[3.2.2] Progesteron – Hormon der Weisheit


Wie wir Tiere nutzen, unterliegt einer ständigen Neuorientierung, in Bezug auf die Haltung wie auch auf die Verwertung für Nahrungsmittel oder Kleider.

Durch sie wird eine schwangerschaftsähnliche Situation simuliert, die der Frau — auch ohne heranreifendes Kind — privilegierte Gesundheitszustände bietet. Wir bringen immer Leute mit, die dem Kunden eine Geschichte erzählen können — die ein Kapitel aufmacht. Seit den er Jahren entwickeln sich auch Konzepte und Reformen, die dem New Public Management zugeordnet werden können. The complete list of U.

5.2 Das Bild für Deutschland

Strategie für eine Dachmarke im Rahmen der Markenführung. Die Dachmarke ist mit der Unternehmensmarke gleichzusetzen und spielt vor allem in der Gebrauchsartikel- und Dienstleistungsindustrie eine wesentliche bedeutendere Rolle als im klassischen Markenartikelbereich der Konsumgüterindustrie.

Beim Bildungsparameter könne zudem nur die volle Punktzahl erreicht werden, wenn die gesamte Bevölkerung aus Schülern oder Studenten bestehe. Er sieht auch das Problem, dass die Skala das Bruttonationaleinkommen unterbewerte. Da sie sich bereits am oberen Ende der Skala befinden, hätten reiche Länder kaum eine weitere Entwicklungsmöglichkeit in diesem Bereich. Ähnlich sei es mit der Lebenserwartung. Caplan hat aber Zweifel, dass es dort keine Verbesserungsmöglichkeiten gebe.

Der HDI wird auch dafür kritisiert, keine ökologischen Faktoren zu berücksichtigen. Die Rangliste des HDI wurde am September veröffentlicht und basiert auf Daten für das Jahr Länder, für die zum Erstellungszeitpunkt keine oder keine geeigneten Daten zur Verfügung standen, wurden nicht berücksichtigt. Dies betrifft folgende Staaten und Gebiete:. Ein Rückblick auf die jährlichen Platzierungen beim Index der menschlichen Entwicklung zeigt, dass seit mehreren Jahren Norwegen Platz 1 einnimmt; in früheren Jahren standen auch Kanada, Island, die Schweiz, und Australien auf dem ersten Platz: Alle Werte sind nach der heutigen Berechnungsmethode ermittelt.

Weitergeleitet von Human Development Index. Sie floh nach Schweden. Frauen in der Zeit des Nationalsozialismus erhielten beschränkte Studienmöglichkeiten; die nationalsozialistischen, insbesondere die rassenpolitischen Gesetze führten in der Zeit von bis zu einem einschneidenden Bruch in den universitären Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten von Frauen.

Frauenorganisationen wurden aufgelöst oder gleichgeschaltet. Obwohl Frauen in der Kriegs- und Nachkriegszeit auf sich allein gestellt das Leben unter schwierigsten Bedingungen gemeistert hatten, beinhaltete das die klare Anweisung, in Heim und Familie als wahren Ort weiblicher Bestimmung zurückzukehren. In allen westlichen Industrienationen, die am Zweiten Weltkrieg beteiligt waren, fand in der Nachkriegszeit eine Restrukturierung traditioneller Geschlechterverhältnisse statt.

Als sich in der Bundesrepublik zögernd die ersten autonomen Frauengruppen konstituierten, hatte sich in den Vereinigten Staaten bereits ein breites Netz von Frauenorganisationen und Frauengruppen entfaltet. Um die Bedeutung des feministischen Aufbruchs seit den er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland nachvollziehen zu können, muss man sich die Bedingungen für Frauen vergegenwärtigen.

Mitte der sechziger Jahre waren Mädchen, vor allem aus Arbeiter- und Landfamilien, an weiterführenden Schulen deutlich untervertreten, und es studierten wesentlich mehr Männer als Frauen.

Frauen waren auch in der politischen Repräsentation kaum vertreten, obwohl die Aufnahme der Gleichberechtigung ins Grundgesetz wesentlich das Verdienst von Politikerinnen wie Elisabeth Selbert war. Die allgemeine rechtliche Situation von Frauen entsprach nicht derjenigen der Männer. Bis durften Frauen ohne Zustimmung des Mannes kein eigenes Bankkonto eröffnen und darüber verfügen. Noch bis schrieb das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemanns für die eigene Berufstätigkeit brauchte.

Auch wenn er es erlaubte, verwaltete er ihren Lohn. Helke Sander hatte in einem Vortrag am September auf der Bald darauf spalteten sich Frauengruppen vom SDS ab, und es entstand eine autonome Frauenbewegung mit neuen Organisationsformen wie den Frauenzentren. Damit begann ein Sturm auf die vielfältigen Formen institutionalisierter Ungleichheit: Dort war Selbstbestimmung über die weibliche Sexualität zentrales Thema: Privates besprachen sie öffentlich, zeigten ihre blauen Flecken, nahmen sich der Opfer an, benannten die Täter.

Aktivistinnen der Frauenzentren schufen Schutzeinrichtungen wie Notruf , Frauenhäuser und Selbstverteidigung für Frauen. Den Männern, mit denen ich zusammengearbeitet habe, konnte ich das gar nicht erzählen.

Mir ist dann klar geworden, menschlich kannst du mit denen nichts anfangen. All diese Entdeckungen waren nur möglich, weil diese Frauenzentren sich grundlegend anders strukturierten als alle politischen Gruppen der 70er Jahre, wie beispielsweise der Sozialistischen Frauenbund: Dort mussten alle neuen Frauen eine einjährige Schulung an marxistischen Texten durchlaufen, bevor sie sich selbstgewählten Themen zuwenden konnten. In den er Jahren fingen Feministinnen an, sich theoretisch mit sozialer Ungleichheit und dem Begriff 'Arbeit' auseinanderzusetzen.

Bewusstseinsbildend waren die Texte amerikanischer Feministinnen, vor allem Kate Milletts Sexus und Herrschaft und Shulamith Firestones Frauenbefreiung und sexuelle Revolution , die das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern analysierten. Autorinnen der Ersten Frauenbewegung im deutschsprachigen Raum mussten von der Neuen Frauenbewegung erst wiederentdeckt werden, so unter anderen Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann [59]. Frauenstaat und Männerstaat und Bertha Eckstein-Diener: Mütter und Amazonen Beide Texte eröffneten den Blick auf angeblich historische matriarchale Gesellschaftsformen, die zeigten, dass Patriarchat und weibliche Zweitrangigkeit nicht naturgegeben und universell sind.

Sie lieferten unter anderem Argumente gegen Simone de Beauvoirs Behauptung: Bekannte feministische Autorinnen wie Marielouise Janssen-Jurreit und Ute Gerhard warnten vor Matriarchats- Eskapismus , laut Cäcilia Rentmeister ohne weiterführenden historischen Forschungen Zeit zu geben oder solche zu zeitgenössischen matrilinearen Gesellschaften zu berücksichtigen. Später bildeten sich die in Westdeutschland grundlegenden intellektuellen feministischen Strömungen heraus, wie sozialistischer Feminismus, Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus sowie der separatistische lesbische Feminismus.

Entstehung des lesbischen Feminismus Das europäische Emanzipationsdenken , aber auch Impulse aus anderen westeuropäischen Ländern, vor allem Frankreich, aus den USA und der so genannten Dritten Welt beeinflussten diese Strömungen. Während in Deutschland seit vom Ende des zweiten Feminismus gesprochen wurde, sind lokal und global neue feministische Initiativen entstanden, die als Dritte Welle des Feminismus bezeichnet werden.

Ihr Ausgangspunkt waren die von den Vereinten Nationen seit veranstalteten Weltfrauenkonferenzen , die für Feministinnen der Dritten Welt eine Plattform für die internationale Vernetzung bildeten. Nussbaum und Gayatri Chakravorty Spivak. Elemente der Riot-Grrrl-Bewegung wurden auch in Deutschland aufgegriffen und wandelten sich in die dritte Welle des Feminismus. Die jungen Feministinnen der dritten Welle arbeiten vor allem mit dem Internet und zielorientiert in Projekten und Netzwerken mit feministischer Ausrichtung, z.

Andere Gruppen artikulieren sich seit Mitte in direkten Aktionen mit künstlerischen und parodistischen Mitteln. De Beauvoirs Ausgangsfragen sind: Was ist eine Frau? Warum ist die Frau das Andere? Der philosophische Hintergrund ihrer Untersuchung ist der Existenzialismus ; er fülle die Lücke, die der sozialistische Ansatz zurücklasse, um die Situation der Frau zu verstehen.

Die Verschiedenheit der Geschlechter, die gleichzeitig als Rechtfertigung der Unterdrückung der Frau dient, ist nach de Beauvoir nicht natur-, sondern kulturbedingt. Die Konstruktion der Frau als das andere Geschlecht lasse sich nur aus den jeweils herrschenden Moralvorstellungen, Normen und Sitten einer Kultur erklären. Beauvoir ruft in ihrem Buch die Frauen dazu auf, sich nicht mit ihrem Status als Ergänzung des Mannes zufriedenzugeben und ihre Gleichstellung in der Gesellschaft in jeder Hinsicht zu beanspruchen.

Sie setzte sich für eine Entmystifizierung der Mutterschaft und das Recht auf Abtreibung ein. Das andere Geschlecht gilt als Standardwerk und Ausgangspunkt der feministischen Philosophie. Der Weiblichkeitswahn , Darin entwarf sie eine kritische Analyse der amerikanischen Gesellschaft. Sie zeigte, dass Werbung, Massenmedien und andere Ideologie vermittelnde Institutionen die Vorstellung von einem erfüllten Dasein als Hausfrau und Mutter hervorbrachten, und belegte anhand zahlreicher Interviews, wie wenig diese Ideologie der tatsächlichen Erfahrung von Frauen entsprach.

Friedan propagierte stattdessen, dass sich eine Frau nur verwirklichen könne, wenn sie auch ihre eigenen Bedürfnisse berücksichtige. Kate Millett prägte mit ihrem Werk Sexual politics , dt. Sexus und Herrschaft , entscheidend den Diskurs des radikalen Feminismus in den er und er Jahren.

Zum ersten Mal wird darin das Verhältnis von Mann und Frau als Herrschaftsverhältnis begriffen und unter dieser Perspektive analysiert. Kate Millett betrachtet das Patriarchat als das grundlegende Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnis, da es in nahezu allen Gesellschaftsformationen als Konstante vorkommt, auch in sozialistischen. Es steht demnach über dem Klassenwiderspruch. Obwohl Millett sich auch als Sozialistin bezeichnete, forderte sie, das Patriarchat unmittelbar und sofort zu bekämpfen, ohne auf eine sozialistische Revolution zu warten, die nicht auf der Tagesordnung stehe.

In diesem Kampf stehen sich Männer und Frauen unversöhnlich gegenüber. In anderen Teilen ihres Buches analysiert sie die anthropologischen und religiösen Mythen, die die Unterdrückung der Frauen rechtfertigen.

Des Weiteren kritisiert sie Schriftsteller wie D. Lawrence , Henry Miller und Norman Mailer , denen sie vorwirft, mit ihrer patriarchalen Erotik zur Erniedrigung und Unterwerfung der Frauen beizutragen. Damit sprach sie ein weiteres wichtiges Thema des Feminismus in den 70er Jahren an, nämlich seine Stellung zu Sexualität und Pornographie. Feminismus wird in der internationalen Forschung als analytischer Begriff für politische Theorien verwandt, die die Aufhebung von Geschlechterhierarchien oder Geschlechterdifferenzen im Blick haben.

Es gibt keine einheitliche feministische Theorie, sondern viele verschiedene Ansätze und Strömungen. Die unstrittige Kernfrage aller feministischen Strömungen ist die Ungleichheit auf den Feldern der politischen, ökonomischen und intellektuellen Teilhabe sowie die Kritik der Gewalt. Der europäischen feministischen Bewegung ging die amerikanische voraus.

Ein Slogan der Bewegung lautete Sisterhood is powerful. Gleichheit und Differenz sind zentrale Kategorien im feministischen Diskurs. Gleichheitsfeministische Theorien sind in erster Linie herrschaftskritisch. Sie analysieren die gesellschaftliche Wirklichkeit der Geschlechter und untersuchen die gesellschaftlichen Konstruktionsweisen von Gleichheit und Ungleichheit.

Im Gleichheitsfeminismus auch Egalitätsfeminismus oder Sozialer Feminismus gehen die Vertreterinnen von einer grundsätzlichen Gleichheit der Geschlechter aus und begründen die zwischen den Geschlechtern existierenden Unterschiede hauptsächlich mit gesellschaftlichen Machtstrukturen und Sozialisation der Menschen. Ziel dieses feministischen Emanzipationskampfes ist die Aufhebung sämtlicher geschlechtsspezifischer gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten und Unterschiede, um so den Menschen zu ermöglichen, nach ihren individuellen Fähigkeiten und Vorlieben zu leben, statt nach gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen.

Während für de Beauvoir Anatomie letztlich als gegeben und Teil der Situation galt, interpretierten sie das biologische Geschlecht selbst als Konstrukt mit dem Zweck, die Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen zu markieren. Im Differenzfeminismus oder kulturellem Feminismus ist die Verschiedenheit der Geschlechter die bestimmende Kategorie. Eine klassische Vertreterin des feministischen Pazifismus war Bertha von Suttner.

Ihr Ziel ist, das Besondere sichtbar zu machen, das die Frau von dem Mann unterscheidet. Sie fordern eine Revolution der symbolischen Ordnung des Patriarchats , mit der die Unterschiede zwischen den Geschlechtern neu bewertet werden. Eine neue symbolische Ordnung, die über die Mutter und andere Frauen definiert wird, postulieren auch die italienischen Philosophinnen um Luisa Muraro , die sich zu der Gruppe Diotima zusammengeschlossen haben.

Strebten Vertreterinnen des kulturellen Feminismus an, Geschlechter hierarchien aufzuheben, setzten sich soziale Feministinnen für die Überwindung von Geschlechter differenzen ein. In der neueren feministischen Theoriedebatte, v. Die starke Polarisierung führen sie auf die Zugehörigkeit der Vertreterinnen zu bestimmten Disziplinen zurück. So fehle den Egalitätsfeministinnen eine Theorie des Subjekts , den Differenzfeministinnen eine Gesellschaftstheorie. Jahrhundert wie in der Zweiten Welle des Feminismus in den er Jahren verbreitet war, von einem gynozentrischen Feminismus.

Auf dem Hintergrund dieser Kritik wolle der gynozentrische Feminismus eine Philosophie der weiblichen Erfahrung begründen. Die andere Stimme , , demnach die Frau aufgrund der Erfahrung des Mutterseins eine andere Moral verkörpere als der Mann. Gilligan durchbrach damit die bis dahin dominierende feministische Diskurstradition, nach der die Festlegung auf Fürsorge als ein Medium der Frauenunterdrückung galt.

Elisabeth Badinter kritisierte diesen Ansatz als neuen Biologismus und bezeichnete ihn als naturalistischen Feminismus. Einige Autorinnen interpretieren dies als gynozentrischen Ansatz. Die Hexenverfolgung habe die in der Hand von Frauen befindliche Frauenheilkunde zerstört.

Die gleichzeitige Selbstidentifikation als Hexe oder Magierin steht im Zusammenhang mit dem Versuch, sich dieses Wissen wieder anzueignen. Starhawks Vorstellungen beeinflussten die Ritualpraxis des spirituellen Feminismus in Deutschland. Die von Starhawk und anderen geprägte Reclaiming-Tradition , ein in Kalifornien entstandenes Netzwerk, in dem Frauen und Männer daran arbeiten, Spiritualität mit politischer Verantwortung zu verbinden, ist im amerikanischen Goddess-Movement deutsch: Göttin-Bewegung sowie im Wiccatum begründet und integriert ökofeministische Vorstellungen.

Er argumentiert, dass es zwischen der Unterdrückung der Frau im Patriarchat und der Ausbeutung der Natur Zusammenhänge gebe. Bekannte Theoretikerinnen sind u. Maria Mies und Vandana Shiva. Eine Autorin, die mit psychoanalytischen Kategorien nach den Ursachen der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts sucht, ist Juliet Mitchell. Der sozialistische Feminismus geht von einer grundlegenden Gleichheit der Geschlechter aus und ist skeptisch gegenüber Thesen einer natürlichen Geschlechterdifferenz.

Er sieht die Frauenunterdrückung durch zwei zusammenwirkende Strukturen verursacht: In der zweiten Frauenbewegung organisierte er sich hierarchisch und in der Regel in Anlehnung an eine Partei, so die Demokratische Fraueninitiative. Er setzt sich vor allem für die gesamtgesellschaftlichen Rechte der Frau ein und sieht diese als Voraussetzung oder Element für die Überwindung des kapitalistischen Systems an.

Ebenso stellt er die Frage nach unbezahlter Haus - und Reproduktionsarbeit und ihrer Funktion für das System der kapitalistischen Produktion. Der sozialistische oder marxistische Feminismus ist oftmals mit der Arbeiterbewegung verbunden. Shulamith Firestone und Marge Piercy forderten, dass die Gentechnologie die Fortpflanzung übernehmen solle und so die Frauen von der biologischen Notwendigkeit des Gebärens befreit werden. Die Einflüsse zwischen feministischen Positionen und der Geschichte des Anarchismus sind bislang recht wenig erforscht und beschränken sich auf wenige herausragende Personen.

Für die Anfänge des Anarchismus Mitte bis Ende des Als herausragende Figur des amerikanischen Anarchismus gilt Emma Goldman — Sie steht für eine systematische Verbindung von Feminismus und Anarchismus, die auch ihr privates Leben auszeichnete. Persönliche und politische Freiheit für Frauen gehörten für sie zusammen — ein zentraler Gedanke des Feminismus in der zweiten Hälfte des Zugleich kämpfte sie für die Revolution wie Clara Zetkin, gehörte jedoch zu den Ersten, die die Russische Revolution kritisierten; sie brandmarkte die Sklaverei und setzte sich für Freiheitsrechte ein.

Im Spanischen Bürgerkrieg wurde die feministisch-anarchistische Frauenorganisation Mujeres Libres gegründet. Der Anarchafeminismus ist eine in den er Jahren geprägte Strömung des Radikalfeminismus, die diesen um Elemente anarchistischer Theorie und Praxis erweitert. Der Individualfeminismus macht dies für Frauen geltend. Er ist unterteilt in die Strömungen klassischer liberaler oder libertärer Feminismus, der die Individualrechte von Frauen stärken will, und egalitärer liberaler Feminismus, der die Emanzipation der Frau als Individuum anstrebt und die persönliche Autonomie betont.

Theoretische Zusammenhänge gibt es mit dem Anarchismus oder Anarchafeminismus. Eine der bekanntesten Vertreterin ist Wendy McElroy. Judith Butler , Autorin von Das Unbehagen der Geschlechter , und andere Vertreterinnen des feministischen Dekonstruktivismus und des Postfeminismus bauen auf dem de Beauvoirschen Egalitätsfeminismus auf und gehen einen Schritt weiter: Sowohl das biologische Geschlecht sex als auch das soziale Geschlecht gender seien gesellschaftliche Konstrukte, deshalb müsse das Geschlecht als Klassifikationseinheit abgelehnt werden.

Stattdessen wird davon ausgegangen, dass es so viele Identitäten gibt, wie es Menschen gibt. Auch die in den vorherigen Ansätzen angenommene Zweigeschlechtlichkeit wird aus dekonstruktivistischer Sicht bestritten und durch Vielgeschlechtlichkeit ersetzt. Es kann zu ruinösen Verdrängungseffekten, insbesondere Preiskämpfen kommen.

Um sich dem zu entziehen besuchen Sie häufiger die Seite www. Kaufabsicht Ein hypothetisches Konstrukt, das angibt, für wie wahrscheinlich ein Interessent unter Berücksichtigung der Kaufsituation Verfügbarkeit eines entsprechenden Angebots, Besitz von Geld usw. Die Kaufabsicht drückt somit die subjektive Beurteilung der gesamten Verhaltenssituation aus. Kaufentscheidung, extensive Kaufentscheidung, die erst nach sorgfältiger Prüfung aller in Betracht gezogener Alternativen zustande kommt.

Kaufentscheidung, impulsive Kaufentscheidung, die durch die unmittelbare Situation bedingt spontan, d. Kaufentscheidung, limitierte Weitgehend rationale Kaufentscheidung, bei der der Käufer nur so lange nach neuen Alternativen sucht, bis ein Produkt gefunden ist, das seinen auf der Grundlage von Erfahrungen gebildeten Ansprüchen genügt.

Nach Dauer und Umfang der kognitiven Kontrolle solcher Prozesse lassen sich extensive, limitierte, habitualisierte um impulsive Kaufentscheidungen unterscheiden. Kaufkraft Geldbetrag, der Verbrauchern für Konsumzwecke zur Verfügung steht. Kaufrisiko, Theorie des wahrgenommenen Konzept zur Erklärung des Kaufverhaltens, wonach der Konsument die Konsequenzen seiner Kaufhandlung nicht genau abzuschätzen vermag und deshalb zur Vermeidung materieller und immaterieller Schäden das Kaufrisiko zu vermindern oder abzubauen sucht z.

Kaufverbund Kauf mehrerer Artikel bei einer Gelegenheit bzw. Beispiele hierfür sind der Umsatz pro qm Verkaufsfläche oder die Distributionsquote. Key Account-Management Bezeichnung für eine kundenorientierte Form der Marketing-Organisation, bei der ein Kunden-Manager für die Betreuung weniger Abnehmer oder nur noch eines einzigen, allerdings recht bedeutsamen "Schlüsselkunden" zuständig ist. Dabei gilt es, aus der Menge aller Klumpen einzelne auszuwählen, die dann vollständig in die Erhebung einbezogen werden.

Kollektivwerbung Gemeinsame Werbung mehrerer Werbungtreibender bzw. Die Vergütung für seine Tätigkeit besteht im allgemeinen in einer umsatzabhängigen Kommission oder Provision. Kommunikation Übermittlung von Informationen von einem Sender an einen Empfänger. Kompensationsgeschäft Eine Zahlungsform, bei der der Lieferant für seine Absatzleistung nicht Geld, sondern gleichfalls Güter, Dienste oder Rechte erhält.

Konkurrent Marktteilnehmer, der sich mit seinem Angebot um die Deckung eines von potentiellen Abnehmern zumindest als ähnlich empfundenen Bedarfs bewirbt. Der Lieferant bleibt solange Eigentümer des Materials, bis der Abnehmer etwas aus dem Konsignationslager entnimmt. Dadurch entsteht eine Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten. Die Rechnung wird nach vereinbarten Perioden, z.

Konsum Verwendung oder Verzehr von wirtschaftlichen Gütern zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Konsumentenverhalten Aktionen und Reaktionen von Endverbrauchern beim Kauf bzw.

Ge- und Verbrauch von Leistungen, die am Markt angeboten werden. Konsumerismus Bezeichnung für eine gesellschaftliche Strömung, die die Stellung der Verbraucher als Marktpartei zu stärken versucht und deren Belange, wie z.

Verbesserung des Rechtsschutzes oder die Verfügbarkeit zuverlässiger Markt- und Produktinformationen, zu artikulieren und durch Einwirkung auf Entscheidungsträger durchzusetzen trachtet. Konsumfreiheit Entscheidungsspielraum, über den ein Verbraucher bei der Auswahl von Gütern und Dienstleistungen aus dem vorhandenen Angebot verfügt.

Sie wahr ursprünglich auf Initiative von Verbrauchern entstanden, die sich von den etablierten Anbietern ausgebeutet fühlten und ihre Lebenshaltung durch billigere bzw. Teilweise haben die Konsumgenossenschaften ihr Tätigkeitsfeld auch auf die Produktion ausgedehnt.

Zeitschriften von Käufern oder Lesern durchgesehen werden. Er gibt den Anteil der aufgeschlagenen Seiten am Gesamtumfang einer Zeitung bzw. Der Leitgedanke besteht darin, durch sukzessive Zweiteilung der Ausgangspopulation Gruppen von Merkmalsträgern zu bilden, die sich durch bestimmte Kombinationen von Merkmalsausprägungen auszeichnen.

Kontrolle Laufende, systematische Überprüfung und Beurteilung aller unternehmerischen Funktionen, Strukturen und Prozesse.

Kontrollgruppe Teilgruppe in einem Experiment, die keinem "Treatment" ausgesetzt wird und dadurch Anhaltspunkte für die Beurteilung der Wirkung der untersuchten Faktoren in der Experimentalgruppe liefert. Umsatz, Lagerbestand und Zahl der Kunden, dienen. Konzentrationsprinzip Ein Verfahren der Stichprobenbildung, bei dem man die für das Untersuchungsziel wesentlichen bzw. Kooperation Freiwillige, oft vertraglich geregelte Zusammenarbeit rechtlich und wirtschaftlich selbständiger Unternehmen zum Zweck der Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit.

Kooperationsstrategie Systematische Zusammenarbeit mit in- und oder ausländischen Unternehmen, um durch Nutzung von Synergien wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Kosten In Geldeinheiten bewerteter Verzehr von Produktionsfaktoren z. Sachmittel, Arbeit , soweit sie zur Erstellung oder Vermarktung betrieblicher Leistungen dienen. Kostenführerschaft Marktposition eines Unternehmens, die durch einen Kostenvorsprung gegenüber den Konkurrenten gekennzeichnet ist.

Das Erreichen der Kostenführerschaft erfordert einen hohen relativen Marktanteil oder andere erhebliche Vorteile z. Sie dient der Erklärung und Prognose von Kosten. Kreativitätstechnik Eine Methode zur Anregung und Förderung der Fähigkeit, Ideen oder originelle neue Lösungsmöglichkeiten für ein Problem hervorzubringen. Man unterscheidet zwischen systematisch-logischen z. Üblicherweise werden derartige Techniken von Gruppen angewandt, um das schöpferische Potential mehrerer Personen für Problemlösungen z.

Generierung von Produktideen auszunutzen. Man unterscheidet dabei zwischen technischen z. Installation, Wartung, Reparatur und kaufmännischem Kundendienst z. Kundenlaufstudie Bezeichnung für die Ermittlung des Weges, den Kunden in einem Geschäft zurücklegen, durch Beobachtung.

Leasing kommt insbesondere für Objekte mit längerer Nutzungsdauer zum Einsatz. Die Gesamtheit aller nutzbringenden Komponenten materieller oder ideeller Natur, die ein Nachfrager mit einem Angebot assoziiert. Waren oder Dienste, die ein Unternehmen hervorbringt und vermarktet. In Geldeinheiten bewertetes Ergebnis der unternehmerischen Tätigkeit.

Lernen Psychischer Vorgang, der primär auf Erfahrung oder Übung beruht und tendenziell dauerhaft die Wahrscheinlichkeit verändert, mit der jemand in bestimmter Weise auf von ihn wahrgenommene Reize reagiert.

LpA-Wert Leser pro Ausgabe. Eine Kennzahl aus der Werbeträgerforschung, die die Zahl der Personen, die im Durchschnitt eine Zeitung oder Zeitschrift lesen, angibt. LpE-Wert Leser pro Exemplar. Er wird meist nur fallweise z. Dazu zählen vor allem der ökonomische, technologische, politisch-rechtliche, sozio-kulturelle und physische Datenkranz unternehmerischen Handelns.

Markenartikel Ein Produkt, das mit einem seine Herkunft kennzeichnenden Merkmal z. Namen, Bildzeichen versehen ist und durch gleichbleibende Aufmachung und Menge, gleichbleibende oder verbesserte Qualität, Verbraucherwerbung, hohen Bekanntheitsgrad und weite Verbreitung im Absatzmarkt gekennzeichnet ist.

Je nach Anbieter unterscheidet man zwischen Hersteller- und Handelsmarke, wobei letztere nur in den Verkaufsstellen bestimmter Handelsunternehmen bzw. Marke angeboten werden soll, die leicht im Gedächtnis behalten und zum identifizierbaren Einstellungsobjekt gemacht werden kann. Dabei sollen alle Erzeugnisse vom Goodwill dieser bekannten, am Markt gut eingeführten Marke profitieren. Marketing-Audit Instrument zur Beurteilung der Arbeitsweise bzw.

Aufgrund der Fülle der für Marketing-Entscheidungen notwendigen Informationen sind dabei elektronische Datenverarbeitungsanlagen unabdingbar. Wahrnehmung von Führungsaufgaben im Marketing-Bereich.

Marketing-Mix Von einem Unternehmen bzw. Marketing-Modell Vereinfachte Abbildung eines realen Tatbestandes bzw. Sichtweise von einem Unternehmen, das Marketing als Hauptfunktion betrachtet und die anderen betrieblichen Funktionen dessen Erfordernissen unterordnet. Marketing-Planung Systematisches und rationales Durchdringen des künftigen Markt- und Unternehmensgeschehens mit dem Zweck, daraus Richtlinien für das Verhalten im Marketing-Bereich abzuleiten.

Markt Realer oder imaginärer Ort, an dem das Angebot an und die Nachrage nach bestimmten Leistungen aufeinandertreffen. Marktanteil Verhältnis des von einem Unternehmen im Bezugszeitraum mit einer bestimmten Absatzleistung realisierten Umsatzes zum gesamten Marktvolumen.

Marktforschung wird somit zum Oberbegriff für die Absatzmarkt- und die Beschaffungsmarktforschung. Ziele sind zum einen der Erhalt bzw. Marktpotential Maximale Absatzmenge, die unter gegebenen Bedingungen von den Anbietern einer bestimmten Absatzleistung im Bezugszeitraum realisiert werden kann. Das Marktpotential gibt damit die Aufnahmefähigkeit eines Marktes wieder. Markt-Segmentierung Aufteilung des Marktes in homogene Teile. Jahrmärkte, Messen, Ausstellungen, Auktionen und Warenbörsen.

Marktvolumen Absatzmenge, die von allen Anbietern einer bestimmten Leistung im Bezugszeitraum realisiert wird. Meinungsführer Die Person in einer sozialen Gruppe, der i. Themen von den übrigen Mitgliedern der Gruppe Kompetenz zugeschrieben wird.

Messe Eine zeitlich begrenzte Veranstaltung mit Marktcharakter, die das Leistungsvermögen eines oder mehrerer Wirtschaftszweige demonstriert. Der Zutritt ist i. Methodenbank Element eines Informationssystems, in dem Algorithmen zur Weiterverarbeitung der in einer Datenbank enthaltenen Informationen gespeichert sind.

Mikro-Umwelt Die Gesamtheit der Institutionen und Organisationen, mit denen ein Unternehmen bei Erfüllung seiner Aufgaben mittelbar oder unmittelbar interagiert. Dazu zählen vor allem Abnehmer, Wettbewerber, Lieferanten und Absatzmittler.

Modell Bezeichnung für ein vereinfachtes Abbild der Realität, das der Analyse leichter als die Wirklichkeit zugänglich ist und die Möglichkeit bietet, Eingriffe in ein System vorzunehmen, die am Original nicht auszuführen oder zu aufwendig wären.

Modellbank Element eines Informationssystems, das Modelle enthält, die in programmierter Form rechenbare Zusammenhänge abbilden und zur Unterstützung von Entscheidungen eingesetzt werden können. Morphologische Methode Ein systematisch-logisches Verfahren zur Gewinnung von Ideen, wobei ein Problem zunächst in jene Komponenten zerlegt wird, die dessen Lösung beeinflussen intensionale Merkmale. Für diese werden dann verschiedene Gestaltungsvarianten extensionale Merkmale gesucht und in einer Matrix angeordnet.

Man unterscheidet primäre physiologische Motive, wie z. Hunger, Durst, Furcht und Sexualität, sowie sekundäre soziale Motive, wie z. Motivation Wirksamwerden eines oder mehrerer Motive.

Unmittelbare Voraussetzung für Erfolg! Durch diese werden knappe Ressourcen des Bedarfsträgers Geldmittel, Zeit, psychische und physische Energie dem Objekt, auf das sich der Bedarf richtet, zugewiesen.

Nachfragemacht Fähigkeit von Abnehmern, die eigenen Interessen auch gegen den Willen der betroffen Lieferanten durchzusetzen. Netzwerktechnik Ein methodisches Hilfsmittel der Planung, bei dem ein Projekt systematisch in Arbeitsschritte zerlegt wird, die jeweils eine bestimmte Zeit beanspruchen und in Gestalt eines aus der Elektrotechnik bekannten Netzwerks angeordnet werden.

Als Ergebnis erhält der Planer ein Modell vom zeitlichen Ablauf des gesamten Vorhabens und, je nach Variante, von der mit diesem verbundenen Belastung der Ressourcen. Neue Medien Kommunikationsmittel, die durch Weiterentwicklung traditioneller Telekommunikationsmittel entstanden sind.

Geschlecht zum Ausdruck bringen. Sie dienen somit der Bezeichnung von Klassen, denen die Objekte entsprechend den relevanten Merkmals-Ausprägungen z. Norm Regel für individuelles Verhalten, die von Gruppen entwickelt wird und für alle Gruppenmitglieder verbindlich ist.

Man unterscheidet insbesondere zwischen "eingebauten Obsoleszenzen", worunter man den vorzeitigen Ausfall eines Produkts durch mangelndes Ausschöpfen der technisch an sich gegebenen Möglichkeiten bis hin zum Einbau von Sollbruchstellen versteht, und "geplanten Obsoleszenzen", d.

Odd Pricing Setzen eines gebrochenen Preises z. Öffentlichkeitsarbeit siehe Public Relations. One Stop Shopping Bezeichnung für die Verhaltensweise von Verbrauchern, die Güter des täglichen Bedarfs nicht Artikel für Artikel in unterschiedlichen Geschäften erwerben, sondern Verbundkäufe tätigen, d.

Organisation Die Gesamtheit aller formalen Regelungen, nach denen ein soziales System zur Erfüllung von Aufgaben strukturiert wird, sowie das Ergebnis dieses gestalterischen Prozesses. Linie dem Zweck dient, es verkäuflich zu machen sowie bei Transport und Lagerung vor Beschädigung bzw.

Darüber hinaus wird die Packung für Werbezwecke und Mitteilungen an die Verbraucher Gebrauchsanweisungen verwandt. Der Gesamtetat ergibt sich dann durch Multiplikation der projektierten Stückzahl mit den Werbekosten je Verkaufseinheit. Dabei wird der einzusetzende Betrag proportional zum Umsatz der Vorperiode, zum erwarteten Wert der kommenden Periode oder zum gemittelten Umsatz mehrerer Referenzzeiträume festgelegt. Planung Das systematische und rationale Durchdenken künftigen Geschehens vor dem Hintergrund bestimmter Ziele.

Nach Aufgabenbereich und Zeithorizont kann zwischen operativer und strategischer Planung unterschieden werden, wobei letztere langfristig angelegt ist i. Daneben eignet sich der Portfolio-Anasatz als Denkraster zur Gewinnung von Strategien, mit dessen Hilfe das Management eines Unternehmens entscheiden kann, welche SGE ausgebaut, welche erhalten und welche abgebaut werden sollen. Position, soziale Der Platz, den eine Person in ihrem sozialen Umfeld einnimmt.

Kompetenz, Produktionsmöglichkeiten, Kapitalkraft i. Gesamtheit aller Kosten und Mühen, die dem Nachfrager aus der Inanspruchnahme einer Leistung erwachsen. Beitrag, der für eine Ware oder Dienstleistung gefordert bzw.

Preis, gebrochener Festsetzung des Preises eines Produktes knapp unter einem glatten Betrag z. Preis-Absatz-Funktion Das geometrische Abbild des Zusammenhangs zwischen möglichen Preisen einer Leistung und der bei diesen jeweils erwarteten Absatzmenge. Preisbindung, vertikale Von gewerblichen Abnehmern eingegangene Verpflichtung, bestimmte Endverkaufspreise einzuhalten.

Preisbindung der zweiten Hand ist in Deutschland seit dem 1. Januar bis auf die Ausnahme von Verlagserzeugnissen verboten. Preiselemente Preiselemente sind z.

Je nach der gewählten Blickrichtung kann zwischen kosten-, wettbewerber- und abnehmerorientierter Preisfindung unterschieden werden. Preisführerschaft Leitfunktion eines oder mehrerer Unternehmen bei Festlegung des Marktpreises. Je nach betrieblicher Zielsetzung kann zwischen finanz-, absatz- und kostenwirtschaftlichen sowie kurz- und langfristigen Preisuntergrenzen unterschieden werden.

Presalesabwicklung Dieses Szenario beschreibt die Definition der Stammdaten, die Voraussetzung für die Abwicklung der Vertriebsszenarien für industrielle Kunden sind. Phase im Ablauf einer empirischen Erhebung, in der ein Forschungsplan durch eine Voruntersuchung an einer begrenzten Zahl von Fällen überprüft wird. Produktelimination Aussonderung eines Erzeugnisses, das den Unternehmenszielen nicht mehr förderlich erscheint, aus dem Angebotsprogramm.

Produkt-Markt-Matrix Ein Denkraster zur Gewinnung von Strategien in wachsenden Märkten, bei dem die Handlungsmöglichkeiten auf die grundlegenden produkt- und marktbezogenen Optionen Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation reduziert sind. Produktpolitik Die Gesamtheit aller Entscheidungen, die das Leistungsangebot eines Unternehmens betreffen. Die Produktpolitik erstreckt sich auf die Gestaltung der Produktbeschaffenheit und der Verpackung, die Markenbildung sowie auf die Wahl des Produktionsprogrammes Industrie bzw.

Produktqualität Die Gesamtheit der Eigenschaften, die die Eignung eines Erzeugnisses für die beabsichtigte Verwendung bestimmen. Je nach den Gegebenheiten gehören dazu die Gebrauchs- und Funktionstüchtigkeit, Lebensdauer, Verwendungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit usw. Produkttest Ein Experiment, bei dem ausgewählte Konsumenten um eine Beurteilung von marktreifen Erzeugnissen oder von einzelnen Produktattributen z.

Verpackung, Name, Preis gebeten werden. Verbraucher einzustehen, die aus der Nutzung bzw. Prognose Auf Erfahrung bzw. Beobachtungen oder theoretischen Erkenntnissen beruhende Aussage über künftige Ereignisse. Prognoseverfahren Eine Methode zur Erarbeitung von Vorhersagen. Psychogalvanische Reaktion PGR Bezeichnung für die Veränderung des Hautwiderstandes durch bioelektrische Prozesse, die den Grad der Aktivierung eines Individuums widerspiegeln und vor allem von emotionalen oder unerwarteten Reizen hervorgerufen werden.

Pull-Strategie Bezeichnung für eine vornehmlich von Konsumgüterherstellern angewandte Methode, um den Handel m. Auslistungstendenzen bei eingeführten Produkten entgegenzuwirken. Punktbewertungsverfahren werden im Marketing z. Pupillometrie Ein Verfahren zur Messung von Veränderungen des Durchmessers der Pupille, das vorwiegend zur Ermittlung der emotionalen Wirkung von Produkten herangezogen wird. Push-Strategie Bezeichnung für eine vornehmlich von Konsumgüterherstellern angewandte Methode, um den Handel durch massive Umwerbung zur Führung eines neuen Erzeugnisses zu veranlassen oder Auslistungstendenzen bei eingeführten Produkten entgegenzuwirken.

Dabei werden die Betroffenen durch Rabatte, Werbekostenzuschüsse usw. Alter, Geschlecht in der Grundgesamtheit erfolgt. Rabattpolitik Die Gesamtheit aller Entscheidungen, die den zielorientierten Einsatz von Preisnachlässen als ein Mittel der preispolitischen Feinsteuerung betreffen z.

Man unterscheidet dabei zwischen Verfahren, bei denen auf die Bereitstellung von Erinnerungshilfen verzichtet "unaided recall" und der Proband z. Dabei blättert ein Interviewer mit Auskunftspersonen die zu testende Ausgabe durch und stellt fest, ob jene die betreffenden Inserate gesehen bzw.

Reichweite Die Anzahl bzw. Man unterscheidet zwischen räumlicher, quantitativer, qualitativer, kumulierter und kombinierter Reichweite. Reichweite, kombinierte Zahl der Personen, die bei Mehrfachbelegung mehrerer Werbeträger mindestens einmal angesprochen werden. Reichweite, kumulierte Anteil der Zielgruppe, der bei wiederholter Schaltung einer Werbebotschaft in einem Medium wenigstens einmal angesprochen wird.

Reichweite, quantitative Zahl der Personen, die in einer Zeiteinheit mit einem Medium in Kontakt kommen. Reichweite, räumliche Geographisches Gebiet, das durch einen Werbeträger abgedeckt wird. Hier werden die höchsten Deckungsbeiträge erzielt.

Relaunch Die Wiedereinführung eines Produktes nach dessen Umgestaltung oder schlagartig einsetzende Intensivierung der Marketingbemühungen für ein in der Stagnations- oder Degenerationsphase des Produkt-Lebenszyklus befindliches Erzeugnis. Repräsentativität Ein Kriterium für die Verallgemeinerungs-Fähigkeit von Ergebnissen, die im Rahmen einer Stichprobenerhebung gewonnen wurden.

Der Idealzustand ist dann erreicht, wenn die Verteilung aller interessierenden Merkmale in der Stickprobe mit jener in der Grundgesamtheit übereinstimmt. Rolle, soziale Bündel von Erwartungen, die Gruppenmitglieder gegenüber Positionsinhabern hegen. Scanning Ein computergestütztes Verfahren der artikelgenauen Datenerfassung am Verkaufspunkt, das m. Scanner, vollelektronisch Artikelnummern z. Schicht, soziale Eine Gruppe von Menschen, die den gleichen Status aufweisen.

Schwerpunktstrategie Konzentration der Marktbearbeitung auf ein oder wenige Aktionsfelder z. Sekundärforschung Gewinnung von für die Lösung eines Problems relevanten Informationen durch Beschaffung und Analyse bereits vorhandener, zu anderen Zwecken erhobener Daten. Ein Servicevertrag beschreibt, welche Leistungen für welche Objekte zu welchen Konditionen erbracht werden.

Phase der strategischen Planung, deren Ziel in der Gewinnung und Auswertung von Informationen über die derzeitigen und künftigen internen wie externen Rahmenbedingungen, unter denen ein Unternehmen tätig ist, besteht. Sie bedient sich dabei Methoden der Marktforschung sowie spezifischer Verfahren, wie z.

Skala Bezeichnung für eine Abbildungsvorschrift, die die Zuordnung von Symbolen im allgemeinen Zahlen zu Untersuchungsobjekten entsprechend den Ausprägungen des gemessenen Merkmals regelt. Skalenniveau Informationsgehalt der von einer Skala gelieferten Zahlen- Werte.

Je nachdem, welche Eigenschaften bzw. Skalierungsverfahren Bezeichnung für eine formalisierte Methode zur Konstruktion von Skalen. Die zu erhebenden Merkmale werden dabei häufig als komplexe, in einzelne Merkmalsdimensionen zerlegbare Phänomene angesehen z. Angestrebt werden damit die Erhöhung der Absatzmenge oder die Profilierung gegenüber Konkurrenten. S-O-R-Ansatz Bezeichnung für ein Konzept zur Erklärung des Konsumentenverhaltens, nach dem für das menschliche Verhalten nicht nur objektiv beobachtbare Stimuli, sondern auch nicht direkt beobachtbare, psychische Prozesse z.

Werbeapell und Reaktion z. Sortiment Die Gesamtheit aller von einem Handelsbetrieb angebotenen Waren. Sortimentsbreite Vielfalt der von einem Handelsbetrieb geführten unterschiedlichen Warenbereiche. Man unterscheidet zwischen schmalen Sortimenten mit wenigen und breiten mit einer Vielzahl von Warengruppen.

Es stehen sich flache Sortimente mit wenigen und tiefe mit einer Fülle von Alternativen gegenüber. Einsatz spezieller Instrumente zur Beeinflussung des menschlichen Verhaltens. S-R-Ansatz Ein Konzept zur Erklärung des Konsumentenverhaltens, das sich auf die Analyse von objektiv beobachtbaren Stimuli und damit korrespondierenden Reaktionen beschränkt.

Standort Geographischer Ort, an dem ein Unternehmen Leistungen erstellt oder anbietet. Standortpolitik Die Gesamtheit aller Entscheidungen, die die zielorientierte Wahl und Sicherung des Standorts betreffen. Die Standortpolitik ist von besonderer Bedeutung für diejenigen Wirtschaftszweige, die sich mit ihrem Angebot direkt an die Verbraucher wenden Einzelhandel, Gastronomie, Banken, Reisebüros, konsumorientierte Handwerksbetriebe usw. Parallel dazu stellt sich die Frage, welche Leistungen an welcher Stelle eines Unternehmens Geschäfts, Lagerhauses usw.

Status Wertschätzung, die einer Person in ihrem Umfeld aufgrund ihrer sozialen Position entgegengebracht wird. Stichprobe Teilmenge aus einer Gesamtheit von Objekten, über die eine Untersuchung Aussagen liefern soll.

Strategie Mittel- bis langfristig wirkende Grundsatzentscheidung mit Instrumentalcharakter. Ihr kommt die Aufgabe zu, einen Orientierungsrahmen für nachgelagerte Entscheidungen zu schaffen und damit den Einsatz unternehmerischer Aktivitäten auf das Erreichen der Ziele hin zu kanalisieren. Das Streckengeschäft spiet überall dort eine bedeutende Rolle, wo Massengüter umgeschlagen werden, bei denen Fracht- und Manipulationskosten hoch zu Buche schlagen.

Dabei wird die Eliminierung von unternehmensinternen Verschwendungen entlang dieser Wertschöpfungskette angestrebt. Synergie Das Zusammenwirken von Kräften, die in gleicher Richtung wirken und sich in der Kombination verstärken.

Man versucht damit, auf der Basis der gegenwärtigen Situation den Endzustand des Prognosegegenstandes unter verschiedenartigen Rahmenbedingungen zu antizipieren und davon ausgehend mögliche Auswirkungen auf das Untersuchungsfeld abzuleiten.

Mit Hilfe des Tachistoskops können z. Die Kennzahl drückt aus, wieviel es kostet, Leser, Hörer oder Seher zu erreichen bzw. Technologieorientierung Die systematische Ausrichtung des Leistungspotentials eines Unternehmens an produkt- und verfahrensbezogener Technik, um dadurch strategische Erfolgspositionen aufzubauen.

Test, statistischer Ein Verfahren zur Überprüfung von Hypothesen über eine oder mehrere Grundgesamtheiten anhand einer oder mehrerer Zufallsstichproben. Testominalwerbung Einsatz wirklicher oder angeblicher Verwender von Produkten im Rahmen der Werbung, um die Umworbenen zu veranlassen, deren Verhalten nachzuahmen oder deren Empfehlungen zu folgen.

Dabei repräsentiert jedes Statement einen bestimmten, auf der Grundlage von Expertenurteilen gebildeten und den Auskunftspersonen nicht bekannten Wert auf einem Einstellungskontinuum. Der Gesamtwert der Einstellung ergibt sich dann aus dem Durchschnitt der Skalenwerte derjenigen Statements, denen der Proband zugestimmt hat. Trend Grundrichtung einer Entwicklung über lange Zeit hinweg, die aus vergangenheitsbezogenen Daten erkennbar ist.

Trendfunktion Eine empirische Funktionsgleichung, die den langfristigen Verlauf einer Zeitreihe mehr oder weniger gut repräsentiert und zur Schätzung der in die Zukunft fallenden Werte herangezogen werden kann. Trommsdorff-Modell Bezeichnung für ein Konzept zur Messung von Einstellungen, bei dem die Auskunftsperson zu einen die subjektiv wahrgenommenen Ausprägungen von Eigenschaften des Meinungsgegenstandes, zum anderen die im Idealfall zu erwartenden Ausprägungen anzugeben hat.

Unternehmensforschung Wissenschaft, die sich mit der Vorbereitung von Entscheidungen zur Gestaltung und Steuerung soziotechnischer Systeme m.

Im Rahmen des Marketing können die Verfahren der Unternehmensforschung vor allem für die Planung des Einsatzes der absatzpolitischen Instrumente herangezogen werden. Unternehmenskultur "Persönlichkeit" eines Unternehmens, die sich in spezifischen, historisch gewachsenen Denk- und Problemlösungsmustern z.

Variable Operational definiertes Merkmal von Untersuchungsobjekten, das mehrere Ausprägungen annehmen kann.