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Das in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingerichtete institutsbezogene Sicherungssystem als duales genossenschaftliches Sicherungssystem besteht neben der Sicherungseinrichtung des BVR aus dem BVRISG-Sicherungssystem.

Das Prognos-Institut beziffert die Mehrkosten im Jahr gar auf 57,4 Milliarden Euro, wenn das Rentenniveau auf dem Stand von gehalten werden soll.

Inhaltsverzeichnis

US-Präsident Trump hat seine Entscheidung zum Truppenabzug aus Syrien verteidigt. Trump schrieb auf Twitter, er habe damit Wahlkampf gemacht, die Soldaten aus Syrien abzuziehen.

Unterstützung erfahren die Volksbanken und Raiffeisenbanken durch die vielfältigen Angebote der regionalen Verbände und Akademien zur Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Auch in Zukunft wird es das Ziel sein, die Attraktivität der Volksbanken und Raiffeisenbanken als moderner, zukunftsorientierter Arbeitgeber vor Ort zu stärken, um die für den digitalen Wandel erforderlichen engagierten, leistungsbewussten und leistungsbereiten Mitarbeiter für die Arbeit in genossenschaftlichen Banken begeistern zu können.

Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur würdigt damit eine überaus starke, vitale Idee, die sich weit über Deutschland hinaus durchgesetzt hat.

Sie würdigt zugleich die bewährte Form der gemeinschaftlichen Selbstorganisation, basierend auf den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. In Erinnerung an ihren sehr prominenten Gründervater Friedrich Wilhelm Raiffeisen und um die von ihm so geprägten Wertvorstellungen zu würdigen, feiern alle Genossenschaftsbanken im kommenden Jahr den Das Jahr ist Raiffeisen-Jahr.

Die Übernahme ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung ist für viele Kunden mittlerweile ein wichtiges Entscheidungsmerkmal bei der Auswahl von Dienstleistern geworden.

Verantwortungsvolles Handeln, die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in transparente, effiziente Geschäftsprozesse und IT-Systeme sowie die optimale Verwendung begrenzt vorhandener Ressourcen sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Genossenschaftsbanken. Effiziente Geschäftsprozesse werden durch die Umsetzung von Potenzialen aus der Digitalisierung, die zunehmend das Verhalten der Mitglieder bestimmt, gefördert.

Die im Zusammenhang mit der Digitalisierung bevorstehenden Veränderungsprozesse in den Banken erfordern eine entsprechende Vorbereitung und Einbindung der Mitarbeiter. Sie müssen für die Notwendigkeit von Veränderungen sensibilisiert werden. Zugleich gilt es, ihnen die erforderlichen neuen Kompetenzen zu vermitteln.

Angemessene Fort- und Weiterbildungsprogramme flankieren dabei die Einführung neuer hochwertiger, nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen. Seit Jahren erleben Genossenschaftsbanken ein stetiges Mitgliederwachstum. Sie verzeichnen heute etwa 18,4 Millionen Mitglieder. Über 2 Millionen neue Mitglieder kamen in den vergangenen zehn Jahren hinzu. So betreiben die Genossenschaftsbanken in Deutschland ihr Geschäft von einer sehr breiten Mitgliederbasis aus.

Dabei wirken sie gut vernetzt tief in ihre Regionen hinein. Für diese Verfügbarkeit steht auch das flächendeckende, in nahezu jeden Winkel des Landes reichende Filialnetz. Die Primärbanken sind vor Ort erreichbar, wenn der Kunde sie braucht. Sie stehen ihm direkt und persönlich zur Seite. Das gilt längst nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.

Die hohe Zahl an Genossenschaftsmitgliedern in Deutschland verdeutlicht: Das Modell der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung vereint die Menschen, fördert individuelles Engagement und ermöglicht soziale, kulturelle und ökonomische Partizipation und Mitgestaltung.

Der genossenschaftliche Grundgedanke ist es, Werte für Mitglieder zu schaffen, Vereine und Stiftungen umfassend zu unterstützen sowie mittelständische, regionale Unternehmen zu finanzieren. Das gesamte aufgebrachte Stiftungsengagement der genossenschaftlichen Kreditinstitute beläuft sich auf rund Millionen Euro.

Rund 30 Millionen Euro davon bringen sie für Gemeinschafts- und Bürgerstiftungen auf. Mit der Gründung und Unterstützung von Stiftungen schaffen die Kreditgenossenschaften verlässliche und nachhaltige Förderstrukturen. Dieses Engagement passt zweifellos zu ihrem Selbstverständnis.

Knapp die Hälfte aller Volksbanken und Raiffeisenbanken fördern Engagementprojekte ihrer Mitarbeiter während der Arbeitszeit. Ein wesentlicher Treiber der Kreditnachfrage waren die erneuerbaren Energien. Genossenschaftsbanken leisten so einen Beitrag zur lokalen Beschäftigung und sozialen Integration und setzen sich für die besonderen Anliegen ihrer jeweiligen Region ein. Sie sind Arbeitgeber in der Region für die Region und bieten somit auch in ländlichen Gebieten vielen Menschen eine berufliche Perspektive.

Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken war im Jahr wirtschaftlich erneut insgesamt erfolgreich und nahm damit unverändert ihre sowohl stabile als auch stabilisierende Rolle in der deutschen Finanzwirtschaft wahr. Diese positive Wirkung erreicht sie dank ihres nachhaltig tragfähigen Geschäftsmodells. Beide gemeinsam, jede in ihrem Funktions- und Aufgabenbereich, gewährleisten den Institutsschutz und bilden das Rückgrat des genossenschaftlichen Risikomanagements.

Die Ratings der genossenschaftlichen FinanzGruppe waren unverändert stabil. Die Solidität dieser Ratingeinschätzungen zeigt sich in der Ratingherleitung der Agenturen. Die Ratings basieren jeweils allein auf der wirtschaftlichen Stärke der genossenschaftlichen FinanzGruppe: Die Kapitalmarktratings entsprechen den Individualratings. Die Ratingagenturen begründen ihre positive Einschätzung mit dem nachhaltig erfolgreichen, auf das Retailgeschäft ausgerichteten Geschäftsmodell.

Das Funding ist aus dem Geschäftsmodell heraus durch die Retaileinlagen strukturell gesichert. Die Liquidität ist durch einen umfangreichen und diversifizierten Bestand an marktgängigen Wertpapieren in Verbindung mit dem Liquiditätsausgleich in der genossenschaftlichen FinanzGruppe gewährleistet.

Die Kapitalausstattung wird als überdurchschnittlich stark gewertet. Die Agenturen heben die Fähigkeit und Neigung der genossenschaftlichen FinanzGruppe hervor, Kapital aus eigener Kraft durch Gewinnthesaurierung zu bilden. Die granulare Kreditstruktur und der Anteil an Hypothekarkrediten aus dem Retailgeschäft prägen die insgesamt hohe Qualität des Kundenkreditgeschäfts. Die dargestellte Beschreibung zum Risikomanagement orientiert sich an der Struktur und Funktionsweise des institutsbezogenen Sicherungssystems der genossenschaftlichen FinanzGruppe als primäre Ebene und bezieht als sekundäres Element das Risikomanagement auf Ebene der einbezogenen Institute und Institutsgruppen mit ein.

Die Risikoberichterstattung umfasst grundsätzlich alle Gesellschaften aus dem Konsolidierungskreis. Der Konsolidierungskreis des Konsolidierten Jahresabschlusses ist insoweit umfassender im Vergleich zum aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis und ist nicht auf die rechtlichen Mitglieder des Haftungsverbunds begrenzt.

Das Risikomanagement auf Ebene des institutssichernden Systems hinsichtlich der Steuerung im engeren Sinne bezieht sich dabei primär auf die Prävention von Schieflagen einzelner Institute. Die Mitgliedschaft ist ein typisches Merkmal des Geschäftsmodells der Genossenschaftsbanken, das sich gut für die Kommunikation genossenschaftlicher Werte und Besonderheiten eignet.

Sie bietet den Genossenschaftsbanken die Chance, sich von den Wettbewerbern anderer Bankengruppen abzugrenzen. Eine gelungene Differenzierung von den Wettbewerbern drückt sich in der Regel in einer hohen Kundengewinnung aus. Die Kundenbindung wird durch einen Index gemessen, der Aussagen zur Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft sowie Fortführung der Kundenbeziehung enthält.

Eine intensive Kundenbindung führt zu betriebswirtschaftlich messbaren Vorteilen wie Ertragssteigerungen der Genossenschaftsbanken und Sicherung der Marktanteile. Die Differenzierung von Wettbewerbern erfordert, ein angemessenes Qualitätsmanagement zu implementieren, das Standards zu Bearbeitungszeiten definiert und Mitarbeiterfeedback fördert.

Das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken stellt auch in der digitalen Welt den Menschen mit seinen Zielen und Wünschen in den Mittelpunkt. Der persönliche Kontakt bleibt dabei nach wie vor zentraler Bestandteil der Kundenbeziehung. Hinzu kommen Aspekte wie qualitativ hochwertige Beratung und die Entscheidungsmöglichkeit für Kunden, wie sie mit ihrer Bank kommunizieren möchten. Die genossenschaftliche FinanzGruppe schafft hierfür effiziente Zugangswege und ermöglicht es ihren Mitgliedern, alle Informationen und Services auf allen relevanten Kanälen zu nutzen — seien sie nun stationär oder digital.

Mithilfe der Digitalisierung, die zunehmend das Verhalten der Mitglieder bestimmt, kann zusätzlich die Kostensituation der Banken verbessert werden. Mithilfe einer stärkeren Vermarktung neuer digitaler Bezahlmöglichkeiten wie paydirekt, den Ausbau der paydirekt-Händlerbasis und der Implementierung eines Onlineanfrageprozeses für Finanzierungs-, Leasing- und Geldanlagevorhaben werden Kundenbedürfnisse berücksichtigt und Neukunden gewonnen.

Hierzu werden technikaffine, junge Mitglieder aktiv auf die digitalen Angebote angesprochen. Die Genossenschaftsbanken sind sich der Auswirkungen des demografischen Wandels bewusst.

Für die Konsumausgaben wird weiterhin eine starke Unterstützung durch die weiter positive Beschäftigungs- und Lohnentwicklung erwartet. Es scheint realistisch, dass sich dadurch auch eine höhere Nachfrage nach Bankprodukten und -dienstleistungen entwickeln wird. Auch vor dem Hintergrund des aktuellen Niedrigzinsniveaus können sich durch einen nachhaltigen Anstieg der Zinsen weitere wesentliche Chancen ergeben.

Juli ausdrücklich als institutssicherndes System genannt. Damit unterlag die Sicherungseinrichtung seit dem 1. Juli daher keiner gesetzlichen Entschädigungseinrichtung angehören. Zentrale und unveränderte Aufgabe der Sicherungseinrichtung ist die Sicherstellung der Bonität der Mitgliedsinstitute durch die Abwendung drohender oder die Behebung bestehender wirtschaftlicher Schwierigkeiten bei den angeschlossenen Instituten sowie die Verhütung von Beeinträchtigungen des Vertrauens in die genossenschaftlichen Institute.

Dezember waren dies Vorjahr: Zur Abwicklung von potenziellen, noch nie eingetretenen und auch derzeit nicht erkennbaren Entschädigungsverfahren hat die BVR-ISG zudem einen externen Dienstleister beauftragt. Im Unterschied zu Bankengruppen mit einer hierarchisch an der Spitze stehenden Obergesellschaft weist die genossenschaftliche FinanzGruppe eine dezentrale Struktur auf. Die Entscheidungskompetenzen befinden sich in der Verantwortung der einzelnen Institute. Der Fokus des Risikomanagements in diesem System liegt insofern primär nicht auf der isolierten Analyse von Risikoarten, sondern sehr wesentlich auf der Analyse der Risikoträger, also der Institute.

Dieses methodische Grundverständnis stellt sicher, dass bei Feststellung einer geordneten Vermögensund Risikolage und angemessener Ertragsverhältnisse eines jeden einzelnen Instituts somit auch das Gesamtsystem — also die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe — als Einheit wirtschaftlich geordnet ist.

Die Sicherungseinrichtung des BVR verfügt über verlässliche Systeme zur Risikoidentifikation und -einstufung sowie zur Risikoüberwachung all ihrer Mitglieder und des institutsbezogenen Sicherungssystems insgesamt.

Basis der Risikoeinstufung bildet das seit praktizierte Klassifizierungssystem der Sicherungseinrichtung des BVR. Es handelt sich dabei um ein jahresabschlussbasiertes Ratingverfahren mit dem Ziel, einen vollständigen und transparenten Überblick zur Vermögens-, Ertrags- und Risikolage aller Mitglieder und somit der Sicherungseinrichtung des BVR zu erlangen.

Die Einstufung der Bank nach dem Klassifizierungsverfahren bildet zum einen die Grundlage für die Erhebung risikoadjustierter Garantiefondsbeiträge der Sicherungseinrichtung und ist zum anderen Ausgangspunkt für das Präventionsmanagement. Die aus der Klassifizierung gewonnenen Erkenntnisse werden um weitere Analysen ergänzt, insbesondere aus der Auswertung der Daten des sogenannten jährlichen Betriebsvergleichs.

Er wird vor allem aus Zahlen des Rechnungs- und Meldewesens der Institute gespeist. Die Daten des jährlichen Betriebsvergleichs bilden die Grundlage für Analysen zur Feststellung und Untersuchung besonderer Auffälligkeiten anhand von Risikokennzahlen. Hierin werden auch die nicht klassifizierten Mitgliedsbanken einbezogen. Für die Risikotragfähigkeit der Sicherungseinrichtung werden auf Basis verschiedener Stressszenarien mögliche Ausfallwahrscheinlichkeiten ermittelt und durch Monte-Carlo-Simulationen das mögliche Sanierungsvolumen berechnet.

Hierfür werden szenariobezogene Klassifizierungen unter verschiedenen Annahmen zum Beispiel Zinsentwicklungen, Verschlechterung der Bonitäten im Kundenkreditgeschäft durchgeführt. Diese einheitliche Konzeption nutzen die Institute zur Bewältigung ihrer strategischen und operativen Herausforderungen. Dabei stützt sich das Klassifizierungssystem auf quantitative Kennzahlen, für die im Wesentlichen geprüfte Jahresabschlussdaten der Banken und Daten aus ihren Prüfberichten herangezogen werden.

Mit diesen Daten wird die Sicherungseinrichtung durch die — für die jeweiligen Banken zuständigen — regionalen Prüfungsverbände IT-technisch versorgt. In das Klassifizierungsverfahren werden grundsätzlich alle der Sicherungseinrichtung angeschlossenen Banken einbezogen. Hiervon ausgenommen sind Verbundinstitute, die von einer externen Ratinggesellschaft bewertet werden. Grundlage des Klassifizierungsverfahrens war die Analyse der Jahresabschlussdaten Die moderat unter dem Vorjahresniveau liegende Klassenverteilung auf Basis der Jahresabschlüsse spiegelt die leicht schwächere Ergebnisrechnung der Banken wider.

Die Primärbanken konnten trotz des anhaltenden Margendrucks ihr Zinsergebnis durch Volumenausweitungen nahezu konstant halten. Das Provisionsergebnis konnte leicht gesteigert werden. Das Bewertungsergebnis aus Wertpapieren hingegen ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Für die übrigen Mitgliedsinstitute wurde der Beitragssatz auf 0,88 Promille der Bemessungsgrundlage beziehungsweise das 2,2-Fache des Grundbeitragssatzes festgesetzt, jeweils unter Berücksichtigung der individuellen Abschläge beziehungsweise Zuschläge aus der Klassifizierung.

In das Präventionsmanagement werden nach wie vor alle Banken spätestens dann aufgenommen, wenn auf der Basis ihres Jahresabschlusses ein Klassifizierungsergebnis von B— oder schlechter ausgewiesen wird. Jedoch sind in den vergangenen Jahren immer stärker andere Kennzahlen und Daten hinzugezogen worden, um bei den Instituten Auffälligkeiten in der Früherkennung zu identifizieren; hierzu zählen im Berichtsjahr insbesondere die auch der Sicherungseinrichtung vollumfänglich vorliegenden Informationen über die Banken aus der sogenannten Niedrigzinsumfrage der Deutschen Bundesbank sowie dem erweiterten gesetzlichen Meldewesen der Banken, auf das auch die Sicherungseinrichtung zugreift.

Die der Prävention vorgeschaltete Phase des Monitorings auffälliger Institute leistet einen kontinuierlich wichtiger werdenden Beitrag zur frühzeitigen Analyse von Instituten.

Somit verstärkt sich die nachhaltige Tendenz zur Verschiebung der Arbeitsschwerpunkte der Sicherungseinrichtung weg von der Sanierung hin zum — um das Monitoring erweiterten — systematisch ganzheitlichen Präventionsmanagement. Es befinden sich signifikant mehr Institute in der Präventions- als in der Stützungsphase der Sanierung.

Zur Ergänzung der Phase der statutarisch verankerten Prävention hat die Sicherungseinrichtung inzwischen seit einigen Jahren das Monitoringverfahren vorgelagert. Unabhängig von den Ergebnissen der Klassifizierung werden hier auch weitere, der Sicherungseinrichtung zugängliche Informationsquellen genutzt, anhand derer die Institute auf Auffälligkeiten analysiert werden, die in einem frühen Stadium auf ungewöhnliche Entwicklungen hindeuten.

Die in diesem Handbuch dokumentierten Grundsätze bilden für die betroffenen Banken eine Leitlinie bei der Sanierung und zeigen auf, wie die Wiederherstellung ihrer Grundrentabilität konzeptionell erreicht werden kann. Ziel ist es, diese Sanierungsphase spätestens nach fünf Jahren zu erreichen. Daneben wendet sich das Handbuch der Sicherungseinrichtung explizit auch an Präventionsbanken sowie grundsätzlich ebenfalls an Institute mit partiellem oder ganzheitlichem selbst identifiziertem Neuausrichtungsbedarf.

Die positive Entwicklung der Sicherungseinrichtung im Sanierungsbereich hat sich auch im Berichtsjahr weiter fortgesetzt. Die abzuschirmenden Sanierungsvolumina lagen in Summe nicht nur signifikant unter der erwarteten Höhe, sondern netto erneut auch unterhalb der Rückführungen aus Besserungsschein- und sonstigen Freistellungsverpflichtungen.

Dies führte insgesamt wiederholt dazu, dass die Substanz des genossenschaftlichen Institutssicherungssystems mit der Sicherungseinrichtung und der BVR-ISG im Jahr weiter gestärkt und der Bestand an Garantiefonds- und gesetzlichen Mitteln weiter ausgebaut werden konnte.

Wirtschaftlich erwartet die Sicherungseinrichtung für das Jahr eine weiterhin positive Entwicklung. Materiell bedrohliche, aus dem statutarisch definierten Auftrag resultierende Szenarien für die Stabilität der Sicherungseinrichtung sind derzeit nicht erkennbar.

Für ist — auch vor dem Hintergrund einer robusten Lage der Binnenwirtschaft — kein Anstieg der Stützungsleistungen zu erwarten. Bereits in der Sitzung am Für die übrigen Mitgliedsinstitute wurde der Beitrag auf 0, Promille der Bemessungsgrundlage beziehungsweise das 2,Fache des Grundbeitragssatzes 0,4 Promille festgesetzt.

Zudem sind im Rahmen der indirekten und sektoralen Aufsicht der EZB neue Herausforderungen zu erwarten insbesondere verstärkte Reporting-Anforderungen. Mit dem Rahmenkonzept zur Ergebnis- und Risikosteuerung in Verbindung mit den Fachkonzepten für VR-Control verfügen die genossenschaftlichen Primärinstitute über ein Verfahren zur einheitlichen Messung der Marktpreis- und Kreditrisiken über alle Geschäfte eines Instituts.

Im Einklang mit der individuellen Geschäfts- und Risikostrategie und den aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie unter anderem den Mindestanforderungen an das Risikomanagement MaRisk entscheiden die Kreditgenossenschaften eigenverantwortlich über den Einsatz der verfügbaren Methoden. Die Markpreisrisiken werden mithilfe historischer Simulationen berechnet. Für die Kreditrisiken des Eigengeschäfts steht den Instituten ein integrierter Messansatz zur Verfü- gung.

Die Risikotreiber der Wertpapiere werden über die Simulation von Spread-, Migrations- und Ausfallrisiken im Wertpapierportfolio umfassend berücksichtigt. Die Risiken aus Wertpapieren der Verbundemittenten werden dabei über vereinfachte Spreadshifts ermittelt. Im Ergebnis erhält die Bank neben einem erwarteten Portfoliowert auch einen entsprechenden Risikowert in Form eines unerwarteten Verlusts.

Darüber hinaus kann für die periodische Steuerungsperspektive ein erwartetes sowie ein unerwartetes Bewertungsergebnis errechnet werden. Ebenso ist die Kalkulation von Stressszenarien möglich.

Die Bankenaufsicht hat ein verstärktes Interesse an der bankinternen Ermittlung der Gesamtbankrisikotragfähigkeit. Mit den MaRisk geht sie dabei dezidiert auf die Ermittlung des Risikodeckungspotenzials und der Risikoprofile in den unterschiedlichen Ansätzen der Banken ein. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung führen die genossenschaftlichen Institute zahlreiche Stresstests durch. Die genossenschaftlichen Institute sind als rechtlich selbstständige Unternehmen für ihr Kapitalmanagement verantwortlich.

Die Risikotragfähigkeit wird daher in den genossenschaftlichen Instituten im Einklang mit ihrer Geschäftsstrategie und nach den Erfordernissen der MaRisk gesteuert. Aus der Sicherungseinrichtung heraus wird der einheitliche Einsatz von Instrumenten zur Messung und Steuerung des Risikokapitals unterstützt.

Grundlage für das Risikokapitalmanagement bildet die Risikotragfähigkeitsrechnung der Institute. Wesentliche Risiken stellen das Zinsänderungsrisiko und das Kreditrisiko dar. Ersteres wird in der Regel durch die Simulation von Zinsszenarien auf den geplanten Zinsüberschuss einer Bank berechnet, während im Kreditrisiko Portfoliomodelle zum Einsatz kommen.

Laut Analyse für das Jahr ist die Risikotragfähigkeit der sogenannten Säule 2 in ihrer Auslastung — selbst bei den konservativen Ansätzen der Banken — gegeben. Die Sicherungseinrichtung analysiert einmal jährlich die Risikotragfähigkeit und stellt die wesentlichen Ergebnisse zusammen. Diese werden dann den Banken als Information zur Verfügung gestellt. Diese Zuschläge sollen die Eigenkapitalunterlegung des SäuleKapitals der einzelnen Bank vervollständigen.

Mit der Erstellung des Konsolidierten Jahresabschlusses liefert die genossenschaftliche FinanzGruppe einen umfassenden Überblick über ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Hierbei werden unter anderem das Eigenkapital sowie die Kernkapitalquote und die Gesamtkapitalquote auf Gruppenebene dargestellt.

Mit Erlaubnis der BaFin vom 2. Diese Ausnahme vom Beteiligungsabzug ist unter anderem davon abhängig, dass eine Mehrfachbelegung der Eigenmittel unter den Mitgliedern des institutsbezogenen Sicherungssystems ausgeschlossen ist. Die aufsichtsrechtliche Gesamtkapitalquote der genossenschaftlichen FinanzGruppe beträgt per Weiterführend möchte ich Ihnen über die Auflösung biquadratischer Gleichungen berichten.

Eine interessante Auflösung der biquadratischen Gleichung: Zuvor möchte ich über einen geschichtlichen Aspekt berichten. Die Theorie der Gleichungslehre ist heute exakt definiert und kaum noch zu überbieten. Die geeignete Literatur dazu finden Sie in jedem wissenschaftlichen Verlag bzw. Alle Algebraiker wie z. Viele Mathematiker hatten während des Jahrhunderts Texte über biquadratische Gleichungen veröffentlicht. Nun werde ich meine Denkweise über biquadratische Gleichungen darstellen.

Dazu schreibe ich die Gleichung vierten Grades in allgemeinen Zahlen: Daraus resultiert das inhomogene Gleichungssystem mit vier Variablen in Z. Es soll entschieden werden, ob die Gleichung in 2 quadratische Gleichungen zerlegt werden kann oder nicht?

Dazu wird dieselbe abstrakt faktorisiert in der Gleichungsform: Liebe Freunde der Mathematik! Zur Fortsetzung der Kolumne "Neues aus dem math. Kabinett" präsentiere ich einen weiteren Nachtrag zum Thema: Die vorgelegte Gleichung Kubische Gleichung mit gebrochenen, rationalen Zahlen: Analyse und Lösung der Aufgabe: Zum Beispiel, die unendliche Dezimalzahl 0, Die drei Punkte bedeuten, dass die Dezimalzahl 0, Es soll nun die konkrete Begründung für diese Hypothese wiss. Dazu wird die wiss. Annahme in eine Wahrheitsaussage überführt.

Die Hypothese, dass die unendliche Dezimalzahl 0, Diese Reihe soll dann konvergent sein. Die Hypothese, dass sich die unendliche Dezimalzahl 0, Ich wiederhole, die richtige Begründung der wiss.

Annahme wird hier demonstriert: Annahme , dass sich die unendliche Dezimalzahl 0, Man braucht von den Zahlen der Gleichungen 1, 2, 3, 4 nichts weiteres zu wissen, als was in der Definition enthalten ist.

Genauer müsste man den algebraischen Beweis so schreiben: Bei einer Weiterführung der logisch begründeten Arithmetik durch den Mathematiker Frege sind folgende logische Symbole zu beachten 1 das logische Symbol " oder" 2 das logische Symbol " und" 3 das logische Symbol " dann" 4 das logische Symbol " dann und nur dann" 5 das logische Symbol " nicht A" Man könnte noch mehr über die Anwendung der "logischen Symbole" berichten, somit über die Theorie Gottlob Freges, der doch im wesentlichen die logischen bzw.

Bei der Verknüpfung von Aussagen werden diese "logischen Symbole" benötigt. Die Schüler und Lehrer der Akademie kannten schon viele positive ganzzahlige Lösungen für x, y und z dieser Gleichung. Durch die Zahlentheorie der Pythagoräer wusste man, dass es für die Lösung der Gleichung so viele positive ganzzahlige Lösungen gibt wie positive pythagoräische Zahlen. Es gibt unendlich viele pythagoräische Zahlen, genauso wie man die Folge der ungeraden Zahlen gegen unendlich führt.

Eine Aufgabe der Hypathia von Alexandria, berühmte Philosophin. Was wurde aus den Gedanken und Ideen des Pythagoras? Im Zusammenhang dieser Frage ist Hypathia von Alexandria zu zitieren: Sie lehrte an einer Philosophieschule: Sie hatte schon ein Buch über Algebra veröffentlicht.

In einer mathematischen Aufgabe sollten ihre Studenten die Lösung für zwei Gleichungen gleichzeitig finden: Diese Aufgabe wird von mir nochmals korrekt nach heutigen Erkenntnissen gelöst. Die zwei Gleichungen haben zum Beispiel mehrere ganzzahlige Lösungen in der "Menge der ganzen Zahlen".

Es gibt mehrere Lösungen durch die pythagoreischen Zahlen für X und Y und für a und b aus den Differenzen des pythagoreischen Zahlentripel. Ich fasse die zwei Gleichungen zusammen: Es gibt so viele Lösungen, ganzzahlige Lösungen, wie es pythagoreische Zahlen gibt. Hypatia kannte zu ihrer Zeit schon eine exakte Auflösungsmethode dieser Gleichung. Nur soviel sei gesagt, dass die Zahl "pi" 3, Die Irrationalität der Zahl wurde nachgewiesen, auch der Nachweis der Transzendenz von "pi" wurde erbracht durch Ferdinand Lindemann.

Man ging davon aus, dass "pi" nicht Wurzel einer algebraischen Gleichung mit einer endlichen Anzahl von Gliedern, deren Koeffizienten rational sind, sein könne. Man berechnet die Produkte der Reihe per Computer. Den Beweis führte Ferdinand Lindemann. Die gerade Zahl 2, die zugleich auch die einzige gerade Primzahl in der Folge der Primzahlen gegen unendlich ist Man kann die gerade Zahl 2 nicht in 2 Primzahlen additiv und auch nicht multiplikativ zerlegen.

Die Zahl 1 ist keine Primzahl. Man kann die Zahl auch nicht als Faktor ansehen, weil sie zur Faktorisierung einer Zahl nichts beiträgt. Die Faktoren 1 sind nicht wesentlich für den Aufbau durch Multiplikation in Betracht kommender Zahlen. Die gerade Zahl 2, die zugleich auch eine gerade Primzahl 2 ist, ist die einzige gerade Primzahl in der Folge der Primzahlen gegen unendlich. Nach dieser Analyse formuliere ich die Frage: Warum ist die gerade Primzahl die einzige gerade Primzahl in der Folge der Primzahlen gegen unendlich?

Alle Primzahlen in der Folge gegen unendlich sind ungerade Zahlen, ausgegrenzt die einzige gerade Primzahl 2 1 , 3, 5, 7, 9 , 11, 13, 15 , 17, 19, 21 , 23, 25 , 27 , 29, 31, 33 , 35 , 37, Im Zusammenhang der Folge der Primzahlen gegen unendlich, die sich aus der Folge der ungeraden Zahlen ermitteln lässt, ermittele ich auch die Folge der geraden Zahlen gegen unendlich 2, 4, 6, 8, 10, Es kamen Volksvertreter zur Deutschen Nationalversammlung zusammen.

Die Anführer wurden erschossen oder zu hohen Strafen verurteilt. Nach dem Scheitern der Aufstände gelangte man in Deutschland zur vorrevolutionären Ordnung zurück.

Bismarck war durch die Erfolge sehr populär geworden. Er wollte nun die süddeutschen Staaten mit den norddeutschen verbinden. Aus diesem Grund führte er Krieg gegen den gemeinsamen Feind Frankreich. Es gab nun zwar den gewählten Reichstag, doch er hatte weder Entscheidungsfähigkeit noch die Kontrollfunktion über die Regierung. Die Politik wurde von Kaiser und Reichskanzler bestimmt. Die zunehmende Industrialisierung führte zu veränderten Lebensbedingungen für die Menschen in Deutschland.

Sie machte aus Landbewohnern Stadtmenschen. Der Wohnungsbau konnte nicht mehr mithalten, die Mieten stiegen, es kam zu katastrophalen Verhältnissen.

Die ersten Mietskasernen entstanden. Auf der anderen Seite konnte ein Anstieg des Wohlstands durch die boomende Wirtschaft beobachtet werden. Durch die fortschreitende Industrialisierung entstanden starke soziale Gegensätze.

Die Gründung einer Arbeiterpartei war unvermeidbar geworden. Bereits hatte die sozialistische Arbeiterpartei ca. Dieses Ziel konnte er allerdings nicht erreichen. Nach der Wiederzulassung der Sozialdemokraten erreichten diese bei der Wahl von die meisten Stimmen.

Allerdings zeigte die Politik der Ausgrenzung durch Bismarck Folgen. Trotz der Sozialgesetzgebung wurde die Integration der Arbeiter im Staat weitgehend verhindert. Nach dem Tod Wilhelms I. Kunst, Kultur, Politik sollten sich ihm unterordnen. Das "wilhelminische" Deutschland wurde gefürchtet und war unbeliebt. England, Frankreich und Russland schlossen untereinander Nichtangriffspakte. Deutschland sah sich isoliert und rüstete auf.

Die Nachbarstaaten sahen nicht tatenlos zu. So wurde Europa zum Pulverfass. Durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers wurde der I.

Weltkrieg ausgelöst, ursprünglich wegen Unabhängigkeitsbestrebungen verschiedener Nationalitäten innerhalb des Vielvölkerstaats Österreich. Österreich-Ungarn hatte gegen Serbien, das mit Russland verbündet war, nicht vorgehen können. August erklärte Deutschland Russland, am 3. August Frankreich den Krieg.

Anfang wollte die deutsche Oberste Heeresleitung eine Wende in Verdun erzwingen. Auch im Osten kam es zu einem Stellungskrieg. In Deutschland war man nicht vorbereitet auf einen so langen Krieg.

Munition, Material, Nahrungsmittel wurden knapp. Damit war eigentlich der I. Deutschland galt als Verlierer. Wichtig für den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte war die Oktoberrevolution in Russland. Der Zar wurde ermordet. Lenin wollte den Frieden, damit er im Inneren die Herrschaft der Arbeiter. Auch in Deutschland nahm die Kriegsmüdigkeit zu. Seit kam es immer wieder zu Streiks.

Liebknecht und Luxemburg das ab. Sie wollten einen sofortigen Frieden. Ebert und Scheidemann versuchte mit anderen Parteien Einfluss auf die offizielle Politik zu gewinnen. Aber die Volksvertreter konnten sich nicht gegen die Regierenden durchsetzen. Hindenburg und Ludendorff kümmerten sich nicht um Reichstagsbeschlüsse. Im Osten errichteten sie eine Militärdiktatur. Sie lehnten einen Verständigungsfrieden ab und wollten auch im Westen eine Entscheidung erzwingen.

Auch als der Krieg schon verloren war, gestanden sie die Niederlage nicht ein. Ludendorffs Ziel war es, den Parteien die Verantwortung für die Konsequenzen aus der Niederlage zuzuschieben und die Armee damit nicht in Verbindung zu bringen. Als im Herbst die oberste Flottenführung das Auslaufen gegen die englische Flotte befahl, meuterten die Matrosen.

Diese Revolte breitete sich immer weiter aus. Überall bildeten sich nach russischem Vorbild Arbeiter- und Soldatenräte. November trat Wilhelm II. Scheidemann rief die "Deutsche Republik" aus. Liebknecht verkündete die "Freie sozialistische Republik Deutschland". Bei der Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung am Für eine sozialistische Revolution gab es keine Mehrheit in Deutschland. Liebknecht und Rosa Luxemburg von Freikorpsoffizieren heimlich ermordet.

Dies verschärfte die politischen Gegensätze in Deutschland. Februar wurde der neuen Republik eine Verfassung gegeben. Ort für die Friedensverhandlungen war Versailles, wo Wilhelm I.

Friedensbedingungen waren unter anderem: Die Sieger waren zu keinen Verhandlungen bereit und bestanden unter Androhung eines neuen Krieges auf Einhaltung des Vertrags. Scheidemann weigerte sich zu unterzeichnen und trat zurück. Damit waren sie auf die Unterstützung anderer Parteien von rechts oder links angewiesen. Die Regierungen wechselten etwa alle neun Monate. Nationalisten und Kommunisten wollten die Schwäche ausnutzen.

Es gab zahlreiche Putschversuche, Attentate und Aufstände. Zwischen bis gab es politische Morde. Im November tauchte zum ersten Male Adolf Hitler auf. Zusammen mit Ludendorff und einigen tausend Anhängern wollte er die Reichsregierung stürzen. Der Putsch scheiterte, die Anführer wurden nur gering bestraft.

Auch wirtschaftlich war ein Krisenjahr. Der Mittelstand, Rentner, Pensionsempfänger, die nur Geldersparnisse hatten und deren Renten und Pensionen nicht angepasst wurden, verarmten.

Es begannen die "goldenen Zwanziger-Jahre". Die deutsche Wissenschaft genoss wieder hohes Ansehen. In der Architektur sorgte der "Bauhausstil" für Aufsehen. Film, Theater und Kabarett blühten auf. Aber auch kritische Künstler wurden sehr beachtet.

Schriftsteller und andere Intellektuelle der Weimarer Republik warnten schon früh vor der Gefahr der Nationalsozialisten und ihrem Führer Adolf Hitler. Hitler wurde im österreichischen Braunau am Inn geboren. Er wollte an der Kunstakademie in Wien Malerei studieren, scheiterte aber an der Aufnahmeprüfung. Er lebte von Gelegenheitsarbeiten und dem Verkauf selbstgemalter Ansichtskarten.

Für das Militär wurde er als dienstuntauglich ausgemustert. Nach dem Krieg verwendete man ihn wegen seiner rhetorischen Fähigkeiten beim Heer für "Aufklärungsreden", mit denen er bei den Soldaten wegen seiner Hetze gegen das Judentum gut ankam.

Das erste Parteiprogramm von enthielt alle Grundgedanken, die für Hitlers spätere Politik charakteristisch war. Vor allem baute er die Propagandaabteilung der Partei aus. Göbbels verstand es wie Hitler die Menschenmassen in Deutschland zu beeinflussen.

Dramatische Kursstürze folgten, ausländische Banken forderten die sofortige Rückzahlung der Kredite und Zinsen. Das führte zum Rückgang der Kaufkraft des Geldes. Die KPD erhielt In dieser politisch chaotischen Zeit wurde der Reichspräsident zum wichtigsten Mann. Kanzler Hindenburg war alt und überfordert und ernannte Hitler zum Reichskanzler. Der Reichstagsbrand am Ab jetzt konnte das NS-Regime legal gegen alle und alles vorgehen. Mit dem "Gesetz zur Gleichschaltung" am März wurde die Selbständigkeit der Länder aufgehoben.

Deutschland wurde ein totalitärer Führerstaat. Gleichzeitig war er Oberbefehlshaber der Reichswehr. Soldaten und Beamte mussten den Treueid auf Hitler leisten. Reich der Nazi-Herrschaft kam es zu katastrophalen Auswirkungen für Deutschland. Millionen von Menschen, Deutsche und Angehörige vieler anderer Nationen, verloren auf die menschenunwürdigste Weise ihr Leben durch eine verbrecherische deutsche Regierung, die in der Bevölkerung hunderttausende von Helfershelfern hatte.

Die wirtschaftliche Demilitarisierung sollte in jeder Zone autonom durchgeführt werden. Im Laufe der Zeit lief die wirtschaftliche Entwicklung zwischen den westlichen und der sowjetischen Besatzungszonen immer weiter auseinander. Die englischen, britischen und amerikanischen Besatzungszonen bildeten später die Bundesrepublik Deutschland, die sowjetische Zone die Deutsche Demokratische Republik.

März die Sitzung des Kontrollrats. Durch die Währungsreform, die auf die westlichen Besatzungszonen und den westlichen Sektor von Berlin beschränkt war, wurde die Teilung Deutschlands zur Gewissheit.

Die Sowjetunion versuchte durch die Berlinblockade ganz Berlin in ihre Hand zu bekommen. Durch eine Luftbrücke der Westalliierten wurde Berlin 11 Monate lang versorgt, bevor die Blockade am Mai beendet wurde. Mai trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und somit war die Bundesrepublik geboren.

Konrad Adenauer als 1. Das Wirtschaftswunder war in vollem Gang. Die Wirtschaft florierte und bescherte der Bevölkerung einen unerwarteten Wohlstand. Neu und unerwartet war auch das politische Engagement der Jugend. Als die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und das Recht auf Wehrdienstverweigerung im Grundgesetz verankert wurde, entschlossen sich die ersten jungen Männer, von ihrem Recht Gebrauch zu machen.

In oft entwürdigenden "Gewissensbefragungen" wurde getestet, ob sie den Wehrdienst verweigern durften. Als beabsichtigt wurde, die Bundeswehr mit Atomwaffen auszustatten, zeigte sich, dass der Friedens- und Demokratiegedanke sich in vielen Köpfen verankert hatte. Es kam zu erheblichen Protesten, die in Form von alljährlichen Ostermärschen noch heute anhalten. Die Spiegelredaktion wurde wegen Landesverrats angezeigt.

Innerhalb eines Jahres vervierfachte sich die Arbeitslosenzahl. Die 60er Jahre waren in der Bundesrepublik die Zeit der Studentenproteste.

In ihren Augen war der Terror die einzige Möglichkeit die Bundesrepublik politisch zu verändern. Aber auch gewaltfrei Protestierende fühlten sich von den Parlamentariern unzureichend vertreten. Themen wie Pazifismus, Gleichberechtigung und Ökologie traten in den Vordergrund. Gleichzeitig aber fürchtete der Staat eine Unterwanderung durch kommunistische Kräfte und belegte hauptsächlich linksgerichtete Lehrer, aber auch vereinzelt Polizeibeamte mit Berufsverboten.

Insgesamt jedoch lässt sich sagen, dass die Bundesrepublik sich zu einer stabilen Demokratie entwickelte. Die Bevölkerung begann selbstbewusst ihre Interessen, auch gegen die Politiker zu vertreten.

Während ab der Zusammenschluss der britischen und amerikanischen Zonen und der Marshallplan der USA den Westen Deutschlands stärkte, setzte die Sowjetunion die Demontage in der sowjetisch besetzten Zone fort. Partei und Staat wurden nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus geführt. Die sozialistische Gesellschaftsordnung politisierte und kontrollierte alle gesellschaftlichen Bereiche. Der private Gestaltungsraum wurde eingeschränkt.

Als Gegenstück zu den Organen der Bizone wurde die Deutsche Wirtschaftskommission gegründet und vereinigte darin die Zentralverwaltungen für z. Land- Forstwirtschaft, Energie und Handel. Es war der Einstieg zur Planwirtschaft. Verantwortlich für die Aufstellung und Kontrolle der langfristigen Pläne und Lenkung der Wirtschaft war die Planungskommission. Klein- und Mittelbauern wurden mit Repressalien drangsaliert, woraufhin zehntausende von ihnen in den Westen umsiedelten.

Aber auch gesellschaftspolitisch gab es tiefgreifende Veränderungen. Frauen wurden systematisch in den "Aufbau des Sozialismus" miteinbezogen. Für jährige Kinder gab es Kinderkrippen, für jährige Kindergärten. Ab der Grundschule gab es Horte. Der Gedanke war dabei, Kinder möglichst früh im Sinne des Sozialismus politisch zu erziehen.

Überall gab es Überwachung und Kontrolle. Von heute auf morgen übernahm die Bundesrepublik ein ganzes Land, dessen Bevölkerung durch eine friedliche Revolution ihre Führung zur Aufgabe gezwungen hatte. Deutschland vereinigte sich zu einem Nationalstaat. Doch die anfängliche Euphorie wich der nüchternen Realität.

Es zeigte sich, dass die neuen Bundesländer in einem desolaten Zustand waren. Umwelt- und Bausanierung stand an. Das Verkehrsnetz und die Telekommunikation mussten modernisiert werden. Bei der Privatisierung der Betriebe durch die "Treuhand" gingen Tausende von Arbeitsplätzen verloren.

Es kam zu einem riesigen Transfer von Steuergeldern von West nach Ost. Nichtsdestoweniger gelang etwas, das viele Nationen bezweifelt hatten. Die Bundesrepublik ist ein freiheitlicher, demokratischer Bundesstaat. Dennoch ist der wachsende Rechtsradikalismus und die steigende Zahl rechter Gewaltdelikte besorgniserregend. Aus diesem Grund werden inzwischen einige Plätze oder Bahnstationen videoüberwacht. Eine Gefahr für unsere Demokratie, die nicht nur die Bundesrepublik, sondern alle westlich orientierten Staaten betrifft, ist die ansteigende Terrorgefahr des sogenannten Islamischen Staates "IS".

Durch Terroranschläge dieser Gruppierungen werden Freiheit, demokratische Werte und die westliche Lebensweise angegriffen. Das Zeitalter der Industrialisierung ca.

Die Zeit des industriellen Aufstiegs - steigerte den technischen Fortschritt und die Arbeitsproduktivität. Die Industrie prägte allmählich unsere Volkswirtschaft. Die deutsche Industrie profitierte durch die Erfindungen und den Fortschritt in Naturwissenschaft und Technik. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Deutschland zu einem der modernsten Industriestaaten der Welt mit einer gut funktionierenden Volkswirtschaft. Der anhaltende industrielle Aufstieg, bedingt durch weitere technische Fortschritte, führte Ende des Jahrhunderts in das Zeitalter der Automaten, der Roboter und Computer.

Die BRD erreichte einen hohen technischen Entwicklungsstand. Die Automatisierung der deutschen Industrie führte zu bedienungsfreien Arbeitssystemen, zu Technisierung und Automatisierung volkswirtschaftlicher Arbeitsvorgänge.

Die Folge war eine steigende Güterproduktion, somit Steigerung des Bruttosozialprodukts. Bruttosozialprodukt in der BRD in Millionen bzw. Jahrhunderts zur Hebung des Lebensstandards und des Bildungsniveaus, zum Wohlstand für alle. Es führte dazu, dass höherwertige Produkte und Luxusartikel für die breite Bevölkerungsschicht erschwinglich wurden.

Parallel zum gesteigerten Einkommen nahm auch die Freizeit zu, der Freizeitsektor wurde zum Wirtschaftsfaktor. Die "Mehrfreizeit" resultierte aus der immer stärker werdenden Automatisierung der Betriebe.

Die Arbeitszeit reduzierte sich von ca. Für die Arbeiter in den Betrieben hatte die Automation auch noch andere Vorteile. Viele körperlich schwere oder monotone Arbeiten konnten für den Menschen von Automaten erledigt werden. Weiterhin konnten gesundheitsgefährdende Arbeiten vermieden oder von Maschinen übernommen werden. Für eine anzuschaffende Maschine muss ein Betrieb zwar Kapital einsetzen, doch durch Abschreibungen kann es sehr wohl zu Steuerersparnissen kommen.

Für einen Arbeitnehmer dagegen müssen neben Lohnkosten und Lohnnebenkosten eventuell noch Sozialleistungen gezahlt werden. Auch werden beim Einsatz von Automaten Arbeitsvorgänge besser nach wissenschaftlichen betriebswirtschaftlichen Methoden systematisiert bester Einsatz nach dem ökonomischen Prinzip. Doch die Meinung über die steigende Automatisierung wird nicht ungespalten betrachtet.

Was für die Ökonomen und Wirtschaftsfunktionäre überwiegend positiv aussieht, wird von vielen Arbeitnehmern kritisch angesehen. Die negativen Aspekte, die aus dem hochgradig technischen Fortschritt resultieren, dürfen nicht übersehen werden.

Zum einen wird der Mensch ersetzbar durch die Automation. Durch die vollautomatisch gesteuerten Betriebe wird der Mensch zum Kostenfaktor, somit kommt es zum Wegfall von Arbeitskräften. Nur qualifizierte Arbeiter werden gebraucht im Produktionsprozess. Die Vollautomatisierung der Betriebe unserer Wirtschaft führt zur monotonen Arbeitsverrichtung, zur Vereinsamung und geistigen Abstumpfung bei der betrieblichen Arbeit.

Die physische und psychische Belastung durch die Monotonie des Arbeitsprozesses steigt stetig. Die Monotonie der Arbeitswelt spiegelt sich in der Privatsphäre wider. Individualität und Kreativität treten in den Hintergrund. Zum anderen steht die Gesellschaft vor dem fast unlösbaren Problem einer hohen Langzeitarbeitslosigkeit.

Viele arbeitsfähige und arbeitswillige Menschen haben keine Zukunftsperspektive. Tragisch für einen Staat ist, dass auch Teile der Jugend nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, da ihr der wichtige Zugang zum Arbeitsleben verwehrt ist.

Auch das ist eine Folge der Automatisierung, da weniger, dafür aber besser qualifizierte Arbeitnehmer eingesetzt werden müssen.

Für uns alle stellt sich nun die Frage: Ist unser Leben letztendlich durch den industriellen Fortschritt so viel reicher geworden? Ausgang und Ziel unserer Volkswirtschaft muss der Mensch bleiben. Die Wirtschaft darf nicht Selbstzweck sein, sondern ihr Ziel muss sein, dem Wohl der Menschen zu dienen. Finanzkrise in Europa Europa hat sich in mehreren Etappen und von bedrohlichen Rückschlägen begleitet zu einer zunächst nur wirtschaftlichen, inzwischen auch politischen Gemeinschaft, entwickelt: Ein positiver Verlauf der europäischen Union bis war durch fortschreitende Integration gewährleistet.

Ende kam es zur ersten schwerwiegenden Finanzkrise innerhalb der Eurozone. Wie kam es zu dieser Finanzkrise? Die Finanzkrise wurde hauptsächlich hervorgerufen durch Spekulation der Banken an der Börse. Als die Immobilienblase in den USA unter anderem auch durch die Überschuldung wegen des Afghanistan- und Irakkrieges platzte, standen die Banken plötzlich mit immens hohen Schulden da und mussten von den Regierungen der einzelnen Länder gestützt werden.

Deutschland eine ganz positive Zahlungsbilanz, bedingt durch die hohen Exporte, im Gegensatz zu den Mitgliedsländern Portugal, Irland, Italien und Spanien mit einer negativen Zahlungsbilanz. Die Finanzkrise wurde aber auch durch wirtschaftliche Schwierigkeiten einiger Länder der Eurozone mithervorgerufen. Hier ist besonders Griechenland mit der Höchstverschuldung zu nennen.

Ein Staatsbankrott in Griechenland könnte innerhalb der EU zu Turbulenzen führen, die den positiven Verlauf des Integrationsprozesses nachhaltig gefährden würden.

Aber nicht nur Griechenland ist hier zu nennen. Alle anderen Staaten der EU müssen dazu angehalten werden, eine Weiterverschuldung über die Schuldengrenze hinaus zu vermeiden. Diese Vorschläge sind allerdings nicht neu. Schon der Maastrichtvertrag enthält Kriterien für eine Begrenzung der Verschuldung. Man stellt sich die Frage, was passiert, wenn ein Staat innerhalb der EU zahlungsunfähig wird.

Kehrt das Land zur alten Währung zurück? Kann es überhaupt zur alten Währung zurückkehren? Bleibt der Euro stark, bleibt auch Europa stark und vice Versa, d. Die Eurozone wird aufgrunddessen stabil bleiben müssen, somit auch der Euro, weil die Staaten von Europa nur gemeinsam stark sind mit einer ge-meinsamen Währung dem Euro.

Die europäische Gemeinschaft basiert auf Solidarität. Somit muss auch das solidarische Denken innerhalb der europäischen Gemeinschaft gestärkt werden. Die Staaten der europäischen Union werden auch solidarisch zusammenstehen und somit die Krise überwinden können.

Die Überwindung der Krise ist Voraussetzung für eine weitere Integration und damit langfristig Voraussetzung zum Erreichen des Ziels eines europäischen Staatenbundes. Schulden dürfen langfristig nicht mehr durch eine weitere Verschuldung finanziert werden.

Wichtig ist, dass die Länder der Eurozone wieder in Zukunft in der Lage sind, ihre eigene Geldpolitik zu betreiben, was z. Der Ausweg aus der europäischen Finanzkrise ist das Bekenntnis zu Europa. Die Länder der europäischen Gemeinschaft müssen solidarisch zusammenstehen in dieser ernsthaften Krise.

Dazu ist eine Konfliktlösungsstrategie notwendig, an der alle Staaten gleichberechtigt beteiligt werden, um die europäische Idee zu realisieren.

Das ist erkennbar an den römischen Verträgen, der Grundlage eines vereinigten Europas. Der gemeinsame Markt, die Liberalisierung des Handels, eine gemeinsame Währung, der Euro, das europäische Parlament mit weitreichenden Befugnissen wird von den einzelnen Staaten akzeptiert. Wer macht die Politik? Politik und Gesetzgebung finden auf nationaler und europäischer Ebene statt. Viele nationale Gesetze bedürfen der Bestätigung durch das europäische Parlament.

Die europäische Gemeinschaft baut auf dem Prinzip der Solidarität auf. Länder, die in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, bekommen gegen Auflagen von der europäischen Zentralbank finanzielle Unterstützung. Durch dieses solidarische Handeln wird die europäische Gemeinschaft gestärkt.

September bekam allerdings das anscheinend stabil gebaute Haus Europa Risse. An diesem Tag brach das amerikanische Bankensystem zusammen und diese Schockwelle traf auch Europa. Deutschland ist der treibende Motor innerhalb der europäischen Union, da Deutschland gegenüber den anderen europäischen Mitgliedsstaaten auf wirtschaftlicher Ebene führend ist.

Die Zielsetzung für Europa ist ein europäischer Staatenbund, der letztendlich verwirklicht werden soll. Dazu gehört auch der Erhalt der kulturellen europäischen Werte. Die Politik muss es schaffen, die Bürger mehr für die Idee Europas zu begeistern, damit das Interesse für ein vereintes starkes Europa wächst.

Nach Ansicht von Kommentatoren benötigten die dahinter stehenden technischen Modifikationen aufgrund einer Reduktion der vorgenommenen Haircuts und einer Absenkung der benötigten Rating-Klasse forderungsbesicherte Wertpapiere asset-backed securities, ABS.

Mit den Beschlüssen im Mai wurden — bis heute Stand: August anhaltend — mehrere unlimitierte Refinanzierungsgeschäfte mit dreimonatiger Laufzeit durchgeführt. August — die wöchentlichen Hauptrefinanzierungsgeschäfte mit einwöchiger Laufzeit. Mit Beschluss vom 6. In Übertreffung der Erwartungen von Analysten wurden dabei rund Mrd. Euro an Banken zugeteilt; [] der zu entrichtende Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Leitzins während der dreijährigen Laufzeit.

Februar führte zu einer Zuteilung von knapp Mrd. Das CBPP2 lief am Euro, was sie mit Volatilitätssteigerungen in verschiedenen Bereichen und der Ermöglichung fortgesetzter Reservenaufbaus begründete; speziell wurde der Schritt allgemein als Reaktion auf die Unsicherheit der im Rahmen des SMP erworbenen Anleihenbestände interpretiert. Ein breit diskutierter Vorschlag sieht die Emission gemeinsam garantierter Anleihen vor, um die Refinanzierungskosten der von der Krise betroffenen Staaten zu senken.

Dabei existieren unterschiedliche Konzepte. So wäre es denkbar, dass die beteiligten Staaten nur für den von ihnen in Anspruch genommenen Teil der emittierten Papiere und deren korrespondierende Kosten haften müssen; [] nutzt ein Staat demnach beispielsweise 30 Prozent des Instruments zu seiner Finanzierung, wäre seine Haftung auch auf diesen Anteil beschränkt.

Eine andere und verbreitetere Möglichkeit besteht demgegenüber in einer gemeinsamen Haftung für die Anleihen. Vorzüge solcher Modelle werden üblicherweise darin gesehen, dass es den Staaten so möglich würde, sich zu niedrigeren Zinsen am Kapitalmarkt zu refinanzieren.

Aus diesem Grund fordern einige Kommentatoren im Falle derartiger gemeinsamer Anleihen eine stärkere fiskalpolitische Integration, die auch Eingriffe in die nationalstaatliche Budgethoheit vorsieht Eurobonds. Ein abgewandeltes Konzept von Markus Brunnermeier sieht vor, dass eine Institution selbst Staatsanleihen von Staaten der Eurozone im Verhältnis der jeweiligen Wirtschaftskraft aufkauft und diese als Sicherheiten für die Emission zweier Arten von Wertpapieren European Safe Bonds verwendet — einem sicheren höhere Seniorität der Ansprüche und einem weniger sicheren.

Damit wird insbesondere auch das Ziel verfolgt, dem Mangel an sicheren Wertpapieren während der Eurokrise zu begegnen. Nach einem — insbesondere nach seiner Adaption durch den finnischen Premierminister diskutierten — Ansatz könnten Staaten, die von der Krise betroffen sind, pfandbriefähnliche Anleihen herausgeben, die beispielsweise von Vermögenswerten des Staates oder zukünftigen Steuereinnahmen gedeckt wären.

Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, dass derartige Anleihen über ihre Deckungswerte einen starken Anreiz setzen, keine Zahlungsausfallereignisse aufkommen zu lassen. Durch die Vorschläge zur Wiedereinführung nationaler Währungen bzw. Mit Wiedereinführung einer nationalen Währung würde durch den Wechselkursmechanismus die Kaufkraftparität zu anderen Volkswirtschaften wiederhergestellt werden, so dass sich die Wettbewerbsfähigkeit schlagartig verbessern würde.

Damit würden in der Theorie die makroökonomischen Ungleichgewichte wegfallen. Stattdessen könnten die Staaten jeweils eine Währungsunion präferieren und derjenigen beitreten, die zu ihnen passt. Ob die Wettbewerbsfähigkeit durch eine Abwertung tatsächlich verbessert werden kann hängt aber von der Reaktion der Marktteilnehmer ab. Laut Barry Eichengreen steht zu erwarten, dass Kreditgeber eine höhere Inflation in Austrittsländern bzw. In jedem Fall verursacht eine Abwertung der Währung eine reale Aufwertung Erhöhung der privaten und staatlichen Schulden.

Aus diesen Gründen ist der Nutzen eines Euro-Austritts bzw. Um der Herabwertung des eigenen Geldvermögens zu entgehen, würden Finanzinstitute, Firmen und Privathaushalte im schlimmsten Fall in einem systemweiten Bank Run ihr Geld ins Ausland schaffen. Da die Aufspaltungsländer sowieso schon Probleme bei der Refinanzierung haben, könnten sie das Bankensystem nicht stützen.

Nach dem Sondergutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 5. Juli sind Konzepte der Aufspaltung bzw. Ein Vorschlag zur Lösung der Verschuldungskrisen sieht vor, statt der bestehenden Euro-Währungsunion, bei der hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Vorstellungen sehr heterogene Staaten eine Währung zu führen versuchen, zwei Währungsunionen einzuführen: In jeder der beiden Währungsunionen könnten jeweils Staaten mit ähnlicher Wirtschafts- und Finanzstruktur sowie ähnlichen währungspolitischen Ansätzen eine eigene Gemeinschaftswährung führen.

Weil die meisten währungsrelevanten Unterschiede zwischen eher nördlich und südlich liegenden EU-Staaten vorhanden sind, wird dabei zumeist von einem Nord-Euro und einem Süd-Euro gesprochen. Das Konzept beruht auf der Annahme, dass bei einer Spaltung des Währungsgebietes die langfristigen Vorteile die kurz- und langfristigen Nachteile übertreffen werden. Einer wissenschaftlichen Untersuchung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung im Jahr zufolge wäre für Österreich eine Wirtschaftskrise zu erwarten, die derjenigen des Jahres in etwa gleichkäme und zwei Jahre andauern würde.

Es würde etwa fünf Jahre dauern, bis die Defizite im Bruttoinlandsprodukt wieder wettgemacht würden. Die Arbeitslosigkeit würde zeitweise um etwa Zudem müssten die Euroländer bereit sein, weitere Schuldenschnitte in Kauf zu nehmen und bei Bedarf weitere Banken zu rekapitalisieren und, wenn notwendig, den ESM aufzustocken.

Trotzdem würde das Wirtschaftswachstum vor allem in den Südländern über viele Jahre sehr klein ausfallen, was die Rückzahlung der Kredite erschweren würde. Alternativ schlug Markus C.

Dieser solle von Ländern mit Leistungsbilanzüberschuss — konkret Deutschland, den Niederlanden, Finnland, Österreich und Luxemburg — getragen werden. Die Guldenmark könne Wettbewerbsunterschiede zwischen Nord und Süd ausgleichen helfen. Ein weiterer Vorschlag zur Lösung der Verschuldungskrisen sieht vor, dass einzelne Euro-Staaten aus der Gemeinschaftswährung Euro und dem Eurosystems wieder aussteigen und stattdessen beispielsweise wieder eine nationale Währung und ein nationales Währungssystem einführen, um zum Euro abzuwerten und Wettbewerbsrückstände abzubauen.

Bei einem Grexit sieht Volker Wieland, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Chancen auf schnelleres Erreichen internationaler Wettbewerbsfähigkeit und bis dahin auf weniger hohe Arbeitslosigkeit. In historischem Vergleich von 71 Währungskrisen fanden sieben Wirtschaftsforscher des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung ifo diese Tendenz, dass sich Länder nach Währungsabwertungen deutlich rascher erholten als nach inneren Abwertungen.

Detaillierte Vergleiche der inneren Abwertung in Lettland und Irland mit Währungsabwertungen in Italien, Thailand und Argentinien bestätigten den ifo-Forschern, dass die Währungsabwertungen vorteilhaft waren auch sozial. Mögliche Wirkungen einer griechischen Währungsabwertung auf Schuldenbeträge Bilanzeffekte sprächen eher für als gegen einen Austritt.

Technisch-organisatorisch sei ein Grexit mit moderaten Kosten möglich. Der Grexit sei demnach für Griechenland eine gangbare Alternative. Verbreitet ist dennoch die Meinung, dass kein Land die Eurozone freiwillig verlässt.

Ein zwangsweiser Ausschluss ist vermutlich nicht möglich. Gleichwohl könnte Griechenland gezwungen sein, eine zusätzliche eigene Währung Komplementärwährung einzuführen: Der Spiegel veröffentlichte Anfang ein detailliertes Szenario, wie Griechenland aus dem Euro ausscheiden könnte.

Um spekulative Verwerfungen und eine weitere Kapitalflucht aus einem Eurokrisenstaat bei einem Euro-Ausstieg zu vermeiden, müsste nach allgemeiner Ansicht ein solcher Ausstieg ohne vorherige Ankündigung sehr plötzlich kommen. Anders als noch im Ein weiteres Problem sei die Ansteckungsgefahr. Ein solcher Schritt könne auch das Vertrauen in die Bankensysteme anderer von der Krise betroffener Staaten erschüttern.

Diese Kapitalflucht zöge eine weitere Destabilisierung nach sich, die in einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung eine Kettenreaktion weiterer Austritte auslösen könnte. Spekulative Risiken seien schon deshalb geringer, weil nun Verletzungen des Regelwerks der Währungsunion stärker und glaubwürdiger abgelehnt würden.

Weitere Vorschläge zur Reduzierung der Staatsschulden sind einmalige Vermögensabgaben oder Zwangsanleihen. Privathaushalte mit höherem Vermögen und Einkommen könnten zur Refinanzierung und zum Abbau der Staatsschulden herangezogen werden. Zum einen wäre keine Dämpfung der Konsumnachfrage zu befürchten.

Eine Schwierigkeit besteht in der genauen Ermittlung der Vermögenswerte sowie darin, Steuerflucht und Steuerdelikte zu verhindern. Vereinzelt wird gefordert, nicht mehr die Mrd. Euro als weiteren Rettungsschirm-Kredit zur Verfügung zu stellen, sondern eventuell nur noch einen Überbrückungskredit für die Tilgung von im März bei Griechenland fällig werdenden Tilgungsverpflichtungen.

Die Insolvenz sei sowohl aus Sicht eines Landes wie Griechenland das Beste, weil es dann die Chance auf einen echten Neuanfang hätte, als auch aus Sicht der anderen Länder und insbesondere der Eurozone, die sich im Verlauf der Krise inzwischen besser auf eine Insolvenz von Staaten wie Griechenland vorbereitet hätten. Neben den bekannten Ansteckungsgefahren und deren deutlicher Reduzierung macht der SVR dabei auf Probleme der Griechen und griechischen Banken aufmerksam, die auch nach einer Währungsumstellung noch Kredite in Euro bedienen müssen, und auf dadurch mögliche Krisenverstärkung für die griechische Realwirtschaft.

Den Insolvenzrisiken stellte die Untersuchung die Ansteckungsgefahr aus Griechenland voran, dass die im gesamten Euroraum angelegte wirtschaftliche Erholung verringert würde, wenn auch in anderen Mitgliedstaaten die notwendigen Anpassungen ausbleiben oder bereits umgesetzte Reformen zurückgedreht würden.

Jetzige Krisenländer wie Irland oder Spanien haben in den Jahren vor der Finanzkrise ab die Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaktes mustergültig eingehalten, über mehrere Jahre hinweg wurden sogar Budgetüberschüsse erzielt was in Deutschland seit nur ein einziges Mal vorkam.

In den meisten Krisenländern stieg die Staatsschuldenquote vor allem deshalb, weil in der Finanzkrise ab einerseits die Wirtschaftsleistung zurückging und andererseits Bankenrettungs- und Konjunkturprogramme anfielen. In den meisten Krisenstaaten mit Ausnahme von Griechenland hatte sich die Schuldenkrise vor der Finanzkrise nicht abgezeichnet.

Beim Vergleich der Staatsschuldenquoten also der Staatsverschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt muss berücksichtigt werden, dass die Solvenz des jeweiligen Staates von den konkreten Umständen abhängt. Ein unter normalen Umständen solventes Land kann als insolvent erscheinen, wenn es in eine Wirtschaftskrise gerät und seine Wirtschaft schrumpft Rezession. Ebenso ist die Beurteilung von den Refinanzierungskonditionen abhängig. Auch ein Land mit ausgeglichenem Haushalt kann als überschuldet erscheinen, wenn der Zinssatz plötzlich stark steigt.

Parallel zur Entwicklung der Schuldenkrise stuften die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der betroffenen Staaten mehrfach herab. Irland, das bis Juli noch ein Aaa -Rating hatte, wird seit Juli ebenso wie Portugal nicht mehr als Investment-Grade bewertet. Sechs Staaten der Eurozone , die nicht von einer Verschuldungskrise betroffen sind Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich , verfügten mit Triple-A zunächst weiterhin über das bestmögliche Rating.

März beschlossen die Länder der Eurozone einen Notfallplan für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland.

Der Notfallplan von sah vor, dass zuerst bilaterale , freiwillige Kredite der Länder der Eurozone Griechenland helfen sollten. An zweiter Stelle kamen die Kredite vom Internationalen Währungsfonds.

März beauftragte Griechenland ein Bankenkonsortium damit, eine neue siebenjährige Staatsanleihe auszugeben. Die EZB beschloss am 3. Demnach erkennt sie nun grundsätzlich auch griechische Staatsanleihen ohne ausreichende Bewertungsstufe als Sicherheit an. Im Zusammenhang mit der Finanzkrise ab platzte die Immobilienblase Irlands und in Irland trat als eines der ersten Industrieländer bereits im dritten Quartal eine Rezession ein.

War bisher noch Vollbeschäftigung in Irland gegeben, stiegen nun die Arbeitslosenzahlen so, dass sich Irland erneut zum Auswanderungsland entwickelte.

Euro über einen Zeitraum von 36 Monaten zu gewähren. Hierfür musste Irland Zinsen in Höhe von 5,83 Prozent p. Von dieser Gesamtsumme übernahm Irland selbst 17,5 Milliarden Euro u. Die externe Hilfe in Höhe von 67,5 Milliarden Euro wurde wie folgt aufgebracht: Eine direkte Zahlung Deutschlands erfolgte nicht. Die Mittel des Rettungspakets wurden so verplant: Bei den Verhandlungen konnte sich die irische Regierung in einem Punkt durchsetzen: Im Gegenzug für die gewährten Hilfen hatte Irland sich bereits zu einem strikten Austeritätskurs verpflichtet, um auf diese Weise seine Staatsfinanzen wieder in Ordnung zu bringen.

Im Dezember legte die irische Regierung ihr siebtes Sparpaket seit vor; es hatte das Ziel, die Neuverschuldung für weiter zu reduzieren und 3,8 Mrd. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent angehoben sowie eine Steuer auf Immobilienbesitz geschaffen.

Irlands Notenbank übernahm den Schuldschein des Staates und tauschte ihn in langlaufende Staatsanleihen, wodurch das Volumen ausstehender Staatsanleihen um ein Viertel auf Mrd. Für die irische Regierung bedeutet dies einen Zahlungsaufschub von 25 Jahren. Die erste Tilgung wird fällig. Die italienische Staatsschuldenquote ist nach der Griechenlands die zweithöchste im Euroraum Daten bei Überblick. Monti brachte noch im Dezember ein erstes Reformpaket durch beide Kammern des italienischen Parlaments.

Des Weiteren wurde eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild beschlossen, Ziel sei ein ausgeglichener Haushalt bis Das gemessene Durchschnittseinkommen der Italiener betrug Fast die Hälfte der Steuerzahler, darunter Selbstständige wie Gastwirte und Einzelhändler, verdienten angeblich weniger als Die Parlamentswahlen in Italien wurden nach dem Rücktritt von Monti auf den Italien versteigerte am Februar neue Staatsanleihen in Höhe von 6,5 Milliarden Euro wer am wenigsten Zinsen bietet, bekommt den Zuschlag.

Dies gelang ihm; wenige Tage später wurden er und sein Kabinett vereidigt. Die Krise traf den Norden ungleich stärker als den Süden, der schon vor nur sehr gering industriell durchdrungen war.

April den angekündigten Reformen — Abbau der überbordenden Bürokratie, ein neues Arbeitsrecht, Investitionen ins marode Bildungssystem — nicht näherkam; ebenso wenig einem neuen Wahlgesetz eine Hauptaufgabe und Legitimation dieser Koalition, damit künftige Wahlen nicht wieder ein politisches Patt produzieren. Einen Tag nach einer parteiinternen Abstimmung in der PD am Februar Renzi hatte eine neue Regierung gefordert trat Letta mit seinem Kabinett zurück. Das Kabinett Renzi wurde am Nach seinem Amtsantritt versprach Renzi monatlich eine Reform umzusetzen.

Dieses Vorhaben revidierte er, da viele Reformen in den beiden Parlamentskammern verhandelt wurden. Im Mai stimmte das Parlament der Wahlrechtsreform Renzis zu. Ziel ist es, stabilere Regierungen in Italien zu erzielen. Wenn keine Partei diese Hürde schafft, kommt es zu einer Stichwahl. Italien hat mit ,9 Mrd. Im November passte die portugiesische Regierung ihr Budget an und veranschlagte das bis zum Ende des Jahres erwartete Defizit auf acht Prozent.

Parallel hierzu versahen mehrere Rating-Agenturen portugiesische Staatsanleihen Ende mit einem negativen Ausblick. März folgte durch die portugiesische Regierung der Beschluss eines Sparpakets. November das Parlament passierte. Um den Jahreswechsel mehrten sich Gerüchte, Portugal werde es Griechenland und Irland in ihrem Ersuchen um Finanzhilfen durch die Eurozone gleichtun müssen, insbesondere nachdem portugiesische Staatsanleihen Anfang Januar einen neuen Renditenhöchststand in der Eurozone erreichten.

Januar überstieg die Rendite auf jährige Anleihen die häufig als Nachhaltigkeitsgrenze gewertete Sieben-Prozent-Marke.

Februar, nach wochenlanger Abstinenz, ihre Anleihenkäufe wieder auf und griff durch Ankäufe in den Markt für portugiesische Staatspapiere ein. Februar den Rückkauf ausstehender Anleihen; das Angebot wurde wie von der Regierung erhofft kaum wahrgenommen. Unterdessen steuerte Portugal zunehmend einer Regierungskrise entgegen.

Im Mai platzierte Portugal erstmals seit dem Frühjahr , als die Troika das 78 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für Portugal schnürte erfolgreich zehnjährige Staatsanleihen. Die Initiative zur Kürzung von Renten und Gehältern im öffentlichen Dienst wurde vom Verfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt.

Bald darauf wurde bekannt, dass das Haushaltsdefizit im ersten Quartal 10,7 Prozent betrug. Die Aussichten, das Jahresdefizit wie geplant auf 5,5 Prozent zu drosseln, schwinden. Mitte begann eine Regierungskrise in Portugal: Premierminister ist Pedro Passos Coelho. Im zweiten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 1,1 Prozent gewachsen so stark wie sonst nirgends im Euroraum.

Zudem gelang es Portugal, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und das chronische Defizit in der Leistungsbilanz innerhalb von zwei Jahren zu überwinden. Trotzdem sind die Zinsen für zehnjährige portugiesische Staatsanleihen wegen der politischen Krise von 5,23 Prozent im Mai auf über sieben Prozent im September gestiegen. Vor dem Sommer konnte das Land noch fünf- und zehnjährige Anleihen ausgeben; seit einer Regierungskrise im Juni war es kurzzeitig wieder vom Markt ausgeschlossen.

Das dreijährige Rettungsprogramm für Portugal endete im Mai Zwischen und befand sich der spanische Immobilienmarkt in einer Expansionsphase mit stark steigenden Preisen.

Es bildete sich allerdings eine sogenannte Immobilienblase. Im Jahr , zeitgleich mit dem Beginn der weltweiten Finanzkrise , platzte auch die spanische Immobilienblase.

Bis heute haben viele spanische Banken hohe Summen ' fauler Kredite ' in ihren Büchern. Die spanische Regierung beschloss ab Anfang mehrere umfangreiche Konjunkturprogramme. Damit wollte sie einem Konjunkturabschwung mit rasch ansteigender Arbeitslosigkeit [] [] [] entgegensteuern.

Im April startete die in den Parlamentswahlen vom 9. März wiedergewählte Regierung Zapatero ein Programm, das für und Konjunkturimpulse für die Wirtschaft in Höhe von insgesamt rund 18 Milliarden Euro vorsah. Der Mindestlohn sollte erhöht werden. Die Vermögensteuer sollte abgeschafft werden. Weitere Investitionen sollten für die Verbesserung der Infrastruktur und für den sozialen Wohnungsbau getätigt werden. Im August verabschiedete die spanische Regierung ein weiteres Konjunkturpaket , das für und Ausgaben von 20 Milliarden Euro vorsah.

Ende November wurde ein neuerliches Konjunkturpaket von 11 Milliarden Euro, das unter anderem öffentliche Aufträge in Höhe von 8 Milliarden Euro vorsah, aufgelegt. Euro sollten im Jahr bis zu All diese Programme beseitigten nicht die strukturellen Probleme der spanischen Wirtschaft; sie verhinderten eine Zeitlang, dass die Arbeitslosigkeit noch dramatischer anstieg. Im Juni kündigte die spanische Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado einschneidende Kürzungen für die Staatsausgaben an.

Insgesamt sollte der Staat 11 Milliarden Mehreinnahmen durch Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Kapitalertragssteuer haben. Ende Januar legte Madrid ein beispielloses Austeritätsprogramm für die kommenden drei Jahre vor. Im Mai — nachdem die Länder der Eurozone eine Staatspleite Griechenlands abgewendet hatten — kündigte die Regierung weitere Kürzungen von 15 Milliarden Euro bis an.

Die Kürzungen und Einsparungen im Einzelnen: Die Minister sollen eine um 15 Prozent niedrigere Entlohnung erhalten.

Im öffentlichen Dienst sollen Die Renten sollen nicht erhöht werden Nullrunde , mit Ausnahme der Mindestrenten. Die Frühverrentung soll erschwert werden. Im Gesundheitswesen sollen niedrigere Preise für Medikamente die Kosten reduzieren. Die Regionalregierungen sollen weitere 1,2 Milliarden Euro an Kürzungen beisteuern.

November fanden in Spanien vorgezogene Neuwahlen statt. Ministerpräsident Zapatero — er war nach den Wahlen am März ins Amt gekommen, war im März wiedergewählt worden — hatte am Juli um vier Monate vorgezogene Neuwahlen angekündigt und mitgeteilt, nicht wieder für das Amt des Regierungspräsidenten zu kandidieren. Im September plant die Regierung, die Renten nicht mehr automatisch mit der Inflationsrate steigen zu lassen. Dies sollte über zehn Jahren 30—33 Milliarden Euro einsparen. Künftige Anhebungen sollten stattdessen an eine komplexe Formel gekoppelt werden.

Mit der Reform wurde der Kündigungsschutz gelockert, um so Anreize für mehr unbefristete Arbeitsverträge zu schaffen. Firmen, die Jugendliche anstellen und ausbilden, sollen Steuervergünstigungen erhalten. Durch staatliche Zuschüsse zum Sozialversicherungsbeitrag sollen Unternehmen dazu animiert werden, insbesondere Langzeitarbeitslose und arbeitslose Jugendliche einzustellen. Juni sagten die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz der spanischen Regierung pauschal einen Kredit von maximal Mrd.

Euro für ihre Banken zu. Zu diesem Zeitpunkt stand der genaue Finanzbedarf der spanischen Banken noch nicht fest. Der rechtlich bindende Kreditvertrag soll bei einer weiteren Euro-Gruppen Sitzung am Juli beschlossen werden.

Spaniens marode Banken sollen erst dann die Möglichkeit erhalten, die in Aussicht gestellten Euro-Hilfen in Anspruch zu nehmen, nachdem sie umfangreiche Abschreibungen vorgenommen haben.

Juli zugestimmt PlenProt in Drs. Im August teilte die Zentralbank Spaniens mit, dass die faulen Kredite in den Bilanzen der spanischen Banken auf ein Rekordniveau gestiegen seien; der Anteil ausfallbedrohter Forderungen am gesamten Kreditvolumen erhöhte sich von 11,2 Prozent Mai auf 11,6 Prozent im Juni Dieser Wert ist in Spanien der höchste seit Beginn der Erhebungen.

Die bis zu Mrd. Juli bekannt öffentlich gemacht wurde. Zwei Drittel davon sollen maroden Kreditinstituten für Eigenkapitalspritzen zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel erhielt Bankia am 3.

September 4,5 Milliarden Euro. Die letzte Auszahlung soll im Juni erfolgen und an Institute gehen, die bis dahin immer noch keine ausreichende Eigenkapitalbasis aufgebaut haben. Die zyprische Volkswirtschaft war insbesondere durch Verflechtungen mit dem griechischen Finanzsystem immer wieder von den dortigen Problemen betroffen.

Wenn auch Rettungspakete seitens der Europäischen Union bzw. Die zyprische Regierung, die zunächst auch parallel in Verhandlungen mit Russland und China stand, lehnte die Sparvorschläge der Troika-Delegation aus Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds immer wieder ab und stand mit dieser zudem im Dissens über die Ursachen der Probleme; darüber hinaus belasteten Bedenken in einigen europäischen Parlamenten die Gespräche, wonach eine mögliche Unterstützung auch den Inhabern russischer Schwarzgeldkonten zugutekäme.

Bereits zu Beginn der Refinanzierungsschwierigkeiten im Jahr wurde das zyprische Bankensystem immer wieder als nicht nachhaltig kritisiert. Neben der bisher geringen Körperschaftsteuer in der Republik Zypern besteht zwischen Russland und der Republik Zypern ein Doppelbesteuerungsabkommen mit einer geringen Besteuerung von Kapitalerträgen aus den gegenseitigen Transaktionen.

Dies ist auch Gegenstand breiter Spekulationen. Euro in der Republik Zypern verfügen. März — einem Bankfeiertag — zustimmen. Während die Regierungsseite bereits Nachverhandlungen führte, lehnte das Parlament die leicht abgewandelte Vorlage Konten mit unter Euro ausmachte [] in der Nacht auf Dienstag allerdings mit 36 Gegenstimmen bei 19 Enthaltungen ab; Fürstimmen gab es nicht. März geschlossen blieben; das Datum wurde später zunächst auf Dienstag März , dann auf Donnerstag März, zu gewähren und eine Erneuerung ohne ein entsprechendes Restrukturierungsprogramm der Banken ausschloss.

Eine Einigung zwischen der Republik Zypern und der Troika wurde am Sie sieht vor, die Cyprus Popular Bank aufzulösen und dortige Einlagen von Zyprischen Staatsbürgern mit einem Volumen von mehr als Euro — zwangsweise und vollständig in eine abzuwickelnde Bad Bank auszulagern, sodass auch die Möglichkeit eines Komplettverlustes für diese Einleger besteht; Einlagen von unter März siehe oben keine eigene Zustimmung des Parlaments erforderlich ist, nicht herangezogen, sondern der Bank of Cyprus übertragen, die verkleinert, restrukturiert und rekapitalisiert werden soll.

Euro gehen gleichfalls an die Bank of Cyprus über. Hinzu kommt eine Beteiligung der Aktionäre und Gläubiger junior und senior an der Popular Bank, die zunächst vollständig herangezogen werden und erst später möglicherweise wieder aus der Konkursmasse heraus Geld zurückerhalten werden. Euro werden der Republik Zypern darunter durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM in Tranchen gewährt; eine weitere Milliarde wird unter dem Plan vom Internationalen Währungsfonds beigesteuert dieser besiegelte den Beschluss später durch Direktoriumsbeschluss.

Ebenfalls Ende April wurde durch die zyprische Regierung eine Aufweichung der Kapitalverkehrskontrollen sowie deren weitgehende Aufhebung für ausländische Kunden nichtzypriotischer Banken in der Republik Zypern umgesetzt. Mai den ersten Teil der ersten Tranche 2 Mrd. Euro durch den ESM. Des Weiteren suchte er um langfristige Liquiditätsunterstützung der Bank of Cyprus an, die weite Teile der Bilanz der abgewickelten Cyprus Popular Bank übernommen hatte siehe oben.

Er begründete die Notwendigkeit mit der dünnen Liquiditätsposition der Bank und ihrer Bedeutung für die positive Entwicklung der zyprischen Wirtschaft. Eine starke Bank of Cypris sei obligatorisch für das Gelingen des Rettungsprogramms.

Slowenien führte als erstes neues Mitgliedsland nach der EU-Erweiterung den Euro ein; er ersetzte am 1. Januar den Tolar. Das entspricht etwa einem Fünftel der Wirtschaftsleistung des Landes. April konnte Slowenien nicht so viele neue Staatsanleihen platzieren wie geplant. Die Rückzahlung der im Juni fälligen Kredite war damit gesichert. Bereits wenige Jahre nach Einführung des Euro wurden Stimmen laut, die darauf hinwiesen, dass ökonomische Probleme der südeuropäischen Staaten auch von der ökonomischen Entwicklung Deutschlands bedingt seien.

Laut Heiner Flassbeck unterschreite Deutschland dauerhaft die von der Zielinflationsrate vorgegebene Entwicklung der Lohnstückkosten , da das Verhältnis von Reallöhnen und Produktivität in Deutschland sinke, was sich in einer Veränderung der Terms of Trade mit Partnerländern niederschlage.

Verantwortlich für die makroökonomischen Ungleichgewichte in der Eurozone seien vielmehr die Länder, die über ihre Verhältnisse gelebt und die Haushaltsregeln des Stabilitätspaktes nicht respektiert hätten.

Januar in Kraft getretene Mindestlohngesetz eingeführt. Darüber hinaus gibt es in Deutschland seit jeher gesetzliche Mindestlöhne und Lohnuntergrenzen in den einzelnen Branchen. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft widersprach der Darstellung, dass die Lohnstückkosten in Deutschland zu niedrig seien.

Im internationalen Vergleich habe Deutschland mit die höchsten Lohnstückkosten und wichtige Mitbewerber wie die USA oder Japan produzierten sogar um ein Viertel günstiger. Zudem seien nicht nur die deutschen Ausfuhren auf Rekordniveau, sondern auch die Einfuhren — die Unternehmen in Deutschland bezögen viele Vorleistungen aus dem Ausland und kurbelten so dort die Nachfrage an.

Georg Erber wies darauf hin, dass die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands aufgrund eines geringeren Lohnstückkostenanstiegs nicht zu einem überproportionalen Anstieg der Exporte Deutschlands in den Euro-Raum geführt hat. Für die deutsche Wirtschaft sei nicht die preisliche Wettbewerbsfähigkeit als Wettbewerbsfaktor entscheidend, sondern die Spezialisierung auf Investitionsgüter und langlebige Konsumgüter z.

Automobile sowie die hohen Qualitätsstandards und die Innovationsfähigkeit. Programm für die Wertpapiermärkte. Programm zum Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen. Griechische Staatsschuldenkrise ab Sovereign Credit Risk in the Eurozone.

Die Mär von den nordischen Sparern und den südlichen Verschwendern. Online , abgerufen am März ; Reinhard Gerhold: Metropolis, Marburg , S.