dpa-AFX auf Twitter


Entwicklungszusammenarbeit (auch als Entwicklungshilfe oder technische Zusammenarbeit bezeichnet), ist das gemeinsame Bemühen von Industrieländern und Entwicklungsländern, weltweite Unterschiede in der sozioökonomischen Entwicklung und in den allgemeinen Lebensbedingungen dauerhaft und nachhaltig abzubauen.

Was macht die OPEC gleich wieder? Spätestens seit Angela Merkel in einem nationalen Alleingang die NATO-Flüchtlinge aus dem nahen Osten aufrief, nach Europa zu kommen, dürfte klar geworden sein, dass diese Frau weder deutsche noch europäische Interessen vertritt. Dieser hatte bei fast drei Milliarden Euro gelegen und soll nur etwas geringer ausfallen. Es darf nicht sein, dass der Geldbesitz weniger Personen weltweit darüber entscheidet, was produziert wird und wer überhaupt ein Einkommen erzielen darf.

Ölpreise: Marktsituation Montag, 7. Januar

Aktueller Ölpreis in Dollar (Brent) je Barrel. Ölkurs des Brent Crude Oil mit Realtimekurs und historischen Daten, Nachrichten und Empfehlungen.

In den Industriestaaten kam es zur zweiten Ölkrise und einer noch stärkeren Weltwirtschaftsrezession als nach der ersten Ölkrise. Banken und Regierungen erhöhten die Zinssätze, wodurch die Probleme bei der Schuldenrückzahlung vor allem für die Entwicklungsländer verschärft wurden und zu noch geringeren Exporterträgen der Entwicklungsländer führten.

In den achtziger Jahren wurde es für die Entwicklungsländer zunehmend schwieriger, frühere Kredite von Geschäftsbanken zu decken, und sie mussten sich an die Weltbank um Hilfe wenden. Diese gewährte in der Folge nur dann Kredite, wenn die Empfängerländer sogenannten Strukturanpassungsprogrammen zustimmten, die Wirtschaftsreformen zur Verringerung der Importe und Förderung der Marktwirtschaft erzwangen.

Der nach entstandene Ost-West-Konflikt endete bis mit dem politischen und ökonomischen Zusammenbruch der meisten kommunistischen Regime. Der Ostblock und seine Führungsmacht Sowjetunion fielen auseinander. Diese Vorgänge veränderten das internationale System und Ansichten in der Entwicklungspolitik in mehrfacher Hinsicht. Es verbesserten sich die Chancen, gegenüber Entwicklungsländern Mindestbedingungen wie die Einhaltung der Menschenrechte, den Kampf gegen Korruption sowie Entwicklungsengagement zu fordern und die Einhaltung dieser Standards an die Weiterleistung von Entwicklungshilfe zu knüpfen.

Strategisch interessante Entwicklungsländer konnten Ost und West nicht länger zum eigenen Vorteil gegeneinander ausspielen. Angesichts wachsender Probleme auch im Norden kamen es nicht zur Umschichtung von Verteidigungsausgaben zur Entwicklungszusammenarbeit.

Des Weiteren kam hinzu, dass nun ein Teil der früheren Ostblockländer mit den Entwicklungsländern um die Mittel des Westens konkurrierte. Mit dem Kommunismus war auch das zentralistisch-planwirtschaftliche Entwicklungsmodell der Ostblockstaaten gescheitert, das mit starkem staatlichem Zwang gearbeitet hatte. Dies führte nicht nur zu grundlegenden Veränderungen sowohl in der entwicklungspolitischen Strategie vieler Entwicklungsländer und ihrer Träger, sondern auch in der wissenschaftlichen Diskussion der Entwicklungstheorie.

Bündnispolitik, Freund-Feind-Denken und geostrategische Interessen beeinflussen aber nach wie vor die Entwicklungszusammenarbeit. Die Erfahrungen von Frauen , ihre Kreativität und ihre Schaffenskraft sind wesentlich für die Entwicklung ihrer Länder und für lebendige Demokratien. Die Weltbank hat nachgewiesen, dass Länder, in denen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Erziehung , Beschäftigung und Eigentumsrechten gering sind, weniger Unterernährung und Kindersterblichkeit kennen.

Die Wirtschaft dieser Länder wächst schneller, mit weniger Umweltschäden, und sie werden zunehmend verantwortungsvoller regiert. Eine Studie der Weltbank stellt fest: Die Ausbildung von Mädchen wirkt auf alle Dimensionen der Entwicklung: Die Gesellschaft ist somit nicht in der Lage, eine vorhandene und bedeutende Entwicklungsressource zu nutzen.

Abgesehen davon ist die Diskriminierung von Frauen ein Menschenrechtsproblem. Wichtig für eine nachhaltige Wirkung ist insbesondere die eigene Motivation der Betroffenen, die für sich selbst diese Entwicklung wollen. Zentral ist daher Förderung der Eigenständigkeit und Eigeninitiative der Stipendiaten im Sinne der katholischen Soziallehre. Durch personelle Fluktuation bei den Studierenden der Hochschule St.

Georgen läuft das Projekt seit Ende langsam aus. In den letzten Jahren hat sich zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass Entwicklung auf Good Governance , Partizipation und Dezentralisierung aufbauen muss, um nachhaltig sein zu können. Damit rücken Kommunen und kommunale Selbstverwaltung ins Blickfeld der Entwicklungszusammenarbeit.

Für die Vereinten Nationen, die Weltbank und andere internationale Organisationen sind heute kommunale Projekte bzw. Zugleich hat die Bedeutung der Kommunen als Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit international stark zugenommen.

Die Kultur fristet in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit ein Schattendasein. Zusätzlich sind auch verschiedene Landesministerien hier aktiv. Auf internationaler Ebene gewinnt das Thema in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren beschäftigen sich zunehmend auch deutsche Akteure im Gegenstandsbereich. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die folgenden vier Bereiche:. Deutsche Beispiele sind der seit in Münster ansässige und in Nicaragua agierende gemeinnützige Verein Pan y Arte und der in Tansania aktive Freundeskreis Bagamoyo.

An Bedeutung hat dieses Feld durch die Auswirkungen des Klimawandels gewonnen, der den Verlust an biologischer Vielfalt beschleunigt. Auf internationaler Ebene fordern die Entwicklungs- und Schwellenländer, am Zugang zu ihren biologischen Ressourcen Samenbanken etc.

Aus den Schutzinteressen westlicher Staaten und den direkten ökonomischen Interessen der lokalen Bevölkerung erwachsen teilweise Konflikte. Meist versuchen die Akteure, alternative Erwerbsquellen für die Bevölkerung aufzubauen Ökotourismus etc. Kritik an Entwicklungszusammenarbeit kommt aus verschiedenen Richtungen.

Vor allem Ethnologen , Angehörige indigener Völker [17] und Aktivisten aus Entwicklungsländern wie z. Vandana Shiva aus Indien weisen darauf hin, dass die Annahmen und Ziele der Entwicklungszusammenarbeit einer eurozentrischen und rein marktwirtschaftlich orientierten Perspektive entspringen. Armut , Reichtum und Fortschritt ideologisch zur einzigen Wahrheit erhoben. Im Extremfall sehen sie darin eine Entwicklung von einer bescheidenen, aber unabhängigen und selbstbestimmten zu einer konsumorientierten, aber abhängigen und fremdbestimmten Lebensweise.

Viele linke Kritiker bemängeln, dass westliche Entwicklungshilfe sich an kapitalistischer Produktionsweise orientiere und die Souveränität der Empfängerländer durch politische Vorgaben der Geberländer und internationaler Organisationen untergraben werde. Der ghanaische Ökonom George Ayittey weist zudem darauf hin, dass viele Entwicklungsländer von korrupten Eliten geprägt seien, die nicht im Interesse ihrer Bevölkerungen handelten.

Eine Ausnahme bildet Südkorea, das mittlerweile selbst ein Geberland ist und von vielen als Vorbild für erfolgreiche Entwicklung angeführt wird. Da es selbst keine Entwicklungshilfe mehr bezieht, aber noch alte Schulden abbezahlt, hatte es in den letzten Jahren negative Mittelflüsse.

Die römisch-katholische Kirche kritisiert, dass bei der auf rein technisch-materiellen Prinzipien aufgebauten Entwicklungszusammenarbeit Gott nicht nur ausgelassen wurde, sondern die Menschen von Gott abgedrängt würden und damit die Dritte Welt zur Dritten Welt im heutigen Sinn gemacht worden sei. Euro in der Entwicklungszusammenarbeit engagierten, fordern eine stärkere Präsenz in den deutschen Fachgremien der Entwicklungshilfe.

Umgekehrt lässt sich auch kritisieren, dass ebendiese Kirche stattdessen ein Missionsziel verfolgt, sich mithin auf ähnliche Weise um eigene Interessen kümmert. Es wird auch angeführt, dass die Gelder hauptsächlich der eigenen Wirtschaft zugutekommen. Insbesondere wird die Entwicklungshilfe für China kritisiert im Jahr wurden 56,5 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China gezahlt, [29] im Jahr waren es Millionen Euro Entwicklungshilfe für China [30] , da China längst kein Entwicklungsland mehr sei und mittlerweile zu einem Hauptkonkurrenten in der globalisierten Weltwirtschaft aufgestiegen sei.

Afrika gilt vielen Kritikern in seiner Gesamtheit als Musterbeispiel für eine fehlgeleitete Entwicklungspolitik, wenn, als ein möglicher Gradmesser, Lebensstandard und Einkommenssituation der Menschen auf dem Land zur Zeit der Unabhängigkeit mit der Situation 40 Jahre später verglichen werden. Kritiker, die die Höhe der in einem Zeitraum geleisteten Hilfszahlungen in einem bestimmten Gebiet abschätzen und die früher ausgesprochenen Erwartungen mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung vergleichen, stellen eine Diskrepanz fest.

Dies ist ein mehrfaches des Marshallplans. Das Hauptproblem sind korrupte Eliten, die sich an den Entwicklungsgeldern bereicherten. Da sie die wirtschaftliche Intervention und den freien Warenaustausch zwischen den Entwicklungsländern und die Herausbildung einer privaten Wirtschaft behindere, sei sie einzustellen.

Peter Bauer verglich etwa die Entwicklung von Somalia mit seinem de facto unabhängigen Landesteil Somaliland.

James Shikwati kritisiert Entwicklungshilfe als ein Mittel, um afrikanische Länder an westliche Kapitalgeber zu binden und somit eine einseitige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit zu erzeugen. Sie habe Afrika nur abhängig gemacht und Machtstrukturen verfestigt, von denen wenige profitieren. Nach Ansicht von James Shikwati sind die Chinesen aufrichtiger: Wir wollen dies, ihr gebt uns jenes, dafür kriegt ihr das. Das stellt die alten Dimensionen der Entwicklungshilfe auf den Kopf.

Eine politische Kritik will Entwicklungszusammenarbeit mit der Frage nach demokratischen Strukturen in den Empfängerländern und ihrem für das Gemeinwohl sinnvollen Einsatz des Staatshaushalts verknüpft sehen. In beiden Punkten werden den meisten Ländern Afrikas Defizite attestiert. Katastrophenhilfe hat mit Entwicklungshilfe prinzipiell nichts zu tun, steht aber oft vor ähnlichen Problemen, wie die Operation Lifeline Sudan zeigte.

Es gibt das unvermeidliche praktische Problem, dass die Verteilung der Hilfe aufgrund machtpolitischer Strukturen erfolgt und von den Entwicklungsorganisationen nicht ausreichend kontrolliert werden kann. USD und Südasiens mit 14,0 Mrd.

Die Höhe der gezahlten Entwicklungshilfe stieg von 4,2 Mrd. Für lange Zeit absorbierten die Maschinen lediglich das Klimagas, ohne dass es sinnvoll verwendet wurde, doch seit ein paar Wochen stellt die Anlage - erweitert um die erforderlichen Geräte - eine durchsichtige Flüssigkeit her , die es in sich hat.

Es handelt es sich um eine Mischung aus Benzin und Diesel, verwendbar in Millionen Motoren, die derzeit noch mit Sprit aus Rohöl betrieben werden. Spannend wird nun, wer dabei am schnellsten vorankommt. Für die Kanadier spricht unter anderem die potente Riege der Unterstützer um Gates.

Ein langer Atem ist in jedem Fall gefragt - derzeit ist das Produkt wirtschaftlich noch nicht konkurrenzfähig mit herkömmlichen Treibstoffen. Die Herstellung ist kostspielig, spürbare Skaleneffekte sind noch nicht erreicht. Zudem kämpft das Verfahren mit erheblichen Effizienzproblemen. Der Charme besteht auf der anderen Seite darin, dass der nahezu klimaneutrale Treibstoff verwendet werden kann wie herkömmlicher Sprit. Eine komplett neue Infrastruktur wie bei batterieelektrischen oder mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen ist nicht erforderlich.

Wenn dann noch der Ölpreis steigt - so die Kalkulation - müssen klassische Ölstaaten wie Saudi-Arabien oder Russland die neue Konkurrenz fürchten.