Wörns beschert dem BVB drei Punkte


Ein paar kleinere Stimmungsbemühungen vernahm das Ohr ebenfalls, so tönte auch zwischenzeitlich das mittlerweile etablierte Wechselspiel der Tribünen in bekannter Art und Weise. Netter Fußballabend für die gute Sache!

Uns steht in der Regionalliga eine spannende sowie sicherlich auch schwere Saison bevor und unsere Mannschaft braucht uns als konstanten Rückhalt. Guerrero , Danijel Ljuboja Spielstatistik Tore:

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Von den redlichen Stimmungsbemühungen kam unnötigerweise zu wenig im Rest der Arena an. Und dass obwohl ich bereits auf der dem Fanblock näheren Seite der Haupttribüne saß. Grund für diese Misere waren die unsäglichen Klatschpappen. Auf jedem Platz ausgelegt und von allzu vielen Zuschauern rege genutzt, zerstörten sie mit dem erzeugten Krach jeglichen Ansatz einer dichten .

Trotz mehrfacher Aufforderung und trotz des Hinweises, dass bei Nichteinhaltung der Regelung radikale Änderungen und eine empfindliche Verringerung der Tribünen-Kapazität drohen, bekam er vielfach nur Antworten wie "Ich stehe schon ewig hier und bleibe hier. Aber auch der Verein muss sich fragen, ob das gestern wirklich sein Ernst war: Von zusätzlichen Ordnern war nichts zu sehen, die anwesenden Kräfte beklagten lautstark die fehlende versprochene Unterstützung.

Dann ging es los, und der Anfang versprach einen flotten Kick mit viel Tempo und zahlreichen Chancen. Doch der Kopfball strich am Gehäuse vorbei. Zwar zeigten beide Mannschaften, dass sie ihr Glück in der Offensive suchen würden, doch dazu hätte das Tempo höher sein müssen. So war es an Degen und Tinga, das Spiel auf dem Flügel anzukurbeln.

In einigen Situationen traute sich Degen nicht mit dem Ball nach vorne durchzustarten, da dort die Mitspieler fehlten, andererseits versuchte er es mit zahlreichen Flanken, die jedoch nur selten ihre Abnehmer im Strafraum fanden. Die Hamburger Gegenangriffe wurden früh von den Borussen gestört, so dass die Partie keinen Schwung aufnahm.

Chancen gab es dennoch, und in der Minute hätte Frei per Kopf die zur Führung treffen können. Ljuboja war denn auch einer der Aktivposten bei den Hanseaten, doch auch er litt unter dem zu geringen Tempo der Partie, fand selten Mitspieler. Ein echtes Highlight dann in der Endlich sind die HSV-Fans nicht zu hören, die ununterbrochen ihre Mannschaft anfeuern und zahlreiche Schmähgesänge ob der miesen Stimmung im Stadion singen. Zur zweiten Halbzeit kommt Smolarek für den angeschlagenen Valdez in die Partie.

Wieder ist der erste Angriff gleich gefährlich. Smolarek wird an der Strafraumkante angespielt, umkurvt Torwart Kirschstein und schiebt aus spitzem Winkel ein — leider stand der beim Anspiel im Abseits, sodass auch dieses Tor nicht zählte. Mit Smolarek kam etwas Tempo in die Partie, was allerdings fehlte, war ein echter Ideengeber.

Pienaar zeigte sich zwar wesentlich einsatzfreudiger als bisher, doch letztlich kann kein Druck entstehen, wenn Tinga im Mittelfeld für zwei ackern muss. Eine Kopfball-Bogenlampe klatschte auf die Latte Auf der Gegenseite hatte der HSV in der Minute gleich mehrere Einschussmöglichkeiten.

Als dann der gerade frisch eingewechselte Paolo Guerrero die beste Chance des Spiels vergab, schien ein beschlossene Sache. Doch nicht dieses Mal: So hatten die Hamburger keine Gelegenheit mehr, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen und das Spiel plätscherte zum ersten Heimsieg der noch jungen Saison. Ein verdienter Sieg in einer schwachen Partie. Stattdessen wurde das Tempo verschleppt und es fehlte die Zielstrebigkeit.

Dabei boten die Hamburger immer wieder Lücken. Beim BVB hapert es vor allem in der Kreativabteilung. Pienaar kann im Moment selbst einen schlecht aufgelegten Rosicky nicht ersetzen, dahinter ist Kruska mit viel Defensivarbeit aus dem Spiel genommen. Note 3 Markus Brzenska: Die beste Gelegenheit hatten die Hamburger, als Brzenska an der Seitenlinie behandelt wurde. Note 3- Christian Wörns: Hinten mit viel Engagement und Übersicht.

Es war deutlich, dass er wieder zu alter Stärke findet. Schön, wenn es so einvernehmlich geht. Der Stimmungstod ist aus Pappe. Von den redlichen Stimmungsbemühungen kam unnötigerweise zu wenig im Rest der Arena an. Grund für diese Misere waren die unsäglichen Klatschpappen.

Auf jedem Platz ausgelegt und von allzu vielen Zuschauern rege genutzt, zerstörten sie mit dem erzeugten Krach jeglichen Ansatz einer dichten organischen Atomsphäre.

Hätten alle Klatschpappennutzer sich an die Kraft ihrer Hände erinnert, wäre es immer noch laut genug zugegangen. Zudem hätten so die aufopferungsvollen Bemühungen des Fanblocks um eine attraktive Stimmungsgestaltung eine Chance auf den verdienten Erfolg gehabt.

Stattdessen gab es nur ohrenbetäubenden Lärm. Auf dem Spielfeld hielten die Hausherren zunächst sehr gut mit. Und das obwohl die Oberfranken diese in der Vergangenheit auch öffentlich und konfliktorientiert ausgetragen hatten. An diesem Abend aber gab mal die eine mal die andere Fraktion innerhalb des Fanblocks den Takt an — wörtlich wie im übertragenen Sinne. Auch direkte Absprachen waren erkennbar.

Schön, wenn es so einvernehmlich geht. Der Stimmungstod ist aus Pappe. Von den redlichen Stimmungsbemühungen kam unnötigerweise zu wenig im Rest der Arena an. Grund für diese Misere waren die unsäglichen Klatschpappen. Auf jedem Platz ausgelegt und von allzu vielen Zuschauern rege genutzt, zerstörten sie mit dem erzeugten Krach jeglichen Ansatz einer dichten organischen Atomsphäre.

Hätten alle Klatschpappennutzer sich an die Kraft ihrer Hände erinnert, wäre es immer noch laut genug zugegangen. Zudem hätten so die aufopferungsvollen Bemühungen des Fanblocks um eine attraktive Stimmungsgestaltung eine Chance auf den verdienten Erfolg gehabt.