Ölpreiskrise


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Auch in Asien stehen die Zeichen auf Wachstum, bestehende Probleme konnten in den Hintergrund gedrängt werden.

Die Anfänge von Shell: Vom Muschelsammler zum Millionär

Sanofi. In Q3 stiegen die Erlöse des Pharma-Unternehmens um 3,7% auf € 9,4 Mrd. Als Wachstumstreiber erwiesen sich Medikamente der Biotechnologie-Tochter Genzyme und Impfstoffe.

Über ein Zehntel der weltweiten Primärenergie stammt aus traditioneller Biomassenutzung. Sie ist auch eine der gefährlichsten Formen der Energienutzung: Durch einfache Herde kann der Brennstoffverbrauch auf die Hälfte oder - je nach Bauart des Ofens - ein Viertel reduziert werden.

Dies ist eine einfache, kostengünstige Art, das Klima und die Umwelt doppelt zu schützen: Ein Programm zur Einführung verbesserter Holzherde gibt es etwa in Uganda. Klein-Biogasanlagen werden etwa in Nepal, Vietnam und Indien bereits millionenfach eingesetzt. Beide Techniken sollten viel intensiver genutzt werden, um die Umweltbelastung durch offene Holzfeuer zu verringern.

Zugang zu modernen Energietechniken bieten auch die Verbrennung von Reststoffen aus der Lebensmittel-, Papier- und Textilindustrie in kleinen Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen oder die Nutzung von Pflanzenöl für Dieselgeneratoren zur Stromerzeugung. Die Bedeutung traditioneller Biomassenutzung wird auch am unterschiedlichen Beitrag der Biomasse zur Deckung der Energienachfrage deutlich: Sie beträgt weltweit über 10 Prozent wie hoch sie genau ist, ist je nach Quelle unterschiedlich, da diese Biomasse in der Regel nicht gehandelt und statistisch erfasst wird ; aber in den OECD -Ländern 4 Prozent, in China 13 Prozent, in Indien 29 Prozent und in den Entwicklungsländern Afrikas 47 Prozent.

Moderne Bioenergienutzung, vor allem die Mitverbrennung in Kraftwerken, die Nutzung von Biogas oder Biokraftstoffen haben einen Anteil von knapp 12 Prozent an der weltweiten Bioenergienutzung. Biokraftstoffe alleine haben nur einen Anteil von 2,2 Prozent. Der Ausbau der Bioenergie kann aber auch die globalen Probleme noch verschärfen, vor allem dann, wenn die unbedachte Förderung des Anbaus von Energiepflanzen die steigende Energiefrage mit der Nutzung von Landflächen verkoppelt - Landflächen, die auch als Ackerland und für unverzichtbare Dienstleistungen von Ökosystemen gebraucht werden.

Nachhaltig ist Bioenergie nur, wenn ihre Nutzung nicht die Ernährung der Menschheit und den Natur- und Klimaschutz gefährdet. Bei Nutzung von Abfall- und Reststoffen besteht das Problem der Flächennutzung nicht, daher ist diese grundsätzlich dem Anbau von Energiepflanzen vorzuziehen.

Damit die Nutzung von Abfall- und Reststoffen aus Land- und Forstwirtschaft nachhaltig ist, dürfen dem Boden nicht zu viel organische Substanz und mineralische Nährstoffe entzogen werden. Die Menge der nutzbaren Biomasse hängt von den lokalen Verhältnissen ab, weltweit beträgt das nachhaltig nutzbare Biomassepotential aus Abfall- und Reststoffen etwa 50 EJ. Eine weitere wichtige Quelle für Methangas sind die zahlreichen Mülldeponien auf der Welt: In modernen Mülldeponien wird dieses bereits aufgefangen und genutzt.

Allerdings lässt sich die Ausbeute mit modernen Verfahren noch verbessern, und sind zahlreiche alte Mülldeponien nicht mit solchen Anlagen ausgerüstet.

In vielen Ländern wird Müll auch noch in offenen Deponien abgelagert, in denen hauptsächlich das Treibhausgas Kohlendioxid entsteht. Solche Deponien sollten ohnehin saniert werden, da versickerndes Regenwasser Boden und Grundwasser verschmutzen kann, dann kann die Methannutzung gleich mit installiert werden.

In Zukunft wird allerdings die Bedeutung von Deponiegas hoffentlich abnehmen: Organische Abfälle sollten getrennt eingesammelt und zum Beispiel in Biogasanlagen verarbeitet werden. Für den Anbau von Energiepflanzen müssen die Regeln 2 bis 5 gelten, wenn er einen positiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit leisten soll:. Über eine Milliarde Menschen sind unzureichend ernährt, weil sie kein Geld für Nahrungsmittel haben.

Massendemonstrationen waren die Folge. Zwar ist die Ethanolproduktion nicht der einzige Grund für die Preissteigerung auch steigende Ölpreise führen in der energieintensiven Landwirtschaft zu Preissteigerungen , aber der Anbau von Energiepflanzen erfolgt etwa in den USA auf den selben Flächen wie der Anbau von Nahrungsmitteln. Kommt noch der Anbau von Energiepflanzen hinzu, wird die Konkurrenz um die Landnutzung verschärft und werden in der Folge die Nahrungsmittelpreise weiter steigen.

Nationale und internationale Bioenergiestrategien müssen daher gemeinsam mit Strategien zur Ernährungssicherung entwickelt und verknüpft werden, wobei die Sicherung der Ernährung Vorrang vor der Energieversorgung haben muss. Wo Menschen hungern, können Energiepflanzen nachhaltig nur auf Flächen angebaut werden, die für den Anbau von Nahrungsmitteln nicht geeignet sind.

Das gleiche gilt für indirekte Nutzungsänderung Ackerflächen werden auf den Anbau von Energiepflanzen umgestellt, daher müssen Ackerflächen anderswo neu angelegt werden.

Die Umwandlung von Waldflächen, Feuchtgebieten oder Schutzgebieten ist grundsätzlich nicht nachhaltig; andere Flächen sollten nach Meinung des Beirats nur umgewandelt werden, wenn die dabei entstehenden Treibhausgase innerhalb von 10 Jahren durch den Anbau von Energiepflanzen wieder aufgenommen werden. Nicht jede Bioenergie ist klimafreundlich: Um die Treibhausgase, die beim Anbau und der Verarbeitung entstehen, angemessen zu berücksichtigen, schlägt der Beirat einen Mindeststandard für Bioenergie vor, wonach ein TJ eingesetzte Biomasse bei Berücksichtigung von Anbau und Verarbeitung mindestens 30 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent an Treibhausgasen einsparen muss - für eine öffentliche Förderung sogar mindestens 60 Tonnen.

Mehrjährige tropische Pflanzen wie das Wolfsmilchgewächs Jatropha, Zuckerrohr und Ölpalmen sind, wenn sie auf sonst nicht nutzbarem Land angebaut werden, einjährigen Kulturen wie Raps, Getreide und Mais überlegen, da sie zu einer Kohlenstoffspeicherung in Böden führen und damit sogar zu einer Wiederherstellung guter Böden beitragen können, auf denen langfristig sogar wieder Nahrungsmittel angebaut werden können. In den USA etwa wird wegen steigender Nachfrage schon Mais für die Ethanolproduktion auf Flächen angebaut, die bewässert werden müssen, und wegen schwindender Wasserreserven wurden bereits etliche Ethanolraffinerien geschlossen.

Da nachhaltige Anbausysteme von den lokalen agro-ökologischen Systemen abhängen, sollten lokale Modellprojekte und die Verbreitung von guten Beispielen international gefördert werden. Damit die Einhaltung der oben dargestellten Standards nachgewiesen werden kann, schlägt der Beirat ein international gültiges Gütesiegel für nachhaltige Bioenergie vor. Einen Vorschlag für ein solches Zertifizierungssystem gibt es bereits: In der Forschung wird zur Zeit intensiv daran gearbeitet, bisher nicht nutzbare Biomasse nutzbar zu machen.

Ein Verfahren macht dabei viel von sich reden: Das Verfahren wurde bereits vom deutschen Chemiker Friedrich Bergius beschrieben, es ahmt die in der Natur ablaufende Braunkohle-Entstehung technisch nach, ist vielseitiger als die Vergärung und produziert weniger Kohlendioxid und Methan.

Die Mitverbrennung von Biomasse in Kohle- oder Heizkraftwerken, die Nutzung von Biogas und Biomethan in Blockheizkraftwerken oder Gas- und Dampfkraftwerken erzielen daher die höchste Klimaschutzwirkung. Pelletheizungen sind daher allenfalls eine Übergangstechnologie.

Die gelb blühenden Rapsfelder Deutschlands dienen der Herstellung von Biodiesel , der in Deutschland rund zwei Drittel Marktanteil bei den Biokraftstoffen hat - und als Reinkraftstoff "B " und Beimischung im mit "B 7" gekennzeichneten Diesel vier Prozent beim Treibstoff insgesamt. Biodiesel entsteht auf Basis von Pflanzenölen; in Deutschland vor allem Rapsöl, weltweit meist auf der Basis von Palmöl. Auch Europa importiert zunehmend Palmöl, der von der EU geforderte Marktanteil ist anders kaum zu erreichen.

Palmölplantagen sind in Malaysia bereits für 87 Prozent der Regenwaldzerstörung verantwortlich. Wenn man aber die Kohlenstoffbilanz dieser Regenwaldvernichtung berücksichtigt, ist derart gewonnener Biodiesel der klimaschädlichste Treibstoff überhaupt, seine Umweltbilanz ist schlechter als die von Rohöl aus Nigeria.

Das Umweltbundesamt sieht selbst bei Biodiesel aus heimischem Raps keine Umweltvorteile, wenn Schädlingsbekämpfungs- und Düngemittelverbrauch und Klimawirkungen des Rapsanbaus berücksichtigt werden.

Eine bestehende Alternative zum Biodiesel ist für Dieselmotoren die Benutzung von reinem Pflanzenöl , dies erfordert in jedem Fall eine Umrüstung des Motors.

Für Ottomotoren ist dagegen Ethanol der vorherrschende Agrokraftstoff, in Deutschland beträgt sein Anteil am gesamten Treibstoffverbrauch knapp zwei Prozent. Die Umweltbilanz von Ethanol ist besser als die von Biodiesel - aber nur in tropischen Ländern.

Dazu kommt, dass die Destillationsanlagen für die Ethanolherstellung selber viel Energie brauchen, die in den USA meist aus fossilen Kraftwerken stammt. Mit Aktivitäten in über 70 Ländern hat sich die Gesellschaft heute zu einem weltweit führenden Player auf dem Energiemarkt entwickelt. Einmal geht es um die Förderung und den Verkauf von Erdöl und Erdgas.

Daneben verarbeitet und vertreibt sie Mineralöl- und petrochemische Produkte. Insgesamt beschäftigt der Konzern rund 7. Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bekleidet Istvan Kapitany. Die Gründung der Raffinerie in Wesseling fiel in die Zeit des Nationalsozialismus und begann erfolgsversprechend im Sinne begehrter Nachfrage nach Treibstoff:. Bereits , als die Nazis an die Macht gekommen waren, beklagte Adolf Hitler die Treibstoffknappheit in Deutschland und die damit verbundene Abhängigkeit von Öl-Importen aus dem Ausland.

Wie sollte er so eine schlagkräftige, aus Schiffen, Flugzeugen und Panzern bestehende Kriegsmaschinerie aufbauen, die die Welt erobert?

Januar lud das Reichswirtschaftsministerium in Berlin die wichtigsten Vertreter der deutschen Erdölunternehmen zu einem Gespräch ein. Als Ergebnis verabschiedeten sie das Reichsbohrprogramm, das eine Intensivierung der Nutzung einheimischer Ressourcen vorsah. Zwei weitere befanden sich im Bau und drei standen kurz vor der Inbetriebnahme. UK oder Union Kraftstoff gekommen war. Den Fluss nutzte es zum einen als Schifffahrtstransportweg, zum anderen aber auch als Kühlmittel.

Dort waren es insbesondere die Grube Vereinigte Ville sowie der Tagebau Berrenrath, die die UK mit bereits aufgearbeiteter und getrockneter Kohle belieferten. Während der Zeit der Nazi-Diktatur waren unter den Beschäftigten der Union Kraftstoff auch Tausende von Zwangsarbeiten, die das schwere Los zu tragen hatten, unfreiwillig zum Erhalt des Kriegsapparates mit beizutragen.

Dieses bot rund 2. Hier konnten Beschäftigte ihr Quartier aufschlagen. Von an waren dies vor allen Dingen Frauen aus der Ukraine. Besonders schwer trafen die Bomben das UK-Werk am Juli , wobei es zu 20 Prozent zerstört wurde. Nach begann der Wiederaufbau der Raffinerie.

Da die alliierten Siegermächte Deutschland die weitere Produktion von Treibstoff untersagt hatten, musste sich das Wesselinger Hydrierwerk nach einem neuen Absatzmarkt umsehen. Später nahm es noch die Verarbeitung von Harnstoffen zu Viehfutter in ihren Produktionsbetrieb mit auf.

Als Ausgangsgrundstoff diente ihr nun nicht mehr Braunkohle, sondern Rohöl. Der Aufschwung des Unternehmens schritt kontinuierlich fort, was es unter anderem den beiden Wissenschaftlern Dr. Ernst Peukert und Dr. Friedrich Hilberath zu verdanken hatte. Diese hatten ein hauseigenes, nach ihnen benanntes Verfahren zur Herstellung von Methanol erfunden, das der UK in den er Jahren zur Marktführerschaft auf diesem Gebiet in Europa verhalf.

Nicht weniger erfolgreich verliefen die folgenden Jahrzehnte. Neben einer immensen Steigerung der Rohölkapazität auf mehrere Millionen Tonnen kam ab die Produktion von Düsentreibstoffen und ab von Schmierstoffen hinzu. Die zunehmende Industrialisierung und Globalisierung sowie die damit verbundene Verschärfung des Konkurrenzkampfes führte in allen Bereichen der Wirtschaft zu Verschiebungen und Bündelungen von Aktivitäten, zu Kooperationen sowie zur Übernahme von Gesellschaften und Betrieben durch stärkere Unternehmen am Markt.

Fortan fokussierte sich die UK also im Verbund mit den externen Gesellschaftern auf die Produktion von petrochemischen Grundstoffen und hochwertigen Mineralölprodukten.

Neben Mineralölprodukten stellt es heute vor allen Dingen Aromaten, Olefine und Methanol als Basisstoffe für die petrochemische Industrie her.

Zulieferer der Raffinerie ist der Ölhafen in Rotterdam. Die offizielle Eröffnung des Werkes in Godorf hatte am Juli durch den Bundesminister für Atomenergie und Wasserwirtschaft, Siegfried Balke, stattgefunden.

Die Geschichte des Werksteils im Norden ist die einer ständigen Modernisierung. So führten der Wirtschaftsboom und die gestiegene Nachfrage nach Kraftstoffen in den er Jahren zu einem Erweiterungsbau der Raffinerie. Dieser bestand aus einem Komplex aus Destillations- und Weiterverarbeitungsanlagen, der seinen Betrieb aufnahm. Eine weitere Verbesserung gelang mit der Installation einer Isomerisationsanlage, die die Oktanzahl des Benzins auch bei niedrigem Bleigehalt garantiert, sowie mit der Einführung einer Konversionsanlage in den er Jahren.

Diese wandelt schweres Heizöl in leichtere Produkte und stark entschwefelte Rohstoffe um. Dieses sah eine Verbindung beider Anlagen vor, die dem Austausch von Produkten dienen sowie eine gemeinsame Nutzung der Entschwefelungstechnologie ermöglichen sollte. Juli kam es zur Realisierung dieses Projekts, indem der Bau einer rund vier Kilometer langen, aus vier Rohren sowie einem Kommunikationsglasfaserkabel bestehenden Connect-Pipeline begann. Juli nahm sie ihre Arbeit auf.

Insgesamt sind in beiden Werken 1. Shell ist permanent bemüht, die Sicherheitsstandards in seinem Werk in Wesseling auf einem hohen Niveau zu halten und zu verbessern, und es gelten diesbezüglich strenge Regeln auf dem Gelände.

So unterhält das Unternehmen eine eigene Feuerwehr mit etwa hauptberuflichen Löschmännern, die rund um die Uhr einsatzbereit sind. Des Weiteren finden intensive Schulungen für die Mitarbeiter im Sicherheitszentrum statt.

Zu erhöhten Schadstoffwerten in der Umgebung kam es dabei nicht. Zwischen November und Mai rieselten insgesamt sechsmal Partikel auf die Firma herunter, die zu Augen- und Hautreizungen sowie zu Lackschäden an Autos führten. Die meisten Störfälle hatte das Unternehmen im Jahr zu verzeichnen.

Schuld daran war ein winziges Loch in einer 70 Jahre alten Leitung, aus der vier Wochen lang rund eine Millionen Liter Kerosin getropft waren. Januar versetzte die Explosion eines Tanks mit gesundheitsgefährdenden Stoffen die Anwohner in Angst und Schrecken.

Bis zum Abend mussten sie Fenster und Türen geschlossen halten und sollten in der Folgezeit kein in der Region angebautes Gemüse essen. Mai , der eine hunderte Meter hohe, tiefschwarze Rauchwolke über das Werk legte.

Die Werksfeuerwehr benötigte sieben Stunden, um den Brand zu löschen. Rohöl als solches bringt für den Menschen keinen Nutzen, sondern es kann nur in weiterverarbeiteter Form für zahlreiche industrielle Produkte eingesetzt werden. Dabei kommen in der Raffinerie in Abhängigkeit von dem gewünschten Endergebnis unterschiedliche Verfahren zur Anwendung.

In einem ersten Schritt geht es darum, das Rohöl in seine Kohlenwasserstoffmoleküle zu zerlegen. Dies geschieht mittels Destillation.

Da Rohöl auch Schwefel enthält, das beim Verbrennen von Benzin oder Kerosin als umweltschädliche Dioxidemissionen freigesetzt wird, müssen sämtliche Rohöldestillate den Prozess der Entschwefelung durchlaufen. Konversionsanlagen arbeiten nach der Methode des sogenannten Crackens, das die schweren Bestandteile des Rohöls in leichtere Molekülketten zerteilt, die beispielsweise Dieselkraftstoffen beigemischt werden. Schlussendlich durchläuft das Rohöl noch diverse Veredelungsverfahren, die es zu einer qualitativ hochwertigen Kraftstoffkomponente mit hoher Klopffestigkeit machen.

Die Klopffestigkeit eines Treibstoffs, die an der Oktanzahl abzulesen ist, bezieht sich auf seine Eigenschaft, sich nicht unkontrolliert selbst zu entzünden und zu verbrennen. Diese galt mit ihren gepflegten Einfamilien- und Doppelhäusern im romantischen Landhausstil viele Jahre als eine bevorzugte Wohngegend.

Nach einem schweren Brand in einer Raffinerie in Texas im Jahr sowie infolge neuer Sicherheitsstandards entschloss sich jedoch der Shell-Konzern im Jahr zum Abriss des Komplexes. Um ihnen den Umzug zu erleichtern, versprach Shell Unterstützung finanzieller Art sowie bei der Wohnungssuche.

Im Jahr begann Shell mit dem Rückbau von 87 Gebäuden. Das Ende der Abrissarbeiten ist für das Frühjahr vorgesehen. Wie die Zukunft des weiterhin öffentlich zugänglichen Areals aussieht, wollen Shell und die Stadt gemeinsam überlegen.

Einig ist man sich bereits in dem Punkt, dass es keine neue Bebauung geben wird. Nach Angaben des Unternehmens haben mittlerweile alle ehemaligen Mieter eine neue Bleibe gefunden. Wer auf der A zwischen Bonn und Köln unterwegs ist, dem fällt schon von der Ferne die imposante Industriekulisse Wesselings auf.

Rauchende Schlote, züngelnde Fackeln und dampfende riesige Kessel erwecken den Eindruck einer irrealen futuristischen Stadt, die so gar nicht ins umliegende Landschaftsbild passt. Mit seinen zahlreichen Industrieanlagen zählt Wesseling heute zu den wichtigsten Standorten der Petrochemie in Deutschland. Wesselings Infrastruktur ist optimal mit allen Verkehrswegen vernetzt. Auch ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt befindet sich mit dem Kölner Hauptbahnhof in nächster Umgebung.

Ebenfalls schnell erreichbar sind die Luftwege. Gelegen ist es in Nordrhein-Westfalen, dessen Landeshauptstadt Düsseldorf ist und das das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland ist.

Im Süden grenzt Wesseling an Bornheim, das sich mit seinem Spargelanbau einen überregional anerkannten Ruf erworben hat. Östlich und somit auf der gegenüberliegenden Rheinseite erstreckt sich der Ort Niederkassel. Wesseling, das eine Fläche von 23,37 Quadratkilometern einnimmt, besteht aus vier Ortsteilen: Die Postleitzahl ist , die Telefonvorwahl Über 60 davon sind im Bereich der Industrie tätig, die schon früh ihre Vorliebe für diesen zentral gelegenen Ort entdeckt hat.

Als Stadt mit dem höchsten Anteil an Gewerbeflächen im Bezirk der IHK Köln steht den vielen mittelständischen Unternehmen, die sich in Wesseling angesiedelt haben und die den verschiedensten Branchen angehören, ausreichend Platz zur Verfügung.

Es weist eine Fläche von Als ausgewiesenes Gewerbe- und Industriegebiet gelten auch 30 Hektar Land in Urfeld, das sich allerdings in privater Hand befindet. Für die Wirtschaft ist die Stadt nicht nur wegen ihrer günstigen Lage und der Möglichkeit, bequem geschäftliche Kontakte knüpfen zu können, attraktiv.

Auch steuerliche Gründe spielen eine Rolle, denn der in Wesseling erhobene Hebesatz liegt deutlich unter dem, der im Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen zu entrichten ist. Von dieser Regelung profitieren übrigens auch Haus- und Grundstücksbesitzer bei der Abgabe ihrer Grundsteuer. Von Bedeutung für Wesseling ist auch die Landwirtschaft.

Neben einem intensiven Gemüseanbau wie beispielsweise in Urfeld liegt ein anderer Fokus auf dem Gebiet der Forschung. Forschungsgegenstand des Betriebes sind aktuelle und praktische Fragen rund um den Ackerbau. Trotz der vielen unterschiedlichen wirtschaftlichen Standbeine Wesselings liegt der Schwerpunkt im industriellen Zweig, der im Rhein-Erft-Kreis den höchsten Anteil an Arbeitsplätzen stellt.

Laut Stand vom Deutlich über der Zahl der Frauen, von denen 3. Über 50 Prozent der Menschen, nämlich 7. Als richtungsweisend für eine weiterhin positive Entwicklung des Industriestandorts lässt sich die Ausbildungsplatzsituation deuten. So absolvierten über 70 Prozent der Jugendlichen in diesem Sektor eine Lehre. Aufgeteilt nach den verbleibenden Branchen arbeiteten 2. Unter diesen war die Zahl der Männer nur knapp höher als die der Frauen. Die Altersstruktur in Wesseling führen die bis Jährigen an, knapp gefolgt von den bis Jährigen.

An vierter und fünfter Stelle liegen die Zahlen der bis Jährigen in etwa gleichauf mit denen der bis Jährigen. In Wesseling leben An Migranten sind 6.