Europäische Union


Der Vertrag Teil 1 Mein Name ist Maria 19 Jahre, ruf mich an, wenn du Sex haben willst!

Nach einer halben Stunde war Otto fertig aber ich wurde nicht losgebunden.

Ein tückischer Deal

Die Römischen Verträge wurden am März von Frankreich, Belgien, BRD, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet. Darunter fielen die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Atomgemeinschaft.5/5(2).

Und wie sieht die Zukunft aus? Binnen- und Fluchtmigration prägen seit Jahrhunderten die Geschichte Europas. In der Diskussion, ab Europa ist mehr als nur ein Kontinent. Es ist ein schillernder Begriff, für Millionen Menschen allt Wo soll es enden? Wie kann die EU ihre Position in der Welt festigen?

Und wie soll Europa mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen? Europa kontrovers sucht Antworten auf Grundfragen der europäischen Politik. Auf dieser Seite informiert die bpb unter anderem über die Hintergründe der Wahl, die zur Wahl stehenden Parteien und das Wahlverfahren.

Beginnt ein autoritäres Jahrhundert? Zuflucht gesucht - Seeking Refuge Wahre Welle. Weitere Grenzbesetzungen erfolgten während der österreichisch-italienischen Kriege und Der sogenannte Savoyerhandel wurde durch die Einrichtung einer Freizone um Genf beigelegt. Die Auseinandersetzungen zwischen Radikalen und Konservativen dauerten nach auf Kantonsebene weiter an. Ab kämpfte dann zusätzlich eine neue sogenannte Demokratische Bewegung für den Übergang von der repräsentativen zur direkten Demokratie und für wirtschaftlich-soziale Reformen.

Die Demokraten erhielten Auftrieb durch die als Folge der Industrialisierung immer dringender werdende soziale Frage , weshalb der gegründete Arbeiterbildungsverein Grütli sowie linke Idealisten die radikal-demokratischen Forderungen stützten.

Schrittweise erkämpften die Demokraten Verfassungsrevisionen in den Kantonen, die z. Nach einem ersten gescheiterten Versuch wurde deshalb auch die Bundesverfassung im Sinne der Demokraten revidiert. Die neue Verfassung enthielt neben dem Ausbau der direkten Demokratie auch eine Zentralisation des Wehrwesens sowie eine allgemeine Rechts-Vereinheitlichung.

Es ging primär um den Einfluss der Kirche im neuen liberal- säkularen Staatswesen. Ein kleinerer Teil der römisch-katholischen Gläubigen spaltete sich zur neuen Christkatholischen Kirche ab. Starke Spannungen zwischen der röm. Der Kulturkampf fand seinen Niederschlag in der Bundesverfassung von , zum Beispiel im Verbot des Jesuitenordens , in der Einführung der Zivilehe und der Gewährung der vollen Glaubens- und Kultusfreiheit. Insbesondere seit den er Jahren wurde die Schweiz zu einem Zentrum der anarchistischen Strömung der internationalen Arbeiterbewegung.

Dazu gehörten Personen wie z. Saint-Imier wurde seit zum Tagungsort der internationalen Anarchisten. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden die traditionellen Konfliktlinien zwischen Liberalen und Konservativen durch das Erstarken der Arbeiterbewegung aufgeweicht. Nur wenige Jahre später vereinigten sich auch die konservativen und liberal-demokratischen Bewegungen auf nationaler Ebene in Parteien: Dominiert wurde die Bundespolitik damals mit deutlichen Mehrheiten von den Gründern des liberaldemokratischen Staatswesens, von den Freisinnigen.

Damit begann die Integration der und unterlegenen konservativ-katholischen Kräfte in den Bundesstaat. Einige Jahre zuvor war Basel bereits durch eine französische Bahnlinie mit Strassburg verbunden worden. Der Ausbau des schweizerischen Bahnnetzes erfolgte vorerst durch private Bahngesellschaften. Nach schweren politischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen um den Bahnbau gerieten viele Eisenbahngesellschaften in den er Jahren in eine Krise. Trotzdem gelang die Eröffnung der Gotthardbahn mit finanzieller Hilfe Deutschlands und Italiens.

Durch die Genfer Konvention , der bis alle europäischen Staaten beitraten, wurde das Rote Kreuz als Hilfsdienst des Heeres anerkannt und der Sanitätsdienst neutralisiert. Jahrhundert weitere wichtige internationale Organisationen an. In wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht war die zweite Hälfte des Jahrhunderts durch die Industrialisierung des schweizerischen Mittellandes und eine starke Zunahme der Bevölkerung geprägt. Die Schweiz wurde vom Agrarland zum Industriestaat.

Führend war bis zum Ersten Weltkrieg die Textilindustrie in der Ostschweiz. In ihrem Gefolge entwickelten sich die Maschinenindustrie und vor allem in Basel die chemische Industrie. In der Landwirtschaft wurde der Getreideanbau wegen der billigeren Importe immer mehr zugunsten der Milch- und Viehwirtschaft aufgegeben. Käse, Schokolade und Kondensmilch wurden zu wichtigen Exportgütern. Trotz des industriellen Aufschwungs waren zahlreiche Schweizer durch die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse zur Auswanderung nach Nord- und Südamerika sowie nach Russland gezwungen.

Seit Gründung des Bundesstaats fanden zehn Bundesinterventionen mit und ohne Einsatz von Truppen in Kantonen statt, darunter anlässlich des Tonhallekrawalls in Zürich, anlässlich der Unruhen in Göschenen und zuletzt anlässlich der Unruhen von Genf Während des Ersten Weltkriegs bewahrte die Schweiz die bewaffnete Neutralität.

Unter General Ulrich Wille erfolgte die Grenzbesetzung. Der Schlieffen-Plan der Deutschen sah schon vor dem Krieg vor, Frankreich über Belgien und nicht etwa über die Schweiz hinweg anzugreifen. Obwohl französische und italienische Pläne bestanden, die Mittelmächte mittels Durchmarsch durch die Schweiz zu attackieren, blieb die Schweiz von militärischen Übergriffen auf ihr Territorium verschont. Teile der Deutschschweizer Bevölkerung sympathisierten mit den Mittelmächten vorab Deutschland , während in der Westschweiz Frankreich unterstützt wurde.

Wirtschaftlich bedeutete der Weltkrieg für die Schweiz und ihre Bevölkerung eine starke Belastung. Die stark steigenden Ausgaben des Bundes liessen die Schulden anwachsen, so dass eine einmalige Kriegssteuer und eine Kriegsgewinnsteuer eingeführt wurden. Um die Versorgung des Landes mit Kohle, Lebensmitteln und Stahl sicherzustellen, willigte der Bundesrat in eine Überwachung des Aussenhandels durch die Kriegsparteien ein und gewährte ihnen grössere Kredite. Erst sehr spät, im Oktober , wurde eine Rationierung vorerst für Brot, im März für Fett eingeführt.

Wegen der erst spät eingeführten Rationierung und der fehlenden Lohnersatzordnung für die Wehrmänner sowie der steigenden Arbeitslosigkeit als Folge des Mangels an Rohstoffen bzw. Die politischen Parteien willigten im August in einen Burgfrieden ein, so dass zu Beginn des Krieges die Parteistreitigkeiten ruhten. Die sich verschärfenden sozialen Probleme stärkten die Sozialisten, besonders in den Städten.

Der Landesstreik wurde als nicht rechtmässiger Akt von der Armee niedergeschlagen. Zwischen und lebte der nachmalige russische Revolutionsführer Lenin als Flüchtling in der Schweiz. Nach dem Ende des Krieges versuchte das österreichische Vorarlberg , einen Anschluss an die Schweiz zu erreichen. In den Pariser Vorortverträgen wurde die Neutralität der Schweiz erneut bestätigt, Vorarlberg jedoch definitiv Österreich zugeteilt sowie die Neutralisierung Hochsavoyens aufgehoben.

Damit begann eine Phase der differenzierten Neutralität der Schweiz, das heisst, dass sie zwar an wirtschaftlichen, nicht aber an militärischen Sanktionen des Völkerbundes teilnahm. Mangels ärztlicher Meldepflicht geht man von einer grossen Dunkelziffer aus. Im Oktober wurde der Nationalrat erstmals im Proporzwahlrecht bestimmt, was ein Ende der Dominanz des Freisinns und einen starken Aufschwung für die Sozialisten bedeutete. Die schweizerische Innenpolitik der Zwischenkriegszeit wurde durch die wachsenden Gegensätze zwischen Bauern und Gewerbetreibenden einerseits und den Angestellten bzw.

Sie stand ursprünglich als zentristische Bauernpartei in Opposition zu den bestehenden bürgerlichen wie auch sozialistischen Parteien, wurde aber dennoch relativ rasch in den Bürgerblock integriert und erhielt mit der Wahl Mingers in den Bundesrat einen Regierungssitz.

Nach dem Kriegsende kam es in der Schweiz zu einer ersten Wirtschaftskrise, die besonders die Ostschweiz traf, wo die Textilindustrie wegen der fehlenden ausländischen Nachfrage nach Luxusprodukten praktisch zusammenbrach. Der Zusammenbruch des Exports auf fast ein Drittel führte zu einem starken Preisverfall und Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die öffentliche Hand versuchte auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene, durch Notarbeiten, Grossprojekte und verschiedene andere wirtschaftspolitische Eingriffe ein Ende der Krise herbeizuführen. Die staatliche Preis- und Lohnsenkungspolitik verstärkte durch ihre deflationäre Wirkung die Krise sogar. In der Arbeiterschaft kam es angesichts der Krise zu einer starken Radikalisierung.

Ziel war die erzwungene Integration der Jenischen. Ab wurde die Praxis auf Druck der Medien vom Bund aufgearbeitet. Ein weiteres düsteres Kapitel in der Geschichte der Schweiz des frühen Jahrhunderts war der Umgang mit sogenannten Verdingkindern. Die zuständigen Behörden schauten weg. Die Praxis wurde erst in den er Jahren aufgegeben.

Jahrhunderts griffen die Medien dieses Thema intensiver auf, nachdem es lange Zeit von der Gesellschaft verdrängt bzw.

Die anhaltende Krise führte auch in der Schweiz zur Entstehung einer rechtsbürgerlichen antimarxistischen nationalen Erneuerungsbewegung, der Frontenbewegung. Trotz starker politischer Spannungen, einer Vertrauenskrise der Landesregierung, scheiterte am 8. September die von der Nationalen Front lancierte Volksinitiative zur Totalrevision der Bundesverfassung , mit der eine faschistische Umgestaltung der Schweiz hätte herbeigeführt werden sollen Anmerkung: Die faschistisch-nationalsozialistische Bedrohung führte die SP und die Gewerkschaftsbewegung mit den bürgerlichen Parteien enger zusammen.

Die SP gab ihre Oppositionsrolle auf und anerkannte die Landesverteidigung und die Demokratie in einem neuen Parteiprogramm. Der Bundesrat wertete mit Beschluss vom Im Juli läutete das Friedensabkommen in der Metall- und Uhrenindustrie zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen das Zeitalter des Arbeitsfriedens und der Gesamtarbeitsverträge ein. Januar in Kraft. Mit ihm wurde die Todesstrafe abgeschafft. Als Letzter nach einem zivilen Strafprozess wurde am Oktober der jährige dreifache Mörder Hans Vollenweider hingerichtet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden nach Militärstrafrecht 17 Landesverräter erschossen. Seit ist die Todesstrafe auch auf Verfassungsebene verboten. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich März kehrte die Schweiz zurück zur integralen Neutralität, was vom Völkerbund anerkannt wurde. Unter dem Eindruck der deutschen Expansion Aufrüstung der Wehrmacht bekräftigten Schweizer Politiker, Gelehrte und Militärs den geistigen und militärischen Widerstands- und Selbstbehauptungswillen der Schweiz.

Wir Schweizer werden nicht zuerst ins Ausland wallfahrten gehen. Als Reaktion trat der jüdische Nationalrat David Farbstein zurück. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berief sich die Schweiz erneut auf die bewaffnete Neutralität und ordnete die allgemeine Mobilmachung der Armee unter dem Oberbefehlshaber General Henri Guisan an. Das Parlament gewährte dem Bundesrat unter Berufung auf einen Staatsnotstand und in Anwendung von so genanntem extrakonstitutionellem Notstandsrecht eigentlich verfassungswidrige vgl.

Mai löste die Armee die Zweite General mobilmachung aus. Während des Frankreichfeldzuges flohen Anfang Juni ca. Im Fall eines deutschen Einmarsches wäre danach das Mittelland mit seiner Zivilbevölkerung preisgegeben und der Widerstand auf das Alpenmassiv konzentriert worden.

In diesem Zusammenhang wurde auch von Rorschach aus mit dem später ermordeten Wilhelm Gustloff die Grundlage für eine nationalsozialistische Politik in der Schweiz gelegt. Von kriegerischen Aktivitäten blieb die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs zwar weitgehend verschont, aber nicht gänzlich unberührt. Neben deutschen Luftraumverletzungen in der ersten Kriegsphase führte der Bombenkrieg der Alliierten bis Kriegsende zu ständigen Überflügen und versehentlichen Bombardierungen von Schweizer Städten und Dörfern, auch weil die Schweiz auf Druck der Achsenmächte die Verdunkelung einführte.

Schweizer Territorium wurde insgesamt mal bombardiert, 84 Menschen kamen dabei ums Leben. Der schwerwiegendste Zwischenfall mit 40 Toten, über Verletzten sowie Verlust von Kulturgütern war die Bombardierung von Schaffhausen am 1.

Während des Zweiten Weltkrieges beherbergte die Schweiz bei einer Gesamtbevölkerung von unter vier Millionen während kürzerer oder längerer Zeit insgesamt knapp ' Schutzsuchende. Darunter fielen so unterschiedliche Kategorien wie internierte Militärpersonen ' , temporär aufgenommene Grenzflüchtlinge 67' , Kinder auf Erholungsurlaub 60' , Zivilflüchtlinge ca.

Angesichts der prekären Versorgungslage war die Aufnahme von Flüchtlingen in Politik und Bevölkerung umstritten. Ab ordnete der Bundesrat verschärfte Massnahmen gegen den illegalen Grenzübertritt an. Erst im Juli wurden Juden als politische Flüchtlinge anerkannt. Nach neueren Untersuchungen wurden ca. Im Unterschied zum Ersten Weltkrieg wurde ab die soziale Belastung durch den aktiven Dienst der Wehrmänner durch die Einführung der Lohn- und Verdienstersatzordnung gedämpft, so dass soziale Unruhen ausblieben.

Die öffentliche Meinung wurde durch die Zensur Abteilung Presse und Funkspruch kontrolliert, extremistische und staatsgefährdende Propaganda wurde verboten.

Zahlreiche Schweizer und Ausländer wurden während des Krieges wegen Spionage für Deutschland verhaftet. Gesamthaft wurden 33 Männer während des Aktivdienstes wegen Landesverrat zum Tode verurteilt, wobei nur 17 Urteile vollstreckt wurden.

Zahlreiche weitere Personen wurden zu Haftstrafen verurteilt oder ausgebürgert bzw. Der Truppeneinsatz gegen den Steiner Aufstand von gilt als der grösste militärische Ordnungsdienst im Zweiten Weltkrieg. Die hohen finanziellen Belastungen für den Bundeshaushalt machten die Erhebung von einmaligen Zusatzsteuern und schliesslich die Einführung einer Wehrsteuer auf Einkommen und Vermögen nötig, die bis heute als direkte Bundessteuer überdauert.

Nach der völligen Einkreisung der Schweiz durch die Achsenmächte schloss der Bundesrat notgedrungen mit Deutschland ein Wirtschaftsabkommen, um den Austausch von Kohle, Stahl und anderen kriegswichtigen Gütern zu regeln. Trotz der Blockade konnte die Schweiz aber weiter kriegswichtige Präzisionsinstrumente an die Alliierten liefern. Im März einigten sich die Schweiz und die Alliierten im Currie-Abkommen auf ein Ende der schweizerischen Ausfuhren nach Deutschland und eine teilweise Auslieferung deutscher Vermögenswerte.

Im Washingtoner Abkommen von gestand die Schweiz den Alliierten schliesslich die Konfiskation des gesamten deutschen Besitzes in der Schweiz zu. Danach hoben die Alliierten alle wirtschaftlichen und finanziellen Massnahmen gegen die Schweiz auf. Im gleichen Jahr nahmen die Schweiz und die Sowjetunion diplomatische Beziehungen auf, nachdem das Verhältnis wegen der Conradi-Affäre während 23 Jahren stark belastet war.

Zwischen und zahlte die Bundesrepublik Deutschland Millionen Franken der Kriegsschulden an die Schweiz zurück. Die Schweiz sah sich im Kalten Krieg in ihrer langen Tradition als politisch und militärisch neutral, gehörte aber ideologisch klar zum liberal-westlichen Lager. Die Supermächte USA und Sowjetunion bewerteten diese Haltung negativ, trotzdem waren sie bestrebt formell die diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen, was sich im Abschluss des Washingtoner Abkommens niederschlug.

November die Bedingungen für den Betritt der Schweiz zum Internationalen Gerichtshof fest, dem sie schliesslich am Der beginnende Kalte Krieg führte besonders seit zu einer unter grossen Kosten vorangetriebenen Aufrüstung und Modernisierung der Schweizer Armee. Die Wehrpflicht in der Milizarmee dauerte für alle diensttauglichen Schweizer vom Bis wurden auch erste Schritte zu einer atomaren Aufrüstung unternommen, die Schweiz galt als atomares Schwellenland. Mit der Unterzeichnung des Atomsperrvertrags gab die Schweiz die atomare Option freiwillig auf.

Aus diesem Grund wurden beim Ungarnaufstand [35] rund 13' Ungarn und beim Prager Frühling rund 12' Tschechoslowaken aufgenommen, die vor der sowjetischen Intervention in ihren Ländern flohen. Homosexuelle Handlungen sind in der Schweiz seit legal. Es war der erste Papstbesuch seit Mai trat die Schweiz auch dem Europarat bei. Im gleichen Jahr unterzeichnete die Schweiz auch die Europäische Menschenrechtskonvention. Wirtschaftlich erlebte die Schweiz nach eine noch nie gesehene Hochkonjunktur, die bis in die er Jahre anhielt.

In dieser Zeit wurden die Exporte nahezu verzehnfacht. Bei stetig steigender Bevölkerung veränderte sich das Gesicht der Schweiz durch starke Bautätigkeit und Mobilitätssteigerung der Bevölkerung.

Gallen verlor durch die Zersiedelung der Landschaft ihren ländlichen Charakter. Die wirtschaftliche Entwicklung, besonders im Dienstleistungssektor, führte zu einer starken Steigerung der privaten Einkommen und des allgemeinen Wohlstands. Seit dem Ende der Hochkonjunktur in den er Jahren machten sich Überfremdungsängste bei Teilen der Bevölkerung bemerkbar.

Ende der er Jahre nahm der Autoverkehr in der Schweiz stark zu. Das bestehende Strassennetz genügte dem gestiegenen Verkehrsaufkommen nicht mehr. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz über ein Nationalstrassennetz übertrug dem Bund die Kompetenzen im Nationalstrassenbau. Die Schweizer Landesgrenze geht hauptsächlich auf die Beschlüsse des Wiener Kongresses von zurück. Im Zusammenhang mit der Bereinigung von Grenzkonflikten, mit dem Strassenbau, mit Gewässerkorrektionen, der Nutzung der Wasserkräfte oder zur Vereinfachung des komplizierten Grenzverlaufs wurden im Jahrhundert verschiedene Grenzkorrekturen mit den Nachbarstaaten vereinbart.

Alle 47 Menschen an Bord starben. Danach sprengten die Terroristen die Flugzeuge. Die Schweiz sollte fortan von weiteren terroristischen Anschlägen verschont bleiben. Die Anklageerhebung gegen einen palästinensischen Verdächtigen des Anschlages auf den Swissair-Flug mit 47 Toten wurde von der Justiz aus noch unbekannten Gründen eingestellt.

Die Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts auf Bundesebene scheiterte erstmals in einer Volksabstimmung. Waadt und Neuenburg führten es jedoch im gleichen Jahr auf kantonaler Ebene ein. Erst stimmten die Schweizer Männer der Einführung des Frauenstimmrechts zu. Die Frauen erhielten nach der politischen Gleichberechtigung auch jene auf gesellschaftlicher Ebene juristisch zugesprochen.

Bis dahin konnten Kantone Sozialhilfebezüger in deren Heimatort zurückschaffen. Innenpolitisch wurde die Schweiz durch die seit erreichten Konkordanz unter den führenden Parteien geprägt, die sich in der sogenannten Zauberformel bei der Verteilung der Bundesratssitze manifestierte. In der Nachkriegszeit wurde das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden wiederholt durch politische Affären und Skandale auf die Probe gestellt, so durch die Mirage-Affäre und durch den Fichenskandal oder durch die Aufdeckung der P Die Stimmbürger verweigerten dem Bundesrat die Weiterführung des Vollmachtenregimes , indem das fakultative Referendum auch auf die dringlichen Bundesbeschlüsse ausgedehnt wurden.

Politisch und gesellschaftlich kam es zu einer Ablösung der alten Eliten und zum Aufbrechen der Geistigen Landesverteidigung, gleichzeitig entstand aber auch eine konservative Gegenbewegung in den bürgerlichen Parteien. Zusammen mit den Erschütterungen der Fichenaffäre bewirkte die Kontroverse um die Armee das endgültige Ende der Geistigen Landesverteidigung.

Während des Kalten Kriegs wurde die polnische Botschaft in Bern besetzt. Der Bundesrat scheiterte wiederholt, als er versuchte die politische Selbstisolation der Schweiz zu beenden. Der Bundesrat hielt trotz wachsender Opposition rechts-bürgerlicher Kreise an seinem europäischen Integrationskurs fest und reichte im gleichen Jahr in Brüssel ein Gesuch zu einem Beitritt der Schweiz zur EU ein.

Die er Jahre waren daneben durch eine langjährige Wirtschaftskrise bzw. Gleichzeitig fanden sich die Kantone und Gemeinden einem intensiven Steuerwettbewerb ausgesetzt, der Steuererhöhungen weitgehend ausschloss. Der Niedergang der schweizerischen Maschinen- und Textilindustrie führte besonders in der Ostschweiz zu einer teilweise bis in die Gegenwart anhaltenden Deindustrialisierung, zum Beispiel im Kanton Glarus und im Kanton St.

Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg stieg auch die Arbeitslosigkeit wieder für längere Zeit auf über vier Prozent. Hart getroffen wurde besonders die Industriearbeiterschaft. Ein Ende der Krise brachte erst der internationale Wirtschaftsaufschwung um die Jahrtausendwende.

Während der er Jahre nahm die Schweiz zahlreiche Flüchtlinge aus verschiedenen internationalen Konfliktregionen auf, insbesondere aus Sri Lanka, der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien. Die wehrpolitische Debatte um die Zukunft der Schweizer Armee wurde auch in den er Jahren weitergeführt. Die Armee gewann zwar durch eine erste Armeereform wieder Vertrauen zurück, konnte aber die strukturelle Krise, die durch das Ende des Kalten Krieges und den Wegfall der realen Bedrohungsszenarien ausgebrochen war, erst durch die Armeereform XXI ansatzweise überwinden.

Seit Ende der er Jahre stand die Weiterführung der Miliz bzw. Als einer der letzten international anerkannten Staaten trat die Schweiz nach einer Volksabstimmung am Dass eine regierende Amtsperson nicht wiedergewählt wurde, kam letztmals vor.

Formal blieb die Konkordanz jedoch auch bei der neuen Zusammensetzung der Landesregierung gewahrt. Seither gelang es ihr zwar mit dem ehemaligen Parteipräsidenten Ueli Maurer wieder einen Bundesratsposten zurückzugewinnen, der Angriff auf den von der BDP gehaltenen Sitz von Bundesrätin Widmer-Schlumpf anlässlich der Gesamterneuerungswahl scheiterte hingegen.

Die Parlamentswahlen bestätigten mehrheitlich die Erwartungen. Die relativ neuen Parteien der Grünliberalen und der BDP konnten sich definitiv auf nationaler Ebene etablieren und legten an Wähleranteilen wie an Sitzen am deutlichsten zu. Die überproportionalen Sitzverluste der SVP bzw. In der Vereinigten Bundesversammlung ergeben sich damit folgende Verschiebungen: So konnte sie etwa gegen die Empfehlung von Regierung und Parlament das Stimmvolk für die Annahme von Volksinitiativen gewinnen, die das Ziel haben, kriminelle Ausländer automatisch auszuschaffen Ausschaffungsinitiative und die Zuwanderung durch Kontingente zu beschränken Masseneinwanderungsinitiative.

Die Umsetzung beider Verfassungsänderungen steht noch aus und stellt gegenwärtig ein kontroverses politisches Thema dar.

Durch die Masseneinwanderungsinitiative ist je nach Auslegung der Weiterbestand der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU gefährdet. Einen Monat darauf geschah einer der grössten Wirtschaftskollapse der Schweizer Geschichte: Die Flugzeugflotte der Swissair musste wegen Insolvenz am Boden bleiben wird in der Schweiz gemeinhin als Grounding bezeichnet , ein Jahr später musste die Firma schliesslich den Betrieb einstellen. Reste der Fluglinie gingen in der neuen Gesellschaft Swiss auf.

Austragungsorte der Arteplages franz: Die Expo schlug wegen einer verkorksten Finanzplanung bereits im Vorfeld hohe Wellen, konnte aber in den letzten Wochen noch Besucherrekorde verzeichnen. Erstmals seit fand im Sommer in der Schweiz in Zusammenarbeit mit Österreich wieder ein sportliches Grossereignis statt, die Fussball-Europameisterschaft.

In der Schweiz waren Austragungsorte in Klammern Stadien: Jakobspark in Basel konnte mit 42' Sitzplätzen aufwarten und somit schweizweit die meisten Zuschauer aufnehmen. Ökonomen und Politiker sehen die Erholung der Schweizer Wirtschaft auch in einem Zusammenhang zu der seit eingeführten Personenfreizügigkeit mit der EU, dank der zahlreiche gut ausgebildete Fachkräfte aus der EU, besonders aus Deutschland, in die Schweiz zuwandern konnten.

Als eines der wenigen Länder Europas weist die Schweiz aufgrund eines positiven Wanderungssaldos ein Bevölkerungswachstum Als eines der ersten Länder überhaupt schloss die Schweiz mit der Volksrepublik China ein Freihandelsabkommen ab. Neben den Jubiläumsfeiern sind bzw. Europäisches Nichtmitglied der Vereinten Nationen: Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.