ich freue mich aauf ihre Ausstellung im Kunstkeller im Januar. Ich könnte mir bei diesem Anlass eine regere Nutzung vorstellen. Farbintensive Bilder von Willi Müller werden uns beglücken. Im art-room wird Sara Rohner uns mit ihren überzeichneten Pressebildern fesseln. Sie hat für jetzt ihren Fotoapparat auf die Seite gelegt und zeichnet mit schwarzer Tusche Körperhaftes.

Angeregt von künstlerischen Bildern von Werbung und Fotografie übernimmt siederen Körperformen, umwickelt sie gleichsam auf ihrem zweidimensionalen Papier. Die nächste Ausstellung will vorbereitet sein. Ein spannender Versuch spartenübergreifend zu arbeiten: Ein Riesenklamauk mit Feinheiten, die im Geschrei doch leider fast untergingen, wäre da nicht die romantische Einblendung der Clown-Geschichte gewesen, die ja dann tatsächlich etwas hiesigen Boden verträgt.

Er will ein breiteres Publikum ansprechen mit einem gemischten Programm pro Abend und Schwerpunkten, 3-Tagesangeboten. Der Tanz soll nicht verloren gehen. Kinder ausgeliefert dem Tun der Erwachsenen. Widerstandslos werden sie herumgereicht, über die Schultern gehängt ja am Boden nachgezogen und liegen gelassen.

Einen Augenblick lang fühlte ich mich als Zuschauer eines Giftgasdramas, so leblos lagen die Kinder da. Ja das Spiel kehrte und die Kinder befahlen, rupften und zogen die Erwachsenen herum. Plüschtiere, die sie von Besuchern erhalten hat. Sie hat sie in Farbe getünchte oder damit besprayt und auf dem Papier gedreht, sie hat sie mit Gips überzogen und kupfern, selbern oder golden besprayt, sie hat sie im Gestell aufgereiht, gezeichnet und geprägt.

Wie gehe ich mit meinen Teddys um: Aus ihrem langjährigen Schwalbenmotiv entstehen heute fliegende Objekte. Vor dem Atelier von Sara Rohner. Sie arbeitet seit Jahren mit Pressebildmaterial, das sie stets in einen anderen Kontext ummalt. Viele gute Kommentare zur Ausstellung und Gegenüberstellung. Menschen an Rändern, den Blick in die Ferne gerichtet, etragen von ihren Stimmungen. Der Verein Berner Galerien hat eine kurator ausgewählt, der Thema und künstler bestimmt hat und die Ausstellung kuratierte.

Soziale und gesellschaftspolitische Fragen werden aufgeworfen und sehr verschieden gelöst. Vom einfachen Eingriff beim viel zu hohen Springbrunnen, wenn wir die Masse des barocken Gartens betrachten bis zum witzigen, parodierenden Grenzland von privatem zu öffentlichem Raum und umgekehrt. Eine mögliche Abfolge bestimmen und ein Lay-out, das dem trompe-l'oeil gerecht wird.

Zu jedem Bild hat der Künstler nicht nur eine Geschichte, sie beinhalten alle persönliches und überpersönliches Zeitgeschehen. Ich wünsche der Leserin, dem Leser schöne Sommertage und melde mich später wieder.

Endlich habe ich Musik von Karlheinz Stockhausen gehört: Klänge, die wir nicht jeden Tag hören. Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire forderte vom Zuhörer mehr. Ein Sprechgesang, der neben weichen Stellen viel Aengste und leidenschaftliche Ausbrüche thematisierte.

Jürg Mollet zieht es immer wieder in die Wüsten und die blühenden Oasen. Hinter allem steht die Frage: August Macke und die Schweiz. In dieser intensiven Zeit schuf er mit Farben und Formen eine eigene Mal- und Ausdrucksweise, die in ihrer Synthese und ihrem Leuchten heute noch begeistert. Sehr schön sind die Räume gestaltet. Dadurch können viele verschiedene Themen und Aspekte klar gegliedert und dargestellt werden.

Da ist die Familie, immer wieder Mackes Frau. Expressive Gärten sind zusammengestellt. Dazwischen wandgrosse Fotografien aus diesen Jahren, sodass wir uns sofort in jene Zeit versetzt fühlen und auch der Alltag dieser Zeit nahe gerückt wird. Ich erinnere mich als der Lehrer Berger mit der ersten Ausstellung begann.

Er brachte auch Konzerte mit berühmten Solisten in die Kirche Trubschachen. Er erzählte mir, wie die Schachenleute kamen, als sie sahen, welche Autonummern und welche Wagen angefahren kamen.

Das musste doch etwas sein, was da der Lehrer organisierte. Und sie strömten herbei, sassen auf zusätzlichen Klappstühlen.

Heute gibt es mehr als freiwillige Helfer im Dorf für diese Anlässe. Da sind sie all die grossen Künstler, fotografiert von Kurt Blum hier im Bern der 50er und 60er Jahre z. Als die halbe Welt nach Bern schaute, um zu wissen, was sich in der Kunstwelt bewegte. Oder in der Welt gleich nebenan: Kurt Blum ist ihnen begegnet, hat ihre Ateliers gekannt. Seine Aufträge führten ihn zu den Opernbühnen und nach Italien, wo er Aufnahmen in der Stahlindustrie machte, die in ihrer Lichtführung überzeugen.

Die Ausstellung wurde von der Fotostiftung Schweiz realisiert und ist nicht nur für Bern bedeutsam! Hundefest und Faltertanz im Kunstmuseum. Das Kinderbuch, das wir hatten, habe ich mit gemischten Gefühlen betrachtet: Freude, Schrecken und Entsetzen waren mit dabei. Die Personifizierung der Tierwelt allerdings, war mir nie nahe, allzu skurril und surreal, wenn vom Charakter unseres Erlebens sicher treffend. Gekonnt und sorgfältig gezeichnet, wobei ich aber den stets umfassenden Strich gerne hin und wieder durchbrechen würde um den subtilen Farben Raum zu schaffen.

Ein gelungenes Buch und eine vielfältige Ausstellung. Breit gefächerte Wahl, viel Spannendes. Kurt Caviezel mit Porträts. Im Herbst , war er mit Strassenbildern Fotos im Kunstkeller. David Chieppos Arbeit unten, Malerei bin ich schon mehrfach begegnet.

Sandrine Pelletier mit Nafas, dem Wind der inspiriert. Camille Paravicini mit einfachen stereometrischen Formen in der Fläche, schwarz-grau-weiss. Abfall und unendlich aneinandergereihte Reihenhäuschen unten.

Sie nutzt Abfallholz aus einer Schreinerei, überspannt sie mit Seidenstoff, zeichnet die Jahrringe meist längs nach, entfernt den Stoff, malt das Holz weiss an und zieht den Stoff wieder darüber. Jetzt wird die Zeichnung lesbar. Eine subtile Arbeit voller Hintersinn unten. Sie überzeugt immer noch. Sehr schön auch das Büchergestell von Claudio Parmiggiani unten. Mit Feuer und Rauch holt er die vorher nicht gesehenen Konturen von Objekten hervor. Er hält die Rauchsilhouetten der angebrannten Bibliothek fest.

Im Sinne von es bleibt nichts als Schall und Rauch. Er hat sie meines Wissens auch an der Dokumenta aufgestellt - immer nach den Erfordernissen der Umgebung. Hier zwischen dem Messeneubau und der grossen Uhr wird das Armsein abstrakt, ja interessant - ob sie zum Übernachten offen ist? Vielerorts führen heute die Touristenströme bereits durch Armenviertel, so auch hier, wo man sich zwar hölzern, aber doch an der Sonne bequem einrichtet, ohne viel an Regen und andere Jahreszeiten zu denken.

Messetrend in der ersten Etage, wo eher die jüngeren Galerien und Künstler anzutreffen sind: Parterre viele "alte Bekannte", auch klassische Moderne. Er malt nicht nur Bilder. Er collagiert, macht Objekte, fotografiert. Im August im Kunstkeller im art-room. Stranderinnerungen, im Sand wühlen, süsses Nichtstun..

Roman Signer und junge Künstler, die in verwandtem Engagement arbeiten. Wie kann das Material anders genutzt werden, als der Produzent es sich vorstellt. Sie sehen völlig verdreht aus. Was hier sicher fehlt sind Arbeiten von Ulrich Güdel. Sie hat gut gearbeitet. Ich freue mich auch auf die Fotoserien. Mao ruft Schüler und Studenten auf, eine neue Gesellschaft zu schaffen. Nach zwei Jahren beschliesst er die chaotisch gewordene Bewegung der Parteikontrolle zu unterstellen.

Die Arbeiterklasse soll die Führung übernehmen. Dieser verteilt er die Mangos, die er eben vom pakistanischen Aussenminister erhalten hatte. Das Symbol ist überall in der Populärkultur, verschwindet aber auch wieder schnell. Die Macht der Gestik ist offensichtlich. Touchscreenfotos von Gewalt und Morden werden mit einer Fingerbewegung weggewischt. Hirschhorn setzt zu Kriegsszenerien Hochglanz-Models.

Hans Witschi hat eine Sammlung von. Sara Masüger hat ihre eigenen Armen aus Acrylstal geformt und aufgehängt. Ausdruck findet auch nur die Auswirkung einer Geste.

Ein Thema das die Künstler immer wieder beschäftigt. Er wird im Herbst den art-room im Kunstkeller Bern bespielen - mit Malerei. Der SAC feiert seinen Das Hüttenholz ist allgegenwärtig und verbreitet eine Stimmung. Wir vernehmen wo welche Hütten sind, wie hoch die Zahl der Besucher, wie die Übernachtungsmöglichkeiten. Wie wird das Essen und der anfallende Abfall bewältigt. Wie sieht es mit den Toiletten aus. Und was erwartet uns bei der Jahr-Feier. Gibt es eine Zivilisationsgrenze mit einem Gitterzaun - jenseits Wild und Natur, wird der Aletschgletscher zum Badesee und Sommerplausch vorhanden sein Die Problematik, dass immer mehr Menschen in die Berge gehn, oder die Klimaerwärmung werden angesprochen.

Hier werden Videos von Bergführerinnen, solchen, die es gerne hätten werden wollen, und solchen, die es sind. Willi Müller mit Heini Stucki. Heini Stucki zeigt Fotos, die von ihm gemacht wurden von bis heute. Willi Müller erfindet das Zeichnen neu! Daniel in der Löwengrube. Eine lebendige und äusserst abwechslungsreiche Szene engagiert sich mit eigenwilligen Konzepten. Heute Monika Löffel mit ganzen Paketen von Zeichnungen, die hintereinander zusammengehören. Die Wartenden allerdings sind alle für sich allein.

Eine liess sie von einer Trachtennäherin sticken. Martin Möll arbeitet an einem Projekt "Waldwege", die er z. Gold gesprayte Blätter oder Dinge im Wald, die er nach der Aufnahme liegen lässt. Verweben von Sträuchern mit Fäden - auf Schnee warten, die Natur, die das Geflecht wieder integriert.

Martin Möll ist gut unterwegs und wird im Kunstkeller wieder mit einer Ausstellung anzutreffn sein. Looslistrasse, Atelier von Sylvia Hostettler, die auch eine interessante Arbeit mit verschiedensten Materialien macht.

Das Schwarz ist aber sehr verschiede in seiner Wirkung. Sie spielen bis der ganze Saal Rhythmus klatscht. Das Kornhaus lädt zur Matterbiografie ein. Die Leute versprechen sich etwas. Er sprach von uns, mir und dir.

Leider konnte ich nur 25 Minuten bleiben Sitzung , der Eindruck vom Gespräch zwischen Ein gutes Projekt von Kanton, Stadt unf Burgergemeinde unterstützt. Der Vereinsvorstand lädt Künstler ein währen zwei Monaten in einem grossen Raum zu arbeiten. Der Künstler wird von seinem Atelier in einen "leeren" Raum versetzt. Wie geht er mit dieser Situation um?

Sie sind an der Decke fixiert: Der Blick unter und in die Tücher gegen dasdurchscheinende Licht bringt ein intensives Farbenspiel, das in immer neuen Formationen von blass rosa zu fast dunkelrot reicht. Jede Viertelstunde reisst ein überlautes Stück Jazz den Betrachter aus seinem Sinnieren, was aber auch zu neuem Schauen leitet.

Eine luftige Ausstellungsarchitektur empfängt den Besucher. Wir wählen unseren Betrachtungsweg selber. Auch die Farbe der Wände, die sich verdunkeln und das Mystische steigern kann, wird wieder mit hellen Tönen aufgelockert, wo mehr Symbolisches gewichtet.

Viele schöne Werke und wir sind ihnen nah! Ein Detail, das ich noch nie so klar gesehen habe. Auch daran, dass Fingernägel gebraucht oder schmutzig sein können. Das gefällt mir sehr.

Sie zeigen die grossen Diskrepanzen und werfen Fragen auf zu den stellenwerten von Arbeit und Freizeit, auch zu was in den verschiedenen Sozietäten als Glück empfunden wird. Er gibt sich einer modernen Art Historienmalerei hin. Der Maler sucht in jedem Bild eine bestimmte Situation festzulegen, die verschiedene Komponenten enthält.

Die Situationen lassen uns aber ihr Bestreben, ihre Haltung in bestimmten Momenten offensichtlich werden. Dexter Dalwood erwartet vom Betrachter aber ein breites Wissen.

Subtil der Schnee im fast blätterlosen Strauch mit den kleinen roten Beeren. Und ganz schön die Fotos von Alexander Jaqmets, die sich wgen des Glases nicht fotografieren lassen. Die Galerie zeigt Progr-Künstler. Spannend dieser Austausch unter den Galerien.

Nach dem Buch der Film. Diesmal wurden allerdings recht viele Passagen mit dem Gedankengut des jungen Arztes mit einbezogen. Wie weit soll sein Garte - der Säule eentlang aufwärts - gepflegt werden. Die Gesprächsrunde scheint sich in einer Mitte zu finden. Das grosse Publikum wurde in die Diskussion nicht einbezogen.

So werfe ich hier die Frage auf: Würde Meret Oppenheim heute noch gleich denken? Sie war offen für Neues, gehörte zur Avantgarde. Ob sie nicht auch die Möglichkeit ins Auge gefasst hätte, die Natur weiterwirken zu lassen und ihr Werk - wie das in der jungen Kunst oft ins Auge gefasst wird - in sich zerfallen zu lassen. Hier würde in zwanzig, dreissig Jahren wieder ein Platz für ein neues Kunstwerk, das dann hoffentlich auch die Gemüter so bewegen würde wie der Brunnen, entstehen,. Emanzipiert sind wir doch alle", in der Dampfzentrale.

Von der Jury werden drei Arbeiten für die Publikumsjury ausgewählt und vorgelesen. Der Publikumsentscheid ging an Danielle Baumgartner-Knechtli. Sie steigt um, auf ein Modell, das eine viel lockere Aufteilung zwischen Arbeit und Familie zulässt. Benno Loderer der Stadtwanderer, spricht über die Arbeit des Künstlers. Viele Besucher des Anlasses.

Voll intakt, datiert aus den Anfängen des Nach langem Anstehen haben wir Billette erst für Film zum arabischen Frühling - Gespräch M. Schmied über die Fotokunst von Hannes Schmied. Wann wird etwas Kunst. Später treffen wir ihn in der - Credit Suisse vor dem jüngsten ausgezeichnete Video. Im ersten Stock sind frühere Gewinner zu sehen - stadtabwärts trennen wir uns vor der Burgerbibliothek.

Ich habe mir die Tiefen bis in die Zivilschutzkeller und den Notausgang bis zur Aare, schon früher angesehen Notausgang bis zur Aare, schon früher angesehen. Leider sind die Porträtisten - mit Bleistift und Wort - besetzt.

Hier habe ich aber gefehlt. Der Künstler setzt sich mit den Traditionen seinesLandes auseinander, das sich im wirtschaftlichen und industriellen Aufbruch befindet, in dem das materielle Denken überhand nimmt. Die Reflexionen in seiner Kunst sind aber auch seine Biografie, die ihn von ländlicher Armut und Tradition in die Grossstädte führt. Sein Material reicht vom Kuhdung zum Edelstahl. Auch das Essen wird täglich mit zur Arbeit genommen, wird vom Velokurier von zu Hause oder einer Verteilstelle gebracht.

So sind altes, verbrauchtes Geschirr und Kochwerkzeug zu eindrücklichen Installationen zusammengefügt. In Edelstahl türmen sich die Essbehälter über- und nebeneinander und fliessen auf einer riesigen sushibandschlaufe wie Grossstadtschkuchten an unseren Augen vorbei.

Essen vorbereiten, Essen bringen, Essen essen: Ich bin ein winziges Rädchenim System. Ich als Europäerin und Individuum empfinde auch, wie unbedeutend ich in der ganzen "Maschinerie" bin und wie zweifelhaft mein Beitrag ohne die Möglichkeit einer starken Verwurzelung in einer Sozietät.

Die rasante entwicklung in Indien wird auch da Verluste verzeichnen. Eine Ausstellung zum Hinterfragen und auch mit vielen poetischen Momenten. Regisseur und Hauptdarsteller zugleich. Faszinierend zu vernehmen, wie er gearbeitet hat, wie er unendlich viele Positionen aisprobiert hat, aufnahm, weitertrieb bis zur Vollendung - die auch immer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit beinhaltet - oder fallen liess.

Wunderbar all die Überraschungen. Die grossen Figuren der letzten Jahre bevölkern die Scheune: Frauen, Jungs, eine Nonne, sehr schön und still eine Schwangere. Stehende, sitzende, gehende, protestierende Figuren sind da. Jede Ausdruck ihres eigenen Lebens. Beim Ausgang gegenüber hat sich der Bildhauer seinen Arbeitsplatz eingerichtet.

Hier hockt ein Arbeiter. Eine Auftragsarbeit, die ihm aber jede Freiheit liess. Er freut sich sehr und zeigt mir auch das Modell. Geschichten, die ihm auch wieder Ideen für seine beseelten Figuren geben. Später zeigt sie mir ihre Arbeiten. Erschütternde Themen von Engnis, Einsamkeit und Flucht - fast ohne Agression, mehr ergeben als auflehnend - hoffnungslos und doch wird ein Versuch gewagt.

Ein Schiff beladen mit Menschen und Tieren. Eine Arche Noah voller Not, die nicht landen kann, hinausgestossen in die stürmische See. Ein Werk, das noch in Arbeit ist. Ein Zeitungsfoto hat sie dazu angeregt. Wieviel Menschen finden im Kunstkeller Raum, wenn sie dicht an dicht in einer Ausstellung stehen, und was von den Bildern, um die es hier eigentlich ginge, bekommen sie noch mit?

Nicht wenige haben sich verabschiedet und ihren Besuch auf später verschoben, was ich gut verstehe. Der Andrang war riesig. Die vielen positiven Kommentare zur Ausstellung lassen immerhin den Schluss zu, dass einige der Besucher auch noch Bilder entdeckt haben.

Er wird vermutlich nächste Woche erscheinen. Die Ausstellung kreist das bin ich schön ein, hinterfragt es in vielen Positionen, bezieht die Besucher mit ein und entlässt uns nach dem Besuch mit noch mehr Fragen an uns, unser Wesen, unsere Gesellschaft.

Und gerade dieser offene Ausgang macht die Ausstellung für uns spannnend und sehenswert. Im art-room installieren wir nicht die Aquarelle wie vorgesehen.

Gerne mache ich eine Gruppierung von vielen kleineren Ölbildern, die der Künstler gemalt hat. Die Aquarelle am Eingang, die globalen Städte, führen in den ersten Hauptraum, wo wir die vielen Städte mit ihren phantastischen Lichtern bei Dämmerung und Nacht begegnen. Der dritte Raum öffnet sich auf helle Wasser und Bergrücken, sowie einmalige Schneebilder. Künstler, die für andere Künstler bedeutend sind, bevor sie kommerziellen Erfolg haben und ihre Arbeit von Kuratoren anerkannt wird.

Gerade Thomas Kratky - hat eine ganze Künstlergeneration rund um Bern beeinflusst. Er ist mit seiner beeindruckenden Gesamtgestaltung weit über die Konditionen und Möglichkeiten hinausgegangen und so nicht in Frage gekommen, was ihm selbst allerdings klar war.

In der Ausstellung allerdings begeistern sie mich gerade mit ihrer guckkastenartig angelegten la route des Indes. Spannende Arbeiten von Dan Grahams sind da. Er hat sich früh mit Minimalismus, Konzept- Video-und Performancekunst auseinandergesetzt. Eine reichhaltige, sehenswerte Ausstellung, die uns in oft Unbekanntes eintauchen lässt. Sehr schön das erste Stück: Words failed me, war mir fast zu lang. Reflection ein Tanz zu zweit. Mission Eorohell, eine Wiedereinstudierung.

Was da alles geleistet wird ist als nur-Zuschauer nicht zu ermessen. Von ihr wusste man nur noch aus alten Schriften. Im haus zum Kirschgarten, wo J.

Burckhardt aufwuchs werden über einhundert arabische Kostüme und Schmuck aus der bedeutenden Sammlung Widad Kamel Kawar ist Palästinenserin und lebt in Jordanien gezeigt. Die sehr schönen Exponate sind in die Dauerausstellung der Wohnkultur des Jahrhunderts integriert, was allerdings nicht immer zum gegenseitigen Vorteil ist. Jetzte sollte ich Petra umfassender begegnen. Das warme ockerfarbene Papier, das der Künstler wählte sollte sich als genau richtig für die Atmosphäre der weiten dürren Ebenen und die ockerroten Sandsteinfelsen und Schluchten erweisen.

In Petra, der geheimnisvollen Felsenstadt, an einer wichtigen Kreuzung des Seidenweges gelegen, tauschten die Nomaden ihre Zelte mit den in Stein gehauenen Felsenorten. Vieles, auch Vermutungen zeigt die Ausstellung. Kurz aber gross war und weit reichte ihre Macht während ca zweihundert Jahren. Verblüffend das ganze Wassersystem.

Von den Römern gelernt? In den vor allem am Eingang verwirreeingebauten Stein- und Felskulissen begegnen wir Originalsteinen, Büsten und Friesen, die begeistern. Die Besucher sind eingeladen bei den Proben und Konzerten zuzuhören. Es steht in Flims. Ich wünsche ihnen viel und auch kaufkräftiges Publikum. Gigga Hug fand - wie wir wissen - in Prag zu ihren Puppen-Fotografien.

Puppen mit ihren Persönlichkeiten, die sie ausstrahlen, mit ihren Verletzungen, die ihnen der Gebrauch zugefüg hat. Mit Hilfe von Spiegeln bringt sie in der blauen Stunde ein besonderes Licht auf sie und zaubert Weichheiten in ihre Fotos, die die Puppen zum Leben erwecken. Gleich gegenüber nächtliche Architektur aus Kairo von Brigitte Lustenberger, was zusammen einen spannungsvollen Raum ergibt. Künstler arbeiten während 14 Tagen in ungenutzten Räumen.

Die nächsten 14 Tage arbeiten und überarbeiten nächste Künstler Bestehendes usw. Der Abendanlass auch zeigt, mit wie wenig das Publikum zufrieden oder gar begeistert ist - oder ist es vielleicht goodwill den Künstlern gegenüber eine nicht ganz übliche Situation zu honorieren?

Was fange ich damit an? Im Kornhaus werden die Wettbewerbsarbeiten des Schindler Award gezeigt. Architekturstudenten in ganz Europa setzen sich mit der Schützenmatt und ihrer Umgebung auseinander. Wie kann hier städtebaulich ein Anschluss Unihügel, Bollwerk, der Einbezug der Reithalle, der Eisenbahnbrücke, der Verkehrswege bis hinunter zum Aareufer und Altenberg gefunden werden.

Erstaunlich, was sich die Studenten alles einfallen liessen. Nebenan das mit dem 1. Jetzt auch grossräumig mit Beton Blech, gepresstem Papier und Plastik. Farbabstimmungen werden wichtig, das Spiel der Flächen untereinander. Leider habe ich kein Foto von der witzigen Serie Plastikflaschen - aus Beton. Sie stehen, neigen sich, versinken in sich selber. Jede hat ihren ganz speziellen Buck. Wie im Mittelalter baut die jeweils nächste Generation weiter.

Beeindruckend, wie er die Formen des katalonischen Sandsteingebirges rings um das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat in seine Architektur übersetzt. Nicht das Interesse von Klee für die asiatische Kunst und Haltung ist für mich so erstaunlich.

Aber die Wirkung seiner Arbeit auf Japan! Auf das Japan von heute! Paul Klee ist gestorben. Längst war er fällig, hatten wir doch nur Mailkontakt. Die letzte Arbeit, die ich gesehen habe war die Installation im Kunstmuseum Luzern mit ihrer Performance auf ihrer Bratsche. Da hatte sie am Lucerne Festival auch ihren grossen Auftritt. Die Quellen wurden für ein Kurbadehaus gefasst.

Er hat ihr die rote Farbe in ihre Zeichnungen gebracht. Sie denkt auch bereits über Ocker nach. Das nächste Stipendium führt sie demnächst nach Berlin. Hier wird sie im März anlässlich der Berliner Festspiele mit einer grossen Installation in den Zuhörerraum hinein "Mercurial Touch" gegenwärtig sein und sie mit zwei Live-Performances bespielen. Und - das hoffe ich - werden wir sie auch bald wieder bei uns im Kunstkeller Bern antreffen. Spannend zu sehen, wie ihn nicht die Auflage als solche interessiert, vielmehr die Möglichkeit dasselbe Motiv verschieden zu drucken: Hier können wir die Weiterentwicklung einer Platte verfolgen.

So hatten sie für einen Tag ein neues Dasein und gaben dazu einen Blick auf die Geschichte frei. Ganz oben im Museum in der riesigen Halle zehn oder mehr Videos, Wände füllend, projeziert. Je ein Zimmerausschnitt einer Villa, ein einzelner Musiker spielt auf seinem Instrument nur mit Kopfhörer mit anderen verbunden.

Wir Zuschauer, Zuhörer hören das ganze Spiel, ja bewegen uns darin, sehen und hören diesem oder jenem zu. Das besondere Erlebnis dabei ist eben das Mitten-Drin-Sein. Eine sehr schöne und poetische Ausstellung.

Sie ist auch sehr geglückt haben sich doch die Künstlerin und der Künstler gegenseitig angeregt, ja herausgefordert mehr unter aktuell oder den Künstlern. Herzschläge als Urrhythmus für Tanz. Trace , eine Uraufführung. Agon , eine Uraufführung. Ein spannungsvoller, ausserordentlich schöner Abend. Erste Szenerie in pastellfarbenen Tönen ein offener Tanz voller Leichtigkeit, der doch sehr präzis in sich gegliedert wird und seinen gesteigerten Ausdruck in dem verschieden beleuchteten und bewegten Bühnenbaldachin erhält.

Wir sind aber anspruchsvoll und suchen eine Abfolge, die uns alle erfreut und überzeugt. Hier bereits einige Bilder. Der Kanton muss in der Kultur 1 Million einsparen. Die kantonaale Kunstkommission darf nichts ankaufen. Sie setzt schwarze Punkte bei den Werken, die sie ankaufen würde. Keine Unterstützung und Anerkennung für junge Künstler! Kunst gibt es nur da, wo eine Gesellschaft kaputt geht. Etwa so war ihr Ausspruch. Vielleicht könnte man auch sagen: Kunst entsteht da, wo eine Gesellschaft in Bewegung ist, wo Neues entdeckt und formuliert wird.

Der Film, besser die Arbeit von Abramovic the artist is present ist schlicht grossartig. Durch die verschiedenen Performances, in die wir Einblicke erhalten, nimmt uns die Persönlichkeit der Künstlerin mehr und mehr gefangen. Noch ist die Bergwelt, sind die Berghütten i. Ein Blick in deren Keller zeigt uns aber das ganze Messsystem für einen präzisen Alkoholaus-schank.

Der Saisonabschluss bringt unendlichen Abfall. Als letzte Position links und rechts aussen je eine grosse Fotografie "Leichentücher", abgedeckte Gletscher. Die präzise Angabe der Örtlichkeiten machen die Realität noch realer, brutal sicht- und greifbar. Endlich meint man von aussen, waren doch sie es, die den Ton mit den Mitarbeitenden nicht gefunden haben.

Bernhard Pulver allerdings steht immer noch hinter ihnen, was doch sehr fragwürdig ist. Vieles könnte allerdings noch verbessert werden. Das Kellerlokal bietet auch Raum für Künstlerlager. Zur Einweihung an Halloween sind viele Künstler und Kunstliebhaber da.

Boris gibt Einblicke in seine spannende dreidimensionalen Arbeiten und seine vielfältigen Bilder. Sie stehen bereit für die Ausstellungen in Biel, Solothurn und Bern. Licht auf abstrakter Körperlichkeit auf schwarzem Grund. Knochiges auch als Objekt. In ihr Atelier gehören neben all den Kunstbüchern unzählige Funde und Erzeugnisse aus "zwischen den Welten": Tausend Dinge und mitten drin Sessel zum Sein.

Jedes Geschäft zeigt Ausserordentliches. Im Kunstkeller begegnen wir dem red car , einem aussergewöhnlichen Video von Kurt Caviezel aus unzähligen Webcamfotografien. Hier bei art-floral einem sher stimmungsvollen Blumenstrauss. Ein toller Überblick über sein Schaffen, das hier sehr wenig bekannt ist.

Schwere Kost, heftige Pinselstriche in primär schwarz und weiss. Leere schwarze Räume, wo Goyas Hund bearbeitet wird. Ein schwerwiegendes Eempfinden wo wir uns mit dem intensiven Gewühle der schwarz-weissen Striche bei den Kreuzigungen nach Velasquez einlassen. Neu zu sehen Maria Guadeloupe.

Wie bei Silvia ? Die leichtere Art der Pinselführung und das Erfinden von Strukturen als abstrakte Teilchen im neuen Bild reisst mich aber weniger hin als das zwischen Präsenz und Zurückhaltung fein getupfte Bild von Silvia. Ergreifend das flämische Bildnis eine Frau um , das sie in verschiedensten Varianten und Ausschnitten zeichnet, laviert auch auf dem Kopf stellt.

Nahe bei diesen Zeichnungen Sarkophage, Pyramiden, die einen weiten Zeitraum öffnen und unser assoziatives Denken in eine Richtung lenken. Sehen und gesehen werden. Einen Gegenpol markiert der von Kurt Caviezel gestaltete Raum. Spannend die Entwicklung in diesen letzten zehn Jahren verfolgen zu können. Ich habe mir das Buch bestellt. Sie hat im Kunstkeller mit Rostfarbe die Astronauten auf die Wände gezeichnet und mit Projektionen in den dunklen Galerieraum Weltall gezaubert.

Soeben hat sie einen Werkbeitrag vom Kt. Gallen erhalten, der sie nach London bringen wird. Die direkte Malerei auf Wände hat sie weitgehend durch Hellraum projektionen abgelöst, wobei sie von mit weisser Dispersion bestrichenen und herausgekratzen Zeichnungen ausgeht. Da Biel diesen Sommer ein Ambulatorium eröffnet, sind nur Bielerkünstler eingeladen.

Biel hat eine lebendige Kunstszene. Alice Henkes - wohnhaft in Biel - kuratiert sie. Pat Nosers Fliegen glänzen in Übergrösse überall zwischen den Arbeiten auf. Mingjun Luo erinnert mit einer frühen Arbeit an ihre chinesische Herkunft und ihre Kulturen verbindende Arbeit. Ise Schwartz mit ihren Pflanzen- und Tepetenmustern - immer wieder spannend, in Bewegung und neu.

Aber auch seine Bildtafeln mit zeichenhafter Malerei sprechen mich an. Spurensuche - profitiert hat. Interessant auch immer Nino Baumgartner. Der kunstpreis der Nationale Suisse geht an Kathrin Affentranger. Eine schlichte aber sehr schöne Arbeit. Wie verschieden das immer gleiche Mass von immer neuen Positionen des Betrachters wirkt.

Julia Steiner ist wieder bei den Preisträgern. Nina Haab mit einer Arbeit zur Alzheimerkrankheit. Dazu das Gespräch der Betreuerin mit der Kranken, das von Schreien der Patientin unterbrochen wird, die schon wieder vergessen hat, dass nur die Fingernägel geschnitten werden müssen und wiederholtem ruhigem Erklären.

Das minimal visuell vorhandene erklärt das Gehörte. Wozu die unendlich vielen Positionen des verängstigten Tiers? Um darauf hinzuweisen, dass Meerschweinchen keine Teddybären sind? Behandelt die Fotografin sie nicht selbst wie Teddybären? Ist das eine gute Geschichte, um dagegen zu wirken, was sie offenbar will? Interessant sind die doppelbelichteten Porträts, ihre Unschärfe bringt viel seelische Not zum Ausdruck. Im Untergeschoss dann nicht-Definierbares, das scheinbar organisch wächst, wie auch der langsame Zerfall einer geleeartigen grünen Masse.

Nein für einen Atelierbesuch ist er noch nicht bereit. Er malt gerade zwei grosse Bilder, die er mir unbedingt zeigen möchte, aber sie sind noch nicht fertig. Pat Noser sucht ihre Fotos von Autostaus in öffentlichen Webcams, den Verkehrüberwachungskameras der Madrider Polizei und malt diese zu brillanten Bildern. Kurt Caviezel arbeitet seit zehn Jahren nur mit den Webcams, den Fotografien von den im öffentlichen und privaten Raum ins Netz gestellten Kameras, und hat Millionen Fotos heruntergeladen.

Seine künstlerische Arbeit ist die Auswahl der Bilder, die er für eine Serie, eine wortlose Reportage, nutzt. Dazwischen werden die Räumlichkeiten und der Tresorraum von Künstlern bespielt shine on you crazy diamond. Glänzende Fassaden brechen zusammen, werden aufgekratzt. Sousol im Tresorraum ist nichts mehr wie es war. Beni Bischoff hat die Wände verschrieben, Notizen angeheftet, Fragezeichen gesetzt. Immer wieder finden junge Künstler Räume, um Fragen zu stellen, auf Entwicklungen aufmerksam zu machen, Herausforderungen anzunehmen..

Mai 36 zeigt Fotografien von Robert Mapplethorpe. San Keller im Helmhaus überspringe ich und wechsle ins Gebiet Aussersihl. Die Galerie Havanna, B. Liaskowski hat sich auf kubanische Malerei spezialisiert. Ich kann ihre Privatsammlung besuchen. Beeindruckend ist auch die architektonische Raumgliederung, die speziell für die Sammlung erstellt wurde.

Eine Reihe von Krümmungen in den senkrechten Stäben gibt hintereinander ein bewegtes Profil. Immer nimmt er den persönlichen Pinselstrich zurück, anonymisiert seine Arbeit, weist auf die Möglichkeiten des Kreises hin. Die Künstlerin schneidet ganz schmal die Grenzen der Länder aus, was viel Leichtigkeit bringt. Manchmal versetzt sie die Grenzen auch. Das Gespräch unter uns Galeristinnen führt uns auf die Fremdenfeindlichkeit, die bei uns vor allem gegenüber dem grossen Kanton vorhanden ist.

In Deutschland werden Kollegen die in der Schweiz arbeiten gefragt, wie lange sie es denn da noch aushielten! Dabei ist belegt, dass die Fachkräfte uns nichts weggenommen haben. Immer weniger steht das Objekt im Vordergrund. Bestimmte Körperbewegungen werden Auslöser für ihre sinnliche Wahrnehmung, die sie zu fassen versucht und uns weitergibt. Atelierwechsel, da der Progr immer teurer wird, auch lockt sie ein neues Projekt verwandt dem Palazzo-Wyler, bei dem viele Künstler nebeneinander arbeiten, was ein anregendes Klima gibt.

Oder da sind alte Hotelboards, auf die die Fotos der Hotelgäste gepinnt werden, und die nach deren Abreise weggeworfen werden - vorüber - vergessen. In der Mitte der Ausstellung die grosse Glocke, die im abgeschlossenen, stillen Raum nicht klingt, aber kraftvoll schweingt.

Hier die Gegossene tonnenschwere Kugel Jahre. Wir haben uns einer weltweiten Foodsave-Bewegung angeschlossen und bringen die Wichtigkeit dieser Thematik durch informative Events und praktische Esswaren Teil- und Rettungsmassnahmen ins Berner Oberland.

Das Projekt Markstand widmet sich ganz der Bekanntmachung von vorwärtsbeo und vielen tollen Projekten und Unternehmen hier in der Region. Und auch überregionale Denkanstösse dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Diese Informationen können so mit Broschüren, Flyer und mündlich auf den diversen lokalen Märkten von Münsingen bis Hasliberg einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

Niccolo Zaccaron, info mein-weltbild. Nachhaltige Initiativen, Events und Unternehmen dürfen von vorwärtsbeo Homepage Besuchern auch gleich direkt in der Karte eingetragen werden. Zudem mögen sich viele interessierte Menschen fragen: Was kann ich ganz genau und konkret tun? Wo und wie kann ich mich für mich selbst, für eine bewegte Region und unsere gemeinsame Welt und Lebensgrundlage einsetzen? Und genau da wollen wir mit einfachen, 1: Grafik Webdesign Cartoons Film.

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